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	<title>Freischwebende Intelligenz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T00:09:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Freischwebende_Intelligenz&amp;diff=671792&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Anti.: /* Rezeption */ +Wikilink</title>
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		<updated>2024-07-10T14:30:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Rezeption: &lt;/span&gt; +Wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;freischwebende Intelligenz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Begriff der [[Wissenssoziologie]], der von dem [[Soziologie|Soziologen]] und [[Philosophie|Philosophen]] [[Karl Mannheim]] 1929 verwendet wurde, ursprünglich aber von dem Soziologen [[Alfred Weber]] geprägt worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. [[Gertraude Mikl-Horke]]: &amp;#039;&amp;#039;Soziologie.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage. Oldenbourg-Verlag, München 2001, S. 105, Fußnote. ISBN 3486256602 [https://books.google.de/books?id=5AgwFc7Dwk4C&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;source=gbs_summary_r&amp;amp;hl=de#PPA105,M1].&amp;lt;/ref&amp;gt; Er umfasst die Angehörigen der „Intelligenz“ (siehe &amp;#039;&amp;#039;[[Intelligenzija]]&amp;#039;&amp;#039;), deren relative Unabhängigkeit als sozial nicht festgelegte Schicht es ihnen erlaube, sich vom [[normativ]]en Denken ihrer Umgebung zu lösen und unabhängig von [[Soziale Klasse|sozialen Klassengegebenheiten]] zu agieren: die Intelligenz, d.&amp;amp;nbsp;h. der [[Intellektueller|Intellektuelle]], schwebe (relativ) frei über den Dingen und Aufgaben und sei deshalb weniger [[ideologie]]gebunden als andere Menschen. Dies bezog Karl Mannheim sowohl auf den politischen wie auch auf den ökonomischen und kulturellen Bereich. Die &amp;#039;&amp;#039;sozial freischwebende Intelligenz&amp;#039;&amp;#039; ist nach Mannheim ungebunden, kritisch und sensibel. Sie ist in der Lage, pluralistische Anschauungen zu vertreten und positiv auf soziale Gegebenheiten einzuwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mannheim suchte einen Ausweg aus dem [[Dilemma]], dass menschlicher Geist sich in Betrachtung, Argumentation und Erkenntnis innerhalb sozialer Bindungen und Voreingenommenheiten bewegt, andererseits aber unverfälschte Wahrheiten finden will und, wie er meint, auch kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Von Kritikern wird bestritten, dass eine Überschreitung der historischen, sozialen, kulturellen und psychischen [[Determinismus|Determinanten]] für eine bestimmte Gruppe in der Gesellschaft möglich sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Magnus Klaue]] bezeichnete Mannheim mit &amp;#039;&amp;#039;Freischwebende Intelligenz&amp;#039;&amp;#039; das „die [[Weimarer Republik]] prägende Milieu, das sich infolge der Krise des [[Bildungsbürgertum]]s herausbildete und in dem (schon damals oft arbeitslose) Akademiker, Privatgelehrte, vermögende, aber beruflich ambitionslose Bürgersöhne und Lumpenintellektuelle zusammenkamen.“ Er habe sowohl auf die Möglichkeiten dieses Milieus zu sozialer und geistiger Unabhängigkeit als auch auf die Gefahr hinweisen wollen, dass es sich selbst als intellektuelle [[Avantgarde]] betrachte, die bürgerliche Normalität als [[Spießer|spießig]] ablehne und die eigenen moralischen Ansichten der „zurückgebliebenen“ Mehrheit aufzwingen wolle.&amp;lt;ref&amp;gt;Magnus Klaue: [https://www.welt.de/kultur/plus252429008/Oeko-Bonzen-Warum-die-Gruenen-in-Ostdeutschland-so-unbeliebt-sind.html &amp;#039;&amp;#039;Öko-Bonzen: Die Grünen und die Interessen der Oberschicht&amp;#039;&amp;#039;], Welt Online, 10. Juli 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dirk Hoeges]]: &amp;#039;&amp;#039;Kontroverse am Abgrund. [[Ernst Robert Curtius]] und Karl Mannheim. Intellektuelle und „freischwebende Intelligenz“ in der Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1994, ISBN 3596109671.&lt;br /&gt;
* Eckardt Huke-Didier: &amp;#039;&amp;#039;Die Wissenssoziologie Karl Mannheims in der Interpretation durch die Kritische Theorie: Kritik einer Kritik.&amp;#039;&amp;#039; P. Lang, Frankfurt am Main 1985.&lt;br /&gt;
* [[Kurt Lenk]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Ideologiebegriff und die Marxkonzeption in der deutschen Wissenssoziologie.&amp;#039;&amp;#039; 1961.&lt;br /&gt;
* Kurt Lenk: &amp;#039;&amp;#039;Ideologie. Ideologiekritik und Wissenssoziologie.&amp;#039;&amp;#039; Campus, 1984.&lt;br /&gt;
* Karl Mannheim: &amp;#039;&amp;#039;Ideologie und Utopie.&amp;#039;&amp;#039; (1929) 8. Auflage. Klostermann, 1995, ISBN 3465028228.&lt;br /&gt;
* [[Arnhelm Neusüss]]: &amp;#039;&amp;#039;Utopisches Bewusstsein und freischwebende Intelligenz. Zur Wissenssoziologie Karl Mannheims.&amp;#039;&amp;#039; (Marburger Abhandlungen zur politischen Wissenschaft 10) Meisenheim am Glan 1968.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenssoziologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Anti.</name></author>
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