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	<title>Freimann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Freimann&amp;diff=575640&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-02-22T14:47:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Freimann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Betonung auf der zweiten Silbe) ist ein [[München|Münchner]] [[Stadtteil]] und bildet zusammen mit dem östlichen Teil [[Schwabing]]s den &amp;#039;&amp;#039;Stadtbezirk 12 – [[Schwabing-Freimann]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;!--- to do:&lt;br /&gt;
Bezirksteile v. Freimann&lt;br /&gt;
Abgrenzung zu &amp;quot;Schwabing&amp;quot;&lt;br /&gt;
Freimanner Leben und Kultur&lt;br /&gt;
Verkehr&lt;br /&gt;
---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Froettmaninger Berg-2.jpg|mini|[[Fröttmaninger Berg]], links die Kunstinstallation „Versunkenes Dorf“, rechts die [[Heilig-Kreuz-Kirche (Fröttmaning)|Heilig-Kreuz-Kirche]], hinten die [[Allianz-Arena]]]]&lt;br /&gt;
Vom Schwesterstadtteil Schwabing im gemeinsamen [[Stadtbezirk]] hebt sich Freimann mit seiner intensiven Zergliederung durch Verkehrs- und Industrieinfrastruktur deutlich ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Freimann findet sich eine Kombination von altem Kulturland, den ältesten Kirchen des Stadtgebiets [[Heilig-Kreuz-Kirche (Fröttmaning)|(Hl. Kreuz Fröttmaning]], [[St. Nikolaus (Freimann)|St. Nikolaus]]), dem [[Münchner Stadtentwässerung#Gut Großlappen|Gutshof Großlappen]] mit Kläranlage und ehemaligen Müllbergen [[Fröttmaninger Berg]] und [[Deponie Nord-West]], der [[Windkraftanlage Fröttmaning]] und der [[Windkraftanlage Freimann]], der [[Allianz Arena]], [[Showpalast München]], Messe [[M,O,C,|MOC]], [[Freimann-Moschee|Moschee]], Medien (Studios des [[Bayerischer Rundfunk|Bayerischen Rundfunks]], bis 2021 Sitz des [[Institut für Rundfunktechnik|Instituts für Rundfunktechnik]] und Standort des 1954 errichteten [[Liste der höchsten Bauwerke in München|102 Meter hoher Richtfunkturms]] für die Programmzuspielung zu den Sendestandorten), aber auch Schrebergärten, Einkaufszentren, neuen und über 100 Jahre alten Siedlungen, öffentlichen und privaten Schulen (u.&amp;amp;nbsp;a. die [[St. George’s School|St. George’s – The British International School Munich)]], den umgestalteten Industriehallen des ehemaligen großen Eisenbahnausbesserungswerks [[Zenith (München)|Zenith]] und [[Motorworld München]], der [[Mohr-Villa]] und dem [[Metropoltheater (München)|Metropoltheater]]. Auf den bisher ungenutzten Freiflächen rund um die [[Hochbrücke Freimann]] ist ein Ort für Subkultur in Planung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-freimann-a9-projekt-subkultur-1.4743291 Unter der Autobahn gibt es Platz für Subkultur], Süddeutsche Zeitung vom 2. Januar 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Freimann (wozu der Bezirksteil „Obere Isarau,“ sowie Teile Neufreimanns und der Hirschau gehören) leben mehr als 30 000 Menschen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.citypopulation.de/de/germany/munchen/admin/ Deutschland: München], auf citypopulation.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Freimann umfasst mehrere Stadtviertel, im Süden schließt sich Schwabing an, mit dem es den Stadtbezirk 12 – Schwabing-Freimann bildet. Als Grenze fungiert im Wesentlichen die Eisenbahnstrecke [[Münchner Nordring|Nordring]]. Nur zwei kleine Ausschnitte südlich der Gleise des Nordrings gehören noch zu Freimann: Davon liegt der eine westlich der Trambahngleise der Tram 23 und nördlich der [[Domagkstraße]] und der zweite östlich der [[Ungererstraße]] und nördlich der Crailsheimstraße sowie westlich der Rohmederstraße. Im Westen bilden die [[Leopoldstraße (München)|Leopoldstraße]] und später in etwa die [[Ingolstädter Straße]] die Grenze zum Stadtbezirk 11 – [[Milbertshofen-Am Hart]], so gehört beispielsweise die östlich der Ingolstädter Straße gelegene Siedlung Kaltherberge nicht zu Freimann. Im Osten endet der Stadtteil an der [[Isar]]. Im Norden erstreckt sich Freimann bis zur Gemeindegrenze von [[Oberschleißheim]] und der Stadtgrenze von [[Garching bei München|Garching]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Karte der Gemarkungen in München.png&lt;br /&gt;
 München_-_Stadtbezirk_04_(Karte)_-_Schwabing-West.png&lt;br /&gt;
 München_-_Stadtbezirk_12_(Karte)_-_Schwabing_-_Freimann.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung und Kultur ==&lt;br /&gt;
* Veranstaltungshalle [[Zenith (München)|Zenith]]&lt;br /&gt;
* [[St. Nikolaus (Freimann)|St. Nikolaus]], St.-Nikolaus-Platz 1&lt;br /&gt;
* [[St. Katharina von Siena (Freimann)|St. Katharina von Siena]], Pferggasse 2A.&lt;br /&gt;
* [[Hoffnungskirche (München)|Hoffnungskirche]], Carl-Orff-Bogen 217&lt;br /&gt;
* Kulturzentrum Freimann in der 1870 erbauten [[Mohr-Villa]] an der Situlistraße. U.a. Regensausweichquartier und fester Vorstellungsort der Herbstspielzeit des [[Münchner Sommertheater]]s.&amp;lt;!--- Erweiterungsbedarf kommt&lt;br /&gt;
---&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Metropol-Theater (München)|Metropol-Theater]], Floriansmühlstraße&lt;br /&gt;
* Außenstelle Freimann der [[Münchner Volkshochschule]], Keilberthstraße 6, 2. Stock&lt;br /&gt;
* Jugendzentrum LOK Freimann&lt;br /&gt;
* Jugendzentrum Freizeittreff Freimann&lt;br /&gt;
* [[Montessoripädagogik|Montessori]] Fachoberschule München, Langfeldstraße 6&lt;br /&gt;
* [[St. George’s School|St. George’s – The British International School Munich]], [[Heidemannstraße]] 182&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fürstengang Freising - Freimann.jpg|mini|links|hochkant=2|Freimann 1699 auf einem Gemälde im [[Fürstengang]] in [[Freising]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:München und Umgebung 1856.jpg|mini|links|„Freymann“ auf einer Karte von 1856]]&lt;br /&gt;
[[Datei:St-Nikolaus Freimann-1.JPG|mini|St. Nikolaus]]&lt;br /&gt;
Freimann, namensgebender Teil des Stadtbezirks, wurde erstmals zwischen 948 und 957 als &amp;#039;&amp;#039;ad Frienmannun&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Maurer&amp;quot;&amp;gt;Marion Maurer: &amp;#039;&amp;#039;Freimann – eine Gemeinde im Schatten der Großstadt.&amp;#039;&amp;#039; Buchendorfer Verlag, München 1985, S. 19–26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[St. Nikolaus (Freimann)|alte Dorf- und erste Pfarrkirche Freimanns]] wurde schon um 1039 genannt. Ursprünglich der Hl. Margaretha gewidmet, wurde das [[Patrozinium]] im Jahre 1739 zu St. Nikolaus gewechselt. Diese stellt zusammen mit den Flurstücken um die heutige Heinrich-Groh-Straße den historischen Ortskern dar. Dieser umfasste jahrhundertelang nur wenige Höfe. Die Bauern hatten in der Regel einen [[Grundherrschaft|Grundherrn]], dem gegenüber sie zinspflichtig waren. In Freimann waren diese oft kirchliche Einrichtungen, wie zum Beispiel das [[Domkapitel]] Freising und die Klöster [[Kloster Weihenstephan|Weihenstephan]], [[Kloster Tegernsee|Tegernsee]] und [[Kloster Andechs|Andechs]]. Aber auch Bürger Münchens traten als Grundherrn auf, bei nur einem Hof war der bewirtschaftende Bauer im Eigenbesitz des Anwesens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Maurer&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1500 werden vierzehn Anwesen erwähnt, davon sind vier große Höfe. Auch noch 1760 gibt es nur dreizehn Anwesen. Dass Freimann in dieser Zeit nicht wächst, ist auf dessen Lage in der Münchner Schotterebene zurückzuführen, deren Flächen nur wenig fruchtbar sind. Zudem werden die östlichen Gebiete des Dorfs regelmäßig von der Isar überschwemmt. Wenigstens ergaben sich somit für die Bauern auf diesen Flächen geeignete Weidemöglichkeiten für das Vieh.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fingerle 2&amp;quot;&amp;gt;Brigitte Fingerle-Trischler: &amp;#039;&amp;#039;Freimann im Münchner Norden.&amp;#039;&amp;#039; Volk Verlag, München 2018, ISBN 978-3-86222-274-2, S. 12–16.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Handwerksbetriebe siedelten sich in Freimann an, darunter 1670 ein Schmied (Bärtlmes Schmölz), dessen Haus noch bis ins 20. Jahrhundert den Namen &amp;#039;&amp;#039;Beim Schmied&amp;#039;&amp;#039; trug. Gleiches deutet der Hausname „Beim Schuster“ an, dort lebte und arbeitete der erste Schuhmacher Freimanns seit 1680. Auf dem Ulmannhof lässt sich 1582 der erste Freimanner Wirt nachweisen, später saß hier auch um 1762 der erste Zimmermann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Maurer Gewerbe&amp;quot;&amp;gt;Marion Maurer: &amp;#039;&amp;#039;Freimann – eine Gemeinde im Schatten der Großstadt.&amp;#039;&amp;#039; Buchendorfer Verlag, München 1985, S. 34–42.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der bayerischen Verwaltungsreform 1808 wurde die (Steuer-)Gemeinde Freimann gegründet, zusammen mit der Gemeinde Milbertshofen bildete sie den Steuerdistrikt Freimann im Bezirksamt München. Zur Gemeinde gehörten fortan auch die Ortsteile &amp;#039;&amp;#039;Kultursheim&amp;#039;&amp;#039; (heute &amp;#039;&amp;#039;[[Kulturheim]]&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;Lappen&amp;#039;&amp;#039; (siehe &amp;#039;&amp;#039;[[Kleinlappen|Klein]]- &amp;amp; [[Großlappen]]&amp;#039;&amp;#039;), das damals gerade entstehende &amp;#039;&amp;#039;[[Neufreimann]]&amp;#039;&amp;#039; und die Ortschaft &amp;#039;&amp;#039;[[Fröttmaning]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fingerle&amp;quot;&amp;gt;Brigitte Fingerle-Trischler: &amp;#039;&amp;#039;Freimann im Münchner Norden.&amp;#039;&amp;#039; Volk Verlag, München 2018, ISBN 978-3-86222-274-2, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Gemeindereform mussten auch Gemeindeausschüsse gewählt werden, die für die öffentliche Ruhe, Sicherheit und Ordnung sorgen sollten. Sie mussten unter anderem auch Verehelichungen zustimmen und wirkten bei der Schul- und Bauaufsicht mit. Erster Gemeindevorsteher war 1834/1835 Mathias Herrmann. Nach dem letzten Bürgermeister vor der Eingemeindung nach München Anton Reischl (1925–1931) ist der Reischlweg benannt. Auch Josef Raps, der 1924 für den im Amt verstorbenen Dr. Peter Schloderer den Bürgermeisterposten stellvertretend übernahm, ist Namensgeber einer Straße in Freimann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Maurer&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Groh-Villa Freimann um 1910 cropped.jpg|mini|Die Groh-Villa in Freimann um 1910]]&lt;br /&gt;
Die landwirtschaftlichen Betriebe verlegten ihren Schwerpunkt vom weniger rentablen Feldbau zur Viehzucht, zunächst hauptsächlich Rinder und Schafe, später auch Schweine. Das größte landwirtschaftliche Anwesen im Hauptort war der Groh’sche Gutshof der durch Zukauf weiterer Bauernanwesen und landwirtschaftlichen Flächen (unter anderem das Gut Kleinlappen) im Laufe des 19. Jahrhunderts zu enormen Grundbesitz ausgeweitet wurde. [[Heinrich Groh (Großgrundbesitzer)|Heinrich Groh]] verlegte sich um und nach 1900 mehr und mehr auf das Immobiliengeschäft, dadurch konnte er das Wohnhaus des Gutshofs in eine gewaltige dreitürmige herrschaftliche [[Groh-Villa|Villa]] ausbauen. Zu dem umfangreichen Grundbesitz der Familie Groh gehörte fast der gesamte Bereich zwischen dem Freimanner Ortskern und dem Nordrand des [[Nordfriedhof (München)|Nordfriedhofs]]. Durch die Verkäufe an die Stadt München und die Gemeinde Freimann konnten unter anderem die Projekte [[Neuer Israelitischer Friedhof (München)|Israelitischer Friedhof Schwabing]] und die Gartenstadt Alt-Freimann verwirklicht werden. Die Groh-Villa (Situlistraße 51a) die südöstlich der Nikolauskirche steht, ist in ihrer Grundstruktur mit ihren 3 Türmen erhalten, aber aufgrund umfassenden Modernisierungsmaßnahmen als solche nicht mehr wiederzuerkennen.&amp;lt;ref&amp;gt;Brigitte Fingerle-Trischler: &amp;#039;&amp;#039;Freimann im Münchner Norden – Vom Dorf zum Stadtviertel der Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Volk Verlag, München 2018. S. 48, 63–65&amp;lt;/ref&amp;gt; Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstanden durch das veränderte Essverhalten der Bevölkerung und die wachsende Bevölkerung, die sich zunehmend nicht mehr selbst versorgte, gewerbliche Schweinemäster, Schlachthausanlagen und 1890 eröffnete die erste Metzgerei (Johann Amberger). 1860 gab es den ersten Kramerladen beim Pfeiferhof. 1931 wurden 40 Lebensmittelgeschäfte gezählt, zum Beispiel Brot-, Wurst-, Fleisch-, Obst- und Gemüseläden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Maurer Gewerbe&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bebauungsplan Bayerische Geschützwerke Krupp Freimann Theodor Fischer 1917.jpg|mini|Bebauungsplan für die Arbeiterwohnungen der Bayerischen Geschützwerke Freimann (aus dem das Bahnausbesserungswerk hervorging), südöstlich der Nikolauskirche ist die Groh-Villa mit seinen Ökonomiegebäuden eingezeichnet.]]&lt;br /&gt;
1927 wurde neben dem neu erbauten [[Deutsche Reichsbahn (1920–1945)|Reichsbahn]]-[[Ausbesserungswerk Freimann]] eine Großwohnsiedlung für die Arbeiter des Werks erbaut, 1932 erfolgte der Bau einer sogenannten [[Reichskleinsiedlung]] zwischen der damaligen [[Freisinger Landstraße]] (heute Trasse der A9) und dem Schleißheimer Kanal. Freimann wurde mit seinen Ortsteilen am 1. Oktober 1931 nach München eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=601}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem Bau der später so benannten [[Bayern-Kaserne]], deren Gelände zur Zeit Baugebiet für eine große neue Siedlung ist, begann 1936 der Ausbau Neufreimanns zu einem großen Kasernenviertel neben dem bereits seit 1880 bestehenden Militärschießplatz. 1932 wurde das [[Familienbad Floriansmühle]] eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] befand sich hier in der &amp;#039;&amp;#039;[[Papierfabrik Josef Wirth]]&amp;#039;&amp;#039; das Zentralarchiv der [[NSDAP]] mit über 10 Millionen [[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitglieder-Karten]], das dorthin geschafft worden war, um es einzustampfen. Die Kartei wurde nicht vernichtet, sondern ging an das [[Berlin Document Center]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1947 die Bezirksausschüsse ins Leben gerufen wurden, wurde Freimann mit [[Schwabing]] zusammengelegt. Mit einem Beschluss vom 2. Februar 1954 legte der Stadtrat schließlich den Namen des neu entstandenen Bezirks als &amp;#039;&amp;#039;Schwabing-Freimann&amp;#039;&amp;#039; fest. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs gehörte München zur [[Amerikanische Besatzungszone|Amerikanischen Besatzungszone]]. Die Amerikanische Militärverwaltung richtete in Freimann das [[DP-Lager]] &amp;#039;&amp;#039;Neu-Freimann&amp;#039;&amp;#039; ein zur Unterbringung jüdischer [[Displaced Person]]s (DP). Zu diesem Zweck wurde die Arbeitersiedlung &amp;#039;&amp;#039;Kaltherberge&amp;#039;&amp;#039; beschlagnahmt. Das Lager beherbergte über 2.000 DPs und wurde von einem Team der [[United Nations Relief and Rehabilitation Administration|UNRRA]] betreut. Nach Konflikten mit den Siedlungsbewohnern wurde das Lager im Juni 1949 geschlossen, und das Gelände wurde an die Siedler zurückgegeben. Die DPs erhielten Wohnraum in der Ingolstädter Straße zugeteilt. Außer dem Lager Neu-Freimann gab es ein Durchgangslager für DPs in der ehemaligen [[Funkkaserne]] (heute: [[Domagkpark]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte bestehende Kaserne ist die [[Fürst-Wrede-Kaserne]] zwischen Ingolstädter Straße und Grusonstraße. Auf einer Teilfläche von ca. 30 Hektar entstand hier das 2017 eröffnete [[FC Bayern Campus|Nachwuchsleistungszentrum des FC Bayern]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web | title = In der Ingolstädter Straße: Neues FC-Bayern-Leistungszentrum schon 2017 | url = http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.in-der-ingolstaedter-strasse-neues-fc-bayern-leistungszentrum-schon-2017.c35ceb13-3ccb-4161-8d55-1f6108d5fd84.html | publisher = abendzeitung-muenchen.de | date = 2015-05-21 | accessdate = 2015-10-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite news | author = Philipp Schneider | title = Leistungszentrum des FC Bayern: Aufgemörtelt für Europa | url = http://www.sueddeutsche.de/sport/leistungszentrum-des-fc-bayern-aufgemoertelt-fuer-europa-1.2695620 | work = [[Süddeutsche Zeitung]] | date = 2015-10-17 | accessdate = 2015-10-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der [[Heidemannstraße]] wurden ab 1948 auf Teilen des damaligen Truppenübungsplatzes zwei Siedlungen errichtet ([[Kieferngarten|Kieferngarten-]] und Grusonsiedlung), in denen insbesondere Vertriebene aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten neuen Wohnraum fanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westlich des alten Ortskerns, auf einem Teilgelände des ehemaligen Eisenbahnausbesserungswerks an der [[Lilienthalallee]], befindet sich das vom US-Architekten [[Helmut Jahn (Architekt)|Helmut Jahn]] geplante Veranstaltungscenter [[MOC Veranstaltungscenter München|MOC]], das von der [[Messe München]] GmbH betrieben wird.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--- to do Geschichte Freimann:&lt;br /&gt;
Erschließung durch U-Bahn-Bau&lt;br /&gt;
Einschnitte durch Bau der Autobahn&lt;br /&gt;
alte Kirchen auf Freimanner Gebiet: Samariterkirche, St.-Albert-Kirche&lt;br /&gt;
Garchinger Mühlbach&lt;br /&gt;
---&amp;gt;{{Doppeltes Bild|rechts|Windkraftanlage Fröttmaning- Foenix - München.jpg|120|Wka_freimann.jpg|210|{{Center|Die Windkraftanlagen [[Windkraftanlage Fröttmaning|Fröttmaning]] und [[Windkraftanlage Freimann|Freimann]]}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baudenkmäler ==&lt;br /&gt;
[[Liste der Baudenkmäler in München/Freimann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur ==&lt;br /&gt;
* [[Fröttmaninger Heide]]&lt;br /&gt;
* [[Fröttmaninger Berg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Freimann ist verkehrstechnisch gut erschlossen: Im Süden verläuft der [[Bundesstraße 2 R|Mittlere Ring]] in West-Ost-Richtung, die [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;11]] durchquert den östlichen Teil Freimanns als [[Ungererstraße]], &amp;#039;&amp;#039;Situlistraße&amp;#039;&amp;#039; und [[Freisinger Landstraße]] von Süden nach Norden. Die [[Bundesautobahn 9]] ([[München]]–[[Berlin]]) verläuft parallel zur [[Bundesstraße 11|B&amp;amp;nbsp;11]] und erschließt Freimann mit den Anschlussstellen &amp;#039;&amp;#039;München–Frankfurter Ring&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;München–Freimann&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;München–Fröttmaning-Süd&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An das Netz des [[Münchner Verkehrs- und Tarifverbund|MVV]] ist Freimann durch die [[Stammstrecke 1 (U-Bahn München)|U-Bahn-Linie U6]] mit den Stationen [[U-Bahnhof Studentenstadt|Studentenstadt]], [[U-Bahnhof Freimann|Freimann]], [[U-Bahnhof Kieferngarten|Kieferngarten]] und [[U-Bahnhof Fröttmaning|Fröttmaning]] angeschlossenen. In Fröttmaning befindet sich zudem die [[U-Bahn München#Technische Basis in Fröttmaning|Technische Basis]] der [[U-Bahn München]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Brigitte Fingerle-Trischler&lt;br /&gt;
   |Titel=Freimann im Münchner Norden.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Volk Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=2018&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-86222-274-2}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Marion Maurer&lt;br /&gt;
   |Titel=Freimann - eine Gemeinde im Schatten der Großstadt.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Buchendorfer Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=1985}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mohr-villa.de/ Mohr-Villa Homepage]&lt;br /&gt;
* [http://www.freimann-froettmaning.de/ Stadtteil-Seite zu Freimann-Fröttmaning]&lt;br /&gt;
* [https://stadt.muenchen.de/dam/jcr:61ca7c8f-9988-4cf2-850b-8a3e9480e111/KulturGeschichtsPfad-12-Schwabing-Freimann.pdf KulturGeschichtsPfad Schwabing-Freimann] (PDF) Landeshauptstadt München&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/11/51/N |EW=11/36/16/E |type=city |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4104575-0|VIAF=239028766}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimann| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1818]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1931]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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