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	<title>Freilichtbühne - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T19:41:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Freilichtb%C3%BChne&amp;diff=21248&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Predatorix: IntraWikiLink erstellt</title>
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		<updated>2025-05-27T08:48:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;IntraWikiLink erstellt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Dortmund Westfalenpark Seebühne.JPG|mini|Seebühne im [[Westfalenpark]] Dortmund]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mirabellgarten - Heckentheater.jpg|mini|Heckentheater von 1691 im barocken [[Mirabellgarten]] des [[Johann Bernhard Fischer von Erlach|Fischer v. Erlach]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Freilichtbühne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Freilichttheater&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Freilufttheater&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Open-Air-Theater&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine [[Theater]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;anlage, bei der sich [[Zuschauerraum]] und [[Bühne (Theater)|Bühne]] unter freiem Himmel befinden. Von der europäischen [[Antike]] bis zum [[Mittelalter]] fand Theaterspiel grundsätzlich im Freien statt. Mit ihren meist großen, ansteigenden Zuschaueranlagen sind die Bühnen durch natürliche Landschaft geprägt oder beziehen Architektur mit ein (Schlösser, Burgen). Die Ortsumgebung wird nur sparsam baulich angepasst, die Form der [[Simultanbühne]] wird bevorzugt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christoph Trilse, Klaus Hammer, Rolf Kabel |Titel=Theaterlexikon |Ort=Berlin |Datum=1978 |ISBN= |Seiten=175}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Henning Rischbieter |Titel=Theater-Lexikon |Ort=Zürich/Schwäbisch Hall |Datum=1983 |ISBN= |Seiten=468}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Manfred Brauneck, Gérard Schneilin |Titel=Theaterlexikon. Begriffe und Epochen, Bühnen und Ensembles |Ort=Reinbek bei Hamburg |Datum=1986 |ISBN= |Seiten=362 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Heute werden historische und neue Freilichtbühnen, saisonal mit sommerlichem Festspielcharakter, für Theater- oder [[Musik]]aufführungen (&amp;#039;&amp;#039;Freilichtspiele&amp;#039;&amp;#039;) verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Alle Ur- und Frühformen des Theaters fanden im Freilicht statt, bei den ersten europäischen Hochkulturen bereits in sich verfestigenden, zum Teil sehr großen, in die Landschaft eingepassten Zuschaueranlagen ([[Theater der griechischen Antike]]) mit zentralem Schauraum ([[Orchestra (Architektur)|Orchestra]]), in römischer Zeit mit festen, frontalen Bühnenaufbauten. Im [[Mittelalterliches Theater|Mittelalter]] bildete der städtische Raum, oft Marktplätze, eine bürgerschaftliche Kulisse für sich ausweitende Darstellungsformen religiöser Stoffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Natur wurde noch einmal im [[Barocktheater|Barock]] ins Freilichttheater einbezogen: In [[Barockgarten|barocken Gartenanlagen]] wurden bühnenartige Räume kreiert, deren Kulissen beschnittene Hecken bildeten. Ein Beispiel hierfür ist das [[Großer Garten Hannover-Herrenhausen#Gartentheater|Gartentheater des Großen Gartens in Herrenhausen]]. Als [[Staffage]]n dieser Park-, Garten-, Hecken- oder Naturtheater wurden häufig [[Allegorie|allegorische]] Skulpturen oder [[Putto|Putti]] hinzugefügt. Oft dienten auch [[künstliche Ruine]]n oder [[Grotte]]n als Bühnenbilder solcher Anlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Koepf]]: &amp;#039;&amp;#039;Bildwörterbuch der Architektur&amp;#039;&amp;#039;. Zweite Auflage. Alfred Kröner Verlag, Stuttgart 1985, ISBN 3-520-19402-3, S. 167.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Freilichttheater im heutigen Verständnis entstanden ab den 1860er-Jahren, nachdem man Traditionen wie Schweizer Volksschauspiele oder die [[Oberammergauer Passionsspiele]] als Kulturereignisse wiederentdeckt hatte. Zu einer regelrechten Freilichttheater-Bewegung kam es im deutschsprachigen Raum mit einer Vielzahl von Neugründungen zwischen den Jahren 1900 und 1930.&amp;lt;ref&amp;gt;Erika Fischer-Lichte: &amp;#039;&amp;#039;Kurze Geschichte des deutschen Theaters.&amp;#039;&amp;#039; UTB, 1999, ISBN 3-8252-1667-5, S. 271.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vorreiter war der konservativ-völkische [[Ernst Wachler (Autor)|Ernst Wachler]] mit seinem 1903 gegründeten [[Bergtheater Thale|Harzer Bergtheater]] in Thale, das bis heute in Betrieb ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders im südwestdeutschen Raum traten zahlreiche Amateur-Theatervereinigungen zu teilweise heute noch bestehenden, sommerlichen Freilicht-Festspielunternehmen zusammen (zum Beispiel die [[Freilichtbühne Ötigheim|Ötigheimer Volksschauspiele]] seit 1906)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Brigitte Schöpel |Hrsg= |Titel=„Naturtheater“. Studien zum Theater unter freiem Himmel in Südwestdeutschland |Ort=Tübingen |Datum=1965}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Aber auch das Berufstheater fand immer wieder besondere Ausprägung im Freilichtraum, zum Beispiel das von [[Max Reinhardt]] 1920 auf dem Domplatz von Salzburg erstmals open-air inszenierte „[[Jedermann]]“-Spiel von [[Hugo von Hofmannsthal]], das bis in die Gegenwart einen wichtigen Teil der [[Salzburger Festspiele]] darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] entstanden im Rahmen der [[Thingbewegung]] zahlreiche [[Thingplatz (Thingbewegung)|Thingstätten]] wie die [[Berliner Waldbühne|Waldbühne]] in Berlin, [[Freilichtbühne Loreley]] bei [[Sankt Goarshausen]], das [[Kalkbergstadion]] in [[Bad Segeberg]] oder die [[Freilichtspiele Tecklenburg|Freilichtbühne Tecklenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Probleme der Begriffsabgrenzung ==&lt;br /&gt;
Der Terminus &amp;#039;&amp;#039;Freilichtbühne&amp;#039;&amp;#039; wird nicht einheitlich verwendet. Im deutschen Sprachraum hat es sich eingebürgert, alle theatralen Darbietungen unter freiem Himmel „Freilichttheater“ zu nennen, obwohl der Begriff im engeren Sinne nur jene Theaterformen bezeichnet, die ohne künstliches, gerichtetes Licht auskommen, also bei Tageslicht stattfinden. Dass sich der Begriff gegenüber dem allgemeineren, international gebräuchlichen „Freilufttheater“ (engl. „open air theatre“, frz. „théâtre de plein air“, ital. „teatro all‘ aperto“) durchgesetzt hat, steht in Verbindung mit der massenhaften Gründung von derart benannten Bühnen nach 1900 im deutschsprachigen Raum. Deren Programmatik nahm häufig Bezug zu den lebensreformerischen Naturbewegungen jener Zeit, die das freie Sonnen-Licht als „rein“, „befreiend“ und gesundheitsfördernd auffassten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Frank Dittmer |Titel=Freilufttheater. Dramatisches ohne Dach im 20. Jahrhundert |Ort=Berlin |Datum=1991 |ISBN= |Seiten=12 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch „Naturtheater“ wird nicht trennscharf verwendet, um damit nur jene Bühnen und Schauanlässe zu bezeichnen, die natürliche Umgebungsbedingungen stimmungsvoll ins Spiel hineinnehmen. Zusammen mit &amp;#039;&amp;#039;Garten- und Heckentheater&amp;#039;&amp;#039; wird der Begriff, so wie auch „Freilichttheater“, oft unspezifisch für alle Bühnen und Spiele „in der Natur“ eingesetzt. Viele heutige Bezeichnungen von Freilichtbühnen leiten sich traditionell von topografischen Bezügen ab („Felsenbühne“, „Waldtheater“, „Seebühne“, „Burgtheater“) oder haben saisonalen, regionalen bzw. organisatorischen Charakter („Sommertheater“, „Heimatbühne“, „Festspiele“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Professioneller Betrieb ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lennestadt-Elspe Freilichtbühne FFSW-0641.jpg|mini|Freilichtbühne in [[Elspe]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größten Seebühnen stehen in [[Bregenz]] am [[Bodensee]] ([[Bregenzer Festspiele]] mit 7.000 Sitzplätzen) und [[Mörbisch am See]] am [[Neusiedler See]] ([[Seefestspiele Mörbisch]] mit 6.300 Sitzplätzen) in [[Österreich]]. Natürlich gewachsene Felsformationen werden ebenfalls als Kulisse für Freilichtbühnen verwendet. Deutschlandweit bekannt sind die [[Störtebeker-Festspiele]] in [[Ralswiek]], die [[Luisenburg-Festspiele]] in [[Wunsiedel]], die [[Karl-May-Festspiele]] in [[Elspe]], die [[Karl-May-Spiele Bad Segeberg|Karl-May-Spiele]] in [[Bad Segeberg]] sowie das [[Piraten-Open-Air]] in [[Grevesmühlen]], die traditionell im Freien stattfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seebühnen können eine vorhandene Uferböschung als günstig ansteigende Fläche für die Zuseher nutzen sowie einen Streifen Wasserfläche als Brandschutzbarriere vor der Bühne am Wasser. Die Bühne kann auf [[Ponton|Pontons]] schwimmen oder als Gerüst am Grund des Gewässers stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Amateurbühnen ==&lt;br /&gt;
Viele Freilichtbühnen in Deutschland werden von [[Verein]]en betrieben. Diese nichtprofessionellen Bühnen sind zu einem großen Teil (89 Mitgliedsbühnen, Stand 2024) im [[Verband Deutscher Freilichtbühnen]] (VDF) organisiert. Die besucherstärkste Amateurfreilichtbühne in Süddeutschland ist die [[Freilichtbühne Ötigheim]], die [[Waldbühne Heessen]] konnte in Norddeutschland im Jahr 2013 die meisten Besucher locken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Freilichtbühnen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Artur Kutscher: &amp;#039;&amp;#039;Stilkunde des Theaters.&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf 1936.&lt;br /&gt;
* Edmund Stadler: &amp;#039;&amp;#039;Das neuere Freilichttheater in Europa und Amerika.&amp;#039;&amp;#039; Einsiedeln 1951.&lt;br /&gt;
* [[Brigitte Bausinger|Brigitte Schöpel]]: &amp;#039;&amp;#039;„Naturtheater“. Studien zum Theater unter freiem Himmel in Südwestdeutschland.&amp;#039;&amp;#039; Tübingen 1965.&lt;br /&gt;
* Frank Dittmer: &amp;#039;&amp;#039;Freilufttheater. Dramatisches ohne Dach im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Berlin 1991.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Open air theaters|Freilichtbühne}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Freilichttheater}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4155326-3}}&lt;br /&gt;
* [https://www.freilichtbuehnen.de/ Verband Deutscher Freilichtbühnen]&lt;br /&gt;
* [https://www.lwl.org/LWL/Kultur/Westfalen_Regional/Bildung_Kultur/Freilichtbuehnen Freilichtbühnen in Westfalen] (Artikel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4155326-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Freilichtbuhne}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freilichtbühne| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bühnenform]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Predatorix</name></author>
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