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	<title>Freikorps Oberland - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Bund Oberland|Zu der gleichnamigen rechtsextremen Schweizer Organisation siehe [[Bund Oberland (Schweiz)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bund Oberland (Nürnberg 1923).jpg|mini|Erlanger Studenten im Bund Oberland (Nürnberg 1923)]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Freikorps Oberland&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein freiwilliger Wehrverband ([[Freikorps]]), der nach dem Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] 1918 und nach der [[Novemberrevolution]]  in der Anfangsphase der [[Weimarer Republik]] neben anderen freiwilligen Wehrverbänden und&lt;br /&gt;
neben der [[Schwarze Reichswehr|Schwarzen Reichswehr]] bestand. Daraus ging der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bund Oberland&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; hervor, aus dessen Mitgliedern sich ab 1921 der Kern der [[Sturmabteilung]] (SA) in [[Bayern]] rekrutierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historie ==&lt;br /&gt;
=== Gründung als Freikorps ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Freikorps]] wurde im April 1919 durch [[Albert von Beckh]] in [[Ingolstadt]] und [[Eichstätt]] gegründet und stand der [[Rechtsextremismus|rechtsextremen]] [[Thule-Gesellschaft]] nahe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.donaukurier.de/lokales/eichstaett/Vor-700-Jahren-fortschrittlich;art575,4032568 |wayback=20181231141234 |text=Vor 700 Jahren fortschrittlich   }}, Eichstätter Kurier vom 30. Dezember 2018; Zugriff am 31. Dezember 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Freikorps_Oberland,_1919-1921 Freikorps Oberland, 1919-1921], Historisches Lexikon Bayerns; Zugriff am 31. Dezember 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Die vor der [[Münchner Räterepublik]] nach [[Bamberg]] geflohene [[Kabinett Hoffmann I (Bayern)|Regierung des sozialdemokratischen Ministerpräsidenten Johannes Hoffmann]] hatte zuvor die Werbung für [[Zeitfreiwilligenverband|Zeitfreiwilligenverbände]] freigegeben. Die militärische Führung übernahm ebenfalls Major Albert Ritter von Beckh. Da die Freiwilligen der ersten Einheiten überwiegend aus dem [[Bayerisches Oberland|bayerischen Oberland]] stammten, wurden der Name und das Symbol des [[Alpen-Edelweiß|Edelweiß]] gewählt. Direkter Vorläufer war der innerhalb der Thule-Gesellschaft bestehende und von [[Rudolf von Sebottendorf]] gegründete, „Kampfbund“, der ebenfalls gegen die [[Räterepublik|Räteregierung]] gerichtet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingesetzt wurde das Freikorps im Mai 1919 bei den Kämpfen gegen die Münchner Räterepublik. Teile des Freikorps wurden anschließend mit Teilen des [[Freikorps Epp]] in die Reichswehrbrigade 21 übernommen und 1920 als geschlossener Verband während des [[Ruhraufstand]]s eingesetzt. Das Freikorps selbst wurde am 21. Oktober 1919 formell aufgelöst. Deren Angehörige traten aber geschlossen als [[Zeitfreiwilligenverband|Zeitfreiwilligenbataillon]] in die [[Organisation Escherich]] ein. Bei der Niederschlagung der [[Aufstände in Oberschlesien]] 1921 war das Freikorps deshalb schnell einsatzbereit und maßgeblich an der Erstürmung des [[St.&amp;amp;nbsp;Annaberg]]s in [[Oberschlesien]] beteiligt. In Oberschlesien unterhielt das Freikorps eine Nachrichtenzentrale, die ein Mordkommando bildete und vermutlich [[Fememord]]e und Entführungen in Auftrag gab.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrike Claudia Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Verräter verfallen der Feme! Fememorde in Bayern in den zwanziger Jahren&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau, Köln 2000, S. 125.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen den verschiedenen Organisationen des rechtsextremen Milieus in Bayern bestanden enge Verbindungen. Die Mörder des Politikers [[Matthias Erzberger]] etwa, [[Heinrich Tillessen]] und [[Heinrich Schulz (Attentäter)|Heinrich Schulz]], gehörten nicht nur der [[Organisation Consul]], sondern auch der „Arbeitsgemeinschaft Oberland“ an.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Horst Möller]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Weimarer Republik. Eine unvollendete Demokratie&amp;#039;&amp;#039;. dtv, München 2004, S. 152.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gibt Hinweise, die Angehörige von &amp;#039;&amp;#039;Oberland&amp;#039;&amp;#039; mit dem Mord an dem [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]]-Politiker [[Karl Gareis]] in Verbindung bringen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrike Claudia Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Verräter verfallen der Feme! Fememorde in Bayern in den zwanziger Jahren&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau, Köln 2000, S. 118&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umgründung in einen eingetragenen Verein und Verbot nach Teilnahme am Hitlerputsch 1923 ===&lt;br /&gt;
Als im November 1921 die Freikorps aufgelöst wurden, bezeichnete sich die Organisation im November 1921 als &amp;#039;&amp;#039;Bund Oberland e. V.&amp;#039;&amp;#039; und wurde im Dezember 1921 ins Vereinsregister eingetragen. Das offizielle Programm postulierte als Grundgedanken den Kampf gegen den [[Friedensvertrag von Versailles|Versailler Vertrag]], die unbedingte Reichstreue und die Versöhnung aller Klassen und Schichten. Tatsächlich konzentrierte sich der Bund jedoch auf seine geheime Wehrarbeit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HistLexBay|44349|link|Christoph Hübner|Bund Oberland, 1921–1923/1925–1930|2014-01-07|2016-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Sommer 1922 kam es über die Frage, ob der &amp;#039;&amp;#039;Bund Oberland&amp;#039;&amp;#039; in den [[Bund Bayern und Reich]] integriert werden sollte, zur Spaltung des Bundes. Der bürgerliche, eher föderalistisch eingestellte Flügel bildete den &amp;#039;&amp;#039;Bund Treu Oberland&amp;#039;&amp;#039;, den späteren [[Blücherbund]]. Der soldatische Flügel konstituierte sich unter der Führung des Tierarztes [[Friedrich Weber (Tiermediziner)|Friedrich Weber]] neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatte der Bund Oberland 1922 offiziell nur wenige hundert Mitglieder, waren es bis November 1923 allein in Bayern etwa 2000. Dazu gehörten viele Studenten, Angehörige freier Berufe und Angestellte, aber auch einige Arbeiter. Die militärischen Führer waren überwiegend junge ehemalige Offiziere, die inzwischen studierten. Die meisten Mitglieder waren zwischen 20 und 30 Jahre alt und kriegserfahren, entweder als Weltkriegsteilnehmer oder als Teilnehmer an den Kämpfen in Bayern, im Ruhrgebiet und in Oberschlesien. Der Bund konnte auf reichlich Waffen zurückgreifen, angeblich auch schwere Waffen. Jedoch wurden viele Waffen des Bundes durch die [[Reichswehr]] gelagert und gepflegt. Gefördert wurde der Bund vermutlich von Webers Schwiegervater, dem völkischen Verleger [[Julius Friedrich Lehmann]].&amp;lt;ref&amp;gt;Harold J. Gordon jr.: &amp;#039;&amp;#039;Hitlerputsch 1923. Machtkampf in Bayern 1923–1924.&amp;#039;&amp;#039; Bernard &amp;amp; Graefe, Frankfurt/M. 1971, S. 94–96.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Zeitschrift des Bundes Oberland &amp;#039;&amp;#039;Das Dritte Reich&amp;#039;&amp;#039; wurde in der [[Neustadt an der Aisch|Neustädter]] Druckerei &amp;#039;&amp;#039;Ph.C.W. Schmidt&amp;#039;&amp;#039; gedruckt.&amp;lt;ref&amp;gt;Max Döllner: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklungsgeschichte der Stadt Neustadt an der Aisch bis 1933.&amp;#039;&amp;#039; Ph. C. W. Schmidt, Neustadt a.d. Aisch 1950. (Neuauflage 1978 anlässlich des Jubiläums &amp;#039;&amp;#039;150 Jahre Verlag Ph. C. W. Schmidt Neustadt an der Aisch 1828-1978.&amp;#039;&amp;#039;) S. 687.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Webers Führung näherte sich der &amp;#039;&amp;#039;Bund Oberland&amp;#039;&amp;#039; zunehmend den radikalen Kräften unter [[Adolf Hitler]] und [[Ernst Röhm]] an. Gemeinsam mit dem [[Wehrverband Reichsflagge]] und der [[Sturmabteilung|SA]] bildete der Bund im Januar 1923 die [[Arbeitsgemeinschaft vaterländischer Kampfverbände]]. Im September 1923 schloss man sich gemeinsam mit der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und verschiedenen weiteren nationalistischen Organisationen im [[Deutscher Kampfbund|Deutschen Kampfbund]] zusammen, der sich am 25. September 1923 unter die Führung von Adolf Hitler stellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. November 1923 mobilisierte der Bund zahlreiche Mitglieder und nahm aktiv am [[Hitlerputsch]] teil. Mitglieder des Bundes unter [[Ludwig Oestreicher]] nahmen jüdische Geiseln. Weber nahm am Marsch auf die Feldherrnhalle teil.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HistLexBay|44349|link|Christoph Hübner|Bund Oberland, 1921–1923/1925–1930|2014-01-07|2016-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der Beteiligung an dem Umsturzversuch wurde der &amp;#039;&amp;#039;Bund Oberland e. V.&amp;#039;&amp;#039; zunächst in Bayern und später Ende 1923 auch in ganz Deutschland verboten.&amp;lt;ref&amp;gt;Erwin Könnemann: &amp;#039;&amp;#039;Freikorps Oberland 1921–1930 (1921–1930 Bund Oberland) [BO]&amp;#039;&amp;#039;, in: Fricke, Dieter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Parteiengeschichte: die bürgerlichen und kleinbürgerlichen Parteien und Verbände in Deutschland (1789–1945)&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, Köln: Pahl-Rugenstein, 1984, S. 678 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch Verordnung des bayerischen Generalstaatskommissars [[Gustav von Kahr|Gustav Ritter von Kahr]] wurde der Bund Oberland e. V. am 9. November 1923 aufgelöst. Weber wurde noch am gleichen Tag inhaftiert, später im [[Hitler-Prozess]] angeklagt und zu fünf Jahren [[Festungshaft]] verurteilt. Getarnte Auffangorganisationen sollten die offizielle Auflösung umgehen. Allerdings waren extremistische Kräfte des ehemaligen Vereins weiterhin verdeckt so gut vernetzt, um in Verbund mit der rechtsextremen Terrororganisation &amp;#039;&amp;#039;[[Organisation Consul]]&amp;#039;&amp;#039; am 9. Januar 1924 in der französisch besetzen Pfalz den Separatistenführer [[Franz Josef Heinz]] zu ermorden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Herbert: &amp;#039;&amp;#039;Best. Biographische Studien über Radikalismus, Weltanschauung und Vernunft, 1903–1989&amp;#039;&amp;#039;. Bonn: Dietz, 1996, S. 83. ISBN 3-8012-5019-9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neugründung 1925 ===&lt;br /&gt;
Nach Aufhebung des reichsweiten Verbots wurde der Bund im Februar 1925 wieder gegründet. Bereits 1930 kam es zu Differenzen innerhalb des Bundes, da die relativ starke österreichische Fraktion den [[Austrofaschismus|austrofaschistischen]] [[Heimwehr]]führer [[Ernst Rüdiger Starhemberg (Politiker)|Ernst Rüdiger Starhemberg]] zum Bundesführer wählte. Dies veranlasste über drei Viertel der reichsdeutschen Gruppen, den Bund Oberland zu verlassen. Auch die [[Konservative Revolution|Nationalrevolutionäre]] unter Führung von [[Gustav Sondermann]], [[Joseph E. Drexel|Drexel]] und [[Karl Tröger (Widerstandskämpfer)|Tröger]] traten geschlossen aus, unterstellten sich als „Oberlandkameradschaft“ geschlossen dem [[Nationalbolschewismus|Nationalbolschewisten]] [[Ernst Niekisch]] und wandten sich gegen die dem [[Nationalsozialismus]] zugeneigte Gruppe um Friedrich Weber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ehemalige Stabschef des Freikorps und Planer des Sturms auf den Annaberg [[Josef Römer]] trat zum kommunistischen „Scheringerkreis“ über und wurde zum mit diktatorischen Vollmachten ausgestatteten Führer einer bereits 1920 gegründeten Geheimorganisation namens „Bund Oberland“. 1939/40 baute Römer mit alten Freikorpskameraden und ehemaligen Mitarbeitern des „Aufbruch-Arbeits-Kreises“ Widerstandsgruppen in München und Berlin auf. Mit seinen Leuten verbreitete er Flugblätter, die das Volk zum Aufstand gegen Adolf Hitler aufriefen, bis er 1942 verhaftet und 1944 hingerichtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Schuster: &amp;#039;&amp;#039;Für das stolze Edelweiß&amp;#039;&amp;#039;, Brienna, Achau 1995. ISBN 3-9803875-1-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit bis 21. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
Die alten Freikorpskämpfer sammelten sich nach 1945 um [[Ernst Horadam]] und begründeten 1951 die bis heute &amp;lt;!--(2013)--&amp;gt; bestehende Traditionsgemeinschaft &amp;#039;&amp;#039;Kameradschaft Freikorps und Bund Oberland&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Einige Autoren sehen sie als rechtsextreme Vereinigung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stille Hilfe&amp;quot;&amp;gt;Oliver Schröm, Andrea Röpke: &amp;#039;&amp;#039;Stille Hilfe für braune Kameraden&amp;#039;&amp;#039;, S. 180f; Andreas Angerstorf: &amp;#039;&amp;#039;Rechte Strukturen in Bayern 2005&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Schliersee (Gemeinde)|Schliersee]] fand bis einschließlich 2006 jährlich im Rahmen eines Gottesdienstes ein Totengedenken für die Gefallenen des Freikorps von 1921 statt. Nach Aussagen des Vorstandes der [[Landsmannschaft der Oberschlesier]] ist die Veranstaltung in der Vergangenheit regelmäßig vom [[Landesbehörde für Verfassungsschutz|Landesamt für Verfassungsschutz Bayern]] beobachtet worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.merkur-online.de/regionen/miesbach/art2817,611637.html?fCMS=32e6b8efc625007e0c989b2b50ee3777 SPD-Kreisvorsitzender fordert Distanzierung vom Dritten Reich]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Münchner Merkur]]&amp;#039;&amp;#039;, 21.&amp;amp;nbsp;Mai 2005&amp;lt;/ref&amp;gt; Es erfolgte jedoch weder eine Aufnahme in den Bundes- noch in den Landesverfassungsschutzbericht, da nach Aussagen des Pressesprechers des Bayerischen Landesamtes für Verfassungsschutz gegenüber dem BR-Magazin „Der Zeitspiegel“ am 16.&amp;amp;nbsp;Mai 2007 weder die Veranstaltung noch der Traditionsverband „Kameradschaft Freikorps und Bund Oberland“ Beobachtungsobjekt seien. Zu den regelmäßig an der Veranstaltung teilnehmenden Organisationen gehörten die [[Landsmannschaft Schlesien]], die Landsmannschaft der Oberschlesier und die [[Junge Landsmannschaft Ostdeutschland]]. Des Weiteren beteiligten sich Einzelpersonen aus unterschiedlichen extrem rechten Organisationen wie beispielsweise der [[Nationaldemokratische Partei Deutschlands|NPD]], der [[Junge Nationalisten|JN]] und der [[Burschenschaft Danubia München|Burschenschaft Danubia]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/14/067/1406729.pdf Bundestags-Drucksache 14/6729] (PDF; 57&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stille Hilfe&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seit 2007 findet das Gedenken in einem sehr kleinen Rahmen statt. Im Jahr 2008 versuchten unterschiedliche rechtsextreme Jugend- und Nachwuchsorganisationen erfolglos, an die Tradition der Annaberg-Gedenkfeiern anzuknüpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Mitglieder ==&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste|* [[Alois Alzheimer (Manager)|Alois Alzheimer]], Versicherungsmanager und Vorstandsvorsitzender&lt;br /&gt;
* [[Richard Arauner]], [[SS-Oberführer]] und NS-Agrarfunktionär&lt;br /&gt;
* [[Eleonore Baur]], persönliche Freundin Hitlers, „Fürsorgeschwester in der [[Reichsführung-SS|Reichsführung SS]]“&lt;br /&gt;
* [[Karl Baur (Verleger) | Karl Baur]], SA-Obersturmbannführer, Leiter der Fachschaft Verlag im Bund Reichsdeutscher Buchhändler (BRB) und später Leiter der Gruppe Buchhandel in der [[Reichsschrifttumskammer]]&lt;br /&gt;
* [[Kurt Benson]], SS-Oberführer&lt;br /&gt;
* [[Sepp Dietrich|Josef Dietrich]], [[SS-Oberst-Gruppenführer|SS-Oberstgruppenführer]] und [[Generaloberst]] der [[Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
* [[Elk Eber|Emil „Elk“ Eber]], Maler&lt;br /&gt;
* [[Fritz Fischer (Historiker)|Fritz Fischer]], Historiker&lt;br /&gt;
*[[Heinrich Gattineau]], Volkswirt, Chemie Vorstand, leitete die Sportkurse der Oberländer auf [[Burg Hoheneck (Ipsheim)|Burg Hoheneck]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinrich Gattineau |Hrsg= |Titel=&amp;#039;&amp;#039;Durch die Klippen des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039; |Auflage= |Verlag=Seewald |Ort=Stuttgart |Datum=1983 |ISBN=3-512-00672-8 |Seiten=19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Karl Gebhardt]], [[SS-Gruppenführer]], Direktor des Klinikums [[Heilanstalten Hohenlychen|Hohenlychen]]&lt;br /&gt;
* [[Anton Gentil]], Pumpenfabrikant und Kunstsammler&lt;br /&gt;
* [[Franz Gutsmiedl]], [[Mitglied des Reichstages|MdR]]&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Harster]], [[SS-Brigadeführer]], Befehlshaber der [[Sicherheitspolizei (Nationalsozialismus)|Sicherheitspolizei]] und des [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|SD]] (Niederlande, Italien)&lt;br /&gt;
* Hans Hartwimmer (1902–1944), Mitglied der [[Hartwimmer-Olschewski-Gruppe]]&lt;br /&gt;
* [[Franz Hayler]], SS-Gruppenführer&lt;br /&gt;
* [[Richard Hildebrandt]], SS-Obergruppenführer, NS-Verbrecher&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Himmler]], [[Reichsführer SS]] und Chef der Deutschen Polizei&lt;br /&gt;
* [[Hans Hinkel]], SS-Gruppenführer, MdR&lt;br /&gt;
* [[Ernst Horadam]], SA-Obersturmbannführer&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Gustav Jaeger]], [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes|Ritterkreuzträger]], hingerichteter Widerstandskämpfer des [[Attentat vom 20. Juli 1944|20. Juli 1944]]&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Jordan (Politiker)|Rudolf Jordan]], SA-Obergruppenführer, Oberpräsident in der Provinz Magdeburg&lt;br /&gt;
* [[Max Koegel]], [[SS-Obersturmbannführer]] und Kommandant der [[Konzentrations- und Vernichtungslager Lublin-Majdanek|Konzentrationslager Majdanek]], Ravensbrück und [[KZ Flossenbürg|Flossenbürg]]&lt;br /&gt;
* [[Max Lebsche]], Arzt, Gegner des NS-Regimes&lt;br /&gt;
* [[Emil Maurice]], [[SS-Standartenführer]]&lt;br /&gt;
* [[Carl von Oberkamp]], [[SS-Brigadeführer]] und [[Generalmajor]] der Waffen-SS&lt;br /&gt;
* [[Theodor Oberländer]], später [[Bundesministerium für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte|Bundesminister für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte]]&lt;br /&gt;
* [[Hans Wilbert Petri]], Oberbürgermeister von [[Wattenscheid]], Offizier der Waffen-SS&lt;br /&gt;
* [[Emil Popp]], Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
* [[Maximilian du Prel|Maximilian Freiherr du Prel]], Journalist, Pressechef des [[Generalgouvernement|Generalgouverneurs]] im besetzten Polen&lt;br /&gt;
* [[Bruno Radwitz]] (1895–1953), Oberbürgermeister von Naumburg&lt;br /&gt;
* [[Hanns Albin Rauter]], SS-Obergruppenführer&lt;br /&gt;
* [[Heinz Reinefarth]], SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Waffen-SS&lt;br /&gt;
* [[Johann Rickmers]], getöteter Putschist beim [[Hitlerputsch]]&lt;br /&gt;
* [[Josef Römer]], Jurist, Stabsoffizier und Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
* [[Arnold Ruge (Philosoph)|Arnold Ruge]], Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Schmuck]], SA-Gruppenführer&lt;br /&gt;
* [[Fritz von Scholz]], [[SS-Gruppenführer]] und [[Generalleutnant]] der [[Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
* [[Otto Schottenheim]], Arzt, SA-Sanitärs-Brigadeführer, [[SS-Oberführer]], [[Liste der Oberbürgermeister von Regensburg|Regensburger Oberbürgermeister]] in der [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]]&lt;br /&gt;
* [[Walther Schröder]], [[SS-Brigadeführer]] und [[Polizeipräsident]] in [[Lübeck]] sowie [[SS- und Polizeiführer]] in [[Lettland]]&lt;br /&gt;
* [[Hans Schweighart]], Fememörder und SA-Führer&lt;br /&gt;
* [[Fridolin von Spaun]], politischer Aktivist, Archivbegründer und Familienforscher&lt;br /&gt;
* [[Ernst Rüdiger Starhemberg (Politiker)|Ernst Rüdiger Starhemberg]], Politiker, Austrofaschist, späterer NS-Gegner&lt;br /&gt;
* [[Peter Stermann]] (1903–1945), Maler und Filmschaffender&lt;br /&gt;
* [[Oskar Thulin]], Direktor der Lutherhalle, Wittenberg&lt;br /&gt;
* [[Bodo Uhse]], Schriftsteller, nach Bruch mit der NSDAP [[Kommunismus|Kommunist]]&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Wagner (Mediziner)|Gerhard Wagner]], SA-Obergruppenführer, [[Nationalsozialistischer Deutscher Ärztebund|Reichsärzteführer]]&lt;br /&gt;
* [[Christian Weber (NS-Funktionär)|Christian Weber]], Kreistagspräsident in Oberbayern&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Weber (Tiermediziner)|Friedrich Weber]], Reichstierärzteführer&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Zum Freikorps und Bund Oberland ===&lt;br /&gt;
* Hans Fenske: &amp;#039;&amp;#039;Konservativismus und Rechtsradikalismus in Bayern nach 1918.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Gehlen, 1969&lt;br /&gt;
* Kameradschaft Freikorps und Bund Oberland: &amp;#039;&amp;#039;Bildchronik zur Geschichte des Freikorps und Bundes Oberland&amp;#039;&amp;#039;. München 1974&lt;br /&gt;
* Kameradschaft Freikorps und Bund Oberland (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Für das stolze Edelweiß&amp;#039;&amp;#039;. Bild- und Textband zur Geschichte von Freikorps und Bund Oberland. Zusammengestellt und bearbeitet von Peter Schuster. Brienna Verlag, Aschau 1996. ISBN 3-9803875-1-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zur Kameradschaft Freikorps und Bund Oberland ===&lt;br /&gt;
* Oliver Schröm, Andrea Röpke: &amp;#039;&amp;#039;Stille Hilfe für braune Kameraden&amp;#039;&amp;#039;. Ch. Links Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-86153-231-X.&lt;br /&gt;
* [[Andreas Angerstorfer]]: &amp;#039;&amp;#039;Rechte Strukturen in Bayern 2005&amp;#039;&amp;#039;, Bayernforum der Friedrich-Ebert-Stiftung, ISBN 3-89892-416-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{HistLexBay|44350|link|[[Bruno Thoß]]|Freikorps Oberland, 1919–1921|2012-10-23|2015-02-25}}&lt;br /&gt;
* {{HistLexBay|44349|link|Christoph Hübner|Bund Oberland, 1921–1923/1925–1930|2014-01-07|2015-02-25}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20160303172114/http://www.hinterland-magazin.de/pdf/05-46.pdf Magnus Bosch: &amp;#039;&amp;#039;Heldengedenken im Zeichen des Edelweiß&amp;#039;&amp;#039;] (Archivversion). In: Magazin &amp;#039;&amp;#039;Hinterland&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4419827-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Paramilitärische Organisation (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Rechtsextremismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ruhraufstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwarze Reichswehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayerische Militärgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1919]]&lt;/div&gt;</summary>
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