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	<title>Freikorps Lichtschlag - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Jordi: /* Einsatzgeschichte */</title>
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		<updated>2026-04-09T21:17:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einsatzgeschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Freikorps Lichtschlag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein deutscher [[paramilitär]]ischer [[Verband (Militär)|Verband]], der am 14. Dezember 1918 kurz nach Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] aufgestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufstellung ==&lt;br /&gt;
Das [[Generalkommando]] des [[VII. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|VII. Armee-Korps]] in [[Münster]] unter Generalleutnant [[Oskar von Watter]] begann nach der [[Novemberrevolution]], aus von der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] zurückkehrenden Einheiten [[Freikorps]] aufzustellen. Dabei entstand im Raum [[Hagen]] das Freikorps Lichtschlag, dass nach seinem Kommandeur Hauptmann [[Otto Lichtschlag]] (1885–1961) benannt war und etwa 2500 Mann umfasste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzgeschichte ==&lt;br /&gt;
Der Verband wurde Anfang 1919 auf Befehl des Generalleutnants von Watter gegen die [[Sozialisierungsbewegung im Ruhrgebiet]] eingesetzt. Am 15. Februar ging er mit großer Brutalität in [[Dorsten]] und in [[Bottrop]] gegen streikende Arbeiter vor. Am 16. Februar rückte das Freikorps auf Watters Befehl hin zu einer „Befriedigungsaktion“ gegen [[Hervest]] aus. Die dort beginnende [[Blutspur]] der Formation brachte ihr den Namen „Freikorps Totschlag“ ein.&amp;lt;ref&amp;gt; Wolfgang Niess: &amp;#039;&amp;#039;Die Revolution von 1918/19&amp;#039;&amp;#039;, Europa-Verlag 2017, ISBN 978-3-95890-074-5, S. 353–354. &amp;lt;/ref&amp;gt; Am 23. Februar 1919 wurde der Arbeiterführer [[Alois Fulneczek]] in Bottrop von Soldaten des Freikorps Lichtschlag erschossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Sahin Aydin: &amp;#039;&amp;#039;Ein Leben für die gerechte Sache; Biografischer Abriss von Alois Fulneczek (29.12.1882-23.02.1919).&amp;#039;&amp;#039; Kunstkreis Bottrop, 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folge riefen die Anhänger der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] und der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]] im [[Ruhrgebiet]] den [[Generalstreik]] aus. Dieser wurde gewaltsam niedergeschlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Alexander: &amp;#039;&amp;#039;Carl Severing. Sozialdemokrat aus Westfalen mit preussischen Tugenden.&amp;#039;&amp;#039; Westfalen-Verlag, Bielefeld 1992, S. 109.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Heinemann: &amp;#039;&amp;#039;Die Arbeiterschaft kommt zu Wort, aber nicht zu Ergebnissen.&amp;#039;&amp;#039; Arbeiter und Arbeiterbewegung im Revier zwischen Weltkrieg und Kapp-Putsch. In: Bernd Faulenbach, Günther Högl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Eine Partei in ihrer Region. Zur Geschichte der SPD im Westlichen Westfalen.&amp;#039;&amp;#039; Essen 1988, S. 86.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Lage blieb unruhig und wurde durch Ausschreitungen der Freikorps weiter angeheizt. Am 13. April 1919 kam es am Oberbilker Markt in Düsseldorf zu schweren Kämpfen zwischen streikender Arbeiter und dem Freikorps Lichtschlag. Am 15. April 1919 schossen Angehörige des Freikorps Lichtschlag in eine Versammlung streikender Arbeiter im [[Kreis Mettmann]]; dabei gab es Tote und Verletzte.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinemann 1988, S. 86.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Freikorps unterstützte während des [[Kapp-Putsch]]es die Putschisten und wurde im März 1920 im Ruhrgebiet gegen die streikenden Arbeiter der [[Rote Ruhrarmee|Ruhrarmee]] eingesetzt, deren Aktivitäten wiederum die Reichsregierung ablehnte. Am 15. März griffen bewaffnete Arbeiterformationen am [[Bahnhof Wetter (Ruhr)|Bahnhof Wetter]] eine Vorhut des Freikorps unter Hauptmann Otto Hasenclever an, der unter den schwarz-weiß-roten Fahnen der rechten Gegner der demokratischen Republik angerückt war und angegeben hatte, unter dem Befehl des Generalleutnants von Watter zu stehen, der, wie man erklärte, „auf dem Boden des [[Walther von Lüttwitz|Generals Lüttwitz]]“, als des führenden Putschisten neben Kapp, stehe. Die [[1. Westfälisches Feldartillerie-Regiment Nr. 7#Freikorps|Batterie der Putschisten]] wurde zerschlagen, Hauptmann Hasenclever und zehn Soldaten sowie sechs Arbeiter wurden getötet.&amp;lt;ref&amp;gt;Heiko Schulze: &amp;#039;&amp;#039;[https://os-rundschau.de/rundschau-magazin/heiko-schulze/or-serie-brueckenschlaege-vom-heute-zur-befreiung-osnabruecks-1945-letzter-teil-6-caprivi-campus-auf-dem-westerberg/ Caprivi-Campus auf dem Westerberg.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Osnabrücker Rundschau&amp;#039;&amp;#039;, 8. Mai 2025, abgerufen am 9. April 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. März wurde der Vormarsch des Freikorps bei [[Aplerbeck]] von 10.000 Mann der [[Rote Ruhrarmee|Roten Ruhrarmee]] gestoppt. Daraufhin stellten sich die Dortmunder Sozialdemokraten [[Max König (Politiker, Mai 1868)|Max König]], Regierungspräsident in Arnsberg, und [[Wilhelm Hansmann]], Landrat in Hörde, an die Spitze des Freikorps, um ihm den Marsch auf Dortmund zu ermöglichen. Davon ließen sich die Arbeitermilizen nicht beeindrucken. Am folgenden Tag wurde das Freikorps von ihnen „vernichtend geschlagen“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Martiny]], Arbeiterbewegung an Rhein und Ruhr vom Scheitern der Räte- und Sozialisierungsbewegung bis zum Ende der letzten parlamentarischen Regierung der Weimarer &amp;lt;Republik (1920–1930), in: [[Jürgen Reulecke]] (Hrsg.), Arbeiterbewegung an Rhein und Ruhr. Beiträge zur Geschichte der Arbeiterbewegung in Rheinland-Westfalen, Wuppertal 1974, S. 241–273, hier: S. 247.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm Ribhegge]]: &amp;#039;&amp;#039;Preußen im Westen. Kampf um den Parlamentarismus in Rheinland und Westfalen 1789–1947.&amp;#039;&amp;#039; Aschendorff, Münster 2008, ISBN 978-3-402-05489-5, S. 322.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{internetquelle|url=https://www.dhm.de/lemo/jahreschronik/1920|titel=Chronik 1920 beim Deutschen Historischen Museum|zugriff=9. November 2016}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.deutsche-revolution.de/arbeiter-siegen-ueber-kompanie-hasenclever-vom-freikorps-lichtschlag &amp;lt;/ref&amp;gt; Die bewaffneten Arbeiter erbeuteten die Geschütze, nahmen 600 Freikorpsangehörige gefangen und besetzten [[Dortmund]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Paramilitärische Organisation (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ruhraufstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1918]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jordi</name></author>
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