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	<title>Freikorps - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Freikorps&amp;diff=24070&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;JFH-52: /* Bekannte Freikorpsführer und -mitglieder */ Spaltenbreite definiert</title>
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		<updated>2026-04-22T08:26:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bekannte Freikorpsführer und -mitglieder: &lt;/span&gt; Spaltenbreite definiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die paramilitärischen Einheiten; zur Band siehe [[Freikorps (Band)]].}}&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Freikorps&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Freiwilligenkorps&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{frS|corps|de=Körper(schaft)}}; aus {{laS|corpus|de=Körper}}) wurden bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts [[paramilitär]]ische Einheiten unabhängig von ihrer nationalen Herkunft benannt. Im deutschen Sprachraum wurden erstmals im 18. Jahrhundert unter der Bezeichnung „Freikorps“ Frei-Regimenter aus einheimischen Freiwilligen, gegnerischen Überläufern, Deserteuren und Straffälligen aufgestellt. Die unkonventionell uniformierten Truppen dienten als [[Infanterie]] und [[Kavallerie]], seltener als [[Artillerie]]. Teils nur in [[Kompanie (Militär)|Kompaniestärke]], teils bis zu mehrere tausend Mann stark, existierten auch aus verschiedenen Waffengattungen zusammengesetzte gemischte Verbände bzw. [[Söldner|Legionen]]. Das preußische Freikorps [[Friedrich Wilhelm Gottfried Arnd von Kleist|von Kleist]] umfasste Infanterie, [[Jäger (Militär)|Jäger]], [[Dragoner]] und [[Husaren]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Liliane Funcken, Fred Funcken |Titel=Historische Uniformen 18. Jahrhundert Französische Garde und Infanterie. Britische und preussische Infanterie. |Verlag=Mosaik Verlag |Ort=München |Datum=1977 |ISBN=3-570-04361-4 |Seiten=154}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die französischen [[Volontaires de Saxe]] vereinten [[Ulanen]] und Dragoner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Im 18. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Eine erste Hochphase erlebten die Freiformationen im [[Österreichischer Erbfolgekrieg|Österreichischen Erbfolgekrieg]] und vor allem im [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieg]], als Frankreich und Preußen, aber auch der [[Habsburgermonarchie]] an einer Ausweitung des [[Kleiner Krieg|Kleinen Krieges]] und einer Schonung der regulären Regimenter gelegen war. Auch im letzten Kabinettskrieg, dem [[Bayerischer Erbfolgekrieg|Bayerischen Erbfolgekrieg]], wurden 1778 Frei-Formationen errichtet. Vor allem [[Deutsche]], [[Ungarn]], [[Polen]], [[Litauer]] und [[Südslawen]], aber auch [[Türken]], [[Tataren]] und [[Kosaken]] waren bei sämtlichen Kriegsparteien als vermeintlich von Natur aus erprobte Kämpfer geschätzt. Die Herkunft vieler Soldaten lässt sich heute nicht mehr zweifelsfrei entschlüsseln, da die ethnische Herkunft in den Regimentslisten oft ungenau beschrieben wurde. Slawen wurden oft als „Ungarn“ oder „Kroaten“ bezeichnet, moslemische Rekruten (Albaner, Bosnier, Tataren) als „Türken“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|leichte Truppen}}Für Preußen waren die [[Pandur (Soldat)|Panduren]] und Kroaten durchaus Vorbild für die Organisation derartiger Freitruppen. [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich&amp;amp;nbsp;II.]] schuf vor allem zwischen 1756 und 1758 14 [[Frei-Infanterie]]-Einheiten, die für diejenigen attraktiv sein sollten, die zwar Lust am militärischen „Abenteuer“ hatten, aber von militärischem Drill frei sein wollten. Hiervon unterschieden werden die erst ab 1759 für die letzten Kriegsjahre gebildeten „Frei-Corps“, die ebenfalls unabhängig operierten und durch überraschende Angriffe den Feind störten. Im Gegensatz zur Frei-Infanterie bestanden sie aus mehreren Waffengattungen (etwa Infanterie, Husaren, Dragoner, Jäger) und wurden gemeinsam eingesetzt. Sie wurden vielfach zur Abwehr der Panduren [[Maria Theresia]]s eingesetzt. Im Zeitalter der [[Lineartaktik]] hatten sich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;leichte Truppen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; für Vorposten-, Sicherungs- und Aufklärungsaufgaben erforderlich gemacht. Im Laufe des Krieges wurden mehrere solcher Freicorps aufgestellt, insgesamt acht:&lt;br /&gt;
* Frei-Corps [[Friedrich Adolf Rudolf von Trümbach|Trümbach]] (Voluntaires de Prusse) (F I)&lt;br /&gt;
* Frei-Corps [[Friedrich Wilhelm Gottfried Arnd von Kleist|Kleist]] (F II)&lt;br /&gt;
* Frei-Dragoner [[Joachim Reinhold von Glasenapp|Glasenapp]] (F III)&lt;br /&gt;
* Frei-Corps [[Karl Ludwig von Schony|Schony]] (F IV)&lt;br /&gt;
* Frei-Corps [[Johann Michael Gschray|Gschray]] (F V)&lt;br /&gt;
* Frei-Husaren [[Friedrich Wilhelm Bauer (Generalleutnant)|Bauer]] (F VI)&lt;br /&gt;
* [[Légion Britannique]] (F V – vom [[Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg]])&lt;br /&gt;
* Volontaires Auxiliaires (F VI).&amp;lt;ref&amp;gt;Hintergrund, Aufstellung und Nummerierung nach Bleckwenn 1986 Bd. IV: 82ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sie mit Ausnahmen als undiszipliniert und wenig kampfstark galten, wurden sie für nachrangige Wach- und [[Garnison]]sdienste verwendet. Im sogenannten [[Kleiner Krieg|Kleinen Krieg]] störten Freikorps in [[Guerilla]]aktionen die Nachschublinien des Gegners. Im Fall der Gefangennahme liefen ihre Angehörigen Gefahr, als irreguläre Kämpfer getötet zu werden. In Preußen wurden die Freikorps, die [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich&amp;amp;nbsp;II.]] als „Geschmeiß“ verachtete, aufgelöst. Ihre Soldaten hatten keinen Anspruch auf Pensions- oder Invalidengelder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frankreich existierten viele Corps bis 1776 fort. Dann wurden sie als Jäger-[[Schwadron]]en den regulären Dragoner-Regimentern angegliedert. Österreich rekrutierte während der [[Koalitionskriege|Französischen Revolutionskriege]] diverse Freikorps [[Slawen|slawischer]] Herkunft. Das Österreichisch-Steirische Freikorps Wurmser kämpfte im Elsass. Der Kampfwert der sechs Wiener Freikorps (rund 37.000 Infanteristen und Kavalleristen) war dagegen gering. Einen Sonderfall stellten die Grenzregimenter aus Kroaten und Serben dar, die dauerhaft an der österreichisch-[[Osmanisches Reich|osmanischen]] Grenze standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Bayrischer Erbfolgekrieg|bayrischen Erbfolgekrieges]] wurden auf preußischer Seite noch einmal vier Freikorps aufgestellt, die nach ihren jeweiligen Führern benannt waren: [[Johann Ludwig von Hordt|Hordt]], [[Andreas Alexander von Schlichten|Schlichten]], [[Karl Philipp Joseph von Münster|Münster]] und [[Karl Philipp von Pollitz|Pollitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zur Zeit der napoleonischen Kriege in Deutschland (1806–1815) ===&lt;br /&gt;
Freikorps im modernen Sinne entstanden in Deutschland im Laufe der [[Koalitionskriege|Napoleonischen Kriege]]. Sie kämpften weniger zum Broterwerb als vielmehr aus [[Patriotismus|patriotischen]] Motiven. Im [[Vierter Koalitionskrieg|Preußisch-Französischen Krieg]] bildeten sich nach den verlorenen [[Schlacht bei Jena und Auerstedt|Schlachten bei Jena und Auerstedt]] im Rücken der bis nach [[Ostpreußen]] vordringenden Franzosen preußische Freikorps, unter denen die von [[Ferdinand von Schill#Freikorps Schill in Pommern|Ferdinand von Schill]], [[Eugen von Hirschfeld#Freikorps im Krieg von 1806/07|Eugen von Hirschfeld]] und [[Reinhold von Krockow#Krockowsches Freikorps|Reinhold von Krockow]] die bedeutendsten waren. Nachdem [[Napoléon Bonaparte|Napoleon&amp;amp;nbsp;I.]] die deutschen Staaten entweder erobert oder zur Kollaboration gezwungen hatten, kam es 1809 zur [[Fünfter Koalitionskrieg|Erhebung Österreichs]]. Zu dessen aktiven Unterstützern im übrigen Deutschland wurden Freischaren von [[Wilhelm von Dörnberg#Dörnbergscher Aufstand|Wilhelm von Dörnbergs]], erneut von [[Ferdinand von Schill#Schillsche Jäger in der Erhebung gegen Napoleon|Schill]] und die [[Schwarze Schar]] unter [[Friedrich Wilhelm (Braunschweig-Lüneburg-Oels)|Friedrich Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg-Oels]]. Im [[Befreiungskriege|Befreiungskrieg]] von 1813/14 trat das [[Lützowsches Freikorps|Lützowsche Freikorps]] hervor. Zu den Freikorps gesellten sich vielfach national eingestellte Bürger und Studenten. Hierzu wollte [[Friedrich Ludwig Jahn]] die Turner als [[Guerilla]]-Kämpfer (die kurz zuvor in Spanien im Kampf gegen Napoleon erfunden worden waren) ausbilden, um sie den Freikorps zuzuführen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arnd Krüger]]: &amp;#039;&amp;#039;Sport und Politik. Vom Turnvater Jahn zum Staatsamateur.&amp;#039;&amp;#039; Fackelträger, Hannover 1975.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwischen 1815 und 1871 ===&lt;br /&gt;
Auch in der Folgezeit wurden mit unterschiedlichem Erfolg Freikorps aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Märzunruhen 1848 wurden in München Studentenfreikorps aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Schleswig-Holsteinische Erhebung|Schleswig-Holsteinischen Krieg]] von 1848 zeichneten sich die Freikorps [[Ludwig von der Tann-Rathsamhausen|&amp;#039;&amp;#039;von der Tann&amp;#039;&amp;#039;]], [[Heinrich Adolf von Zastrow|&amp;#039;&amp;#039;Zastrow&amp;#039;&amp;#039;]] und andere aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Mexiko]] bildeten die Franzosen 1864 so genannte &amp;#039;&amp;#039;Contreguerrillas&amp;#039;&amp;#039; unter dem ehemaligen preußischen Husarenoffizier Milson. In [[Königreich Italien (1861–1946)|Italien]] bildete [[Giuseppe Garibaldi|Garibaldi]] seine berühmten [[Freischar]]en, unter ihnen besonders den „[[Zug der Tausend]]“, der 1860 auf [[Sizilien]] landete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits vor dem [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] 1870/71 entwickelten sich in [[Frankreich]] Freikorps, die sich [[Francs-tireurs|Franc-tireurs]] nannten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach dem Ersten Weltkrieg (1918–1923) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-1971-091-20, Kapp-Putsch, Marine-Brigade Erhardt.jpg|mini|Angehörige der [[Marine-Brigade Ehrhardt]] während des [[Kapp-Putsch]]es]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1919 ad for Freikorps volunteers.jpg|mini|Werbeanzeige vom 1. April 1919&lt;br /&gt;
in &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Illustrirte Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-R27092, Berlin, Gustav Noske beim Freikorps Hülsen.jpg|mini|links|Reichswehrminister Noske besichtigt das [[Bernhard von Hülsen|Freikorps Hülsen]] in Berlin im Januar 1919]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-2006-0049, Revolution in Bayern, Gardeschützendivision.jpg|mini|links|Die [[Garde-Kavallerie-Schützen-Division]] zieht nach Zerschlagung der [[Münchner Räterepublik]] in die Stadt ein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Freikorpsplakat (1919).JPG|mini|Plakat der Deutschen Schutzdivision (1919)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-R29338, Zossen bei Berlin, Freikorps &amp;quot;Lützow&amp;quot;.jpg|mini|Jahrestag-Feier des [[Freikorps Lützow]] in Zossen 1920]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-H26073, Berlin, Fahne Freikorps Brüssow.jpg|mini|Fahnen-Zeremonie des ehemaligen Freikorps Brüssow, 1934 in Berlin. Unter den Teilnehmern sind mehrere Mitglieder der [[Sturmabteilung]] in Uniform]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Herbst 1918 die aussichtslose Lage des Deutschen Reichs im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] offensichtlich wurde und die Regierung unter Reichskanzler [[Max von Baden]] sich um die Aufnahme von Waffenstillstandsverhandlungen bemühte, kam es, beginnend mit dem [[Kieler Matrosenaufstand]], zu Meutereien, die sich zu revolutionären Aufständen wandelten. Am 9. November 1918 verkündete Reichskanzler Max von Baden eigenmächtig die Abdankung Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelms II.]] und übergab die Regierungsgewalt an den Sozialdemokraten [[Friedrich Ebert]]. Am selben Tag rief der Sozialdemokrat [[Philipp Scheidemann]] die deutsche Republik aus; zwei Stunden später rief [[Karl Liebknecht]], der Führer des kommunistischen [[Spartakusbund]]es, die sozialistische Republik aus, die sich an [[Sowjetrussland]] orientieren sollte. Scheidemann und Ebert wünschten den Neuaufbau Deutschlands auf demokratisch-parlamentarischer Grundlage und bildeten mit der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands]] den [[Rat der Volksbeauftragten]] als Übergangsregierung, die bis zu allgemeinen Wahlen herrschen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der von [[Friedrich Ebert]] geführte Rat der Volksbeauftragten über keine militärischen Machtmittel verfügte, verband er sich mit der noch bestehenden [[Oberste Heeresleitung|Obersten Heeresleitung]] und wollte mit den zurückzuführenden Fronttruppen die Lage stabilisieren. Allerdings lösten sich die meisten der zurückgeführten Truppen in der Heimat schnell auf, teilweise unter dem Einfluss revolutionärer Kräfte. Man ging daher dazu über, aus den zurückgeführten Divisionen bis auf die Kader alle Soldaten zu entlassen und sie mit Freiwilligen aufzufüllen. Daneben wurde von meist jüngeren Frontoffizieren, aber auch von Privaten, die Aufstellung von Truppenverbänden aus ehemaligen Soldaten und ungedienten Freiwilligen vorangetrieben. Diese Verbände wurden Freikorps genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Freikorps bekämpften im Auftrag des Rates der Volksbeauftragten und der Reichsregierung die linksradikalen Aufstände und sicherten die Grenzen im Osten des Deutschen Reiches. Sie kämpften 1919 auch im [[Baltikum]] mit zeitweiliger Unterstützung [[Vereinigtes Königreich|Großbritanniens]] gegen vordringende sowjetrussische Truppen sowie gegen die zuerst mit den Deutschen verbündeten Esten und Letten. Von April bis Mai 1919 waren die Freikorps auch maßgeblich an der besonders blutigen Niederschlagung der [[Münchner Räterepublik]] beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Gunther Mai]] gab es in der Frühphase der [[Weimarer Republik]] etwa 365 Freikorps von sehr unterschiedlichem Charakter: Rund 75 % der Mitglieder waren nicht älter als 25 Jahre und ledig. Der Frontkämpfergeneration (geboren zwischen 1880 und 1899) gehörten 64 % an, der Kriegsjugend (geboren zwischen 1900 und 1910) 32 %. Etwa 60 % entstammten der Arbeiterschaft, 4 % waren Offiziere und 3 % Studenten oder andere Freiwillige, die teilweise [[Landsknecht]]en ähnelten.&amp;lt;ref&amp;gt;Gunther Mai: &amp;#039;&amp;#039;Die Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; 3. Aufl., C.H.&amp;amp;nbsp;Beck, München 2018, ISBN 978-3-406-72780-1, S.&amp;amp;nbsp;38&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Die Prozentzahlen zur sozialen Zusammensetzung bei Jan-Philipp Pomplun: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Freikorps. Sozialgeschichte und Kontinuitäten (para)militärischer Gewalt zwischen Weltkrieg, Revolution und Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2022, ISBN 978-3-647-31146-3, S. 61–168.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da die Vielzahl der verschiedenen militärischen Verbände, die zwar alle den militärischen Kommandobehörden des Reiches unterstanden, in ihrer inneren Gliederung und insbesondere auch in ihrer politischen Grundeinstellung vollkommen verschieden waren, war die militärische Führung bestrebt, eine Vereinheitlichung zu erreichen. Am 6. März 1919 wurde das „Gesetz über die Vorläufige Reichswehr“ verkündet und die bestehenden militärischen Verbände –&amp;amp;nbsp;darunter auch die Freikorps&amp;amp;nbsp; – nach und nach in die zu bildenden [[Brigade]]n der [[Reichswehr]] überführt. Die Vorläufige Reichswehr umfasste rund 400.000 Mann. Der Erlass des [[Reichswehrministerium|Reichswehrministers]] [[Gustav Noske|Noske]] verfügte darüber hinaus am 27. Mai 1919, dass die Verbände, deren Übernahme in die Vorläufige Reichswehr nicht geplant war, von den Militärbehörden zur Dienstleistung nicht mehr herangezogen werden durften. Aufgrund der Bestimmungen des [[Friedensvertrag von Versailles|Vertrags von Versailles]] durfte die Weimarer Republik zum Stichtag 1. Januar 1921 nur noch ein Heer von 100.000 Mann unterhalten. Somit mussten die überzähligen militärischen Verbände schrittweise aufgelöst werden. Dagegen rührte sich Widerstand in den Reihen derer, die von Entlassung bedroht waren. Dies und andere Gründe führten Mitte März 1920 zum [[Kapp-Putsch]], der aber infolge eines [[Generalstreik]]s und der Weigerung der Beamten, den Anordnungen der Putschisten zu gehorchen, nach 5 Tagen in sich zusammenbrach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Freikorps endete somit im März 1920. Die nicht in die Reichswehr übernommenen Verbände bildeten meist sogenannte [[Wehrverband|Wehrverbände]] oder fanden ein Unterkommen bei paramilitärischen Verbänden, etwa beim [[Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten|Stahlhelm]] oder der [[Sturmabteilung|SA]]. Die Nachfolgegruppen der Freikorps waren in den [[Einwohnerwehr]]en aktiv, kämpften etwa im [[Selbstschutz Oberschlesien]] während der [[Aufstände in Oberschlesien|Oberschlesischen Aufstände]] und waren in der Weimarer Republik für eine Reihe von [[Fememorde in der Weimarer Republik|politischen Morden]] verantwortlich. Zu den bekanntesten Opfern zählen die von Offizieren der [[Garde-Kavallerie-Schützen-Division]] Mitte Januar 1919 ermordeten Mitbegründer der [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunistischen Partei Deutschlands]], [[Rosa Luxemburg]] und [[Karl Liebknecht]]. Zudem ermordeten Mitglieder der aufgelösten [[Marine-Brigade Ehrhardt]], die sich in der [[Organisation Consul]] formierten, am 26. August 1921 den ehemaligen Finanzminister [[Matthias Erzberger]] und am 24. Juni 1922 den amtierenden Reichsaußenminister [[Walther Rathenau]]. Zwischen 1918 und 1922 wurden 354 Menschen durch Angehörige der Freikorps ermordet.&amp;lt;ref&amp;gt;Dietrich Heither: &amp;#039;&amp;#039;Aufklärung im besten Sinne&amp;#039;&amp;#039;. In &amp;#039;&amp;#039;junge Welt&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 199, vom 26. August 2016, Seite 12/13 [http://www.stattweb.de/files/civil/Doku20160826ejg.pdf (Online (PDF; 483 kB))]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit stellte die [[Technische Nothilfe]] (TN) dar, eine aus der Technischen Abteilung der [[Garde-Kavallerie-Schützen-Division]] und ähnlichen technischen Gruppen der Freikorps hervorgegangene halbstaatliche Einrichtung beim [[Reichsministerium des Innern]]. Sie wurde zuerst zur Bekämpfung von [[Streik]]s in lebenswichtigen Betrieben und zu deren Funktionieren eingesetzt. Im Gegensatz zu den bewaffneten Freikorps existierte sie weit über das unruhige erste Jahrfünft der [[Weimarer Republik]] hinaus bis 1945. Die Arbeitsweise und Organisation der TN waren 1950 Vorbild für das [[Technisches Hilfswerk|Technische Hilfswerk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht mit den Freikorps verwechselt werden dürfen militärische oder paramilitärische Verbände der Weimarer Republik, die ihre Aufstellung auf eine andere Grundlage zurückführen:&lt;br /&gt;
* Volkswehren&lt;br /&gt;
* Sicherheitswehren und -regimenter&lt;br /&gt;
* [[Zeitfreiwilligenverband|Zeitfreiwilligen-Verbände]]&lt;br /&gt;
* Selbstschutztruppen (wie z.&amp;amp;nbsp;B. der Selbstschutz Oberschlesien – [[Spezialpolizei des Oberschlesischen Selbstschutz]], [[Sturmkompanie Koppe]])&lt;br /&gt;
* [[Einwohnerwehr]]en (wie z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Georg Escherich#Die „Organisation Escherich (Orgesch)“|Organisation Escherich (Orgesch)]], [[Organisation Kanzler]])&lt;br /&gt;
* die [[Schwarze Reichswehr]]&lt;br /&gt;
* Wehrverbände wie der [[Wehrwolf (Wehrverband)|Wehrwolf]]&lt;br /&gt;
* Geheimorganisationen wie die [[Organisation Consul]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch gehören Verbände wie die [[Baltische Landeswehr]], die [[Westrussische Befreiungsarmee]], das [[Baltenregiment]] oder die [[Deutsche Legion (1919)|Deutsche Legion]] nicht zu den deutschen Freikorps, wenn auch Deutsche als Einzelpersonen oder in geschlossenen Formationen in ihnen aktiv waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Freikorps ==&lt;br /&gt;
* [[Österreichischer Erbfolgekrieg]], [[Siebenjähriger Krieg]]&lt;br /&gt;
** [[Chasseurs de Fischer]] (Fischersche Jäger) unter [[Johann Christian Fischer (Offizier)|Johann Christian Fischer]] (frz.)&lt;br /&gt;
** [[Volontaires de Saxe]] (Freiwillige des [[Marschall]]s [[Moritz Graf von Sachsen|Moritz von Sachsen]]) (frz.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Siebenjähriger Krieg]]&lt;br /&gt;
** Freikorps von [[Friedrich Wilhelm Gottfried Arnd von Kleist|Kleist]] (preußisch)&lt;br /&gt;
** Frei-Regiment [[Franz von le Noble|Franciscus Le Noble]] (preußisch)&lt;br /&gt;
** Freikorps von [[Karl Ludwig von Schony|Schony]] (preußisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Koalitionskriege|Französische Revolutionskriege]]&lt;br /&gt;
** Freikorps Odonel (österreichisch-serbisch)&lt;br /&gt;
** Freikorps Wurmser (österreichisch-kroatisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Koalitionskriege|Napoleonische Kriege]]&lt;br /&gt;
** [[Ferdinand von Schill#Freikorps Schill in Pommern|Freikorps Schill]]&lt;br /&gt;
** [[Eugen von Hirschfeld#Freikorps im Krieg von 1806/07|Freikorps Hirschfeld]]&lt;br /&gt;
** [[Reinhold von Krockow#Krockowsches Freikorps|Freikorps Krockow]]&lt;br /&gt;
** [[Schillsche Jäger]]&lt;br /&gt;
** [[Friedrich von Katte#Aufstand von 1809|Freikorps Katte]]&lt;br /&gt;
** [[Schwarze Schar]]&lt;br /&gt;
** [[Russisch-Deutsche Legion]] (DRL)&lt;br /&gt;
** [[Lützowsches Freikorps]]&lt;br /&gt;
** [[Friedrich von Hellwig|Hellwigsches]] Freikorps&lt;br /&gt;
** Ausländer-Bataillon von Reuß&lt;br /&gt;
** [[Freiwilliges Feldjäger-Korps von Schmidt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Weimarer Republik]]&lt;br /&gt;
** [[1. Marine-Brigade]]&lt;br /&gt;
** [[Marine-Brigade Ehrhardt]]&lt;br /&gt;
** [[Marine-Brigade von Loewenfeld]]&lt;br /&gt;
** [[Freikorps Bahrenfeld]]&lt;br /&gt;
** [[Freikorps Epp]]&lt;br /&gt;
** [[Freikorps Hacketau]]&lt;br /&gt;
** Freikorps [[Ernst Hasse (General)|Hasse]] / Reichswehrregiment Hasse&lt;br /&gt;
** Freikorps [[Heinrich Bennecke|Haßfurther]]&lt;br /&gt;
** Freikorps [[Bernhard von Hülsen|Hülsen]]&lt;br /&gt;
** [[Freikorps Landshut]]&lt;br /&gt;
** [[Freischar Lautenbacher]]&lt;br /&gt;
** [[Freikorps Lichtschlag]]&lt;br /&gt;
** [[Freikorps Lüttwitz]] (Generalkommando Lüttwitz)&lt;br /&gt;
** [[Freikorps Lützow]]&lt;br /&gt;
** [[Freikorps Oberland]]&lt;br /&gt;
** Freikorps [[Horst von Petersdorff|von Petersdorff]]&lt;br /&gt;
** [[Freikorps Schwarze Jäger]]&lt;br /&gt;
** Freikorps [[Siegfried Schulz (Major)|Schulz]]&lt;br /&gt;
** Freikorps [[Johannes Severin|Severin]]&lt;br /&gt;
** Freiwilliges Landesjägerkorps (Freikorps [[Georg Ludwig Rudolf Maercker|Maercker]])&lt;br /&gt;
** Freiwilliges Landesschützenkorps (Freikorps [[Dietrich von Roeder|Roeder]])&lt;br /&gt;
** Garde-Landesschützen-Korps [[Georg von Neufville|von Neufville]]&lt;br /&gt;
** [[Ostpreußisches Freiwilligenkorps]]&lt;br /&gt;
** Korps [[Paul von Lettow-Vorbeck|Lettow]]&lt;br /&gt;
** [[Detachement von Randow]]&lt;br /&gt;
** [[Eiserne Division]]&lt;br /&gt;
** [[Sturmabteilung Roßbach]]&lt;br /&gt;
** [[Regiment Potsdam]]&lt;br /&gt;
** [[Regiment Reichstag]]&lt;br /&gt;
** [[Freiwilligen-Regiment Reinhard]]&lt;br /&gt;
** [[Freikorps Werdenfels]]&lt;br /&gt;
** [[Schutztruppe Bug]] (ab März 1919 Brigade Olita)&lt;br /&gt;
* [[Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
** [[Sudetendeutsches Freikorps]]&lt;br /&gt;
** [[Freikorps Sauerland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Freikorpsführer und -mitglieder ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Baltenkreuz.jpg|mini|[[Baltenkreuz]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SchlesischerAdler.jpg|mini|[[Schlesisches Bewährungsabzeichen|Schlesischer Adler]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Randowkreuz.jpg|mini|[[Deutschritter-Kreuz]] (Randow-Kreuz)]]Napoleonische Kriege&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Joseph von Eichendorff]]&lt;br /&gt;
* [[Theodor Körner (Schriftsteller)|Theodor Körner]]&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Ludwig Jahn]]&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand von Schill]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weimarer Republik&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste|breite=20em|liste=&lt;br /&gt;
* [[Lothar von Arnauld de la Perière]]&lt;br /&gt;
* [[Hubertus von Aulock]]&lt;br /&gt;
* [[Pawel Michailowitsch Bermondt-Awaloff]]&lt;br /&gt;
* [[Erich Balla]]&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Bennecke]]&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Berthold (Jagdflieger)|Rudolf Berthold]]&lt;br /&gt;
* [[Josef Bischoff (Offizier)|Josef Bischoff]]&lt;br /&gt;
* [[Cordt von Brandis]]&lt;br /&gt;
* [[Bruno Ernst Buchrucker]]&lt;br /&gt;
* [[Franz Büchner (Jagdflieger)]]&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Canaris]]&lt;br /&gt;
* [[Walter Caspari (Offizier)|Walter Caspari]]&lt;br /&gt;
* [[Oluf Christensen]]&lt;br /&gt;
* [[Eduard Dietl]]&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Graf zu Dohna-Schlobitten]]&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus Graf zu Dohna-Schlodien]]&lt;br /&gt;
* [[Hermann Ehrhardt]]&lt;br /&gt;
* [[Eugen von Engelhardt]]&lt;br /&gt;
* [[Franz Ritter von Epp|Franz von Epp]]&lt;br /&gt;
* [[Georg Escherich]]&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Graf zu Eulenburg-Wicken]]&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Faupel]]&lt;br /&gt;
* [[Hermann Fischer (Attentäter)|Hermann Fischer]]&lt;br /&gt;
* [[Alfred Fletcher (Offizier, 1875)|Alfred Fletcher]]&lt;br /&gt;
* [[Hans Frank]]&lt;br /&gt;
* [[Karl Hermann Frank]]&lt;br /&gt;
* [[Otto Gabcke]]&lt;br /&gt;
* [[Daniel Gerth]]&lt;br /&gt;
* [[Rüdiger von der Goltz (Offizier)|Rüdiger Graf von der Goltz]]&lt;br /&gt;
* [[Otto Haas (Offizier)|Otto Haas]]&lt;br /&gt;
* [[Ernst Hasse (General)|Ernst Hasse]]&lt;br /&gt;
* [[Heinz Oskar Hauenstein]]&lt;br /&gt;
* [[Hans-Joachim Haupt]]&lt;br /&gt;
* [[Hans Hayn]]&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Heß]]&lt;br /&gt;
* [[Edmund Heines]]&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Wilhelm Heinz]]&lt;br /&gt;
* [[Peter von Heydebreck]]&lt;br /&gt;
* [[Konstantin Hierl]]&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Himmler]]&lt;br /&gt;
* [[Karl Hoefer]]&lt;br /&gt;
* [[Ernst Horadam]]&lt;br /&gt;
* [[Bernhard von Hülsen]]&lt;br /&gt;
* [[Dietrich von Jagow]]&lt;br /&gt;
* [[Karl Jackstien]]&lt;br /&gt;
* [[Hans Jauch]]&lt;br /&gt;
* [[Leo von Jena]]&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Kanzler]]&lt;br /&gt;
* [[Erwin Kern (Attentäter)|Erwin Kern]]&lt;br /&gt;
* [[Eugen von Kessel]]&lt;br /&gt;
* [[Manfred von Killinger]]&lt;br /&gt;
* [[Martin Kirschbaum]]&lt;br /&gt;
* [[Hans Ulrich Klintzsch]]&lt;br /&gt;
* [[Robert von Klüber]]&lt;br /&gt;
* [[Fritz von Kraußer]]&lt;br /&gt;
* [[Hermann Kriebel]]&lt;br /&gt;
* [[Kurt Kühme]]&lt;br /&gt;
* [[Paul von Lettow-Vorbeck]]&lt;br /&gt;
* [[Otto Lichtschlag]]&lt;br /&gt;
* [[Wilfried von Loewenfeld]]&lt;br /&gt;
* [[Walther von Lüttwitz]]&lt;br /&gt;
* [[Georg Ludwig Rudolf Maercker|Georg Maercker]]&lt;br /&gt;
* [[Hans Baron Manteuffel-Szoege]]&lt;br /&gt;
* [[Hasso von Manteuffel]]&lt;br /&gt;
* [[Otto Marloh]]&lt;br /&gt;
* [[Walter Eberhard Freiherr von Medem]]&lt;br /&gt;
* [[Paul Moder]]&lt;br /&gt;
* [[Georg von Neufville]]&lt;br /&gt;
* [[Martin Niemöller]]&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Oestreicher]]&lt;br /&gt;
* [[Burghard von Oven]]&lt;br /&gt;
* [[Waldemar Pabst]]&lt;br /&gt;
* [[Hans Constantin Paulssen]]&lt;br /&gt;
* [[Horst von Petersdorff]]&lt;br /&gt;
* [[Franz Pfeffer von Salomon]]&lt;br /&gt;
* [[Hartmut Plaas]]&lt;br /&gt;
* [[Karl von Plehwe]]&lt;br /&gt;
* [[Alfred von Randow]]&lt;br /&gt;
* [[Hermann Recknagel (General)|Hermann Recknagel]]&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Reinhard (General)|Wilhelm Reinhard]]&lt;br /&gt;
* [[Dietrich von Roeder]]&lt;br /&gt;
* [[Ernst Röhm]]&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Roßbach]]&lt;br /&gt;
* [[Gotthard Sachsenberg]]&lt;br /&gt;
* [[Ernst von Salomon]]&lt;br /&gt;
* [[Albert Leo Schlageter]]&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Schulz (Attentäter)|Heinrich Schulz]]&lt;br /&gt;
* [[Paul Schulz (Politiker)|Paul Schulz]]&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Schulz (Major)|Siegfried Schulz]]&lt;br /&gt;
* [[Hermann Souchon]]&lt;br /&gt;
* [[Walther Stennes]]&lt;br /&gt;
* [[Franz von Stephani]]&lt;br /&gt;
* [[Hyazinth Graf Strachwitz]]&lt;br /&gt;
* [[Gregor Strasser]]&lt;br /&gt;
* [[Otto Strasser]]&lt;br /&gt;
* [[Ernst Werner Techow]]&lt;br /&gt;
* [[Hans Gerd Techow]]&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Tillessen]]&lt;br /&gt;
* [[Karl Tillessen]]&lt;br /&gt;
* [[Joseph Veltjens]]&lt;br /&gt;
* [[Herbert Volck]]&lt;br /&gt;
* [[Otto Wagener]]&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Höß]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freikorpsauszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Für die Kämpfer der Freikorps wurden zahlreiche verschiedene Orden und Auszeichnungen verliehen. Nur zwei, das [[Baltenkreuz]] und der [[Schlesisches Bewährungsabzeichen|Schlesische Adler]], erhielten eine staatliche Tragegenehmigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Freikorpsauszeichnungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Asymmetrische Kriegführung]]&lt;br /&gt;
* [[Guerilla]]&lt;br /&gt;
* [[Schmutziger Krieg]]&lt;br /&gt;
* [[Terrorismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Henker, Frauen und Soldaten]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Menschen ohne Vaterland]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Ernst Thälmann – Sohn seiner Klasse]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Als Martin vierzehn war&amp;#039;&amp;#039; (DDR 1964, Drehbuch/Regie: [[Walter Beck (Regisseur)|Walter Beck]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Der Fangschuß]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Die letzte Front – Defenders of Riga]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Monographien zu den Freikorps des 18./19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Jan Schlürmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die „einheimischen“ und „ausländischen“ Freikorps im Erhebungskrieg 1848&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;AufBruch &amp;amp; BürgerKrieg. Schleswig-Holstein 1848–1851&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1), Kiel 2012, S.&amp;amp;nbsp;166–184.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Monographien (Gesamtdarstellungen zu den Freikorps nach dem Ersten Weltkrieg)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
* Dieter Dreetz, Klaus Gessner, Heinz Sperlin: &amp;#039;&amp;#039;Bewaffnete Kämpfe in Deutschland 1918–1923&amp;#039;&amp;#039;. Berlin ([[Militärverlag der Deutschen Demokratischen Republik]]) 1988. ISBN 3-327-00511-7.&lt;br /&gt;
* Nigel H. Jones: &amp;#039;&amp;#039;Hitler’s Heralds. The Story of the Freikorps 1918–1923&amp;#039;&amp;#039;. London 1987.&lt;br /&gt;
* Peter Keller: &amp;#039;&amp;#039;»Die Wehrmacht der Deutschen Republik ist die Reichswehr«. Die deutsche Armee 1918–1921&amp;#039;&amp;#039;, Paderborn (Schöningh) 2014. ISBN 3-506-77969-9.&lt;br /&gt;
* Jan-Philipp Pomplun: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Freikorps: Sozialgeschichte und Kontinuitäten (para)militärischer Gewalt zwischen Weltkrieg, Revolution und Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039; (Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft. Bd. 244). Göttingen 2022.&lt;br /&gt;
* [[Hagen Schulze]]: &amp;#039;&amp;#039;Freikorps und Republik&amp;#039;&amp;#039;. Boppard 1969.&lt;br /&gt;
* Matthias Sprenger: &amp;#039;&amp;#039;Landsknechte auf dem Weg ins Dritte Reich? Zu Genese und Wandel des Freikorps-Mythos&amp;#039;&amp;#039;, Paderborn u.&amp;amp;nbsp;a. (Ferdinand Schöningh) 2008. ISBN 978-3-506-76518-5. ([https://www.perlentaucher.de/buch/matthias-sprenger/landsknechte-auf-dem-weg-ins-dritte-reich.html Eintrag auf perlentaucher.de])&lt;br /&gt;
* [[Robert G. L. Waite]]: &amp;#039;&amp;#039;Vanguard of Nazism. The Free Corps Movement in Post-War Germany , 1918-1923&amp;#039;&amp;#039;, Cambridge [Massachusetts] 1952. (auch: New York 1969)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Studien über bestimmte Freikorpsformationen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
* Ingo Korzetz: &amp;#039;&amp;#039;Die Freikorps in der Weimarer Republik. Freiheitskämpfer oder Landsknechthaufen? Aufstellung, Einsatz und Wesen bayerischer Freikorps 1918–1920&amp;#039;&amp;#039;. Tectum-Verlag, Marburg 2009, ISBN 978-3-8288-9851-6.&lt;br /&gt;
* Gabriele Krüger: &amp;#039;&amp;#039;Die Brigade Ehrhardt&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg 1971.&lt;br /&gt;
* Bernhard Schroeter: &amp;#039;&amp;#039;Als die Republik die Studenten verlor. Studenten im Freikorpseinsatz von der Novemberrevolution bis zur Unterzeichnung des Versailler Vertrages,&amp;#039;&amp;#039; Dissertationsschrift TU Chemnitz, Norderstedt 2025, ISBN 978-3-7693-5242-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Monographien zu bestimmten Aspekten des Freikorps-Komplexes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
* Ingo G. Haarcke: &amp;#039;&amp;#039;Katalog der Uniformabzeichen der deutschen Freikorps 1918–1923&amp;#039;&amp;#039;. Hauschild, Bremen 2011, ISBN 978-3-89757-500-4.&lt;br /&gt;
* [[Klaus Theweleit]]: &amp;#039;&amp;#039;Männerphantasien&amp;#039;&amp;#039;. Kiel 1978.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Biographien über für das Freikorps-Thema relevante Personen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
* [[Dietrich Heither]]: &amp;#039;&amp;#039;Ich wusste, was ich tat. Emil Julius Gumbel und der rechte Terror in der Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; PapyRossa-Verlag 2016, ISBN 978-3-89438-621-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nachschlagewerke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
* [[Klaus Gietinger]], Norbert Kozicki: &amp;#039;&amp;#039;Freikorps und Faschismus. Lexikon der Vernichtungskrieger.&amp;#039;&amp;#039; Schmetterling, Stuttgart 2022, ISBN 978-3-89657-044-4.&lt;br /&gt;
* [[Erwin Könnemann]]: „Freikorps 1918-1920“, in: [[Dieter Fricke]] (Hrsg.): Die bürgerlichen Parteien in Deutschland: Handbuch der Geschichte der bürgerlichen Parteien und anderer bürgerlicher Interessenorganisationen vom Vormärz bis zum Jahre 1945, Bd. II, Leipzig 1970, 53–64.&lt;br /&gt;
* [[Georg Tessin]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Verbände und Truppen 1918–1939. Altes Heer. Freiwilligenverbände. Reichswehr. Heer. Luftwaffe. Landespolizei&amp;#039;&amp;#039;, Osnabrück 1974.&lt;br /&gt;
* Robert Thoms, Stefan Pochanke: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch zur Geschichte der deutschen Freikorps&amp;#039;&amp;#039;. Bad Soden-Salmünster 2001.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aufsätze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
* [[Boris Barth]]: „Die Freikorpskämpfe in Posen und Oberschlesien 1919-1921. Ein Beitrag zum deutsch-polnischen Konflikt nach dem Ersten Weltkrieg“, in: Dietmar Neutatz/Volker Zimmermann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen und das östliche Europa. Aspekte einer vielfältigen Beziehungsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, München 2006, S. 317–333.&lt;br /&gt;
* [[Rüdiger Bergien]]: &amp;#039;&amp;#039;Republikschützer oder Terroristen? Die Freikorpsbewegung in Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Militärgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Heft 3/2008, MGFA 2008, {{ISSN|0940-4163}}.&lt;br /&gt;
* Jan-Philipp Pomplun: &amp;#039;&amp;#039;Die Entstehung der Freikorps in der Revolution von 1918/19&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Geschichtswissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, 66. Jahrgang 2018, Heft 10, S. 813–825.&lt;br /&gt;
* Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Keimzellen des Nationalsozialismus? Sozialgeschichtliche Aspekte und personelle Kontinuitäten südwestdeutscher Freikorps&amp;#039;&amp;#039;. In: Daniel Schmidt, [[Michael Sturm (Historiker)|Michael Sturm]], Massimiliano Livi (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wegbereiter des Nationalsozialismus. Personen, Organisationen und Netzwerke der extremen Rechten zwischen 1918 und 1933&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Instituts für Stadtgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 19). Klartext, Essen 2015, ISBN 978-3-8375-1303-5, S. 73 ff.&lt;br /&gt;
* Bernhard Sauer: &amp;#039;&amp;#039;„Auf nach Oberschlesien“. Die Kämpfe der deutschen Freikorps 1921 in Oberschlesien und den anderen ehemaligen deutschen Ostprovinzen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Geschichtswissenschaft (1953)|ZfG]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 58, 2010, S.&amp;amp;nbsp;297–320.&lt;br /&gt;
* Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Freikorps und Antisemitismus in der Frühzeit der Weimarer Republik&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Rundbrief&amp;#039;&amp;#039;, 2006, 4, S.&amp;amp;nbsp;25–33.&lt;br /&gt;
* Ders.: [http://www.bernhard-sauer-historiker.de/sauer_heft1_2008.pdf &amp;#039;&amp;#039;Freikorps und Antisemitismus in der Frühzeit der Weimarer Republik&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 119&amp;amp;nbsp;kB) In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Geschichtswissenschaft (1953)|Zeitschrift für Geschichtswissenschaft]]&amp;#039;&amp;#039;, 56. Jahrgang 2008, Heft 1&lt;br /&gt;
* Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Vom „Mythos eines ewigen Soldatentums“. Der Feldzug deutscher Freikorps im Baltikum im Jahre 1919&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Geschichtswissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Band 43, 1995, S.&amp;amp;nbsp;869–902.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=1}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://www.dhm.de/lemo/html/weimar/gewalt/freikorps/ &amp;#039;&amp;#039;1918–1933 Freikorps&amp;#039;&amp;#039;] im LeMO ([[Deutsches Historisches Museum|DHM]] und [[Haus der Geschichte|HdG]])&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesarchiv.de/bestaende_findmittel/bestaendeuebersicht/body.html?id_main=5626&amp;amp;where=naeheres&amp;amp;what=parent_id&amp;amp;id_bestand=1642&amp;amp;suchbegriff=Freikorps Bestände Bundesarchiv Freiburg]&lt;br /&gt;
* {{HistLexBay||link|[[Bruno Thoß]]|Freikorps}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4155319-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Paramilitärische Organisation (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichswehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärischer Verband (deutsche Geschichte)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Truppengattung (historisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korps|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JFH-52</name></author>
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