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	<title>Freiheitsbund - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T11:26:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Freiheitsbund&amp;diff=984237&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;IllCom: Linkfix</title>
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		<updated>2019-03-20T10:39:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Freiheitsbund&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein 1927 gegründeter Wehrverband des christlichen Gewerkschaftsflügels in [[Österreich]] und sollte die christliche Arbeiterschaft vor möglichen Angriffen durch die [[Sozialdemokraten]] schützen. Da seine Mitglieder überwiegend aus dem Umfeld der [[Christliche Gewerkschaft (Österreich)|Christlichen Gewerkschaften]] kamen, stellte er in sozialer und weltanschaulicher Hinsicht zwar eine ziemlich geschlossene Formation dar, zählte in den Anfangsjahren aber nur etwas mehr als 2000 Mitglieder. Erst nach den [[Februarkämpfe 1934|Februarkämpfen]] und dem [[Juliputsch]] (1934) verzeichnete der Freiheitsbund ein sprunghaftes Mitgliederwachstum, das jedoch vor allem darauf zurückzuführen war, dass ihm nun in großer Zahl Anhänger der verbotenen [[Sozialdemokratische Arbeiterpartei (Österreich)|Sozialdemokratischen Arbeiterpartei]] und der bereits seit 1933 verbotenen [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei Österreichs – Hitlerbewegung|NSDAP]] beitraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl der Freiheitsbund der politischen Rechten zuzurechnen war, geriet er von Anfang an in Gegensatz zu den &amp;#039;&amp;#039;[[Heimwehr]]en&amp;#039;&amp;#039;. In diesem Zusammenhang sorgten vor allem die Gründung der so genannten &amp;#039;&amp;#039;[[Unabhängige Gewerkschaft|Unabhängigen Gewerkschaft]]&amp;#039;&amp;#039; durch den &amp;#039;&amp;#039;[[Steirischer Heimatschutz|Steirischen Heimatschutz]]&amp;#039;&amp;#039; und dessen heftige Angriffe auf die Christlichen Gewerkschaften für Konfliktstoff. Hinzu kam auch, dass sich [[Leopold Kunschak]] und [[Johann Staud]], die wichtigsten politischen Exponenten des &amp;#039;&amp;#039;Freiheitsbundes&amp;#039;&amp;#039;, demokratischen „Spielregeln“ verpflichtet fühlten und stets für den Erhalt der parlamentarischen Demokratie in Österreich eintraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das programmatische Ziel des Freiheitsbundes war u.&amp;amp;nbsp;a. auf den &amp;#039;&amp;#039;Erhalt und Förderung einer starken Staatsautorität&amp;#039;&amp;#039; gerichtet, auf den &amp;#039;&amp;#039;Schutz der Freiheit aller Schaffenden im Staate, insbesondere aber Befreiung des Arbeiters von jedem Terror&amp;#039;&amp;#039; und das &amp;#039;&amp;#039;Eintreten für die Ziele und für das Programm der christlichen Volksbewegung mit besonderer Berücksichtigung der christlichen Arbeiterbewegung&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Statuten des Freiheitsbundes.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Franz-Heinz Hye]], Josefine Justic: &amp;#039;&amp;#039;Innsbruck im Spannungsfeld der Politik 1918-1938. Berichte - Bilder - Dokumente.&amp;#039;&amp;#039;  Veröffentlichungen des Innsbrucker Stadtarchivs, Neue Folge, Band 16/17, Innsbruck 1991, S. 568.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das programmatische Ziel des Freiheitsbundes war primär ein gegen die Sozialdemokratie gerichtetes. Der Freiheitsbund verstand sich als Instrument des Kampfes gegen die &amp;#039;&amp;#039;Linke&amp;#039;&amp;#039;. Im Gegensatz zur Heimwehr verstand es sich gleichzeitig auch als Instrument zum Kampf für Demokratie.&amp;lt;ref&amp;gt;Cristl Kluwick-Muckenhuber: &amp;#039;&amp;#039;Johann Staud. Ein Leben für die Arbeiterschaft&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Herold. Wien/München 1969. S. 29.&amp;lt;/ref&amp;gt; Propagiert wurde &amp;#039;&amp;#039;das Recht der christlichen Arbeiterschaft an der Mitgestaltung des gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Lebens unserer Heimat.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Tiroler Anzeiger vom 30. Jänner 1930. In: Franz-Heinz Hye, Josefine Justic: &amp;#039;&amp;#039;Innsbruck im Spannungsfeld der Politik 1918-1938. Berichte - Bilder - Dokumente.&amp;#039;&amp;#039;  Veröffentlichungen des Innsbrucker Stadtarchivs, Neue Folge, Band 16/17, Innsbruck 1991, S. 572.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Offiziell bestand der &amp;#039;&amp;#039;Freiheitsbund&amp;#039;&amp;#039; bis zur Auflösung aller Wehrverbände der [[Erste Republik (Österreich)|Ersten Republik]] im April 1936, inoffiziell jedoch bis zum &amp;#039;&amp;#039;[[Anschluss (Österreich)|„Anschluss“]]&amp;#039;&amp;#039; 1938.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walter Wiltschegg: &amp;#039;&amp;#039;Die Heimwehr. Eine unwiderstehliche Volksbewegung?&amp;#039;&amp;#039; (= Studien und Quellen zur österreichischen Zeitgeschichte, Band 7), Verlag für Geschichte und Politik, Wien 1985, ISBN 3-7028-0221-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Freiheitsbund}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Paramilitärische Organisation (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichische Geschichte (Zwischenkriegszeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Austrofaschismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;IllCom</name></author>
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