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	<title>Freiensteinau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T14:39:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Freiensteinau&amp;diff=277081&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_), Kleinigkeiten.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Freiensteinau&amp;diff=277081&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-06-04T13:21:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_), Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Freiensteinau COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/26//N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 09/24//E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Mittelhessen Vogelsberg Fre.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Hessen&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Gießen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Vogelsbergkreis&lt;br /&gt;
|Höhe              = 427 &amp;lt;!-- Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|PLZ               = 36399&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06666, 06644, 06669&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 06535004&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE FNU&lt;br /&gt;
|Straße            = Alte Schulstraße 5&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.freiensteinau.de/ www.freiensteinau.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Sascha Spielberger ([[parteilos]])&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Freiensteinau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Mittelhessen|mittelhessischen]] [[Vogelsbergkreis]]. Sie liegt am Südhang des [[Vogelsberg]]s. Durch den Ort führt die [[Deutsche Märchenstraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Freiensteinau grenzt im Norden an die Gemeinde [[Grebenhain]], im Nordosten an die Gemeinde [[Hosenfeld]] ([[Landkreis Fulda]]), im Osten an die Gemeinde [[Neuhof (bei Fulda)|Neuhof]] (Landkreis Fulda), im Süden an die Stadt [[Steinau an der Straße]] ([[Main-Kinzig-Kreis]]) und im Westen an die Gemeinde [[Birstein]] (Main-Kinzig-Kreis).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde besteht aus den elf Ortsteilen [[Fleschenbach]], Freiensteinau, [[Gunzenau]], [[Holzmühl (Freiensteinau)|Holzmühl]], [[Nieder-Moos]], [[Ober-Moos]], [[Radmühl]], [[Reichlos]], [[Reinhards]], [[Weidenau (Freiensteinau)|Weidenau]] und [[Salz (Freiensteinau)|Salz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sitz der Gemeindeverwaltung ist Freiensteinau, das mit 887 Einwohnern&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.freiensteinau.de/leben-in-freiensteinau/daten-fakten-freiensteinau.html Gemeinde Freiensteinau: Daten &amp;amp; Fakten - Einwohnerzahlen Stand 31. Dezember 2016]&amp;lt;/ref&amp;gt; der mit Abstand größte Ortsteil ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grenzverlauf ===&lt;br /&gt;
Das einzige [[Regierungsbezirk#Regierungsbezirke|hessische Regierungsbezirksdreieck]] der Regierungsbezirke Darmstadt, Gießen und Kassel befindet sich im Südosten von Weidenau. Die Grenze verläuft direkt am dortigen Flurgebiet „In den Hecken“ und grenzt an das von Steinau an der Straße in der Gemarkung von [[Hintersteinau]] befindliche Flurgebiet Schabelenzwiese und des Neuhöfer Ortsteils [[Kauppen (Neuhof)|Kauppen]] mit dem Namen Schrämmswiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Windwald Blaues Eck Ausblick Anlage 8 10.jpg|mini|Blick auf den Kernortsteil Freiensteinau, 2016]]&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Bereits im 9. Jahrhundert war das Gebiet besiedelt. Die älteste datierte Erwähnung eines Ortsteiles ist die von Fleschenbach (zwischen 863 und 889). Freiensteinau wird zum ersten Mal 1059 als &amp;#039;&amp;#039;Wostunsteinaha&amp;#039;&amp;#039; in einer Urkunde erwähnt. „hinc iterum in Wostunsteinha ad zundereshart“. (Durch Freiensteinau hindurch zu dem Wald Zundereshart). Durch das heutige Gemeindegebiet führte eine mittelalterliche [[Altstraße]], die hier gemeinte [[Via Regia]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Friedrich Johann Dronke]]: Codex dipolomaticus Fuldensis. Kassel 1850. Nr. 760. S. 368.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 29. Oktober 1384 wird Freiensteinau urkundlich mit anderen Orten der Umgebung erwähnt. Bingel von [[Herolz|Heroldes]] wird von dem [[Fulda|fuldischen]] Abt Friedrich I. von [[Romrod]] mit Gütern „zu [[Grebenhain|Grebinhain]], zu [[Radmühl|Radmolen]], zu [[Ober-Moos|Mase]], zu Fryensteyn&amp;lt;ref&amp;gt;Bzw. &amp;#039;&amp;#039;Vrigensteyna&amp;#039;&amp;#039; nach: {{LAGIS |ref= |DB=OL |ID=9821 |titel=Freiensteinau, Vogelsbergkreis |datum=2023-08-20 |abruf=2025-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, zu Salcza“ belehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Reimer (Archivar)|Heinrich Reimer]]: Urkundenbuch zur Geschichte der Herren von Hanau. Band 1 – 4. Leipzig 1891 – 1897. Band 4. Nr. 375, S. 325.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Urkunde von 1482 nennt „Freyensteyna“.&amp;lt;ref&amp;gt;Eduard Erwin Becker: Riedeselsches Urkundenbuch. 1200–1500. Offenbach 1924. Nr. 1355, S. 388.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Siedlungsname beruht auf einem Gewässernamen das althochdeutsche „aha“ bedeutet fließendes Wasser. „Stein“ ist ahd. wie mittelhochdeutsch Felsen oder Stein. Freiensteinau ist der ’Ort, dessen Einwohner durch den Abt von Fulda von Hörigendiensten befreit und mit der Schankfreiheit ausgestattet worden waren.’&amp;lt;ref&amp;gt;Eduard Erwin Becker: Riedeselsches Urkundenbuch. Nr. 1333, S. 381.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Beleg des [[Ortsname]]ns von 1059 „Wostunsteinaha“ weist darauf, dass der Ort verlassen bzw. unbebaut war. Demnach war die Siedlung zeitweise aufgegeben worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lutz Reichardt]]: Die Siedlungsnamen der Kreise Gießen, Alsfeld und Lauterbach in Hessen. Namenbuch. Dissertation. Göppingen 1973. S. 356–358.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Ab 1715 wurden die Gerichte Freiensteinau und Moos gemeinsam durch einen [[riedesel]]ischen [[Schultheiß|Samtschultheiß]] verwaltet, der seinen Sitz im Amtshaus in Freiensteinau hatte. In Freiensteinau galten die [[Riedesel’sche Verordnungen|Riedesel’schen Verordnungen]] als [[Partikularrecht]]. Das [[Gemeines Recht|Gemeine Recht]] galt nur, soweit diese Verordnungen keine Bestimmungen enthielten. Dieses Sonderrecht behielt theoretisch seine Geltung auch während der Zugehörigkeit zum [[Großherzogtum Hessen]] im 19. Jahrhundert, in der gerichtlichen Praxis wurden aber nur noch einzelne Bestimmungen angewandt. Das Partikularrecht wurde zum 1. Januar 1900 von dem einheitlich im ganzen [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] geltenden [[Bürgerliches Gesetzbuch|Bürgerlichen Gesetzbuch]] abgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt; [[Arthur Benno Schmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die geschichtlichen Grundlagen des bürgerlichen Rechts im Großherzogtum Hessen&amp;#039;&amp;#039;. Curt von Münchow, Giessen 1893, S. 29, Anm. 92 und S. 103, Anm. 14. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortsteile Fleschenbach, Freiensteinau, Holzmühl, Radmühl I, Reichlos und Salz bildeten bis 1806 das [[Riedeselsches Junkerland|riedeselische]] [[Gericht Freiensteinau]]. Die Ortsteile Gunzenau, Nieder-Moos und Ober-Moos bildeten zusammen mit den heute zur Großgemeinde Grebenhain gehörenden Ortschaften Metzlos und Metzlos-Gehaag das [[Gericht Moos]]. Beide Gerichte waren ein [[Lehenswesen|Vogteilehen]] der [[Kurpfalz]]. Da die Lehensherren [[Wittelsbach]]er waren, wird in der Öffentlichkeit fälschlicherweise oft eine frühere Zugehörigkeit des Gebiets zu [[Bayern]] angenommen. Tatsächlich waren die Gerichte Freiensteinau und Moos jedoch nur während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] vorübergehend und ab 1776, als der pfälzische [[Kurfürst]] [[Karl Theodor (Pfalz und Bayern)|Karl Theodor]] Bayern geerbt hatte, bis 1806 ein &amp;#039;&amp;#039;bayerisch&amp;#039;&amp;#039;-wittelsbachisches Lehen. Auf die kurpfälzische Lehensherrschaft geht die heute noch gebräuchliche Landschaftsbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Blaues Eck&amp;#039;&amp;#039; zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Durch die Mediatisierung im Jahr 1806 fielen beide Gerichte an das [[Großherzogtum Hessen]], wo aus ihrem Gebiet das [[Standesherr (Deutscher Bund)|standesherrliche]] Amt Freiensteinau gebildet wurde. Nach dem Inkrafttreten der hessischen Gemeinde- und Kreisordnung im Jahr 1821 wurden die Gemeinden des vormaligen Amtes Freiensteinau in den [[Landratsbezirk Herbstein]] (ab 1825 Landratsbezirk Lauterbach) eingegliedert. Seit 1852 gehörten sie zum Kreis Lauterbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gänzlich andere historische Entwicklung nahmen Radmühl II, Reinhards und Weidenau. Radmühl II gehörte bis 1815 zum Gericht [[Oberreichenbach (Birstein)|Reichenbach]] im [[Fürstentum Isenburg (Rheinbund)|Fürstentum Isenburg-Birstein]], kam dann zunächst an das [[Kaisertum Österreich]] und 1816 an das [[Kurfürstentum Hessen]]. Infolge der Annexion Kurhessens durch das [[Königreich Preußen]] nach dem [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieg]] 1866 wurde Radmühl II preußisch, worauf die heutige umgangssprachliche Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Preußisch Radmühl&amp;#039;&amp;#039; zurückgeht. Bis zur Gebietsreform von 1972 gehörte Radmühl II daher auch nicht zum Landkreis Lauterbach, sondern zum bis 1945 preußischen Landkreis Gelnhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reinhards gehörte bis 1806 zum [[Amt Schlüchtern]] innerhalb der [[Grafschaft Hanau-Münzenberg]], die ab 1736 Teil der [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]] und nachfolgend des Kurfürstentums Hessen war. Ab 1866 preußisch, gehörte der Ort bis 1972 zum [[Landkreis Schlüchtern]]. Weidenau dagegen teilte bis 1544 die Geschichte des riedeselischen Gerichts Freiensteinau und gehörte auch kirchlich noch bis 1603 dorthin, bevor sich hier die Territorialherrschaft der 1752 zum Fürstbistum erhobenen [[Fürstabtei Fulda]] durchsetzte. Aus diesem Grund ist der Ortsteil heute auch als einziger der Großgemeinde Freiensteinau mehrheitlich katholisch. Ab 1815 war Weidenau kurhessisch, ab 1866 preußisch und gehörte bis zur Gebietsreform zum [[Landkreis Fulda]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Großgemeinde]] Freiensteinau wurde im Rahmen der [[Gebietsreform in Hessen]] zum 31.&amp;amp;nbsp;Dezember 1971 durch den formal freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin eigenständigen Gemeinden Fleschenbach, Freiensteinau, Gunzenau, Holzmühl, Nieder-Moos, Ober-Moos, Reichlos und Salz gebildet. Am 1.&amp;amp;nbsp;August 1972 erfolgte durch Landesgesetz die Eingliederung der bis zu diesem Zeitpunkt noch selbstständig gebliebenen Gemeinden Radmühl (westlich der [[Salz (Fluss)|Salz]], im [[Landkreis Gelnhausen]]), Radmühl (östlich der Salz, im [[Landkreis Lauterbach]]), Reinhards (bis dahin im [[Landkreis Schlüchtern]]) und Weidenau (bis dahin im [[Landkreis Fulda]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister des Innern |titel=Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Alsfeld und Lauterbach (GVBl. II 330-12) |nr=17 |jahr=1972 |datum=1972-08-01 |seite=1 |seiten=215 |fundstelle=§&amp;amp;nbsp;5 |kbytes=1190}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Bundesamt |Titel=Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 |Verlag=W. Kohlhammer GmbH |Ort=Stuttgart und Mainz |Datum=1983 |ISBN=3-17-003263-1 |Seiten=367 und 368}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme von Radmühl II (westlich der Salz), Reinhards und Weidenau verbindet die Ortsteile der Großgemeinde Freiensteinau die jahrhundertelange Zugehörigkeit zum Herrschaftsgebiet der [[Riedesel|Freiherren Riedesel zu Eisenbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Hessen 2021|Kommunalwahl am 14. März 2021]] lieferte folgendes Ergebnis,&amp;lt;ref&amp;gt;{{KW21-Hessen|535004}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:&amp;lt;ref&amp;gt;{{KW16-Hessen|535004 |wayback=20200325163628}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{webarchiv |wayback=20160609194506 |url=http://www.statistik-hessen.de/subweb/k2006/VG535004.htm |text=&amp;#039;&amp;#039;Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006.&amp;#039;&amp;#039;}} In: Webauftritt. [[Hessisches Statistisches Landesamt]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|--- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;9&amp;quot; | {{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| float = center&lt;br /&gt;
| Überschrift = Sitzverteilung in der Gemeindevertretung 2021&lt;br /&gt;
|SPD|FW|GBE|&lt;br /&gt;
| SPD      = 3&lt;br /&gt;
| FW       = 9&lt;br /&gt;
| GBE       = 7&lt;br /&gt;
| GBE Farbe = FF8000&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parteien und Wählergemeinschaften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;%&amp;lt;br /&amp;gt;2021&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2021&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;%&amp;lt;br /&amp;gt;2016&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2016&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;%&amp;lt;br /&amp;gt;2011&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2011&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;%&amp;lt;br /&amp;gt;2006&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2006&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;%&amp;lt;br /&amp;gt;2001&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2001&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|FW&lt;br /&gt;
|[[Wählergruppe|Freie Wähler]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |49,2&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |9&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |41,1&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |8&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |37,5&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |7&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |41,0&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |8&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |43,2&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |10&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|GBE&lt;br /&gt;
|Gemeinschaftsliste Blaues Eck&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |34,4&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |7&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |–&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |–&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |–&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |–&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |—&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |—&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |—&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |—&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|UBL&lt;br /&gt;
|Unabhängige Bürgerliste&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |—&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |—&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |18,6&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |4&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |17,6&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |3&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |—&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |—&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |—&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |—&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|SPD&lt;br /&gt;
|[[Sozialdemokratische Partei Deutschlands]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |16,4&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |3&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |14,7&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |3&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |17,4&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |3&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;right&amp;quot; |6&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;right&amp;quot; |7&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|CDU&lt;br /&gt;
|[[Christlich Demokratische Union Deutschlands]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |—&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |—&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;right&amp;quot; |2&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;right&amp;quot; |3&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;right&amp;quot; |5&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |24,9&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |6&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|Bündnis&lt;br /&gt;
|Bündnis für Freiensteinau&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |—&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |—&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |12,4&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |2&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |13,1&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |3&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |—&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |—&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |—&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |—&lt;br /&gt;
|--- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
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|--- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung in %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;65,0&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;64,4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;66,0&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;62,4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;64,0&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Nach der hessischen Kommunalverfassung wird der [[Bürgermeister (Hessen)|Bürgermeister]] für eine sechsjährige Amtszeit gewählt, seit dem Jahr 1993 in einer [[Direktwahl]], und ist Vorsitzender des [[Magistrat (Deutschland)|Gemeindevorstands]], dem in der Gemeinde Freiensteinau neben dem Bürgermeister ehrenamtlich ein [[Erster Beigeordneter]] und sechs weitere [[Beigeordneter|Beigeordnete]] angehören.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.freiensteinau.de/rathaus-politik/gemeindevorstand.html Rathaus &amp;amp; Politik in Freiensteinau: Gemeindevorstand]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bürgermeister ist seit dem 1. Januar 2015 der parteiunabhängige &amp;#039;&amp;#039;Sascha Spielberger&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;#039;ss&amp;#039;/&amp;gt; Er wurde als Nachfolger von Friedel Kopp, der nach vier Amtszeiten nicht wieder kandidiert hatte,&amp;lt;ref name=&amp;#039;fk&amp;#039;/&amp;gt; am 20. Juli 2014 in einer Stichwahl bei 71,5 Prozent Wahlbeteiligung mit 72,3 Prozent der Stimmen gewählt. Es folgte eine Wiederwahl ohne Gegenkandidaten am 1. November 2020.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://votemanager-gi.ekom21cdn.de/2020_11_01/06535004/html5/Buergermeisterwahl_Hessen_297_Gemeinde_Gemeinde_Freiensteinau.html Votemanager: Bürgermeisterwahl Gemeinde Friedewald 2022] - [[hessenschau]]: [https://www.hessenschau.de/politik/wahlen/direktwahlen/ergebnisse-buergermeisterwahl-freiensteinau-011120,direktwahl-freiensteinau-100.html Bürgermeisterwahl am 1. November 2020 in Freiensteinau]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Amtszeiten der Bürgermeister&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.statistik-hessen.de/themenauswahl/wahlen/daten/direktwahlen/freiensteinau/index.html |text=Hessisches Statistisches Landesamt: Direktwahlen in Freiensteinau |wayback=20210128183202 }}; Hinweis: für die Ansicht der archivierten Einzelergebnisse ggf. die Endung &amp;#039;&amp;#039;index.html&amp;#039;&amp;#039; aus der Webadresse löschen und diese dann neu laden&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2015–2026 Sascha Spielberger&amp;lt;ref name=&amp;#039;ss&amp;#039;&amp;gt;Oberhessen live, 23. März 2020: [https://www.oberhessen-live.de/2020/03/23/freiensteinaus-buergermeister-spielberger-kandidiert-fuer-zweite-amtszeit/ Freiensteinaus Bürgermeister Spielberger kandidiert für zweite Amtszeit]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1991–2014 Friedel Kopp&amp;lt;ref name=&amp;#039;fk&amp;#039;&amp;gt;Osthessen News, 6. Februar 2014: [https://osthessen-news.de/n1243804/freiensteinau-b%C3%BCrgermeister-friedel-kopp-tritt-nicht-mehr-an-reaktionen.html Nach 24 Amtsjahren. Bürgermeister Friedel Kopp tritt nicht mehr an - Reaktionen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1960–1990 Johannes Karl &amp;lt;small&amp;gt;(1925–2016)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.trauer36.de/traueranzeige/johannes-karl Traueranzeige Johannes Karl] - Fuldaer Zeitung, April 2016: [https://www.fuldaerzeitung.de/kinzigtal/freiensteinaus-bevoelkerung-nimmt-abschied-altbuergermeister-karl-13687305.html Freiensteinaus Bevölkerung nimmt Abschied von Altbürgermeister Karl:] „Eine weitere bedeutende Lebensstation von Johannes Karl sei seine 30-jährige Bürgermeistertätigkeit gewesen.“ … „zunächst ehrenamtlich und ab 1972 nach der Bildung der Großgemeinde als hauptamtlicher Rathauschef.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen und Flagge ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Banner Freiensteinau.svg|mini|100px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wappen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DEU Freiensteinau COA.svg|links|100px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Blasonierung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: „In Gold eine blaue Raute, belegt mit vier silbernen, dreiblättrigen Kleeblättern in Kreuzform.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Genehmigung eines Wappens der Gemeinde Freiensteinau, Vogelsbergkreis |fundstelle=Punkt 674 |nr=30 |jahr=1991 |datum=1991-07-13 |seite=4 |seiten=1804 |kbytes=4199}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde der Gemeinde Freiensteinau am 13. Juli 1991 durch den [[Hessisches Ministerium des Innern und für Sport|Hessischen Innenminister]] genehmigt. Gestaltet wurde es durch den Bad Nauheimer Heraldiker [[Heinz Ritt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Klee selbst für die Land- und Forstwirtschaft in der Gemeinde steht symbolisieren die zwölf Blätter die zwölf Ortsteile Freiensteinaus. Das sie zusammenhaltende Kreuz zeigt die Verbindung der zwölf Orte sowie die frühere Zugehörigkeit zur [[Abtei Fulda]]. Die frühere Zugehörigkeit zur [[Kurpfalz]] wird durch die blaue Raute gezeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.freiensteinau.de/leben-in-freiensteinau/geschichte-daten-fakten/item/74-bedeutung-unseres-gemeindewappens.html Geschichte – Bedeutung unseres Gemeindewappens, auf &amp;#039;&amp;#039;freiensteinau.de&amp;#039;&amp;#039; (Abgerufen am 21. Oktober 2020)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Flagge &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flagge wurde der Gemeinde am 7. Oktober 1992 genehmigt und wird wie folgt beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Auf blauer Flaggenbahn, die beiderseits durch einen schmalen gelben Längsstreifen unterbrochen wird, in der oberen Hälfte aufgelegt das Gemeindewappen.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Genehmigung einer Flagge der Gemeinde Freiensteinau, Vogelsbergkreis |fundstelle=Punkt 907 |nr=43 |jahr=1992 |datum=1992-10-07 |seite=2 |seiten=2706 |kbytes=6353}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerschaften ===&lt;br /&gt;
Freiensteinau unterhält seit 1977 Kontakte zu der [[Frankreich|französischen]] Gemeinde [[Tourouvre]] in der [[Normandie]]. Hieraus entstand 1990 eine [[Gemeindepartnerschaft]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.freiensteinau.de/leben-in-freiensteinau/partnergemeinde-tourouvre/item/185-wie-alles-begann.html Tourouvre auf Freiensteinau.de] Abgerufen am 23. Februar 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Freiensteinau Freiensteinau Catholic Church df.png|mini|Die Katholische Filialkirche in Freiensteinau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Evangelisch ===&lt;br /&gt;
In Freiensteinau ist der [[spätgotisch]]e [[Chorturm]] der evangelischen Kirche aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts damit das älteste Bauwerk. An diesen wurde zwischen 1721 und 1724 das heutige Kirchenschiff angebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Katholisch ===&lt;br /&gt;
1946 kamen zahlreiche katholische [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Heimatvertriebene]] aus dem [[Sudetenland]] auch in die Ortschaften im südöstlichen Vogelsberg.&lt;br /&gt;
Die katholische [[Filialkirche]] Freiensteinau zählt zur Pfarrei Maria Himmelfahrt Grebenhain. Diese umfasst das Gebiet der Gemeinden Grebenhain und Freiensteinau. Sie gehört zum [[Bistum Mainz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Freiensteinau linear.png|mini|Evangelische Pfarrkirche in Freiensteinau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Freiensteinau Schloss Geruest.png|mini|Hauptgebäude des früheren riedeselischen Amtshofes in Freiensteinau]]&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Evangelische Kirche Freiensteinau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der spätgotische [[Chorturm]] der evangelischen Kirche stammt aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts und ist damit das älteste Bauwerk in Freiensteinau. An diesen wurde zwischen 1721 und 1724 das heutige [[Kirchenschiff]] angebaut. Nach verschiedenen Annahmen soll das alte Kirchenschiff im 11. Jahrhundert errichtet worden und der Kirchturm ursprünglich ein Wehrturm aus dem 8. Jahrhundert gewesen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=HD|ID=63-187|titel=„Brunnen an der Kirche in Freiensteinau, um 1900“}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amtshof ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Freiensteinau Schloss Freiensteinau detail Door CoA s.png|mini|Das Wappen der Riedesel zu Eisenbach, Erbmarschälle von Hessen über dem Eingang des Amtshauses]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Schloss Freiensteinau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb der Kirche befinden sich die Gebäude eines ehemaligen Hofgutes der Freiherren [[Riedesel|Riedesel zu Eisenbach]], die bis 1806 die Grund- und Gerichtsherren von Freiensteinau waren. Das frühere Herrenhaus des Hofgutes, umgangssprachlich auch als &amp;#039;&amp;#039;Schloss&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, war bis zur [[Mediatisierung]] durch die [[Rheinbundakte]] 1806 das Amtshaus der riedeselischen Samtschultheißen. Von hier aus wurde das Gericht Freiensteinau, seit 1715 zusammen mit dem ebenfalls riedeselischen Gericht Moos, verwaltet. Der Gerichtsplatz befand sich vor dem Amtshof und wird heute durch zwei alte Ziehbrunnen markiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gutshofensemble besteht neben dem 1688 erbauten und in den 1920er Jahren umgebauten Herrenhaus aus einer [[Hofreite]] mit Stallungen und Scheunen sowie einem Gärtnerhaus auf einer Grundfläche von etwa 15.000 Quadratmetern. Der Amtshof war bis 1975 im Eigentum der Riedesel und diente zeitweise auch als Wohnsitz eines Zweiges der Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grundstück des früheren Amtshofes ist seit 1975, dem Verkauf durch die Riedesel, geteilt:&lt;br /&gt;
* Die größere Fläche und die alten Gebäude der Hofreite, die der Bewirtschaftung und Verwaltung des Gutes dienten, Verwalterwohnung, Scheunen und Ställe gehören der Gemeinde Freiensteinau. Diese Gebäude wurden in den letzten Jahren restauriert. Die [[NABU]]-Ortsgruppe Freiensteinau hat einen kleinen Raum im Torhaus als Ausstellung eingerichtet; eine Besichtigung ist nach Absprache möglich. Andere Gebäudeteile werden für Jahrmärkte genutzt. Ein Teil der Scheunengebäude dient zum Unterstellen von landwirtschaftlichem Gerät, während der ehemalige Schafstall zurzeit nicht genutzt wird.&lt;br /&gt;
* Die Grundstücksfläche mit dem früheren Amtshaus, ein Teil der Wirtschaftsgebäude, Freiflächen und die private Begräbnisstätte wurden von der Familie [[Westernhagen (Adelsgeschlecht)|von Westernhagen]] erworben.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Katasterblatt Freiensteinau Nr. 158&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- zum Beispiel Orchester, Chöre, Vereine etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Orgel der evangelischen Kirche in Nieder-Moos wurde im Jahre 1790/91 von [[Johann-Markus Oestreich]] aus Oberbimbach bei Fulda erbaut. Alljährlich finden rund um die Orgel die [[Nieder-Moser Orgelkonzerte|Nieder-Mooser Sommerkonzerte]] statt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bauwerke === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Parks === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Naturdenkmäler === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
==== Fahrrad ====&lt;br /&gt;
Von 2004 bis 2007 fand in Freiensteinau jedes Jahr eines der größten Radsportereignisse Deutschlands statt. Beim „Vulkan-Marathon“ gab es Strecken in sechs verschiedenen Längen (28 bis 222&amp;amp;nbsp;km), die nicht nur durch das &amp;#039;&amp;#039;Blaue Eck&amp;#039;&amp;#039;, sondern auch durch den gesamten Vogelsbergkreis bzw. vier benachbarte Landkreise führen. Aus finanziellen bzw. vereinstechnischen Gründen findet die Veranstaltung jedoch nicht mehr statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fußball ====&lt;br /&gt;
Der [[Fußball]][[verein]] „SG Freiensteinau 1947“ ist mit seiner ersten Herrenmannschaft zur Saison 2019/20 in die siebte deutsche Spielklasse, die [[Gruppenliga]] Fulda aufgestiegen und die 2. Mannschaft spielt in der B-Liga Schlüchtern (zehnte Spielklasse). Die Damenmannschaft ist 2019 in die [[Verbandsliga]] Nord aufgestiegen und somit fünftklassig, das zweite Damenteam konnte in die Gruppenliga Fulda aufsteigen.&lt;br /&gt;
Die Fußballmannschaft des Ortsteiles [[Nieder-Moos]], der SV Nieder-Moos 1921, spielt nach dem Wiederaufstieg 2019 in der A-Liga Schlüchtern, die KSG [[Radmühl]], die den Spielbetrieb nach der Saison 2008/09 zeitweilig einstellte, ist seit der Saison 2011/12 wieder mit einer Mannschaft im Spielbetrieb vertreten und konnte 2019 den Aufstieg in die B-Liga Schlüchtern feiern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet der Gemeinde Freiensteinau ist landwirtschaftlich geprägt, jedoch ist nur noch ein Bruchteil der Bevölkerung in der [[Landwirtschaft]] beschäftigt. Der seit Jahresbeginn 2014 einzige größere Industriebetrieb ist der im Kernortsteil Freiensteinau ansässige [[Kanüle]]nhersteller &amp;#039;&amp;#039;Acti-Med AG&amp;#039;&amp;#039; mit 110 Mitarbeitern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.acti-med.de/de/unternehmen/unternehmensprofil/zahlen-a-fakten.html |wayback=20131103065342 |text=Acti-Med AG - Zahlen und Fakten }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Firma wurde 1997 in [[Biebergemünd]] gegründet und siedelte 2001 nach Freiensteinau über.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.acti-med.de/de/unternehmen/unternehmensprofil.html |wayback=20140107153715 |text=Acti-Med AG - Unternehmensprofil}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2014 existierte in Freiensteinau ein Zweigwerk der in der Kreisstadt [[Lauterbach (Hessen)|Lauterbach]] ansässigen [[Verpackung]]smittelfirma [[STI Group]], die &amp;#039;&amp;#039;STI Vertriebs- und Industrieservice GmbH&amp;#039;&amp;#039; mit zuletzt noch 82 Mitarbeitern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=STI Group, Werk Freiensteinau |url=http://www.sti-group.com/de/de/sti_group/locations/plants/freiensteinau.html |wayback=20140106190815}}. Abgerufen am 6. Januar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Werk existierte seit 1958 und übernahm innerhalb der STI-Firmengruppe zuletzt die Endfertigung von [[Display (Verkauf)|Displays]]. Im Dezember 2013 wurde die Schließung des Standorts bekanntgegeben, dessen Produktion in das benachbarte STI-Zweigwerk in [[Oberwald (Grebenhain)|Grebenhain-Oberwald]] verlagert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.fuldaerzeitung.de/artikelansicht/artikel/1355922/ergebnisse/sti-werk-in-freiensteinau-mitarbeiter-konne-1 |wayback=20140106185535 |text=Kinzigtal Nachrichten vom 4. Dezember 2013 |archiv-bot=2025-02-14 12:51:30 InternetArchiveBot }}. Abgerufen am 6. Januar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Windwald Blaues Eck Ausblick Anlage 8 3.jpg|mini|Anlagen der beiden im Jahr 2014 fertiggestellten Windparks nördlich von Freiensteinau in den Fluren „Hallo“ und „Auf der Haid“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Energie ===&lt;br /&gt;
Ähnlich wie [[Ulrichstein]] ist Freiensteinau innerhalb der Region mittlerweile für die Nutzung [[Erneuerbare Energie|regenerativer Energien]] bekannt. Im Gemeindegebiet existieren drei Windparks und ein Solarpark. Zudem wird der Ortsteil Gunzenau als [[Bioenergiedorf]] durch eine [[Hackschnitzel|Holzhackschnitzel-Heizungsanlage]] versorgt.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Solarpark Ober-Moos&amp;#039;&amp;#039;: Inbetriebnahme 2012, 12.328 Module, [[Nennleistung|Gesamtnennleistung]] 3,02 [[Watt Peak|MWp]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Windpark Fleschenbach-Neustall]]&amp;#039;&amp;#039;: Inbetriebnahme 2009, 9 Anlagen, Gesamtnennleistung 18 [[Watt (Einheit)|MW]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Windpark Freiensteinau&amp;#039;&amp;#039;: Inbetriebnahme 1997 (Erweiterung 1999, [[Repowering]] 2013–2014), 4 Anlagen, Gesamtnennleistung 12 MW  (vor Repowering 2,4 MW).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Windwald Blaues Eck&amp;#039;&amp;#039;: Inbetriebnahme 2014, 7 Anlagen, Gesamtnennleistung 21 MW.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Windbergschule&amp;#039;&amp;#039; in Freiensteinau ist die [[Grundschule]] für das Gemeindegebiet mit etwa 150 Schülern und Schülerinnen. Sie wurde 1966 als [[Mittelpunktschule]] gegründet und verfügte bis 1982 auch über einen [[Hauptschulzweig]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |text=Geschichte der Windbergschule Freiensteinau |url=http://www.schulserver.hessen.de/freiensteinau/windberg/html/geschichte.html |archive-is=20130105210858}}. Abgerufen am 28. Oktober 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Adalbert von Schleifras|Adalbert Freiherr von Schleifras]] (1650–1714), fuldischer Propst in [[Blankenau]] und [[Fürstabt]] der [[Reichsabtei Fulda]].&lt;br /&gt;
* [[Alexander Backhaus]] (1865–1927), deutscher [[Agrarwissenschaften|Agrarwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
* [[Reinhold Daum (Politiker)|Reinhold Daum]] (1892–wahrscheinlich 1945), hessischer Landtagsabgeordneter der [[NSDAP]] und [[SS-Obersturmbannführer]], als [[KZ-Arzt]] im [[KZ Osthofen]] an [[Verbrechen gegen die Menschlichkeit]] beteiligt&lt;br /&gt;
* [[Daniel Terzenbach]] (* 1980), Vorstandsmitglied der [[Bundesagentur für Arbeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten mit Bezug zur Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Otto Lang (Politiker, 1883)|Otto Lang]] (1883–1955), hessischer Landtagsabgeordneter ([[NSDAP]]) und [[Struktur der NSDAP#Kreisleiter|NSDAP-Kreisleiter]] in Lauterbach, Tierarzt in Nieder-Moos.&lt;br /&gt;
* [[Gottfried von Dietze]] (1921–2012), langjähriger Pfarrer in Nieder-Moos, Wegbereiter des [[Therapeutisches Reiten|Therapeutischen Reitens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HessBib|PPN=116343974 |GND=4018297-6}}&lt;br /&gt;
* {{DDB-Suche|SUCHE=Archiv|Freiensteinau AND (NOT Worms) AND (NOT Baden-Württemberg) AND (NOT Riedesel)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.freiensteinau.de/ Internetauftritt der Gemeinde Freiensteinau]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.blaueseck.de/alle_doerfer/grossgemeinde/grossgemeinde.htm |titel=Geschichte im Blauen Eck. Großgemeinde Freiensteinau |titelerg=Ortsgeschichte, Infos |werk=www.blaueseck.de | hrsg=Geschichtsverein Freiensteinau e.&amp;amp;nbsp;V. |abruf-verborgen=1 |zugriff=2018-09-08}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|titel=Freiensteinau, Vogelsbergkreis  |DB=OL |ID=9821 |ref=nein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
| Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Vogelsbergkreis&lt;br /&gt;
| Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Freiensteinau&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4018297-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Vogelsbergkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freiensteinau| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1059]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
	</entry>
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