<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Freibund</id>
	<title>Freibund - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Freibund"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Freibund&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-30T08:13:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Freibund&amp;diff=503551&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jergen: /* Literatur */ fix</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Freibund&amp;diff=503551&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-13T12:50:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Freibund&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (bis 1990 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bund Heimattreuer Jugend&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Jugendverband]] mit etwa hundert jugendlichen und zweihundertfünfzig erwachsenen Mitgliedern,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ferien im Führerbunker&amp;quot;&amp;gt;Maik Baumgärtner: &amp;#039;&amp;#039;Der Freibund – Bund Heimattreuer Jugend e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; S. 152–159.&amp;lt;/ref&amp;gt; der der [[Neue Rechte|Neuen Rechten]] zugerechnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programmatik ==&lt;br /&gt;
Aussagen zur Programmatik des Freibunds finden sich in der „Freiburger Erklärung“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Freiburger Erklärung&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://buendischejugend.de/fileadmin/freibund/hauptbenutzer/freyburger-erklaerung.pdf |titel=Freiburger Erklärung |hrsg=Der Freibund e.&amp;amp;nbsp;V. |datum=2005-05 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20071010182039/http://buendischejugend.de/fileadmin/freibund/hauptbenutzer/freyburger-erklaerung.pdf |archiv-datum=2007-10-10 |abruf=2010-07-04 |format=pdf; 113&amp;amp;nbsp;kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt; von 2005, dem einzigen veröffentlichten programmatischen Dokument der Organisation. Nach einer verkürzten Darstellung der Geschichte der Organisation werden die Ziele in drei Abschnitten dargestellt: „Mensch und Natur“, „Volk und Kultur“, „Freiheit und Bindung“. Nach Einschätzung von [[Maik Baumgärtner]] fußen diese auf „verinnerlichte(n), [[Völkische Bewegung|völkische(n)]] und [[Ethnopluralismus|ethnopluralistische(n)]] Gesellschaftsvorstellungen“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ferien im Führerbunker&amp;quot; /&amp;gt; Entsprechend der Hinwendung zu Formen der [[Jugendbewegung]] beruft sich der Freibund auf die [[Bündische Jugend]] und die [[Erster Freideutscher Jugendtag#Die Meißner-Formel|Meißner-Formel]] von 1913.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentliche Elemente der Arbeit sind die Durchführung von Zeltlagern und Wanderfahrten, regelmäßige Gruppenstunden, [[Sonnenwende|Sonnwendfeiern]], Vortragsveranstaltungen und die „Brauchtumspflege“, insbesondere die Pflege von [[Volkslied]] und [[Volkstanz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ferien im Führerbunker&amp;quot; /&amp;gt; Berichte über diese Veranstaltungen und Kommentare zu politischen Themen werden in der viermal jährlich erscheinenden Vereinszeitschrift „Na klar!“ veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In Deutschland wurden 1957 in [[Franken (Region)|Franken]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;NRW 1963&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Landesamt für Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen (Hrsg.) |url=http://www.im.nrw.de/sch/doks/vs/ib1963.pdf |titel=Extremismus-Berichte des Innenministeriums NRW an den Landtag oder Landesbehörden 1963 |hrsg=Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen |datum=2002-03-05 |seiten=22 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20070604192206/http://www.im.nrw.de/sch/doks/vs/ib1963.pdf |archiv-datum=2007-06-04 |abruf=2020-07-24 |format=pdf; 178&amp;amp;nbsp;kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1958 in anderen Regionen mehrere regional beschränkte Organisationen unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Bund Heimattreuer Jugend&amp;#039;&amp;#039; (BHJ) gegründet, die sich am Vorbild des gleichnamigen [[österreich]]ischen [[Bund Heimattreuer Jugend (Österreich)|Bundes Heimattreuer Jugend]] orientierten, der 1961 wegen [[NS-Wiederbetätigung]] verboten wurde. Diese regionalen Bünde schlossen sich 1960 in [[Passau]] zu einem bundesweiten &amp;#039;&amp;#039;Bund Heimattreuer Jugend&amp;#039;&amp;#039; zusammen, der schnell wuchs. Anfang 1962 umfasste er 49 Ortsgruppen in der Bundesrepublik Deutschland, in [[Südtirol]] und in [[Südafrika]]. Pfingsten 1962 zerbrach diese [[Vereinsrecht (Deutschland)|vereinsrechtlich]] nicht abgesicherte Organisation an internen Konflikten in zwei Fraktionen, die sich beide nach kurzer Zeit auflösten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fränkischen Restgruppen des ersten BHJ gründeten im September 1962 in [[Nürnberg]] einen neuen &amp;#039;&amp;#039;Bund Heimattreuer Jugend [[Eingetragener Verein|e.&amp;amp;nbsp;V.]]&amp;#039;&amp;#039; in der Erwartung, dass die Eintragung eine größere Stabilität versprechen würde. Dem neuen Verein schlossen sich die verbliebenen Gruppen der Vorgängerorganisation an, er übernahm von dieser auch die Mitgliedschaft im [[Kameradschaftsring Nationaler Jugendverbände]] (KNJ). 1962 wurde dem deutschen BHJ durch den [[Bundesministerium des Innern|Bundesminister des Innern]] das Tragen von [[Uniform]]en untersagt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Uniformverbot&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ulrich Völklein |url=http://www.zeit.de/1979/14/wir-gingen-durch-die-hoelle/komplettansicht |titel=Rechtsextremismus: „Wir gingen durch die Hölle“ – Gespräche mit jungen Neonazis |werk=[[Die Zeit]] |hrsg=14 |datum=1979-03-30 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160311063556/http://www.zeit.de/1979/14/wir-gingen-durch-die-hoelle/komplettansicht |archiv-datum=2016-03-11 |abruf=2020-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des KNJ arbeitete der BHJ eng mit der [[Wiking-Jugend]] und anderen nationalistischen Verbänden zusammen, wesentlicher gemeinsamer Programmpunkt war die Durchführung der jährlichen „Pfingstlager der nationalen Jugend“. Nachdem ab Mitte der 1960er Jahre fast alle Mitgliedsorganisationen der KNJ stark an Bedeutung verloren hatten, vereinbarten Wiking-Jugend und BHJ 1966 eine Kooperation, die unter anderem kostenfreie Doppelmitgliedschaften vorsah. Beide Organisationen übernahmen gemeinsam die Trägerschaft für die „Pfingstlager der nationalen Jugend“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1970er Jahre kam es in der Bundesführung des BHJ zu einem Richtungsstreit zwischen einem der [[Nationaldemokratische Partei Deutschlands|NPD]] und der Wiking-Jugend nahestehenden Flügel und einer Fraktion, die sich an den Traditionen der [[Bündische Jugend|bündischen Jugend]] orientierte. Der „bündische“ Flügel konnte sich 1974 in diesem Konflikt durchsetzen und leitete einen innerverbandlichen Erneuerungsprozess ein, in dessen Rahmen unter anderem die Zusammenarbeit mit der Wiking-Jugend aufgekündigt und die Ehrenmitgliedschaften aufgehoben wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reformen innerhalb des BHJ führten zu einem starken Bedeutungsverlust des Vereins; wurde seine Mitgliederzahl 1979 noch auf zwischen 500 und 1000 geschätzt, brach sie in den 1980er Jahren auf 100 bis 200 ein. Gleichzeitig hielten die Richtungskonflikte innerhalb des BHJ an, 1983 spaltete sich die „Leitstelle West“ in [[Nordrhein-Westfalen]] als &amp;#039;&amp;#039;Gemeinschaft Volkstreuer Jugend&amp;#039;&amp;#039; ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990 verließen die Reste des rechtsextremen Flügels den BHJ/Freibund und gründeten [[Die Heimattreue Jugend]], aus der 2001 die [[neonazi]]stische [[Heimattreue Deutsche Jugend]] hervorging, die vor allem in [[Mecklenburg-Vorpommern]] und [[Brandenburg]] aktiv war. Die HDJ entwickelte sich schnell zum geistigen Nachfolger der verbotenen Wiking-Jugend und wurde am 30. März 2009 von Bundesinnenminister [[Wolfgang Schäuble|Schäuble]] als verfassungsfeindliche Organisation verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beendet wurde der Erneuerungsprozess des BHJ 1990 durch die Umbenennung in &amp;#039;&amp;#039;Bund Heimattreuer Jugend – Der Freibund&amp;#039;&amp;#039; (später: Der Freibund – Bund Heimattreuer Jugend, heute: Der Freibund); in der Öffentlichkeit wird seit 1990 nur die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Der Freibund&amp;#039;&amp;#039; verwendet. 2013 wurde diese Umbenennung in das Vereinsregister eingetragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Speit_2023&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Andreas Speit]] |Titel=Schulleitung mit rechten Verbindungen: Lehrer mit rechtem Geist  |Online=https://taz.de/Schulleitung-mit-rechten-Verbindungen/!5961027/ |Sammelwerk=[[Die Tageszeitung]] |Datum=2023-10-02 |Abruf=2024-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Freibund verfügt über Immobilien im niedersächsischen Burgdorf-[[Berel]], die er für eigene Veranstaltungen nutzt. 2018 führte der wenig später aufgelöste niedersächsische Landesverband der [[Junge Alternative für Deutschland|Jungen Alternative für Deutschland]] dort sein Sommerfest durch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Speit_2021&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Andreas Speit]] |Titel=Wo die Rechten ihre Kinder hinschicken |Online=https://taz.de/Wo-die-Rechten-ihre-Kinder-hinschicken/!5797457/ |Sammelwerk=[[Die Tageszeitung]] |Datum=2021-09-16 |Abruf=2024-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Mitglieder und Referenten ==&lt;br /&gt;
1966 ernannte der BHJ [[Hans-Ulrich Rudel]], [[Sturzkampfflugzeug|Stuka]]-Flieger und [[Deutsche Reichspartei (1950)|DRP]]-Mitglied, und [[Konrad Windisch]], Gründungspersönlichkeit des BHJ Österreich, zu Ehrenmitgliedern, um 1970 wurde auch [[Herbert Böhme (Schriftsteller)|Herbert Böhme]] die Ehrenmitgliedschaft angetragen. 1974 wurden sämtliche Ehrenmitgliedschaften im Rahmen der verbandlichen Neuausrichtung widerrufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den ehemaligen Mitgliedern des BHJ zählen der [[Holocaustleugner]] und Rechtsanwalt [[Jürgen Rieger]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rieger&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Klaus Bellmund, Kaarel Siniveer |Titel=Kulte, Führer, Lichtgestalten: Esoterik als Mittel rechtsradikaler Propaganda |Verlag=Droemer Knaur |Ort=München |Datum=1997 |ISBN=3-426-80085-3 |Seiten=301}}&amp;lt;br /&amp;gt;Rieger bestritt die Mitgliedschaft im BHJ: {{Internetquelle |autor=Jürgen Rieger |url=http://www.juergen-rieger.de/ineigenersache/zumauftakt.html |titel=Zum Auftakt |werk=juergen-rieger.de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20070928044816/http://www.juergen-rieger.de/ineigenersache/zumauftakt.html |archiv-datum=2007-09-28 |abruf=2020-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die zeitweise mit Rieger zusammenarbeitende Anwältin [[Gisa Pahl]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;apabiz&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.apabiz.de/archiv/material/Profile/BHJ.htm |titel=Profil: Bund Heimattreuer Jugend (BHJ) – Der Freibund |werk=[[Antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin|apabiz.de]] |abruf=2020-07-24 |kommentar=Stand des Artikels: 1996}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der Terrorist [[Heinz Lembke]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Julia Montalcino |url=http://zoom.mediaweb.at/zoom_4596/naumann.html |titel=Die Gladio-Nazi-Connection: Die Spur eines Gladio-Waffenlagers führt zu einem Naziterroristen |werk=Zoom – Zeitschrift für Politik und Kultur 4+5/1996 |hrsg=Wien |datum=1996 |archiv-url=https://web.archive.org/web/19991011081059/http://zoom.mediaweb.at/zoom_4596/naumann.html |archiv-datum=1999-10-11 |abruf=2020-07-24}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=14344702 |Titel=Terrorismus: Es ist Wolfszeit |Jahr=1981 |Nr=46 |Seiten=30–32}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der ehemalige Neonazi und Terrorist [[Odfried Hepp]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hepp&amp;quot;&amp;gt;Y. Winterberg: &amp;#039;&amp;#039;Der Rebell&amp;#039;&amp;#039;, passim.&amp;lt;/ref&amp;gt; (1974 wegen der verbandlichen Neuausrichtung aus dem BHJ ausgetreten), [[Sigrun von Schlichting]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schlichting&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stefanie von Schnurbein |url=http://www.ida-nrw.de/html/NeueRechte.pdf |titel=Neugermanische-heidnische Gruppierungen: Zwischen New Age und Rechtsextremismus |werk=„Neue Rechte“: Was steckt dahinter? |hrsg=Redigiert von Ulla Siebert, Hanni Haak. [[Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit]] |datum=2000 |seiten=26 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20071014055752/http://www.ida-nrw.de/html/NeueRechte.pdf |archiv-datum=2007-10-14 |abruf=2020-07-24 |format=pdf; 620&amp;amp;nbsp;kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, die Vorsitzende des [[Armanen-Orden]]s, der rechtsextreme Verleger [[Uwe Berg (Verleger)|Uwe Berg]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Berg&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gabriele Nadlinger |Titel=Die Anzeigenkunden der „Jungen Freiheit“ |Sammelwerk=Die Wochenzeitung „Junge Freiheit“ |Verlag=VS Verlag für Sozialwissenschaft |Ort=Wiesbaden |Datum=2007 |ISBN=978-3-531-15421-3 |Seiten=218}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die neuheidnische Liedermacherin Swantje Swanhwit (eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Iris-Katrin Fischer&amp;#039;&amp;#039;),&amp;lt;ref&amp;gt;Renate Bitzan: &amp;#039;&amp;#039;Frauen in der rechtsextremen Szene.&amp;#039;&amp;#039; In: Thomas Grumke, Bernd Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Rechtsextremismus.&amp;#039;&amp;#039; Leske &amp;amp; Budrich, 2002, S. 94.&amp;lt;/ref&amp;gt; die auch zum Zeitpunkt der Umbenennung des Bundes aktiv war. [[Gernot Mörig]], einer der Initiatoren des [[Treffen von Rechtsextremisten in Potsdam 2023|Treffens von Rechtsextremisten in Potsdam 2023]], war von 1977 bis 1979 Bundesführer des BHJ.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Dudek, Hans-Gerd Jaschke: &amp;#039;&amp;#039;Entstehung und Entwicklung des Rechtsextremismus in der Bundesrepublik. Zur Tradition einer besonderen politischen Kultur&amp;#039;&amp;#039;, Band 1. Westdeutscher Verlag, Opladen 1984, S. 442.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Umbenennung in &amp;#039;&amp;#039;Der Freibund&amp;#039;&amp;#039; referierten auf Veranstaltungen des &amp;#039;&amp;#039;Bundes Heimattreuer Jugend&amp;#039;&amp;#039; unter anderem der [[Holocaustleugnung|Holocaustleugner]] [[David Irving]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Irving&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.hdot.org/trial/defense/funke/310 |titel=David Irving, Holocaust Denial, and his Connections to Right Wing Extremists and Neo-National Socialism (Neo-Nazism) in Germany: Electronic Edition |titelerg=Hrsg. von [[Hajo Funke]] |werk=hdot.org |archiv-url=https://web.archive.org/web/20070713111442/http://www.hdot.org/trial/defense/funke/310 |archiv-datum=2007-07-13 |abruf=2016-11-06 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im Jahr 1979 und der Soziologe [[Werner Georg Haverbeck]] im Jahr 1985. [[Karlheinz Weißmann]], einer der Gründer des [[Institut für Staatspolitik|Instituts für Staatspolitik]], trat 2007 als Referent auf einer Veranstaltung des Freibunds auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weißmann&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Eckehard Lob |url=http://www.jf-archiv.de/archiv07/200728070639.htm |titel=Je kälter der Winter, desto höher die Feuer – Freibund: Karlheinz Weißmann erinnert an die Ikonen der Jugendbewegung / Sommerlager in Ostpreußen |werk=[[Junge Freiheit]] |hrsg=28/07 |datum=2007-07-06 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20090810172649/http://www.jf-archiv.de/archiv07/200728070639.htm |archiv-datum=2009-08-10 |abruf=2016-11-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beziehungen bestehen auch zu [[Ellen Kositza]] und [[Götz Kubitschek]], deren Kinder an Veranstaltungen des Freibunds teilnahmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Speit_2021&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausrichtung ==&lt;br /&gt;
Der Autor Stefan von Hoyningen-Huene attestierte dem Freibund, trotz der offiziellen Abkehr vom [[Rechtsextremismus]] in den 1980er Jahren weiterhin rechtsextreme Positionen zu vertreten. Hoyningen-Huene sieht in diesem Prozess lediglich eine Hinwendung zur [[Neue Rechte|Neuen Rechten]], was sich auch durch ein Interview mit [[Alain de Benoist]] in der Verbandszeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Na klar!&amp;#039;&amp;#039; oder durch den Wechsel von der [[Odalrune]] zu einer [[Schwarze Fahne#Bundesrepublik Deutschland|schwarzen Fahne]] als Bundessymbol niedergeschlagen habe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hoyningen-Huene&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan von Hoyningen-Huene |Titel=Religiosität bei rechtsextrem orientierten Jugendlichen |Verlag=LIT Verlag |Ort=Münster |Datum=2003 |ISBN=3-8258-6327-1 |Seiten=97&amp;amp;nbsp;f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Antifaschistische Infoblatt moniert eine fehlende Aufarbeitung der eigenen Geschichte, die starke Betonung der Begriffe [[Heimat]], [[Volk]] und [[Nation]] in der Arbeit&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.antifainfoblatt.de/artikel/der-freibund-v%C3%B6lkischer-wolf-im-b%C3%BCndischen-schafspelz |titel=Der Freibund. Völkischer Wolf im bündischen Schafspelz |werk=[[Antifaschistisches Infoblatt]] 59 |datum=2003-04-10 |abruf=2020-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und wiederholte Besuche von Veranstaltungen in den letzten Jahren, an denen auch rechtsextreme Personen und Organisationen wie beispielsweise der [[Sturmvogel – deutscher Jugendbund|Sturmvogel]] oder die &amp;#039;&amp;#039;Heimattreue Deutsche Jugend&amp;#039;&amp;#039; beteiligt waren. Der Vorwurf der Rechtslastigkeit wurde auch von der Journalistin [[Andrea Röpke]] erhoben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andrea Röpke]]: &amp;#039;&amp;#039;Mädelsache! – Frauen in der Neonazi-Szene.&amp;#039;&amp;#039; Christoph Links Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-86153-615-4, S. 205 ([https://books.google.de/books?id=DBfJMGDkg9sC&amp;amp;pg=PA205&amp;amp;dq=katholische+pfadfinderschaft+europas+rechtsextrem&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiOrNTg-vXQAhWKVxQKHfMLD8wQ6AEIIzAB#v=onepage&amp;amp;q=katholische%20pfadfinderschaft%20europas%20rechtsextrem&amp;amp;f=false Vorschau auf Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch 2003 erklärte der Freibund in seiner Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Na klar!&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Bei allen Unterschieden zwischen dem heutigen Freibund und dem Bund Heimattreuer Jugend der 60er und 70er Jahre sind jedoch die Grundprinzipien gleich geblieben: Selbsterziehung (Jugend führt Jugend!), Bekenntnis zu unserer Identität als Deutsche, Bekenntnis zu unserem Volk und zur Völkervielfalt, europäische Gesinnung.|ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;na_klar_95&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=o.&amp;amp;nbsp;T. |Hrsg=Der Freibund e.&amp;amp;nbsp;V. |Sammelwerk=na klar! |Nummer=95 |Datum=2003-04 |Seiten=13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einschätzung der Verfassungsschutzbehörden ==&lt;br /&gt;
Seit seiner Gründung im Jahr 1958 wurde der Bund Heimattreuer Jugend von den [[Verfassungsschutz]]behörden beobachtet und bis 1986&amp;lt;ref name=&amp;quot;Drs 12/8565&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/12/085/1208565.pdf |titel=Drucksache 12/8565 – Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Ulla Jelpke und der Gruppe der PDS/Linke Liste – Drucksache 12/8485 – Dreitägiges Zusammentreffen von europäischen neofaschistischen Organisationen in Diksmuide (Belgien) |hrsg=[[Deutscher Bundestag]] |datum=1994-10-10 |seiten=6 |abruf=2007-10-30 |format=pdf; 327&amp;amp;nbsp;kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in den Verfassungsschutzberichten des Bundes erwähnt. In der Antwort vom 10. Oktober 1994 auf eine [[kleine Anfrage]] der Abgeordneten [[Ulla Jelpke]] und der Gruppe der [[Partei des Demokratischen Sozialismus|PDS]]/Linke Liste teilte die Bundesregierung mit, dass der Freibund zu diesem Zeitpunkt nicht als rechtsextrem eingestuft wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Drs 12/8565&amp;quot; /&amp;gt; Am 30. September 2008 antwortete die Bundesregierung auf eine erneute kleine Anfrage der Partei [[Die Linke]] im [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]], dass zum Freibund keine aktuellen Erkenntnisse vorlägen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/104/1610442.pdf |titel=Drucksache 16/10442 – Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Ulla Jelpke, Sevim Dağdelen, Kersten Naumann, Petra Pau und der Fraktion Die Linke. – Drucksache 16/10225 – Freibund/Bund Heimattreue Jugend e.&amp;amp;nbsp;V. |hrsg=Deutscher Bundestag |datum=2008-09-30 |seiten=2 |abruf=2008-10-08 |format=pdf; 55&amp;amp;nbsp;kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2002 wurde der Verein unter den Bezeichnungen „Bund Heimattreuer Jugend“ und „Bund Heimattreuer Jugend – Der Freibund“ im Zusammenhang mit der Heimattreuen Deutschen Jugend in den [[Verfassungsschutzbericht]]en der Bundesländer Berlin und Brandenburg erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VS Brandenburg 2002&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://mik.brandenburg.de/sixcms/media.php/9/VSB_2002.pdf |titel=Verfassungsschutzbericht Land Brandenburg 2002 |hrsg=Ministerium des Innern des Landes Brandenburg |datum=2003-05 |seiten=146 |abruf=2023-05-02 |format=PDF; 36&amp;amp;nbsp;MB }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;VS Berlin 2006&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berlin.de/sen/inneres/verfassungsschutz/publikationen/verfassungsschutzberichte/vsb_2006.pdf |titel=Verfassungsschutzbericht 2006 |hrsg=Senatsverwaltung für Inneres und Sport |datum=2007 |seiten=195 |abruf=2023-05-05 |format=pdf |archiv-url=https://web.archive.org/web/20141007123140/http://www.berlin.de/sen/inneres/verfassungsschutz/publikationen/verfassungsschutzberichte/vsb_2006.pdf |archiv-datum=2014-10-07 |offline=ja  }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Berliner Behörde teilte im Dezember 2007 auf Anfrage des Freibunds mit, dass die Verfassungsschutzberichte der Jahre 2006 und früher „keine Aussage (enthalten), dass der Freibund als rechtsextremistische Gruppierung angesehen wird“. Eine Aufnahme in den Berliner Verfassungsschutzbericht 2007 sei nicht beabsichtigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aktuelle Einschätzung VS Berlin 2007&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Palenda |url=http://buendischejugend.de/fileadmin/freibund/hauptbenutzer/wsw/VS-Berlin.pdf |titel=Verfassungsschutzberichte 2006. Ihr Schreiben vom 14.11.2007 |hrsg=Senatsverwaltung für Inneres und Sport, Abt. Verfassungsschutz |datum=2007-12-14 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20081113164332/http://buendischejugend.de/fileadmin/freibund/hauptbenutzer/wsw/VS-Berlin.pdf |archiv-datum=2008-11-13 |abruf=2020-05-06 |format=pdf; 103&amp;amp;nbsp;kB |kommentar=wiedergegeben auf der Website buendischejugend.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 2010 teilte die [[Niedersächsische Landesregierung]] zur Beantwortung einer kleinen Anfrage der Abgeordneten [[Pia-Beate Zimmermann]] mit, der Freibund sei „der Verfassungsschutzbehörde […] bekannt.“ Eine Einstufung zum „Beobachtungsobjekt“ sei „derzeit“ aufgrund der vorliegenden Erkenntnisse nicht gerechtfertigt. Jedoch „verfolgt die Verfassungsschutzbehörde die Entwicklung mit großer Aufmerksamkeit, um zu prüfen, ob die Grenze zur verfassungsfeindlichen Bestrebung überschritten ist“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aktuelle Einschätzung Niedersächsische Landesregierung 2010&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.landtag-niedersachsen.de/parlamentsdokumente/steno/16_wp/endber060.pdf |titel=Stenografisches Protokoll |hrsg=Niedersächsischer Landtag |abruf=2023-01-29 |format=PDF; 2,1&amp;amp;nbsp;MB |datum=2010-02-04 |seiten=7608–7609 |kommentar=Frage 41}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- chronologisch absteigend --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Herausgeber=Sebastian Winter und Phil C. Langer |Titel=Politische Sozialisation in völkischen Jugendbünden |TitelErg=Sozialpsychologische Studien zum Erlebnisangebot von Freibund und Deutscher Gildenschaft |Verlag=transcript |Ort=Bielefeld |Datum=2025 |ISBN=978-3-8376-7895-6 |Online=https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-7895-6/politische-sozialisation-in-voelkischen-jugendbuenden/ |Format=PDF |KBytes=2100}}&lt;br /&gt;
* Maik Baumgärtner, Jesko Wrede: &amp;#039;&amp;#039;„Wer trägt die schwarze Fahnen dort&amp;amp;nbsp;…“ Völkische und neurechte Gruppen im Fahrwasser der Bündischen Jugend heute.&amp;#039;&amp;#039; Bildungsvereinigung Arbeit und Leben Niedersachsen Ost gGmbH, Braunschweig 2009, ISBN 978-3-932082-35-1.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Maik Baumgärtner]] |Titel=Der Freibund – Bund Heimattreuer Jugend e.&amp;amp;nbsp;V. |Sammelwerk=Ferien im Führerbunker |Auflage=2. |Verlag=Bildungsvereinigung Arbeit und Leben Niedersachsen Ost |Ort=Braunschweig |Datum=2008 |ISBN=978-3-932082-32-0 |Seiten=152–159 |Online=[http://rechte-jugendbuende.de/?p=38 Auszug]}}&lt;br /&gt;
* Yury Winterberg: &amp;#039;&amp;#039;Der Rebell: Odfried Hepp – Neonazi, Terrorist, Aussteiger.&amp;#039;&amp;#039; Lübbe, Bergisch Gladbach 2004, ISBN 3-7857-2160-9. (Biographie mit ausführlicher Darstellung des BHJ um 1970)&lt;br /&gt;
* Rüdiger Schütte: &amp;#039;&amp;#039;Wir bekennen … Wir glauben … Wir sind bereit … 15 Jahre heimattreue Jugendbewegung.&amp;#039;&amp;#039; Bund Heimattreuer Jugend, Braunschweig 1967.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.freibund.de/ Homepage des Freibunds]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.apabiz.de/archiv/material/Profile/BHJ.htm |titel=Bund Heimattreuer Jugend (BHJ) - Der Freibund |werk=antifaschistisches pressearchiv und bildungszentrum berlin e.v. |datum=2005 |abruf=2024-11-11}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsextremer Jugendverband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Neue Rechte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein (Nürnberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbandsgründung 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freibund| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jergen</name></author>
	</entry>
</feed>