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	<title>Freibergsdorfer Hammer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Freibergsdorfer_Hammer&amp;diff=2106179&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-02-20T06:43:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Freibergsdorfer Hammer Schmiedegebäude.jpg|mini|Freibergsdorfer Hammer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Freibergsdorfer Hammer Haemmer LvT.JPG|mini|Hammergerüst mit den drei Schwanzhämmern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Freibergsdorferhammer.jpg|mini|Nebengebäude]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Denkmalzeichen Freibergsdorferhammer.JPG|mini|Denkmalzeichen und Plakette am Nebengebäude]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Freibergsdorfer Hammer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist als ehemaliges [[Eisenhammer|Hammerwerk]] ein bedeutender Sachzeuge der [[Proto-Industrialisierung|protoindustriellen Entwicklung]] im [[Erzgebirge]]. Von den vormals zahlreichen Hammerwerken blieben in [[Sachsen]] neben dem [[Freibergsdorf]]er Hammer nur drei weitere Anlagen, der [[Eisenhammer Dorfchemnitz]], der [[Frohnauer Hammer]] und der [[Althammer (Saigerhütte Grünthal)|„Althammer“ der Saigerhütte Grünthal]] funktionsfähig erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Freibergsdorfer Hammerwerk ist der einzige erhaltene Eisenhammer im [[Freiberger Bergrevier]]. Es war zudem das letzte als Produktionsbetrieb genutzte Hammerwerk in Sachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste Erwähnung des Hammers stammt aus dem Jahr 1607, als dem Besitzer des [[Rittergut]]s in Freibergsdorf, Ernst Schönlebe, für seinen [[Zainhammer]] Wasser zugesprochen wurde. Das Wasser des [[Goldbach (Münzbach)|Goldbachs]] war mehrfach Streitobjekt zwischen dem [[Freiberg]]er Bergbau, dem Hammer und einer benachbarten Mühle. Hergestellt wurden im Laufe der Jahrhunderte hauptsächlich Eisenerzeugnisse sowohl für den Bergbau (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Gezähe]] wie Hämmer, Meißel, Brechstangen) als auch für den bäuerlichen Bedarf. Bis zum Verkauf an das Hospital St. Johannis in Freiberg 1903 befand sich der Hammer in Privatbesitz. Zwischen 1903 und 1945 wurden fast ausschließlich Kupfererzeugnisse gefertigt. Der gewerbsmäßige Betrieb der Anlage wurde 1974 endgültig eingestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1979 und 1989 wurde der Freibergsdorfer Hammer rekonstruiert. Es wurden u.&amp;amp;nbsp;a. Sicherungsarbeiten am Dachstuhl, den Wasserrädern, Hammerwelle und -gerüst sowie am Bruchsteinmauerwerk und den Wasserkästen durchgeführt. Der vom &amp;#039;&amp;#039;Freibergsdorfer Hammerverein e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; betreute Hammer wurde 1991 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Er kann nach Voranmeldung oder im Rahmen von Veranstaltungen wie dem &amp;#039;&amp;#039;[[Deutscher Mühlentag|Deutschen Mühlentag]]&amp;#039;&amp;#039; oder dem &amp;#039;&amp;#039;[[Tag des traditionellen Handwerks]]&amp;#039;&amp;#039; besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
Die Hammeranlagen sind voll funktionstüchtig erhalten. Aus dem etwas oberhalb gelegenen Hammerteich wird ein Hammergraben zugeführt, mit dessen Wasser das hölzerne [[Oberschlächtiges Wasserrad|oberschlächtige Wasserrad]] mit einem Durchmesser von fast vier Metern beaufschlagt und angetrieben wird. Die achtkantige Hammerwelle aus Eichenholz hat ein Gewicht von etwa 7&amp;amp;nbsp;Tonnen und eine Länge von 9,5&amp;amp;nbsp;m. Über eiserne Daumen werden drei [[Schwanzhammer|Schwanzhämmer]] mit [[Bär (Werkzeug)|Bären]] von 250, 200 und 100&amp;amp;nbsp;kg bewegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Eberhard Löffler]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte und Rekonstruktion des Freibergsdorfer Hammerwerkes.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Sächsische Heimatblätter]]. 30(1984)6, S. 241–246&lt;br /&gt;
* Karl Kutzsche: &amp;#039;&amp;#039;Das Hammerwerk von Freibergsdorf. Rekonstruktion eines technischen Denkmals&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Erzgebirgische Heimatblätter]], Heft 4/1986, S. 99–102&lt;br /&gt;
* Eberhard Löffler, Karl Kutzsche, Johannes Seidel: &amp;#039;&amp;#039;Das Freibergsdorfer Hammerwerk.&amp;#039;&amp;#039; In: Schriftenreihe [[Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg]] 9(1990), S. 42–75&lt;br /&gt;
* Freibergsdorfer Hammerverein e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;400 Jahre Freibergsdorfer Hammer.&amp;#039;&amp;#039; Freiberg, 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ins-erzgebirge.de/ausflugsziel.php?id=150 Freibergsdorfer Hammer]&lt;br /&gt;
* [http://www.gupf.tu-freiberg.de/freiberg/fg_bilder/hammerwerk.html Kurzinfo]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=50.910197|EW=13.326926|type=landmark|region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hammerwerk im Erzgebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industriedenkmal in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum im Erzgebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Freiberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technisches Denkmal in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1607]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Freiberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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