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	<title>Freibergsdorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Freibergsdorf&amp;diff=193166&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Polarlys: /* Persönlichkeiten */ +1</title>
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		<updated>2026-02-10T21:21:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten: &lt;/span&gt; +1&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil              = Freibergsdorf&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Große Kreisstadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Freiberg&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 50/54/43/N &lt;br /&gt;
| Längengrad            = 13/19/45/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = DE-SN&lt;br /&gt;
| Höhe                  = &lt;br /&gt;
| Höhe-von             = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis              = &lt;br /&gt;
| Fläche                = &lt;br /&gt;
| Einwohner             = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1907-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Freiberg]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 09599&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                  = 03731&lt;br /&gt;
| Poskarte              = Deutschland Sachsen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Freibergsdorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtviertel des Stadtteils &amp;#039;&amp;#039;Freiberg-West&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.freiberg.de/freiberg/ressourcen.nsf/docname/Ressourcen_FEE41EA0382474B1C12576C700491A45/$File/Kleinraeumige_Gliederung.pdf?OpenElement |wayback=20160304185459 |text=Stadtgliederung von Freiberg }}&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Große Kreisstadt|Großen Kreisstadt]] [[Freiberg]] im [[Landkreis Mittelsachsen]] (Freistaat [[Sachsen]]). Der Ort wurde am 1. Januar 1907 nach Freiberg eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Der Ortsteil liegt im Tal des [[Goldbach (Münzbach)|Goldbaches]] unmittelbar südwestlich des Stadtzentrums von Freiberg. Das Stadtviertel wird heute im Norden von der „Chemnitzer Straße“ ([[Bundesstraße 173]]), im Osten von der „Annaberger Straße“ ([[Bundesstraße 101]]) und im Südwesten von der [[Bahnstrecke Dresden–Werdau]] begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
| NORDWEST= &lt;br /&gt;
| NORD= Freiberg, Stadtteil Freiberg-West (Stadtviertel [[Hospitalviertel]])&lt;br /&gt;
| NORDOST= Freiberg, Stadtteil Freiberg-Altstadt&lt;br /&gt;
| WEST= Freiberg, Stadtteil Freiberg-West (Stadtviertel [[Fernesiechen]])&lt;br /&gt;
| OST= Freiberg, Stadtteil Freiberg-Süd (Stadtviertel [[Bahnhofsvorstadt (Freiberg)|Bahnhofsvorstadt]])&lt;br /&gt;
| SUEDWEST= &lt;br /&gt;
| SUED= Freiberg, Stadtteil Freiberg-West (Stadtviertel [[Wasserberg (Freiberg)|Wasserberg]])&lt;br /&gt;
| SUEDOST= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rittergut Freibergsdorf.jpg|miniatur|Rittergut Freibergsdorf (um 1860)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Freibergstjohannis.jpg|mini|Kirche St. Johannis]]&lt;br /&gt;
Im Westen der Stadt Freiberg außerhalb der Stadtmauer wurde im Jahr 1224 das Hospital „St. Johannis“ vor dem Peterstor&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.peterstor.de/Freiberger_Miliz/tore/stadttore_01peter.html Geschichte des Peterstors]&amp;lt;/ref&amp;gt; erwähnt. In dessen Nähe befand sich ein um 1350 erwähntes [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]], das vermutlich schon um 1298 bestanden hat. Im Jahr 1551 wird dieses als [[Rittergut]] „Thurmhof“ genannt. Um dieses entwickelte sich in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts die ab 1530 nach den Gutsbesitzern, der [[Freiberg (Adelsgeschlecht)|Familie Freiberger]], benannte Siedlung „Freibergsdorf“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1543, d.&amp;amp;nbsp;h. vier Jahre nach Einführung der [[Reformation]] im [[Albertiner|albertinischen]] Sachsen, schlossen der Freiberger Bürgermeister [[Alnpeck]], der Gutsbesitzer Caspar Freiberger und der Superintendent Zeuner einen Vertrag über die geistliche Betreuung von Gut und Dorf Freibergsdorf. Demnach wurde der Pfarrer des Hospitals St. Johannis zuständiger Pfarrer für Freibergsdorf. Der Gutsbesitzer und die Einwohner des Orts übernahmen im Gegenzug einen Drittel der Kosten für den Pfarrer. Nachdem die Familie Freiberger zu Beginn des 17. Jahrhunderts ausgestorben war, gehörte das Rittergut dem Gutsbesitzer [[Familie von Schönlebe|Schönlebe]]. Dieser stellte im Jahr 1644 Räumlichkeiten für Gottesdienste in seinem Gut zur Verfügung, da das Hospital und die Kirche St. Johannis ein Jahr vorher im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] durch Schweden zerstört wurden. 1661 wurde die neue [[Johanniskirche (Freiberg)|Johanniskirche]] geweiht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freibergsdorf ist als Bauern- und Bergarbeitersiedlung wirtschaftlich eng an die zu dieser Zeit mächtige Stadt Freiberg und den [[Freiberger Bergrevier|Freiberger Bergbau]] gebunden gewesen. Die erste Erwähnung des [[Freibergsdorfer Hammer]]s stammt aus dem Jahr 1607, als dem Besitzer des Ritterguts Freibergsdorf, Ernst Schönlebe, für seinen [[Zainhammer]] Wasser zugesprochen wurde. Hergestellt wurden im Laufe der Jahrhunderte bis 1974 hauptsächlich Eisenerzeugnisse sowohl für den Bergbau (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Gezähe]] wie Hämmer, Meißel, Brechstangen) als auch für den bäuerlichen Bedarf.&lt;br /&gt;
Freibergsdorf lag bis 1856 im [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischen]] bzw. [[Königreich Sachsen|königlich-sächsischen]] [[Kreisamt Freiberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S.&amp;amp;nbsp;72&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1856 gehörte der Ort zum [[Gerichtsamt Freiberg]] und ab 1875 zur [[Amtshauptmannschaft Freiberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/freiberg.htm  |titel=Die Amtshauptmannschaft Freiberg im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline=2025-07-31 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20241202042602/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/freiberg.htm| archiv-datum=2024-12-02 | abruf=2025-08-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; An der Stelle des nicht mehr vorhandenen Ritterguts Thurmhof befindet sich heute vermutlich das Weigelsche Vorwerk.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://sachsens-schloesser.de/freiberg-rittergut-thurmhof/ |titel=Das Rittergut Thurmhof |werk=www.sachsens-schloesser.de | abruf=2025-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freibergsdorf, an der alten Straße nach [[Oederan]] und [[Chemnitz]] gelegen, wurde mit dem Bau der Eisenbahnlinien [[Bahnstrecke Dresden–Werdau|nach Chemnitz]] und [[Bahnstrecke Nossen–Moldau|nach Nossen]] 1869 bzw. 1873 zerschnitten. Im nördlichen Teil entstanden im [[18. Jahrhundert]] zwei Kasernen.&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1907 erfolgte die Eingemeindung von Freibergsdorf nach Freiberg. Das neue Hospital St. Johannis wurde im Jahr 1911 eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.saxonia-freiberg-stiftung.de/gebaeude.htm |wayback=20160315200019 |text=Geschichte des neuen Stiftungsgebäudes St. Johannis }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1920 benötigte die im Besitz der Hospitalstiftung befindliche Kirche St. Johannis eine dringende Renovierung. Nachdem der Rat der Stadt Freiberg als Vorsteher der Stiftung St. Johannis die Finanzierung der Renovierung ablehnte, klagte die Kirchgemeinde im Jahr 1923 dagegen. Nachdem das Urteil beim Reichsgericht im Jahr 1927 erfolglos geblieben war, wurde der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde durch die Stadt die Nutzung von Pfarrhaus und Kirche an der Chemnitzer Straße gekündigt. Diese baute daraufhin ein neues Gemeindehaus in der Anton-Günther-Straße, das 1929 eingeweiht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.petri-nikolai-freiberg.de/j_gebaeude_4_geschichte.html |wayback=20161111060758 |text=Geschichte der evangelischen St.Johannis-Gemeinde Freiberg }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die alte St.-Johannis-Kirche an der Chemnitzer Straße wurde 1952 von der katholischen Gemeinde Freiberg gekauft und restauriert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.katholische-kirche-freiberg.de/fg/geschichte.htm Geschichte der Katholischen Kirche in Freiberg]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die zweite Kreisreform in der [[DDR]] kam Freibergsdorf als Teil der Stadt Freiberg im Jahr 1952 zum [[Kreis Freiberg]] im Bezirk Chemnitz (1953 in [[Bezirk Karl-Marx-Stadt]] umbenannt), der ab 1990 als sächsischer [[Landkreis Freiberg]] fortgeführt wurde und im Jahr 2008 im Landkreis Mittelsachsen aufging. Heute bildet Freibergsdorf einen von sieben Stadtvierteln des Stadtteils Freiberg-West,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.freiberg.de/freiberg/ressourcen.nsf/docname/Ressourcen_FEE41EA0382474B1C12576C700491A45/$File/Kleinraeumige_Gliederung.pdf?OpenElement |wayback=20160304185459 |text=Kleinräumige Gliederung der Stadt Freiberg }}&amp;lt;/ref&amp;gt; der sich jedoch nur noch innerhalb des Dreiecks der beiden Bundesstraßen 173 und 101 mit der Bahnstrecke Dresden–Werdau befindet. Das Areal nördlich der Chemnitzer Straße mit der St.-Johannis-Kirche bildet dabei den eigenen Stadtteil „Hospitalviertel“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
;Freibergsdorfer Hammer&lt;br /&gt;
[[Datei:Freibergsdorferhammer.jpg|mini|Freibergsdorfer Hammer]]&lt;br /&gt;
In Freibergsdorf findet der technisch Interessierte das [[Freibergsdorfer Hammerwerk]], ein [[Kulturdenkmal]]. Für dieses [[Eisenhammer|Hammerwerk]] und für die mit einiger Sicherheit vorhandenen [[Wassermühle]]n wurden am Goldbach der [[Mühlteich]] und der [[Hammerteich (Freital)|Hammerteich]] aufgestaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kirche St. Johannis und Torstensonlinde&lt;br /&gt;
[[Datei:Torstenssonlinde.jpg|mini|Torstensson-Linde]]&lt;br /&gt;
Freibergsdorf verfügte über eine eigene Kirche, die [[Johanniskirche (Freiberg)|Johanniskirche]] an der Chemnitzer Straße. Sie ist heute im Besitz der Katholischen Gemeinde Freiberg. Unweit von deren Westgiebel steht die &amp;#039;&amp;#039;Torstensson-Linde&amp;#039;&amp;#039;. Der schwedische Feldherr [[Lennart Torstensson]] soll dort im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] die Befehle zur Belagerung Freibergs gegeben haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolph Hering (Bergrat)|Rudolph Hering]] (1803–1888), sächsischer Bergrat nach dem der Rudolphschacht im Marienberger Revier benannt wurde, starb hier.&lt;br /&gt;
* [[Moritz Eduard Lotze]] (1809–1890), deutscher Fotograf, Maler und Lithograf, wurde hier geboren. &lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Roch]] (1884–1917), deutscher Kunsthistoriker und Museumsdirektor, wurde hier geboren&lt;br /&gt;
* [[Alfred Mende]] (1886–1975), Dachdecker, Schausteller, Händler und Freiberger Stadtoriginal, wurde hier geboren.  &lt;br /&gt;
* [[Freiberg (Adelsgeschlecht)|Familie von Freiberg]], ehemalige Besitzer und Namensgeber des Ortes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen: Freybergsdorf}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Stadt Freiberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Mittelsachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Mittelsachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtgliederung (Freiberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Erzgebirge]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Polarlys</name></author>
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