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	<title>Freiberge - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T19:16:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Dwains Bandersnatch: Diskussion:Hochmoor#Lemma und Redundanzen</title>
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		<updated>2025-02-10T13:59:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Diskussion:Hochmoor&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Diskussion:Hochmoor (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion:Hochmoor#Lemma und Redundanzen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Freiberge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder {{frS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franches-Montagnes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}} wird eine Region im Südwesten des [[Schweiz]]er Kantons [[Kanton Jura|Jura]] bezeichnet. Auch angrenzende Gebiete des Kantons [[Kanton Bern|Bern]] werden geographisch zu dieser Landschaft gezählt. Die Freiberge bilden ein rund 200&amp;amp;nbsp;km² grosses, auf durchschnittlich {{Höhe|1000|ch}} gelegenes Hochplateau im [[Jura (Gebirge)|Jura]], das politisch zum [[Bezirk Freiberge|Bezirk Freiberge (französisch &amp;#039;&amp;#039;Franches-Montagnes&amp;#039;&amp;#039;)]] gehört. Wichtigster Ort ist [[Saignelégier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Kernbereich der Freiberge ist als Landschaftsschutzgebiet [[Franches-Montagnes (BLN)|Franches-Montagnes]] im [[Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung]] verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bémont.jpg|mini|hochkant=1.3|Landschaft der Freiberge bei Le Bémont]]&lt;br /&gt;
Das Hochplateau der Freiberge ist rund 25&amp;amp;nbsp;km lang, maximal 9&amp;amp;nbsp;km breit und erstreckt sich zwischen [[La Chaux-de-Fonds]] im Südwesten sowie dem [[Delsberger Becken]] im Nordosten. Begrenzt wird die Landschaft im Norden und Nordwesten durch das tief eingeschnittene [[Doubs]]tal, im Westen durch die &amp;#039;&amp;#039;{{lang|fr|Combe de Valanvron}}&amp;#039;&amp;#039;, im Süden durch den Höhenrücken der [[Montagne du Droit]]. Nach Osten gehen die Freiberge allmählich in die deutlich stärker reliefierten Zonen des [[Vallée de Tavannes]] und des Einzugsgebiets der [[Sorne]] über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakterisiert wird das Hochplateau durch mehrere parallel in Richtung Westsüdwest-Ostnordost orientierte Höhenrücken und Geländerippen. Dazwischen befinden sich weite, oftmals moorige Mulden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Toni Labhart|Toni P. Labhart]]: &amp;#039;&amp;#039;Geologie der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;. 5. Auflage, Ott Verlag, Thun 2001, S. 49.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gibt nur geringe Reliefunterschiede; die Mulden liegen meist auf 950 bis {{Höhe|1020|CH}}, während die Höhenrücken 1050 bis {{Höhe|1100|CH}} erreichen. Höchster Punkt der Freiberge ist mit {{Höhe|1185|CH}} der &amp;#039;&amp;#039;{{lang|fr|Point de Vue}}&amp;#039;&amp;#039; westlich von [[Les Breuleux]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit zeichnen sich die Freiberge durch eine leicht gewellte Naturlandschaft aus. Etwa 20 % des Gebietes ist bewaldet (überwiegend Tannen- und Fichtenwälder), rund 36 % der Fläche nehmen so genannte Wald- oder Wytweiden (&amp;#039;&amp;#039;{{lang|fr|pâturages boisés}}&amp;#039;&amp;#039;, typische Weiden des Hochjura mit einzeln oder in Gruppen stehenden mächtigen Fichten) ein, 40 % ist mit Wies- oder Ackerland bestanden, während der Rest auf Siedlungsflächen entfällt. Das Wies- und Weideland wird durch Trockenmauern voneinander getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Geologisch bilden die Freiberge eine Übergangszone zwischen dem stark [[Falte (Geologie)|gefalteten]] [[Faltenjura|Kettenjura]] und dem schwach gefalteten Plateaujura, weswegen die Zone auch &amp;#039;&amp;#039;Jura der Freiberge&amp;#039;&amp;#039; genannt wird. Im Rahmen der [[Jura (Gebirge)#Entstehung des Gebirges (Jurafaltung)|Jurafaltung]] im späten [[Miozän]] und [[Pliozän]] vor rund 2 bis 10 Millionen Jahren entstanden hinter den charakteristischen [[Antiklinale]]n und [[Synklinale]]n des Kettenjuras ausgeprägte [[Kofferfalte]]n mit flachem Scheitel und steil bis senkrecht einfallenden Schenkeln. Wahrscheinlich deshalb wurde die Entwicklung von Synklinalen in diesem Gebiet weitgehend unterdrückt. Spätere [[Erosion (Geologie)|Erosionsvorgänge]], wie z.&amp;amp;thinsp;B. die [[Kryoplanation]] führten zu einer weiteren Einebnung, so dass heute die Faltenstruktur morphologisch nur noch schwach zu erkennen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Höhenrücken sind [[Kompetentes Gestein|kompetente Gesteinsschichten]] der oberen [[Jura (Geologie)|Jurazeit]] ([[Malm]]) anstehend, insbesondere Sequan- und [[Kimmeridgium|Kimmeridgekalke]]. Infolge des Kalkuntergrundes sind auf den Freibergen typische [[Karst]]phänomene wie beispielsweise [[Doline]]n und [[Ponor]]e (Schlucklöcher) vorhanden. Ein Grossteil der gefallenen Niederschläge versickert sofort im verkarsteten Untergrund. Deshalb gibt es auf der gesamten Hochfläche praktisch keine oberirdischen Fliessgewässer. Das versickerte Wasser tritt in Karstquellen in angrenzenden Tälern ([[Vallon de Saint-Imier]], [[Vallée de Tavannes]], Doubstal) wieder zutage. Die Ausbildung von teils tief eingekerbten [[Trockental|Trockentälern]] im östlichen Abschnitt im Einzugsgebiet der Sorne deutet auf eine früher zumindest teilweise oberirdisch erfolgte Entwässerung hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Erosion von Kuppen und Höhenrücken wurden angrenzende Mulden mit [[Mergel]]- und [[Tonmineral|Tonschichten]] ausgekleidet, welche den durchlässigen Untergrund abdichteten. So konnten sich, ebenfalls typisch für die Freiberge, in den Muldenlagen [[Flachmoor|Flach-]] und [[Hochmoor|Hochmoore]] (beispielsweise La Tourbière, Plain de Saigne) und einzelne Moorseen (Étang des Royes, [[Étang de la Gruère]], durch Aufstau im 17. Jahrhundert entstanden) ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1850 || 9811&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1870 || 11837&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1900 || 11560&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1910 || 11469&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1930 || 9660&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1950 || 9454&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1960 || 9652&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1970 || 9159&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1980 || 8726&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1990 || 9076&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000 || 9758&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die geographische Region der Freiberge (nicht genau mit dem Bezirk Franches-Montagnes gleichzusetzen) zählt rund 9900 Einwohner (Ende 2004). Hauptort ist Saignelégier mit 2142 Einwohnern. Die Landschaft setzt sich aus 12 Gemeinden zusammen. Von Nordosten nach Südwesten sind dies: [[Saint-Brais]], [[Lajoux JU|Lajoux]], [[Les Genevez]], [[Montfaucon JU|Montfaucon]], [[Les Enfers]], [[Le Bémont]], [[Saignelégier]], [[Muriaux]], [[Les Breuleux]], [[Le Noirmont]] und [[Les Bois]] im Kanton Jura sowie [[La Ferrière BE|La Ferrière]] im [[Kanton Bern]]. Weitere Gemeinden des [[Vallon de Saint-Imier]] sowie [[Tramelan]] haben Anteil am Hochplateau der Freiberge, die Hauptsiedlungen befinden sich jedoch in den angrenzenden Tälern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerungszahl der Freiberge erreichte ihren Höchststand bereits um 1870. Starke Abwanderungswellen, welche meist durch wirtschaftliche Krisen ausgelöst wurden, gab es zu Beginn des 20. Jahrhunderts und von 1960 bis 1980. Seither wurden wieder deutlich mehr Neuzuzüger verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Seit Beginn der Besiedlung der Freiberge nimmt die [[Landwirtschaft]] eine sehr wichtige Stellung als Wirtschaftszweig ein. Daneben wurden besonders im 17. Jahrhundert entlang dem Doubs [[Glashütte]]n betrieben. Im Verlauf des 18. Jahrhunderts traten an deren Stelle die [[Textilindustrie|Textil-]] und die [[Uhrenindustrie]], die zunächst noch in Heimarbeit verrichtet, später mit dem Bau von Fabriken jedoch auf Les Breuleux, Le Noirmont und Saignelégier konzentriert wurde. Ihren Höhepunkt erreichte die Uhrenindustrie in den 1960er-Jahren. Während der [[Quarzkrise]] der 1970er-Jahre mussten verschiedene Betriebe schliessen, was sich auch stark auf die Bevölkerungsentwicklung der Region auswirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch heute hat die Landwirtschaft mit [[Milchwirtschaft]] und [[Viehzucht]] (insbesondere Pferdezucht) eine grosse Bedeutung; Ackerland gibt es infolge der Höhenlage nur auf kleinen, besonders günstig gelegenen Flächen. Im sekundären Sektor dominieren Holzverarbeitung, feinmechanische Industrie und weiterhin mehrere Betriebe der Uhrenbranche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Tourismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2003-Etang-de-la-Gruere.jpg|mini|hochkant=1.3|Étang de la Gruère]]&lt;br /&gt;
Seit der Krise der 1970er-Jahre setzt die Region der Freiberge ihren Entwicklungsschwerpunkt auf den Tourismus. Wichtiges Zentrum des Sommer- und Wintertourismus ist Saignelégier. Es besitzt seit 1985 ein grosses Freizeitzentrum mit Schwimmbad, Sporthallen, Konferenzräumen, einem Eislaufstadion und einem Hotel. In Les Bois befindet sich ein Golfplatz. Es gibt 150&amp;amp;nbsp;km markierte Reitwege sowie  Fahrwege. In zahlreichen Ställen kann man mitgebrachte Pferde einstellen, Pferde mieten oder an einer Kutschenfahrt teilnehmen. Es gibt ausgewiesene Restaurants, die darauf eingerichtet sind Wanderreiter zu verpflegen. Die ausgedehnten Hochflächen eignen sich im Winter hervorragend für den Langlaufsport.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alljährlich findet seit 1897 am zweiten Sonntag im August in Saignelégier mit dem &amp;#039;&amp;#039;{{lang|fr|[[Marché-Concours national de chevaux]]}}&amp;#039;&amp;#039; ein nationaler Pferdemarkt statt. Diese Festivität zieht jeweils Tausende von Besuchern auch aus Regionen weit ausserhalb des Kantons Jura an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Trotz ihrer Randlage in der Schweiz sind die Freiberge verkehrsmässig relativ gut erschlossen. Die [[Hauptstrasse 18]] verläuft von [[Delsberg]] via Saignelégier nach La Chaux-de-Fonds; eine weitere [[Hauptstrasse]] führt von [[Tavannes]] an der Autobahn [[Autobahn 16 (Schweiz)|A16]] via Tramelan nach Saignelégier. Der Anschluss der Freiberge an das Eisenbahnnetz erfolgte am 7. Dezember 1892 mit der Eröffnung der [[Saignelégier–La Chaux-de-Fonds-Bahn|Schmalspurbahn Saignelégier–La Chaux-de-Fonds]]. Die Fortsetzung der Strecke nach [[Glovelier]] wurde am 21. Mai 1904 eingeweiht. Am 16. Dezember 1913 wurde schliesslich die [[Tramelan-Breuleux-Noirmont-Bahn|Linie von Le Noirmont nach Tramelan]] in Betrieb genommen. Das gesamte Netz wird seit 1944 von den [[Chemins de fer du Jura]] betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Eine frühzeitige aber noch äusserst spärliche Erschliessung des Hochplateaus begann im 7. Jahrhundert ausgehend von den Klöstern [[Saint-Ursanne]] und [[Saint-Imier]], um [[Sömmerung]]sweiden für das Vieh zu gewinnen. Durch eine Schenkung [[Rudolf III. (Burgund)|Rudolfs III. von Burgund]] wurde das Gebiet im Jahr 999 dem [[Bischof von Basel]] unterstellt. Als erste Siedlung auf der Hochfläche wurde Montfaucon 1139 in einer Urkunde von Papst [[Innozenz II.]] erwähnt. Es hiess damals &amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|Mons Falconis}}&amp;#039;&amp;#039; und war im Besitz des Kapitels von Saint-Ursanne. Bis ins 14. Jahrhundert wurde dieser Name auch für die gesamte Hochfläche verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich im späten 13. Jahrhundert gründete die Adelsfamilie von [[Muriaux]] auf einem Felsgrat hoch über dem Doubstal die [[Ruine Spiegelberg (Freiberge)|Burg Spiegelberg]] als Mittelpunkt einer kleinen Herrschaft, die noch in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts vom [[Fürstbistum Basel|Fürstbischof von Basel]] erworben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. November des Jahres 1384 stellte der damalige Fürstbischof [[Imer von Ramstein]] einen Freibrief für die bislang immer noch kaum besiedelte Region aus. Damit erhielten Einwanderer und ihre Nachkommen aussergewöhnliche Freiheiten, denn sie sollten für alle Zeiten von Zinsen und Zehnten auf ihrem gerodeten Grund und Boden befreit sein. Dadurch bekam das Gebiet den Namen &amp;#039;&amp;#039;{{lang|fr|Franches Montagnes}}&amp;#039;&amp;#039; (zu deutsch ‚Freiberge‘), 1384 als &amp;#039;&amp;#039;Fryenberg&amp;#039;&amp;#039; und 1595 als &amp;#039;&amp;#039;{{lang|fr|La Franche Montagne des Bois}}&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. In der Folge liessen sich auf den Freibergen vor allem Siedler aus Saint-Ursanne, aus dem [[Val de Ruz]] und aus dem [[Burgund]] nieder. Sie rodeten das Gebiet, machten es urbar und gründeten nach und nach die heutigen Dörfer. Oberaufsicht über die Freiberge hatte ein bischöflicher Meier, später ein Kastlan oder Vogt, der seinen Sitz teils in Saint-Ursanne, teils auf Schloss Spiegelberg und ab 1691 in [[Saignelégier]] hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung der Freiberge hatte verschiedentlich Hungersnöte zu leiden, insbesondere während des [[Dreissigjähriger Krieg|Dreissigjährigen Krieges]], als die Dörfer von schwedischen Truppen geplündert und gebrandschatzt wurden. Vom 16. bis zum 18. Jahrhundert dienten die Freiberge als Zufluchtsort für [[Mennoniten|Täuferfamilien]] aus dem [[Emmental]], die dort wegen ihres Glaubens verfolgt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Einmarsch der französischen Truppen 1792 wurde das Ende der Freiheitsrechte des Gebietes besiegelt. Von 1793 bis 1815 gehörten die Freiberge zu [[Frankreich]] und waren anfangs Teil des [[Département Mont-Terrible]], das 1800 mit dem [[Département Haut-Rhin]] verbunden wurde. Durch den Entscheid des [[Wiener Kongress]]es kam die Region 1815 an den [[Kanton Bern]] und wurde grösstenteils im Bezirk Franches-Montagnes zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Jurafrage]] sprach sich 1974 in einer Volksabstimmung eine klare Mehrheit der Bevölkerung der Freiberge für die Schaffung des neuen Kantons aus. Als Grenzgemeinden im [[Amtsbezirk Moutier]] votierten [[Lajoux JU|Lajoux]] und [[Les Genevez]] 1975 für die Abtrennung von Bern. Mit der Gründung des Kantons Jura am 1. Januar 1979 traten sie deshalb zum neuen jurassischen Bezirk Franches-Montagnes über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Als Sehenswürdigkeiten der Region sind zu erwähnen:&lt;br /&gt;
* die offene Natur- und Parklandschaft der Freiberge mit den Einzelhöfen im charakteristischen Freiberger Stil (weissgetünchte Fassaden; Wohn- und Arbeitsräume sowie Stallungen sind meist alle unter einem einzigen grossflächigen Dach vereint)&lt;br /&gt;
* der Moorsee [[Étang de la Gruère]]&lt;br /&gt;
* die [[Ruine Spiegelberg (Freiberge)|Ruine Spiegelberg]] auf einem Felsgrat über dem Doubstal&lt;br /&gt;
* die Kirchen von Montfaucon (bildete die Mutterpfarrei der Freiberge) und Saignelégier&lt;br /&gt;
* die von hier stammenden [[Freiberger (Pferd)|Freiberger Pferde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|7626|Freiberge|Autor=Claude Rebetez}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=47.204331|EW=6.979786|type=landmark|region=CH-JU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4259634-8|LCCN=n89667822|VIAF=146708465}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kanton Jura)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region im Kanton Bern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dwains Bandersnatch</name></author>
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