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	<title>Frei empfangbares Fernsehen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T09:02:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Frei_empfangbares_Fernsehen&amp;diff=318192&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2025-02-14T08:56:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;frei empfangbares Fernsehen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Free-TV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet die Eigenschaft eines Fernsehprogramms, unverschlüsselt empfangen werden zu können – unabhängig von der Signalart ([[Analoges Fernsehen|analog]] oder [[Digitales Fernsehen|digital]]) oder dem Verbreitungsweg (per [[Antennenfernsehen|Antenne]], [[Kabelfernsehen|Kabel]], [[Satellitenrundfunk|Satellit]], [[Internetfernsehen|Internet]] oder anders). Das Gegenteil von Programmen des frei empfangbaren Fernsehens sind verschlüsselte Programmangebote, das so genannte [[Bezahlfernsehen]] (Pay-TV), bekannt durch Produktnamen wie [[Teleclub]], [[DF1]] oder [[Sky Deutschland]]. Ausnahmen sind z.&amp;amp;nbsp;B. die Programme des [[ORF]], die aus Lizenzgründen zwar verschlüsselt werden, jedoch von Österreichern durch Entrichtung von Rundfunkgebühren empfangen werden können. Gelegentlich wird alternativ zum Begriff Free-TV die im englischen Sprachraum gebräuchliche Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Free-to-Air&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˌfɹiː&amp;amp;nbsp;təˈɛɹ}}] (kurz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;FTA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Aspekte ==&lt;br /&gt;
Auf dem deutschsprachigen Fernsehmarkt gehören zum frei empfangbaren Fernsehen die vor allem über [[Rundfunkgebühr]]en finanzierten Fernsehprogramme der [[Öffentlich-rechtlicher Rundfunk|öffentlich-rechtlichen Rundfunksender]] ([[ARD]], [[ZDF]], Dritte, nicht jedoch [[ORF]] und [[Schweizer Radio und Fernsehen|SRF]], da diese verschlüsselt sind) und einige [[Privater Rundfunk|kommerzielle Fernsehprogramme]] (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Sat.1]], [[ProSieben]], [[RTL Television|RTL]] und [[Eurosport]] (diese nur in SD, HD ist Pay-TV) sowie [[QVC]]), die sich vor allem über [[Fernsehwerbung]] oder [[Teleshopping]] finanzieren. Sowohl hinsichtlich der Nutzerzahlen als auch der erzielten Umsätze stellt Free-TV im deutschsprachigen Raum wie in den meisten Ländern der Welt gegenüber Pay-TV das wesentlich größere Segment des Fernsehmarktes dar: Allein die Werbeerlöse der kommerziellen Fernsehveranstalter lagen 2011 in Deutschland mit 3,7 Milliarden Euro mehr als doppelt so hoch wie die gesamten Erlöse aus Pay-TV mit 1,5 Milliarden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.vprt.de/thema/marktentwicklung/marktdaten/ums%C3%A4tze/werbeums%C3%A4tze/werbeums%C3%A4tze-tv/content/tv-erl%C3%B6se-2011?c=2 |wayback=20131019183814 |text=&amp;#039;&amp;#039;TV-Erlöse 2011&amp;#039;&amp;#039;. |archiv-bot=2025-02-14 08:56:12 InternetArchiveBot }} Website des [[VAUNET – Verband Privater Medien|VPRT]]; abgerufen am 24. November 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frei empfangbares Fernsehen ist eine von mehreren Säulen der [[Filmverwertung|Verwertung von audiovisuellen Produkten]] wie Spielfilmen, [[Fernsehserie|Serien]] und Sportübertragungen. In der Regel erfolgt die Free-TV-Premiere eines Spielfilms mit gestaffeltem zeitlichen Abstand nach der Kino-Premiere, der Erstveröffentlichung (z.&amp;amp;nbsp;B. auf DVD) zunächst für den Verleih, später für den Einzelhandel, sowie der Erstausstrahlung im Pay-TV. Bei Sportübertragungen bietet das frei empfangbare Fernsehen häufig eine eingeschränkte Auswahl gegenüber konkurrierenden Angeboten im Pay-TV: So wird beispielsweise im deutschen frei empfangbaren Fernsehen pro Spieltag der [[UEFA Champions League]] nur eine einzige Begegnung live und in voller Länge übertragen, während im Pay-TV mehrere parallele Begegnungen desselben Spieltags angeboten werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.focus.de/sport/fussball/championsleague/champions-league-im-free-tv-bleibt-der-fernseher-fuer-schalke-schwarz_aid_830416.html &amp;#039;&amp;#039;Champions League im Free-TV: Bleibt der Fernseher für Schalke schwarz?&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Focus&amp;#039;&amp;#039;, 2. Oktober 2012; abgerufen am 23. November 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privileg der Übertragung von Großereignissen ==&lt;br /&gt;
Im von den deutschen [[Bundesland (Deutschland)|Bundesländern]] geschlossenen [[Rundfunkstaatsvertrag]] ist festgelegt, dass bestimmte „Ereignisse von erheblicher gesellschaftlicher Bedeutung“ in frei empfangbaren und allgemein zugänglichen Fernsehprogrammen ausgestrahlt werden und somit nicht exklusiv dem Pay-TV vorbehalten bleiben dürfen (§&amp;amp;nbsp;4). Auf diese Weise soll verhindert werden, dass große Teile der Bevölkerung aus kommerziellen Erwägungen der Fernsehveranstalter bzw. der Rechteinhaber von Übertragungen der massenattraktivsten Großereignisse ausgeschlossen bleiben. Die Schutzliste, für die diese Regelung gilt, umfasst derzeit die folgenden Sportveranstaltungen:&lt;br /&gt;
# die [[Olympische Sommerspiele|Olympischen Sommer-]] und [[Olympische Winterspiele|Winterspiele]],&lt;br /&gt;
# bei [[Fußball-Europameisterschaft|Fußball-Europa-]] und [[Fußball-Weltmeisterschaft|Weltmeisterschaften]] alle Spiele mit deutscher Beteiligung sowie, unabhängig von einer deutschen Beteiligung, das Eröffnungsspiel, die Halbfinalspiele und das Endspiel,&lt;br /&gt;
# die Halbfinalspiele und das Endspiel um den [[DFB-Pokal|Vereinspokal]] des [[Deutscher Fußball-Bund|Deutschen Fußball-Bundes]],&lt;br /&gt;
# Heim- und Auswärtsspiele der deutschen Fußballnationalmannschaft,&lt;br /&gt;
# Endspiele der europäischen Vereinsmeisterschaften im Fußball (Champions League, [[UEFA Europa League|Europa League]]) bei deutscher Beteiligung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.die-medienanstalten.de/fileadmin/Download/Rechtsgrundlagen/Gesetze_aktuell/19_RfAendStV_medienanstalten_Layout_final.pdf |text=Rundfunkstaatsvertrag (in der Fassung des 19. RÄStV, in Kraft getreten am 1. Oktober 2016) |wayback=20170611095813}} (PDF; 643&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Regelung basiert auf der erstmals 1989 verabschiedeten [[Fernsehrichtlinie]] der [[Europäische Union|Europäischen Union]], der Richtlinie 97/36/EG von 1997 zu deren Änderung, sowie dem Europäischen Übereinkommen über grenzüberschreitendes Fernsehen des [[Europarat]]es von 1989. Ähnliche Listen von Großereignissen, deren Übertragung im frei empfangbaren Fernsehen zu erfolgen hat, gelten in den meisten Staaten Europas.&amp;lt;ref&amp;gt;Jörn Kruse: {{Webarchiv |url=http://www.hsu-hh.de/download-1.4.1.php?brick_id=R6Bpul5liTNnh9m9 |text=&amp;#039;&amp;#039;Pay-TV versus Free-TV. Ein Regulierungsproblem? Eine ökonomische Analyse der Schutzlisten für besonders bedeutsame Veranstaltungen&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20130209052835}} (PDF; 73&amp;amp;nbsp;KB) in: Mike Friedrichsen (Hrsg.), Kommerz – Kommunikation – Konsum. Zur Zukunft des Fernsehens, Baden-Baden 2004, abgerufen am 19. Juni 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; In Österreich und der Schweiz sind außer Sportveranstaltungen auch kulturell-gesellschaftliche Großereignisse für das frei empfangbare Fernsehen geschützt: In Österreich der [[Wiener Opernball]] und das [[Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker]], in der Schweiz das [[Eidgenössisches Schwing- und Älplerfest|Eidgenössische Schwing- und Älplerfest]].&amp;lt;ref&amp;gt;Jörn Kruse: {{Webarchiv |url=http://www.hsu-hh.de/download-1.4.1.php?brick_id=lawPulaDgtQIa1yn |text=&amp;#039;&amp;#039;Exklusive Sportfernsehrechte und Schutzlisten&amp;#039;&amp;#039;. |format=PDF; 129&amp;amp;nbsp;kB |wayback=20130209052821}} (PDF) In: &amp;#039;&amp;#039;Quo vadis Wirtschaftspolitik? Ausgewählte Aspekte der aktuellen Diskussion, Festschrift für Norbert Eikhof&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg.: Marina Gruševaja, Christoph Wonke, Ulrike Hösel, Malcolm H. Dunn. Peter Lang Verlag, 2008; abgerufen am 19. Juni 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[HD+]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Free-TV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Viktor J. F. Berger: &amp;#039;&amp;#039;Der deutsche Fernsehmarkt&amp;#039;&amp;#039;. UTB 2008, ISBN 978-3-8252-3129-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fernsehen]]&lt;/div&gt;</summary>
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