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	<title>Frei Kadlub - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Frei_Kadlub&amp;diff=831625&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;J budissin am 26. Dezember 2025 um 19:17 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-26T19:17:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Zum Bearbeiten des Artikels nach unten scrollen.--&amp;gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort             = Frei Kadlub&amp;lt;br /&amp;gt;Kadłub Wolny&lt;br /&gt;
| Wappen          = [[Datei:Sin escudo.svg|100px|Wappen von Kadłub Wolny]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft    = Oppeln&lt;br /&gt;
| Powiat          = Oleski&lt;br /&gt;
| PowiatLink      = Oleski&lt;br /&gt;
| Gemeinde        = Zembowitz&lt;br /&gt;
| GemeindeLink    = Gemeinde Zembowitz&lt;br /&gt;
| Breitengrad     = 50&lt;br /&gt;
| Breitenminute   = 46&lt;br /&gt;
| Breitensekunde  = 16&lt;br /&gt;
| Längengrad      = 18&lt;br /&gt;
| Längenminute    = 22&lt;br /&gt;
| Längensekunde   = 14&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner    = &lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum    = &lt;br /&gt;
| OrtFläche       = &lt;br /&gt;
| Höhe            = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl    = &lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl  = 77&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = OOL&lt;br /&gt;
| Straße1         = &lt;br /&gt;
| Schienen1       = &lt;br /&gt;
| Flughafen1      = [[Flughafen Katowice|Katowice]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Szkoła podstawowa w Kadłubie Wolnym.jpg|mini|Grundschule von Frei Kadlub]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kamień upamiętniający w Kadłubie Wolnym.jpg|mini|hochkant|Gedenkstein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaplica w centrum Kadłuba Wolnego2.jpg|mini|hochkant|Wegkapelle]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frei Kadlub&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, polnisch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kadłub Wolny&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist eine Ortschaft in [[Oberschlesien]]. Sie liegt in der [[Polen|polnischen]] [[Gemeinde Zembowitz|Landgemeinde Zembowitz]] &amp;#039;&amp;#039;(Zębowice)&amp;#039;&amp;#039; im [[Powiat Oleski]] &amp;#039;&amp;#039;(Kreis Rosenberg O.S.)&amp;#039;&amp;#039; in der [[Woiwodschaft Oppeln]]. Ältere Schreibweisen sind unter anderem Kadlub und Groß Kadlub, Frey Kadlub und Anfang des 16. Jahrhunderts auch Skadlub.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Frei Kadlub liegt zwei Kilometer östlich vom Gemeindesitz [[Zembowitz]], dreizehn Kilometer südlich von der Kreisstadt [[Olesno]] &amp;#039;&amp;#039;(Rosenberg)&amp;#039;&amp;#039; und 33 Kilometer östlich von der Woiwodschaftshauptstadt [[Opole]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
Nachbarorte von Frei Kadlub sind im Nordwesten [[Pruskau]] &amp;#039;&amp;#039;(Prusków)&amp;#039;&amp;#039;, im Norden [[Schiedlisk]] (Siedliska), im Osten [[Poscholkau]] &amp;#039;&amp;#039;(Poczołków)&amp;#039;&amp;#039;, im Süden [[Schemrowitz]] &amp;#039;&amp;#039;(Szemrowice)&amp;#039;&amp;#039; und im Südwesten Zembowitz &amp;#039;&amp;#039;(Zębowice)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Am 17.&amp;amp;nbsp;November 1295 wurde das Dorf Kadlub erstmals urkundlich erwähnt. Der zuvor an die Adalbertskirche in [[Oppeln]] zu zahlende Zins war ab diesem Zeitpunkt an die dortige Kreuzkirche zu entrichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Literatur |Hrsg=[[Colmar Grünhagen]] |Titel=[[Codex diplomaticus Silesiae]], Bd. 7, Teil 3, Regesten zur schlesischen Geschichte, bis zum Jahre 1300 |Ort=Breslau |Datum=1886 |Seiten=226, Nr. 2387 |Online=[http://www.wbc.poznan.pl/dlibra/applet?mimetype=image/x.djvu&amp;amp;sec=false&amp;amp;handler=djvu_html5&amp;amp;content_url=/Content/19499/index.djvu Digitalisat]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 2.&amp;amp;nbsp;April 1375 erwarb ein Nikolaus Bochnek die Zinsen des Dorfes.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Literatur |Hrsg=Colmar Grünhagen |Titel=Codex diplomaticus Silesiae, Bd. 6, Registrum St. Wenceslai |Ort=Breslau |Datum=1865 |Seiten=12 |Online=[http://www.wbc.poznan.pl/dlibra/applet?mimetype=image/x.djvu&amp;amp;sec=false&amp;amp;handler=djvu_html5&amp;amp;content_url=/Content/19267/_06.djvu Digitalisat]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert gelangte der Besitz an die oberschlesische Adelsfamilie Przissowsky, die es 1572 an Christoph Hoff, gen. Schnorbein, von Kantersdorf verkaufte.&amp;lt;ref&amp;gt;Landbuch Fürstentum Oppeln-Ratibor F, fol. 323.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend kam das Rittergut Kadlub an Johann von Beeß. Er war verheiratet mit Margarete, Tochter des Daniel Zierowsky auf [[Słupsko (Rudziniec)|Slupsko]] und [[Kotulin (Toszek)|Kotulin]], verkaufte 1594 die Herrschaft [[Olesno|Rosenberg]] an Melchior von [[Gaschin (Adelsgeschlecht)|Gaschin]] und behielt vorerst neben Kadlub noch Sausenberg (damals Schumirad) und Chudoba. Er erlangte später eine kaiserliche Bestätigung für den in seiner Familie schon früher geführten Freiherrenstand und begründete die Linie der &amp;#039;&amp;#039;Freiherren Beeß von Werchels und Rosenberg&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5.&amp;amp;nbsp;April 1605 fand im Wirtshaus von Groß Kadlub, so nannte man zu dieser Zeit das eigentliche Dorf, während die kleinere Ansiedlung des Rittergutes den Namen Kadlub trug, ein für Schlesien [[historisches Ereignis]] statt. Johann von Bees verkaufte Gut und Dorf Kadlub mit Teichen, Mühlen, Jagden, Zinsen sowie allen niederen und oberen Rechten nicht an einen anderen Adligen, sondern für 2500&amp;amp;nbsp;[[Taler]] an die Einwohner der beiden Gemeinden und entließ sie dadurch auch aus der [[Untertänigkeit]]. Bis zum Ende des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts gab es unter den etwa 5000 Ortschaften in ganz Schlesien nur zwei solche &amp;#039;&amp;#039;freien&amp;#039;&amp;#039; Dörfer (1717 hatten sich auch die Bewohner von Kaudewitz im Landkreis Liegnitz freigekauft).&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Literatur |Autor=Johannes Ziekursch |Titel=Hundert Jahre schlesische Agrargeschichte |Ort=Breslau |Datum=1927 |Seiten=62f}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Den Verkauf bezeugten auf einer Urkunde neben von Beeß auch der erwähnte Vorbesitzer Christoph Hoff von Kantersdorf auf Oschietzko und dessen Söhne Hildebrand und Kaspar sowie Johann und Siegmund Wachowsky auf Leschna und Georg Ossietzky auf Pawlowitz (Kreis Tost-Gleiwitz). Es folgte eine Bestätigung durch den eigentlichen Lehnsherrn, [[Rudolf II. (HRR)|Kaiser Rudolf&amp;amp;nbsp;II.]], in seiner Funktion als Fürst von Oppeln-Ratibor am 13.&amp;amp;nbsp;Dezember 1605. Die für die Bewohner so wichtigen Urkunden wurden sorgfältig in einer Eichenholzschatulle aufbewahrt.&amp;lt;ref&amp;gt;Fotografien der Urkunden und der Truhe siehe [http://www.wspolnota-kadlubwolny.pl/galeria.html hier] abgerufen im Juni 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge setzte sich für das Dorf der Name Frei-Kadlub durch. Die Bewohner mussten öfters ihre Rechte gegenüber der jeweiligen Obrigkeit verteidigen. Ende des 18. Jahrhunderts gewannen sie einen Prozess wegen der Bewirtschaftung des Gemeindeforstes gegen die [[Preußen|preußische]] Regierung. Ebenso scheiterten alle späteren Versuche sowohl im Dritten Reich als auch in der [[Volksrepublik Polen|kommunistischen Ära]] nach dem Zweiten Weltkrieg, Teile des Dorfes zu enteignen bzw. zu verstaatlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem historischen Verkauf von 1605 waren 25, je nach Kapitalbeteiligung zum Teil unterschiedlich große Anteile entstanden. Forsten, Teiche, Mühlen und das Wirtshaus wurden gemeinsam genutzt und verwaltet. Nach der allgemeinen Bauernbefreiung in Schlesien hatte sich in den 1840er Jahren eine Gesellschaft der Anteilseigner gegründet, die am 12.&amp;amp;nbsp;Mai 1843 auch nach einer Überprüfung der noch vorhandenen Urkunden durch das Oberlandgericht in Breslau in das Hypothekenbuch des Landkreises Rosenberg als Eigentümer eingetragen worden war. Um eine Zerstückelung des Besitzes zu vermeiden, entschieden die Gesellschafter 1845, dass der Anteil nur an jeweils einen Erben übergehen durfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Volkszählung 1905 hatte Frei Kadlub insgesamt 936 Einwohner, von denen 908 Polnisch als ihre Muttersprache angaben (97&amp;amp;nbsp;%).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gemeindelexikon für die Provinz Schlesien. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1905 und anderer amtlicher Quellen,&amp;#039;&amp;#039; S. 292 ([https://www.sbc.org.pl/dlibra/publication//488205/edition/457428 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Volksabstimmung in Oberschlesien]] am 20.&amp;amp;nbsp;März 1921 stimmten 174 Wahlberechtigte für einen Verbleib bei Deutschland und 433 für die Zugehörigkeit zu Polen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ergebnisse der Volksabstimmung in Oberschlesien von 1921: [http://www.sbc.org.pl/dlibra/docmetadata?id=36999 Literatur], {{Webarchiv | url=http://home.arcor.de/oberschlesien-bw/abstimmung/rosenberg.htm | wayback=20170113003143 | text=Tabelle in digitaler Form}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Frei Kadlub verblieb beim [[Weimarer Republik|Deutschen Reich]]. 1933 lebten im Ort 1097 Einwohner. Am 27. April 1936 wurde der Ort im Rahmen der ideologisch motivierten Germanisierung slawischstämmiger Ortsnamen in &amp;#039;&amp;#039;Freihöfen&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. 1939 hatte der Ort 1547 Einwohner. Bis 1945 befand sich der Ort im [[Landkreis Rosenberg O.S.]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=rosenberg.html|name=Landkreis Rosenberg in Oberschlesien (poln. Olesno)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 kam der Ort unter polnische Verwaltung und wurde als &amp;#039;&amp;#039;Kadłub Wolny&amp;#039;&amp;#039; der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen. 1950 kam der Ort zur Woiwodschaft Oppeln und seit 1999 gehört er zum wiedergegründeten [[Powiat Oleski]]. Am 23.&amp;amp;nbsp;Oktober 2007 wurde in der [[Gemeinde Zembowitz]], der Frei Kadlub angehört, Deutsch als [[Zweisprachige Gemeinden in Polen|zweite Amtssprache]] eingeführt. Am 19.&amp;amp;nbsp;November 2008 erhielt der Ort zusätzlich den amtlichen deutschen Ortsnamen &amp;#039;&amp;#039;Frei Kadlub&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jüngerer Zeit gründete sich die &amp;#039;&amp;#039;Bäuerliche Wäldergemeinschaft des Dorfes Frei Kadlub&amp;#039;&amp;#039;. Auf einer jährlich am 29.&amp;amp;nbsp;Juni stattfindenden Versammlung werden die jeweiligen Gewinne aus der Bewirtschaftung verteilt, über neue Investitionen verhandelt und gemeinnützige Projekte geplant. In den 1990er Jahren sammelte die Gemeinschaft beispielsweise einen größeren Geldbetrag für die Schule des Dorfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Wegkapelle&lt;br /&gt;
* Bildstock mit Marienfigur&lt;br /&gt;
* Gedenkstein aus dem Jahr 2005 zur Erinnerung der Ersterwähnung im Jahr 1295 und dem Freikauf des Ortes im Jahr 1605&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* [[Sozial-Kulturelle Gesellschaft der Deutschen im Oppelner Schlesien|Deutscher Freundschaftskreis]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://vdg.pl/de/organizations/341 | wayback=20160115075157 | text=Verzeichnis der DFKs auf der Seite der VdG}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Blasorchester Kadlub Wolny&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.orkiestradeta.eu/ | archive-is=20140915174731 | text=Website des Blasorchesters in Kadlub Wolny}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verweise ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Hieronymus Wiechulla |Titel=Das Dorf Frei-Kadlub |Sammelwerk=Oberschlesische Heimat |Nummer=9 |Datum=1913 |Seiten=46–47}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kadłub Wolny|Frei Kadlub}}&lt;br /&gt;
* [http://www.zebowice.pl/ Website der Gemeinde Zębowice (Zembowitz)] (polnisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.kadlubwolny.de/ Website über Frei Kadlub] (deutsch)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://kadlubwolny.republika.pl/ | wayback=20150322053817 | text=Website über Frei Kadlub}} (polnisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fußnoten ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Orte in der Gemeinde Zembowitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde Zembowitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Schlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Opole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1295]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;J budissin</name></author>
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