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	<title>Freepsum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Freepsum&amp;diff=599945&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mutti245 am 16. Dezember 2025 um 23:25 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-16T23:25:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Krummhörn&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Freepsum COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 53/25/06/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 07/08/09/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 4 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = -2.5&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 5&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 7.34&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 375&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2020&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.krummhoern.de/gemeinde/daten-fakten/ |titel=Daten und Fakten |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Krummhörn |abruf=2025-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 26736&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 04923&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = KarteKrummhoern.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Karte der Krummhörn&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Freepsum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Dorf in der Gemeinde [[Krummhörn]] im [[Landkreis Aurich]] in [[Ostfriesland]]. Der Ort mit 413 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2024) liegt zirka zehn Kilometer nordwestlich der Seehafenstadt [[Emden]]. Die Haufensiedlung war früher eine selbständige Gemeinde. Heute ist das Dorf einer der 19 Ortsteile der Gemeinde Krummhörn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Freepsum liegt etwa drei Kilometer südöstlich von Pewsum, des Hauptortes der Gemeinde. Insgesamt bedeckt die Gemarkung eine Fläche von 7,34&amp;amp;nbsp;Quadratkilometern. Das Warftendorf entstand in einem Knickmarschgebiet auf einer Höhe von {{Höhe|5|DE-NHN}}. Östlich grenzt ein Bereich mit Kleimarsch an das Haufendorf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ochr&amp;quot; /&amp;gt; Unmittelbar im Südosten des Dorfes befindet sich das [[Freepsumer Meer]], ein inzwischen trockengelegter, ehemaliger Binnensee. Der tiefste Punkt der entstandenen Senke galt mit {{Höhe|-2.5|DE-NHN}} lange Zeit als der tiefstgelegene Punkt Deutschlands, wurde aber inzwischen von in [[Neuendorf-Sachsenbande]] amtlich vermessenen {{Höhe|-3.5|DE-NHN}} abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freepsum wird erstmals im 10. Jahrhundert als &amp;#039;&amp;#039;Fresbrahtteshem&amp;#039;&amp;#039; genannt sowie 1255 als &amp;#039;&amp;#039;Frebestum&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wurde. Der heutige Ortsname ist seit 1355 geläufig. Er ist eine Zusammensetzung des Rufnamens &amp;#039;&amp;#039;Fresbraht&amp;#039;&amp;#039; mit -um (= Heim). Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Fresbraht&amp;#039;&amp;#039; wiederum enthält neben dem Stammesnamen der Friesen das altniederdeutsche Adjektiv &amp;#039;&amp;#039;braht&amp;#039;&amp;#039;, das &amp;#039;&amp;#039;glänzend&amp;#039;&amp;#039; bedeutet (vgl. englisch &amp;#039;&amp;#039;bright&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;ochr&amp;quot;&amp;gt;[https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Freepsum.pdf &amp;#039;&amp;#039;Freepsum, Gemeinde Krummhörn, Landkreis Aurich&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 893&amp;amp;nbsp;kB) Ortschronisten der Ostfriesischen Landschaft; abgerufen am 14. Dezember 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Freepsum ließ der [[Ostfriesische Häuptlinge|ostfriesische Häuptling]] [[Folkmar Allena]] 1404 eine Burg bauten. Sie ging später in den Besitz von Ewo Houwerda von [[Westerhusen]] über. Bereits 1436 wurde die Anlage von den [[Cirksena]] gemeinsam mit den Hamburgern wieder zerstört. Das Material wurde zur Verstärkung der Festung in Emden verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Ebidat |ID=6657 |Name=Freepsum |Autor=Frank Both |Abruf=2021-07-13 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freepsum zählte in der [[Geschichte Ostfrieslands#Die hannoversche Zeit (1815–1866)|Hannoverschen Zeit Ostfrieslands]] zum Amt Emden (1824), darin zur Vogtei Larrelt und darin wiederum zur Untervogtei Larrelt, der neben dem Hauptort und Freepsum auch Wybelsum, Twixlum, Logumer Vorwerk, Groß Midlum und Westerhusen angehörten.&amp;lt;ref&amp;gt;Curt Heinrich Conrad Friedrich Jansen:  &amp;#039;&amp;#039;Statistisches Handbuch des Königreichs Hannover 1824&amp;#039;&amp;#039;.  S. 165 f.; {{archive.org |bub_gb_tG0AAAAAcAAJ |Blatt=n400}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Krummhörn-Freepsum Sept-2016 DSC 0434.JPG|mini|hochkant|Ehemals tiefster Punkt Deutschlands]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Freepsum fd (3).JPG|mini|Seitenansicht der Kirche Freepsum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundertelang waren die natürlichen &amp;#039;&amp;#039;Tiefs&amp;#039;&amp;#039; und die Entwässerungskanäle, die die Krummhörn in einem dichten Netz durchziehen, der wichtigste Verkehrsträger. Über Gräben und Kanäle waren nicht nur die Dörfer, sondern auch viele Hofstellen mit der Stadt Emden und dem Hafenort Greetsiel verbunden. Besonders der Bootsverkehr mit Emden war von Bedeutung. Dorfschiffer übernahmen die Versorgung der Orte mit Gütern aus der Stadt und lieferten in der Gegenrichtung landwirtschaftliche Produkte: „Vom Sielhafenort transportierten kleinere Schiffe, sog. Loogschiffe, die umgeschlagene Fracht ins Binnenland und versorgten die Marschdörfer (loog = Dorf). Bis ins 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert belebten die Loogschiffe aus der Krummhörn die Kanäle der Stadt Emden.“&amp;lt;ref&amp;gt;Harm Wiemann/Johannes Engelmann: &amp;#039;&amp;#039;Alte Straßen und Wege in Ostfriesland&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag, Pewsum 1974, S. 169 (Ostfriesland im Schutze des Deiches; 8).&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1824 schrieb der Kulturhistoriker [[Fridrich Arends]] in seiner &amp;#039;&amp;#039;Erdbeschreibung des Fürstenthums Ostfriesland und des Harlingerlandes&amp;#039;&amp;#039;: „Mit Wasser ist kein Amt reichlicher versehen wie dieses. (…) Im Winter und Frühling geschieht der Transport des Korns und sonstiger Güter sowohl in diesem als im Greetmer Amt immer zu Wasser, welches bei den schlechten Kleiwegen in der Jahreszeit außerordentlichen Nutzen hat.“&amp;lt;ref&amp;gt;Fridrich Arends: &amp;#039;&amp;#039;Erdbeschreibung des Fürstenthums Ostfriesland und des Harlingerlandes&amp;#039;&amp;#039;. Emden 1824. S. 279 ff., {{archive.org |bub_gb_iE0QAAAAYAAJ |Blatt=396}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Torf, der zumeist in den [[Moorkolonisierung in Ostfriesland#Fehnsiedlungen|ostfriesischen Fehnen]] gewonnen wurde, spielte über Jahrhunderte eine wichtige Rolle als Heizmaterial für die Bewohner der [[Krummhörn]]. Die Torfschiffe brachten das Material auf dem ostfriesischen Kanalnetz bis in die Dörfer der Krummhörn, darunter auch nach Freepsum. Auf ihrer Rückfahrt in die Fehnsiedlungen nahmen die Torfschiffer oftmals Kleiboden aus der Marsch sowie den Dung des Viehs mit, mit dem sie zu Hause ihre [[Torfstich|abgetorften]] Flächen düngten.&amp;lt;ref&amp;gt;Gunther Hummerich: &amp;#039;&amp;#039;Die Torfschifffahrt der Fehntjer in Emden und der Krummhörn im 19. und 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Emder Jahrbuch für historische Landeskunde Ostfrieslands&amp;#039;&amp;#039;, Band 88/89 (2008/2009), S. 142–173, hier S. 163.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1919 kam es zu sogenannten „Speckumzügen“ Emder Arbeiter, an die sich Landarbeiterunruhen anschlossen. Zusammen mit dem [[Rheiderland]] war der Landkreis Emden der am stärksten von diesen Unruhen betroffene Teil Ostfrieslands. Arbeiter brachen in geschlossenen Zügen in die umliegenden Dörfer auf und stahlen Nahrungsmittel bei Bauern, wobei es zu Zusammenstößen kam. Die Lage beruhigte sich erst nach der Entsendung von in der Region stationierten Truppen der [[Reichswehr]]. Als Reaktion darauf bildeten sich in fast allen Ortschaften in der Emder Umgebung [[Einwohnerwehr]]en. Die Einwohnerwehr Loquards umfasste 50 Personen. Diese verfügten über 20 Waffen. Aufgelöst wurden die Einwohnerwehren erst nach einem entsprechenden Erlass des preußischen Innenministers [[Carl Severing]] am 10. April 1920.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Bernhard Eden: &amp;#039;&amp;#039;Die Einwohnerwehren Ostfrieslands von 1919 bis 1921.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Emder Jahrbuch für historische Landeskunde Ostfrieslands]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 65, 1985, S. 81–134, hier S. 94, 98, 105, 114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kreisbahn Emden–Pewsum–Greetsiel]], an der Freepsum einen Haltepunkt hatte, wurde im Mai 1963 stillgelegt und nachfolgend abgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1972 wurde Freepsum in die neue Gemeinde Krummhörn eingegliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=263&amp;amp;nbsp;f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Ortsvorsteher ist Johannes Voß.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.krummhoern.de/gemeinde/unsere-ortsvorsteher-innen/ &amp;#039;&amp;#039;Unsere Ortsvorsteher/-innen.&amp;#039;&amp;#039;] Gemeinde Krummhörn, abgerufen am 24. Januar 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Wappenbild      = DEU Freepsum COA.svg&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = &lt;br /&gt;
|Blasonierung    = In Blau eine goldene Wasserschöpfmühle über einem silbernen Wellenbalken im Schildfuß.&lt;br /&gt;
|Zusatz          = &lt;br /&gt;
|Quelle          = {{Literatur |Autor=Karl Leiner |Titel=Panorama Landkreis Norden |Ort=Norden |Datum=1972 |Seiten=125–128}}&lt;br /&gt;
|Begründung      = In der Freepsumer Gemarkung standen ehemals mehrere solcher Wassermühlen, die seit 1664 der Entwässerung der drei um Freepsum gelegenen „Meere“ – Freepsumer Meer, Uhlsmeer und Sandmeer – dienten.&amp;lt;br /&amp;gt;Blau und Gold sind die Wappenfarben der Allenas, denen die heute verschwundene Burg gehörte, die 1404 im Vertrag zwischen Keno tom Brok und Folkmar Allena als dessen Besitz anerkannt wurde.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmale in Freepsum}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Freepsumer Kirche]] erbauten die Einwohner um die Mitte des 13. Jahrhunderts auf dem höchsten Punkt der Warft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ochr&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Freepsum.pdf Beschreibung von Freepsum] (PDF; 893&amp;amp;nbsp;kB) in der [[Historische Ortsdatenbank für Ostfriesland|Historischen Ortsdatenbank]] der [[Ostfriesische Landschaft|Ostfriesischen Landschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Krummhörn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4506563-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Krummhörn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Aurich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mutti245</name></author>
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