<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Fredy_Sieg</id>
	<title>Fredy Sieg - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Fredy_Sieg"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fredy_Sieg&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T08:41:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fredy_Sieg&amp;diff=232378&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pönij: /* Filmografie */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fredy_Sieg&amp;diff=232378&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-22T10:15:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Filmografie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Carows Lachbühne, Fredy Sieg (im hellen Anzug) 009799.jpg|miniatur|Fredy Sieg in [[Carows Lachbühne]], 1936]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fredy Sieg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Alfred Conrad Gyß&amp;#039;&amp;#039;, (* [[28. September]] [[1878]] in [[Berlin]]&amp;lt;ref&amp;gt;Geburtsregister Standesamt Berlin 6, Nr. 3013/1878&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[25. Februar]] [[1962]] in [[Berlin-Friedrichshain]]&amp;lt;ref&amp;gt;Sterberegister Standesamt Berlin-Friedrichshain, Nr. 485/1962&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Schauspieler]], [[Kabarettist]], [[Komiker]] und volkstümlicher Vortragskünstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Fredy Sieg wurde als Alfred Gyß geboren. Obwohl er schon immer Komiker werden wollte, musste er sich zunächst dem Wunsch seiner Eltern fügen und einen &amp;#039;&amp;#039;anständigen&amp;#039;&amp;#039; Beruf erlernen. Er beendete eine Lehre bei der [[AEG]] als [[technischer Zeichner]] für Beleuchtungskörper, gab dann aber seiner Leidenschaft nach und schloss sich kleinen Sängergesellschaften an, mit denen er durch die gesamte [[Mark Brandenburg]] und weiter bis hinauf nach [[Pommern]] und ostwärts nach [[Schlesien]] zog. In kleinsten Ortschaften, oft in Gasthaussälen oder Schützenhäusern, brachten die Sänger lustige Unterhaltung für kleine Leute. [[Kino]] und [[Rundfunk|Radio]] als Konkurrenz für die Volkssänger lagen noch in weiter Ferne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kam, sang und siegte“, bekannte er einmal, und deshalb habe er sich Fredy Sieg genannt. Wahrscheinlicher ist aber, dass sein Künstlername durch Umdrehen der Buchstaben in seinem bürgerlichen Namen zustande kam: Aus Gyß wurde Syg oder, weil es besser klang: Sieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von [[Carows Lachbühne]] und dem [[Berliner Kammerbrettl]] bekannte Sieg lebte bis zu seinem Tod im Berliner Stadtteil [[Berlin-Prenzlauer Berg|Prenzlauer Berg]]. Seine letzte Ruhe fand er auf dem evangelischen [[Friedhöfe Friedenstraße / Landsberger Allee#Georgen-Parochial-Friedhof II|Georgen-Parochial-Friedhof&amp;amp;nbsp;II]] im [[Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg]]. Die Grabstätte befindet sich im Feld&amp;amp;nbsp;6 (Gitter)-18-25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Repertoire ==&lt;br /&gt;
Wie es Tradition bei den Volkssängern war, schrieb er sich seine Vorträge überwiegend selbst. Mehr als hundert Lieder hat er getextet und auch meist selbst vorgetragen. Ab 1924 war er Hauskomiker in [[Erich Carow]]s „Lachbühne“, der er bis zu deren Zerstörung im Bombenkrieg 1943 treu blieb. Er kam stets im Straßenanzug auf die Bühne, als feiner Herr mit weißen Gamaschen und Stöckchen.&amp;lt;!-- und Goggs wat is denn das? finde keine erklärung dafür und nur von irgendwo übernehmen ist nicht die seriöse art bei Wikipedia.---&amp;gt; Sein Thema war das Leben der kleinen Leute in den Vororten, das er aus eigener Erfahrung kannte. Sieg zeichnete komische Genre- und Typenbilder wie den ,Doofen‘, den ,Angler‘ oder den ,Portier‘. Zu seinen bekanntesten Vorträgen gehören &amp;#039;&amp;#039;Das Lied von der Krummen Lanke&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hochzeit bei Zickenschulze aus Bernau&amp;#039;&amp;#039;. Letzteres gilt als eines der turbulentesten Vortragsstücke der Brettlkomik, verbaler &amp;#039;&amp;#039;Slapstick&amp;#039;&amp;#039; – beinahe so berühmt wie der &amp;#039;&amp;#039;Überzieher&amp;#039;&amp;#039; von [[Otto Reutter]] oder &amp;#039;&amp;#039;Hermann heesta&amp;#039;&amp;#039; von [[Claire Waldoff]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] trat Sieg weiter bei Erich Carow in dessen neuem Domizil in [[Berlin-Gatow]] auf, ebenso in [[Hans Joachim Heinrichs]]’ Kammerbrettl (1945–1949), wo auch der junge [[Eberhard Cohrs]] als Komiker anfing. Und man sah ihn in Großvarietés wie dem Berliner [[Friedrichstadt-Palast]] oder dem &amp;#039;&amp;#039;Steintor&amp;#039;&amp;#039; in Halle/Saale. Auch im [[Berliner Rundfunk]] war er zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ach, die schöne Angelei&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Lied von der [[Krumme Lanke|Krummen Lanke]] (1923)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das liegt daran – sie hat die Hosen an&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die [[Zille (Schiff)|Zille]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ganz draußen an der [[Panke]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hochzeit bei Zickenschulze&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ick bin een’n Happen dämlich&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ick bin ja doof&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ick bin ’nen Gemütsmensch&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ick bin Portier&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reine Wäsche&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tondokumente (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Sieg nahm mehrere Schallplatten auf: zuerst für das preiswerte Braun-Etikett der &amp;#039;&amp;#039;Grammophon&amp;#039;&amp;#039;, nach 1935 dann für Carl Lindströms &amp;#039;&amp;#039;Odeon&amp;#039;&amp;#039;- und &amp;#039;&amp;#039;Gloria&amp;#039;&amp;#039;-Etikett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ach die schöne Angelei&amp;#039;&amp;#039; (Sieg) Gr braun 22 13 (mx. 2837 ½ GN)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hochzeit bei Zickenschulze&amp;#039;&amp;#039; (Sieg) Odeon O-28 483 (Be 14 886), zugänglich auch über YouTube. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ganz draußen an de Panke&amp;#039;&amp;#039; (Schwarz; Sieg) Odeon O-28 483 (Be 14 887)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lied von der Krummen Lanke I und II&amp;#039;&amp;#039; (TuM.: F.Sieg) Gloria G.O.27 054 (Bi 2230/2231); auch auf Odeon O-26 676 veröffentlicht, zugänglich auch über YouTube.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ick bin ja doof&amp;#039;&amp;#039; (Max Schroeder; Fredy Sieg) Gloria G.O.27 167 (Bi 2429)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ick bin Portier&amp;#039;&amp;#039; (Zehr; Oppermann) Gloria G.O. 27 392 (Bi 2762)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
* 1932: Aafa-Kunterbunt I (Kurzfilm)&lt;br /&gt;
* 1938: [[Eine Nacht im Mai]]&lt;br /&gt;
* 1951: [[Corinna Schmidt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helga Bemmann: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Musenkinder Memoiren.&amp;#039;&amp;#039; VEB Lied der Zeit, Berlin 1981, S. 109–118.&lt;br /&gt;
* Berthold Leimbach: &amp;#039;&amp;#039;Tondokumente der Kleinkunst und ihre Interpreten 1898–1945&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag, Göttingen 1991, unpaginiert.&lt;br /&gt;
* Rainer Otto, Walter Rösler: &amp;#039;&amp;#039;Kabarettgeschichte – Abriss des deutschsprachigen Kabaretts.&amp;#039;&amp;#039; Henschel, Berlin 1977.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|793529e8e2784b3db9378cfb39d0d361}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|134580486}}&lt;br /&gt;
* [http://www.tantepop.de/2011/06/kleinode-deutschsprachiger-musik-7.html Textanalyse] zu &amp;#039;&amp;#039;Das Lied von der Krummen Lanke&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm1759574}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=134580486|VIAF=79681191}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sieg, Fredy}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kabarettist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellender Künstler (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sieg, Fredy&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gyß, Alfred Conrad (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schauspieler, Kabarettist, Komiker und volkstümlicher Vortragskünstler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. September 1878&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Februar 1962&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Friedrichshain]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pönij</name></author>
	</entry>
</feed>