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	<title>Frederick Kanfer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Frederick_Kanfer&amp;diff=1179096&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Literatur */ Halbgeviertstrich</title>
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		<updated>2025-04-16T11:06:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Halbgeviertstrich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frederick H. Kanfer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1925]] in [[Wien]]; † [[18. Oktober]] [[2002]] in [[Champaign (Illinois)|Champaign]], [[Illinois]]) war zuletzt emeritierter [[Professor]] für [[Psychologie]] an der [[University of Illinois]]. Er entwickelte die [[Selbstmanagement-Therapie]] und zusammen mit G.&amp;amp;nbsp;A. Saslow das [[SORKC-Modell]] der Verhaltenstherapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Frederick H. Kanfer wuchs in [[Österreich]] auf, das er 1938 verließ. 1941 emigrierte er mit 16 Jahren in die USA, interessierte sich zunächst für Ingenieurwissenschaften und Biologie, bevor er sich der Psychologie zuwandte. Nach seinem Militärdienst erwarb er 1953 in Bloomington an der [[Indiana University]] den [[Ph.D.]] Er wurde zunächst Assistant Professor an der [[Washington University in St. Louis|Washington University]], danach Professor an der [[Purdue University]], bevor er nach [[University of Cincinnati|Cincinnati]] wechselte. Von 1973 bis 1995, dem Zeitpunkt seiner [[Emeritierung]], war er als Professor an der [[University of Illinois at Urbana-Champaign]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistung ==&lt;br /&gt;
Kanfer leistete mit der Entwicklung der [[Selbstmanagement-Therapie]] einen wichtigen Beitrag zur modernen [[Kognitive Verhaltenstherapie|Kognitiven Verhaltenstherapie]]. Seine Ursprünge lagen in den klassischen behavioristischen [[Lerntheorie]]n, die er aber von Beginn an um kognitive und humanistische Einflüsse erweiterte. 1965 veröffentlichte er gemeinsam mit G.&amp;amp;nbsp;A. Saslow den einflussreichen Artikel „Behavioral Analysis“, in dem er durch Darstellung seines [[SORKC-Modell]]s die moderne [[Verhaltensanalyse]] begründete, die bis heute eine wichtige Grundlage der Verhaltenstherapie darstellt. In den Jahren danach arbeitete er vor allem über [[Selbstregulation]] und [[Selbstkontrolle]] und entwickelte die Selbstmanagement-Therapie, durch die sich die zuvor rein behavioristisch orientierte [[Verhaltenstherapie]] von der Anwendung der klassischen Lerngesetze zur modernen Verhaltenstherapie weiterentwickelte. Kanfers Interesse ging über die Entwicklung einzelner Methoden und Verfahren hinaus. Durch die Entwicklung seines Modells einer Verhaltensanalyse gelang ihm in der Unterscheidung von 3 Ebenen menschlichen Verhaltens eine differenzierte Analyse des Problemverhaltens. Durch seine Beschreibung des therapeutischen Prozesses in 7 Schritten, die in einer Therapie mit [[Rückkopplung|Feedbackschleifen]] durchlaufen werden, bewirkte er die Berücksichtigung des therapeutischen Prozesses in der Therapieplanung. Auch betonte er aus seinen Erfahrungen in der praktischen therapeutischen Tätigkeit die Bedeutung der therapeutischen Beziehung bzw. der [[Interaktion]] zwischen dem [[Therapeut]]en und dem [[Klient]]en für eine erfolgreiche Verhaltenstherapie und verwendete dafür den Begriff der [[Therapeutische Allianz|therapeutischen Allianz]]. In seinen weiteren Arbeiten zum verbalen [[Konditionierung|Konditionieren]], zur Motivation, zum [[Problemlösen]] sowie zu einzelnen klinischen [[psychische Störung|Störung]]sbildern zeigte sich sein breites Interesse, das auf seinem ausgeprägten Verständnis für die Wirkungsweise der Verhaltenstherapie basierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Einladung zu einem Gastaufenthalt 1968 an die [[Ruhr-Universität Bochum]] war er jedes Jahr mehrere Wochen als [[Gastprofessor]] in Europa tätig, leitete Workshops und hielt Vorträge, wodurch er einen großen Einfluss auf die heutigen Verhaltenstherapeuten im deutschsprachigen Raum ausübte. Sein gemeinsam mit [[Hans Reinecker|H. Reinecker]] und [[Dieter Schmelzer|D. Schmelzer]] veröffentlichtes Buch &amp;#039;&amp;#039;Selbstmanagement-Therapie&amp;#039;&amp;#039; ist bis heute ein Standardwerk in der Ausbildung deutscher Verhaltenstherapeuten. Über Jahrzehnte hinweg war er einflussreicher Berater am [[Max-Planck-Institut für Psychiatrie]] in München. 1976 begann er in [[Windach]] mit der Gründung verhaltensmedizinischer Kliniken in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Frederick H. Kanfer erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Er war [[Fulbright-Programm|Fulbright-Professor]] in Bochum, erhielt den [[Humboldt-Forschungspreis|Alexander-von-Humboldt-Senior Scientist Award]] und die [[Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien|Gold Medal of Honour]] seiner Geburtsstadt [[Wien]] für Verdienste um die Entwicklung der [[Klinische Psychologie|Klinischen Psychologie]] in Europa. Kurz vor seinem Tode 2002 erhielt er die Ehrung der [[Deutsche Gesellschaft für Psychologie|Deutschen Gesellschaft für Psychologie]] für sein Lebenswerk. Darüber hinaus war er Ehrenmitglied vieler Verhaltensgesellschaften in Deutschland, in Italien und in Uruguay. Fred Kanfer war Mitglied im Editorial Board von ca. 12 wissenschaftlichen Zeitschriften, er ist Autor bzw. Koautor von mehr als 150 wissenschaftlichen Beiträgen und von mehr als 10 einflussreichen Buchpublikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The scientist-practitioner connection. Myth or reality.&amp;#039;&amp;#039; New Ideas in Psychology, 1990, 7; S. 147–154&lt;br /&gt;
* Zus. mit G.H. Saslow: &amp;#039;&amp;#039;Behavioral Analysis. An Alternative to diagnostic classification.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;[[Arch Gen Psychiatry]]&amp;#039;&amp;#039;, 1965,12: S. 529–538&lt;br /&gt;
* Zus, mit H. Reinecker &amp;amp; D.Schmelzer: &amp;#039;&amp;#039;Selbstmanagement-Therapie.&amp;#039;&amp;#039; 2. überarbeitete Auflage. Springer, Berlin 1998, ISBN 3-608-89612-0&lt;br /&gt;
* Zus. mit H. Reinecker &amp;amp; D. Schmelzer: Selbstmanagement-Therapie 5. überarbeitete Auflage. Springer, Berlin 2012, ISBN 978-3-642-19365-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dietmar Schulte (Psychologe)|Dietmar Schulte]]: Nachruf auf Frederick H. Kanfer (1925–2002). In: &amp;#039;&amp;#039;[[Psychologische Rundschau]]&amp;#039;&amp;#039;, 2003, 54 (1), S. 35–36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Behaviorismus]]&lt;br /&gt;
* [[Fulbright-Programm]]&lt;br /&gt;
* [[Klinische Psychologie]]&lt;br /&gt;
* [[Rainer Lutz (Psychologe)|Rainer Lutz]], Marburg&lt;br /&gt;
* [[Verhaltenstherapie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119347997}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119347997|LCCN=n/79/17054|VIAF=32804555}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kanfer, Frederick H.}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klinischer Psychologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychotherapeut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kognitiver Verhaltenstherapeut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (University of Illinois at Urbana-Champaign)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Pädagogik und Psychologie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2002]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kanfer, Frederick &lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kanfer, Frederick H.&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Psychologe und Psychotherapeut&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1925&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Oktober 2002&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Champaign (Illinois)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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