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	<title>Frederick A. Schroeder - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T13:27:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Waileo: /* Literatur */ Titel vervollst./korr. u. mit Digitalisat verlinkt</title>
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		<updated>2023-04-10T21:38:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Titel vervollst./korr. u. mit Digitalisat verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:FA Schroeder.jpg|mini|Frederick A. Schroeder, Zeichnung, 1898]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Anton Schröder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. März]] [[1833]] in [[Trier]]; † [[1. Dezember]] [[1899]] in [[New York City]]) war ein amerikanischer Industrieller und Politiker deutscher Herkunft. Als [[Bürgermeister]] der Stadt [[Brooklyn]] vor ihrer Vereinigung mit New York und als Mitglied im [[Senat von New York]] erwarb er sich Verdienste als Kämpfer gegen die Korruption und für eine effizientere Stadtverwaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jugend ==&lt;br /&gt;
Friedrich Anton Schröder war der Sohn des Kaufmannes &amp;#039;&amp;#039;Michael Schröder&amp;#039;&amp;#039; und von &amp;#039;&amp;#039;Salome Schröder, geb, Abel&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.eifelzeitung.de/redaktion/kinder-der-eifel/frederick-a-schroeder-110727/ Gregor Brand: &amp;#039;&amp;#039;Frederick A. Schroeder&amp;#039;&amp;#039; (Eifel-Zeitung).] Abgerufen am 10. November 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Vater war später als [[Geodät|Landvermesser]] arbeitete. Ab 1841 besuchte er das [[Friedrich-Wilhelm-Gymnasium (Trier)|Gymnasium zu Trier]] in Trier. Schröder war ein schlechter Schüler und verließ die Schule 1848 ohne Abschlusszeugnis. Am 18. März 1848 starb seine Mutter. 1849 wanderte Schröder mit seinem Vater und zwei Schwestern nach Amerika aus. Möglicherweise stand die Auswanderung der Familie mit den [[Deutsche Revolution 1848/49|Unruhen des Jahres 1848]] in Zusammenhang.&amp;lt;ref&amp;gt;So die Behauptung im Nachruf der New York Times, Death of Mr. Schroeder, 2. Dezember 1899, im Internet unter [http://query.nytimes.com/gst/abstract.html?res=9907E2DA1530E132A25751C0A9649D94689ED7CF query.nytimes.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftlicher Erfolg ==&lt;br /&gt;
In den USA nannte er sich Frederick A. Schroeder und arbeitete zunächst als Tabakarbeiter. Diesen Beruf hatte er noch in Deutschland in der Zeit zwischen dem Schulabgang und der Auswanderung erlernt. Tabakarbeiter waren damals sehr gesucht, so dass eine Ausbildung in diesem Bereich eine gute Vorbereitung auf die Auswanderung darstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1852 war Schroeder in der Lage, gemeinsam mit seinem Partner Isidore M. Bon eine eigene Tabakfabrik zu gründen. Nachdem er die Tabakfabrik jahrelang erfolgreich betrieben hatte, verlegte sich Schroeder ab 1867 auf den Import von Tabak. Ebenfalls im Jahr 1867 gehörte Schroeder zu den Gründern der Germania Savings Bank,&amp;lt;ref&amp;gt;Zur weiteren Geschichte dieses Instituts, das nach Namensänderungen und Fusionen unter dem Namen &amp;quot;Crossland Savings, FSB&amp;quot; im Jahr 1992 spektakulär zusammenbrach, vgl. die Website zur New York Bank History unter [http://www.scripophily.com/nybankhistoryg.htm scripophily.com] und den Bericht der Federal Deposit Insurance Company (FDIC), in dem Band &amp;quot;Managing the Crisis: The FDIC and RTC Experience&amp;quot;, Bd. 1, Kapitel 11, S. 685–704, im Internet unter {{Webarchiv|url=http://www.fdic.gov/bank/historical/managing/history2-11.pdf |wayback=20081219085608 |text=fdic.gov |archiv-bot=2019-04-11 22:38:00 InternetArchiveBot }} (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt; deren Präsident er bis zu seinem Tod blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1894 unterlagen Schroeder und Isidore Bon in einem Rechtsstreit um den für eine Tabaklieferung zu entrichtenden Zoll vor dem [[Oberster Gerichtshof der Vereinigten Staaten|US Supreme Court]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Erhardt v. Schroeder&amp;#039;&amp;#039;, 155 U.S. 124 (1894), im Internet unter [http://caselaw.lp.findlaw.com/scripts/getcase.pl?navby=search&amp;amp;court=US&amp;amp;case=/us/155/124.html caselaw.lp.findlaw.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1871 übernahm Schroeder erstmals ein politisches Amt. Auf Vorschlag der [[Republikanische Partei|Republikaner]] wurde er zum &amp;#039;&amp;#039;Comptroller&amp;#039;&amp;#039; der Stadt Brooklyn gewählt und war damit für ein Jahr für den Haushalt und die Finanzen der Stadt zuständig. Eine Wiederwahl lehnte er ab, wurde aber 1875 wiederum auf Vorschlag der Republikaner zum Bürgermeister (&amp;#039;&amp;#039;Mayor&amp;#039;&amp;#039;) der Stadt gewählt. In beiden Ämtern profilierte sich Schroeder als Widersacher des „Brooklyn Ring“, einer Vereinigung (&amp;#039;&amp;#039;Political Machine&amp;#039;&amp;#039;) unter dem „Boss“ der [[Demokratische Partei (Vereinigte Staaten)|Demokraten]], Hugh McLaughlin, welche die Stadtverwaltung in der damaligen Zeit mit Hilfe von [[Ämterpatronage]] und [[Klientelismus|Klientelpolitik]] beherrschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende seiner Amtszeit als Bürgermeister setzte Schroeder seine politische Laufbahn ab 1878 im Senat des Staates [[New York (Bundesstaat)|New York]] fort. Als Senator arbeitete er vor allem am Erlass einer neuen &amp;#039;&amp;#039;City Charter&amp;#039;&amp;#039; (Stadtverfassung) für Brooklyn. Die neue Verfassung stärkte die Kompetenzen des Bürgermeisters und ersetzte das bisherige System, in dem dreiköpfige Kommissionen an der Spitze der städtischen Verwaltungsressorts standen, durch alleinverantwortliche Ressortleiter.&amp;lt;ref&amp;gt;The Brooklyn Charter, New York Times, 6. April 1896, im Internet unter [http://query.nytimes.com/gst/abstract.html?res=9F06EEDA123EE333A25755C0A9629C94679ED7CF query.nytimes.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1880 auch seine Amtszeit als Senator abgelaufen war, zog sich Schroeder aus der Politik zurück. Mehrfach wurde ihm die Nominierung als republikanischer Kandidat für hohe Ämter angetragen. So bot man ihm 1885 erneut die Kandidatur für das Amt des Bürgermeisters von Brooklyn an.&amp;lt;ref&amp;gt;The Republican Nominee, New York Times vom 2. Oktober 1885, im Internet unter [http://query.nytimes.com/gst/abstract.html?res=9A07E4D6153FE533A25752C2A9669D94649FD7CF query.nytimes.com]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1891 war Schroeder für die Position des Gouverneurs des Staats New York im Gespräch.&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
He Is Not A Candidate, New York Times vom 6. Juli 1891, im Internet unter [http://query.nytimes.com/gst/abstract.html?res=9E07E4D7173AE533A25755C0A9619C94609ED7CF query.nytimes.com]&amp;lt;/ref&amp;gt; Kurz vor der Vereinigung von Brooklyn mit New York wurde eine Kandidatur Schroeders für das Amt des Bürgermeisters von Greater New York diskutiert&amp;lt;ref&amp;gt;Ex-Mayor Schroeder Approached, New York Times vom 28. August 1897, im Internet unter [http://query.nytimes.com/gst/abstract.html?res=9C04E3D71638E733A2575BC2A96E9C94669ED7CF query.nytimes.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;, wobei der bekannte [[Seth Low]], einst mittelbarer Nachfolger von Schroeder als Mayor von Brooklyn, bereit gewesen sein soll, zugunsten Schroeders zu verzichten. Alle diese Angebote schlug Schroeder aus. Der Grund für die Ablehnung der Kandidatur als Gouverneur war die Befürwortung der [[Prohibition]] durch führende Republikaner im Staat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tod ==&lt;br /&gt;
In seinen letzten Lebensjahren reiste Schroeder mehrfach nach Europa. Dass er dabei in seine alte Heimat zurückkehrte, ist nicht ersichtlich. Schroeder starb an einer Lungenentzündung, die er sich bei der Beerdigung einer seiner Töchter zugezogen hatte. Fünf weitere Töchter, ein Sohn (Edwin A. Schroeder, † 1902)&amp;lt;ref&amp;gt;Suicide of a New Yorker, New York Times vom 15. Oktober 1902, im Internet unter [http://query.nytimes.com/gst/abstract.html?res=9402E2DE1F3BE733A25756C1A9669D946397D6CF query.nytimes.com]&amp;lt;/ref&amp;gt; und seine Ehefrau Mary Jane geb. Rusher, die er 1854 geheiratet hatte (1830–1913),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Findagrave|43421964|Frederick A Schroeder|Abruf=2023-01-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; überlebten ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schroeder wurde auf dem [[Green-Wood Cemetery]] in Brooklyn bestattet. Beide Kammern des Stadtparlaments von New York verabschiedeten Gedenkresolutionen zu Ehren von Frederick Schroeder. Auch in Trier wurde der berühmte Auswanderer betrauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Nach ihm wurde die „Schroeders Avenue“ benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* M[oses] Isay: &amp;#039;&amp;#039;Der Lebenslauf eines trierischen Auswanderers.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Trierisches Archiv.&amp;#039;&amp;#039; Ergänzungsheft 1. Lintz, Trier 1901, S. 14–28 ([https://www.dilibri.de/ubtr/periodical/pageview/70814 online] bei [https://www.dilibri.de Dilibri]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Who Was Who in America&amp;#039;&amp;#039;. Vol. 1 (1897–1942). A. N. Marquis, Chicago 1968, S. 1091.&lt;br /&gt;
* Heinz Monz: &amp;#039;&amp;#039;Schröder, Friedrich Anton&amp;#039;&amp;#039;. In: Heinz Monz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Trierer biographisches Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. Landesarchivverwaltung, Koblenz 2000, ISBN 3-931014-49-5, S. 420.&lt;br /&gt;
* [https://books.google.de/books?id=4apt2C_2_AoC&amp;amp;pg=PA99&amp;amp;lpg=PA99&amp;amp;dq=Frederick+A.+Schroeder+Tobacco&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=gnfQka2C7o&amp;amp;sig=HH-FtvutjBZXwkxYOKVF_CP8FaY&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0CEMQ6AEwBmoVChMIwL63yeSGyQIVCpUsCh2xBQ2c#v=onepage&amp;amp;q=Frederick%20A.%20Schroeder%20Tobacco&amp;amp;f=false Mary Ames Mitchell: &amp;#039;&amp;#039;The man in the purple cow house and other tales of eccentricity&amp;#039;&amp;#039;. Hope Pub. House, Pasadena, Calif. 2005, S. 99.]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.de/books?id=Y3sTCgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA131&amp;amp;dq=Frederick++Schroeder+1833+1899&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0CB8Q6AEwAGoVChMIlLnD1-iGyQIVR1csCh2PigyP#v=onepage&amp;amp;q=Frederick%20%20Schroeder%201833%201899&amp;amp;f=false Leonard Benardo, Jennifer Weiss: Brooklyn by name. How the neighborhoods, streets, parks, bridges, and more got their names. New York Univ. Press, New York, NY 2006, S. 131.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{RPPD Vw |nr=-pta1191-|name=Schröder, Friedrich Anton |Abruf=2017-03-19}}&lt;br /&gt;
* [http://www.google.de/search?hl=de&amp;amp;client=rls=org.mozilla%3Ade%3Aofficial&amp;amp;q=site%3Aquery.nytimes.com+%22Frederick+A.+Schroeder%22+&amp;amp;btnG=Suche&amp;amp;meta=| Artikel über Frederick A. Schroeder im Archiv der New York Times]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1051213630|LCCN=no/2011/103879|VIAF=172167489}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schroeder, Frederick A.}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Trier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Senats von New York]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Brooklyn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Republikanischen Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1833]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schroeder, Frederick A.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schröder, Friedrich Anton (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-amerikanischer Industrieller und Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. März 1833&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Trier]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Dezember 1899&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[New York City]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Waileo</name></author>
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