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	<title>Freddy Quinn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-10-13T22:36:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2025-28698-69&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2025-28698-69&quot;&gt;~2025-28698-69&lt;/a&gt; wurde verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/260145040&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/260145040&quot;&gt;260145040&lt;/a&gt; von Anselm Rapp wiederhergestellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den Sänger. Zu seinem gleichnamigen Musikalbum siehe [[Freddy Quinn (Album)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Freddy Quinn (1977).jpg|mini|hochkant|Freddy Quinn, 1977]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Freddy Quinn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. September]] [[1931]] in [[Wien]], [[Niederfladnitz]] oder [[Pula]]&amp;lt;ref&amp;gt;Quinns Geburtsort steht nicht zweifelsfrei fest. Genannt wurden neben Wien auch Niederfladnitz in Niederösterreich und Pula in Istrien. Siehe beispielsweise Elmar Kraushaar: &amp;#039;&amp;#039;Freddy Quinn – Ein unwahrscheinliches Leben&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;14–18, {{Webarchiv |url=http://www.atrium-verlag.com/uploads/media/Kraushaar_Leseprobe.pdf |text=Leseprobe mit diesen Seiten |wayback=20140808044510}} (PDF) abgerufen am 23. Oktober 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; als &amp;#039;&amp;#039;Franz Eugen Helmuth Manfred Nidl&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Riemann&amp;quot;&amp;gt;Carl Dahlhaus, [[Hans Heinrich Eggebrecht]], Oehl Kurt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Brockhaus Riemann Musiklexikon.&amp;#039;&amp;#039; Brockhaus-Verlag, Wiesbaden 1978, ISBN 3-7653-0303-8, S.&amp;amp;nbsp;353.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; Ein Manfred Nidl wurde 1931 in Niederfladnitz getauft.{{Internetquelle |url=https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/st-poelten/niederfladnitz/01%252F06/?pg=15 |titel=Auszug aus dem Index zum Taufbuch |abruf=2022-10-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; später &amp;#039;&amp;#039;Nidl-Petz&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;dnb&amp;quot;&amp;gt; [http://d-nb.info/gnd/118743198 DNB-Eintrag zu Freddy Quinn] abgerufen am 25. September 2010. &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.steffi-line.de/archiv_text/nost_deutsch/06f_freddy.htm Biografie] bei Steffi-Line.de &amp;lt;/ref&amp;gt; auch &amp;#039;&amp;#039;Manfred Quinn&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;dnb&amp;quot; /&amp;gt; ist ein [[österreich]]ischer [[Gesang|Sänger]] und [[Schauspieler]]. Er hatte zwischen 1956 und 1966 zehn Nummer-eins-Erfolge in der deutschen Hitparade, verkaufte rund 60&amp;amp;nbsp;Millionen Schallplatten und wurde zu dieser Zeit zum erfolgreichsten deutschsprachigen Unterhaltungssänger.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.abendblatt.de/region/norderstedt/article209898637/Freddy-ist-der-erfolgreichste-Schlagersaenger.html |titel=Freddy ist der erfolgreichste Schlagersänger |hrsg=Hamburger Abendblatt |datum=2017-03-11 |abruf=2017-03-15 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war viele Jahrzehnte [[Hamburg|Wahlhamburger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jugend ==&lt;br /&gt;
Freddy Quinn wurde 1931 als nichtehelicher Sohn der österreichischen Journalistin [[Edith Nidl]] (1910–1978) geboren. Er wuchs bei seiner Mutter in [[Wien]] auf, wo er nach seiner Mitgliedschaft beim [[Deutsches Jungvolk|Deutschen Jungvolk]] in einem Fanfarenzug spielte. Nach der Heirat der Mutter mit dem Verleger [[Rudolf Anatol von Petz]] (1887–1961) wurde Quinn von diesem adoptiert. Quinn legte dessen Nachnamen später ab&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zeit-99&amp;quot;&amp;gt;Christian Ankowitsch: [http://www.zeit.de/1999/37/199937.gr._geschichte_q.xml &amp;#039;&amp;#039;„Mein Leben hört sich an wie eine Erfindung“: Ein Gespräch mit dem Sänger und Schauspieler&amp;amp;nbsp;…&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 37/1999&amp;lt;/ref&amp;gt; und nannte sich dann offiziell „Quinn“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sein angeblicher Vater ===&lt;br /&gt;
Als sein Vater galt lange ein angeblicher Kaufmann namens Johann Quinn (1912–1943), der [[Irland|irischer]] Abstammung gewesen und 1934 einige Monate mit Quinns Mutter verheiratet gewesen sein soll.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Petzel&amp;quot;&amp;gt; Michael Petzel, Jürgen Wehnert: &amp;#039;&amp;#039;Das neue Lexikon rund um Karl May&amp;#039;&amp;#039;. Schwarzkopf &amp;amp; Schwarzkopf Verlag, Berlin 1978, ISBN 3-89602-509-0, S.&amp;amp;nbsp;347.&amp;lt;/ref&amp;gt; In seiner Autobiographie von 2025 schrieb Freddy Quinn jedoch, dass es diesen Mann nie gegeben und er seinen tatsächlichen Vater nie kennengelernt habe.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/panorama/leute/freddy-quinn-schlagerstar-hat-seinen-vater-nie-gesehen-nie-gehoert-nie-gespuert-a-851961da-2d60-4786-9705-6c076d15f6d5 Freddy Quinn hat seinen Vater »nie gesehen, nie gehört, nie gespürt«], Spiegel Online 19. Mai 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
In diesem Absatz werden Ereignisse so dargestellt, wie sie bis 2025 in der Öffentlichkeit bekannt waren. Der Wahrheitsgehalt ist teilweise nicht gesichert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] erlebte Quinn in [[Ungarn]], wohin er wegen der Bombardierung Wiens im Rahmen der [[Kinderlandverschickung]] gekommen war. Auf der Flucht vor der [[Rote Armee|Roten Armee]] traf er bei [[Pilsen]] auf [[United States Army|US-amerikanische Streitkräfte]]. Sein fließendes Englisch ermöglichte es ihm, sich glaubhaft als US-Amerikaner auszugeben. Im Mai 1945 wurde er mit einem Militärtransport in die USA gebracht. Im Flüchtlingslager auf [[Ellis Island]] erfuhr er, dass sein Vater 1943 bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ndr&amp;quot;&amp;gt; {{Internetquelle |url=https://www.ndr.de/geschichte/koepfe/Freddy-Quinn-Die-Stimme-der-Sehnsucht,freddyquinn123.html |titel=Freddy Quinn: Die Stimme der Sehnsucht |titelerg=Freddy Quinn verkörpert den einsamen Seefahrer wie kein anderer – dabei fuhr der Schlagersänger niemals zur See. |werk=ndr.de |hrsg=[[Norddeutscher Rundfunk]] |datum=2021-03-12 |abruf=2021-07-25 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quinn wurde daraufhin nach Europa zurückgeschickt und verbrachte in [[Antwerpen]] ein Jahr in einem Erziehungsheim, da es Schwierigkeiten mit seinen Ausweisdokumenten gab. Dort besuchte er die allgemeinbildende Schule und lernte Niederländisch und Französisch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ndr&amp;quot; /&amp;gt; Die höhere Schule besuchte er schließlich in Wien ([[BGRG 8 Albertgasse|Gymnasium Albertgasse]]). Als Sechzehnjähriger schloss sich Quinn dem [[Zirkus]] Elkins an, in dem er als [[Kapellmeister]] und [[Akrobat]] arbeitete; er spielte [[Saxophon]] und ließ sich vom Zirkusdirektor Franz Elkins (Anm. Vater von [[Charles Elkins]]) zum [[Seiltänzer]] ausbilden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Biographie&amp;quot; /&amp;gt; Da er minderjährig war, wurde er von seinem Stiefvater polizeilich gesucht und flüchtete nach [[Rom]], wo er [[Klavier]] vor US-amerikanischen Soldaten spielte. Über [[Palermo]] gelangte er auf einem Schiff nach [[Tunis]] und von dort als Anhalter nach [[Algerien]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ndr&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bars in [[Sidi bel Abbès]] spielte er auf der Gitarre vor [[Légion étrangère|Fremdenlegionären]], die damals zu einem großen Teil aus dem deutschsprachigen Raum stammten, Lieder von Sehnsucht und Heimweh. Das brachte ihm Sympathie und ein wenig Geld ein, so Quinn. Ein Ausbilder der Fremdenlegion habe ihm angeboten, in die Legion einzutreten, doch nach drei Wochen Drill habe er sich für das Zivilleben entschieden und sei über [[Marseille]], [[Paris]] und [[Rotterdam]] nach Deutschland zurückgekehrt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Biographie&amp;quot;&amp;gt; [http://www.heinerlink.de/alb19.htm Interview mit Heiner Link] im September 1999 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Erfolge in den 1950er und 1960er Jahren ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bekende teenagerster Freddy Quinn in ons land, Bestanddeelnr 915-6180.jpg|mini|Freddy Quinn, 1963]]&lt;br /&gt;
In [[Fürth]] trat Quinn in den 1950er Jahren mit [[Country-Musik|Country-Songs]] vor US-amerikanischen Soldaten und in [[Nürnberg]] beim Rundfunksender [[American Forces Network]] (AFN) auf.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.nordbayern.de/region/fuerth/als-freddy-quinn-nach-furth-kam-1.362332 &amp;#039;&amp;#039;Als Freddy Quinn nach Fürth kam&amp;#039;&amp;#039;], nordbayern.de, 20. September 2011, abgerufen am 5. Oktober 2011. &amp;lt;/ref&amp;gt; 1954 wurde er in der Washington Bar in [[Hamburg-St. Pauli]] von [[Jürgen Roland]] und [[Werner Baecker (Journalist)|Werner Baecker]] entdeckt, die dort als Talentsucher für die [[Schallplatte]]nfirma [[Polydor]] tätig waren. Polydor ermöglichte Quinn von 1954 bis 1956 eine Gesangsausbildung an der [[Hochschule für Musik und Theater Hamburg|Musikhochschule]] in Hamburg, u.&amp;amp;nbsp;a. bei der Gesangspädagogin Maja Evans.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Internetquelle |autor=Klaus Fricke |url=http://www.nwzonline.de/oldenburg/kultur/oldenburgerin-brachte-stars-richtige-toene-bei_a_1,0,567402489.html |titel=Oldenburgerin brachte Stars richtige Töne bei |hrsg=Nordwest-Zeitung |datum=2011-10-13 |abruf=2017-02-17 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine erste Plattenaufnahme machte er 1955 unter dem [[Pseudonym]] Frederico Quinn für [[Telefunken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 nahm er bei Polydor eine Schallplatte mit zwei auf Deutsch interpretierten Liedern auf: &amp;#039;&amp;#039;Sie hieß Mary Ann&amp;#039;&amp;#039; (im Original &amp;#039;&amp;#039;[[Sixteen Tons (Lied)|Sixteen Tons]]&amp;#039;&amp;#039;, deutscher Text von [[Peter Moesser]]) und &amp;#039;&amp;#039;[[Heimweh (Lied)|Heimweh]]&amp;#039;&amp;#039; (im Original &amp;#039;&amp;#039;[[Memories Are Made of This]]&amp;#039;&amp;#039;). &amp;#039;&amp;#039;Heimweh&amp;#039;&amp;#039; wurde der meistverkaufte Titel des Jahres in der [[Deutschland|Bundesrepublik Deutschland]], obwohl sich die erste Auflage schlecht verkauft hatte, da sie von den Rundfunkanstalten zunächst weitgehend ignoriert wurde. Im [[Bayerischer Rundfunk|Bayerischen Rundfunk]] wurde die Platte sogar von Moderator [[Werner Götze]] als „Schnulze des Jahres“ vor offenem Mikro zerbrochen,&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.tagesspiegel.de/zeitung/hafen-barde/755570.html &amp;#039;&amp;#039;Hafen-Barde&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 25. September 2006, abgerufen am 27. September 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; fand danach jedoch im Handel großen Absatz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/kultur/bestseller-a-ab0b1db9-0002-0001-0000-000043064385 |titel=Bestseller |hrsg=Der Spiegel |datum=1956-10-16 |abruf=2022-01-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eugen Kogon]] und [[Walter Dirks]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte]]&amp;#039;&amp;#039;. Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte, Frankfurt 1962, S.&amp;amp;nbsp;196 &amp;lt;/ref&amp;gt; Auf das Etikett der Schallplatte wurde erstmals bei einem deutschen Interpreten nur der Vorname gedruckt. So wurde er als „Freddy“ bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls 1956 wurde er von Polydor exklusiv verpflichtet&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hausswald&amp;quot;&amp;gt;[[Günter Haußwald]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Musica. Monatsschrift für alle Gebiete des Musiklebens&amp;#039;&amp;#039;. Bärenreiter-Verlag, Kassel/Basel 1963, S.&amp;amp;nbsp;74&amp;lt;/ref&amp;gt; und vertrat [[Deutschland]] beim [[Eurovision Song Contest 1956|Grand Prix Eurovision de la Chanson]] mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[So geht das jede Nacht]]&amp;#039;&amp;#039;. Da nur der Siegertitel öffentlich bekanntgegeben wurde, ist über seine Platzierung nichts bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Freddy Quinn Autogramm.jpg|mini|Autogramm, &amp;#039;&amp;#039;Prärie-Saloon&amp;#039;&amp;#039;-Tournee 1968]]&lt;br /&gt;
1958 nahm Quinn in Japan unter dem Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;The Manhattans&amp;#039;&amp;#039; (nicht zu verwechseln mit der US-amerikanischen Gesangsgruppe [[The Manhattans]]) eine Single mit den [[Rock’n’Roll]]-Liedern &amp;#039;&amp;#039;At the Hop&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Stood Up&amp;#039;&amp;#039; auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stephan Imming |url=https://smago.de/ws2/oldies/FREDDY-QUINN-smago-Serie-Schlag-79134/# |titel=Freddy Quinn – III. Aufstieg zum Superstar des Schlagers und des Kinos |werk=smago! Das Online-Magazin für deutsche Musik |datum=2016-03-27 |abruf=2025-01-27 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr holte ihn Jürgen Roland für die Krimireihe &amp;#039;&amp;#039;[[Stahlnetz]]&amp;#039;&amp;#039; in der Folge &amp;#039;&amp;#039;Die Tote im Hafenbecken&amp;#039;&amp;#039; für eine Nebenrolle als Spelunkensänger vor die Fernsehkamera. Danach trat Quinn in [[Spielfilm|Musikfilmen]] auf, die ihm als Hauptdarsteller auf den Leib geschrieben wurden und in denen er fast immer eine Figur mit dem Vornamen „Freddy“ spielte. An seiner Seite wirkten bekannte Schauspieler mit, darunter [[Walter Scherau]], [[Gustav Knuth]], [[Heidi Brühl]], [[Grethe Weiser]], [[Heinz Erhardt]], [[Gunnar Möller]], [[Ralf Wolter]] und [[Rik Battaglia]]. Der 1963 erstmals gezeigte Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Heimweh nach St. Pauli (Film)|Heimweh nach St. Pauli]]&amp;#039;&amp;#039; mit Freddy Quinn in der Hauptrolle wurde 1965 mit der &amp;#039;&amp;#039;Goldenen Leinwand&amp;#039;&amp;#039; für rund drei Millionen Kinozuschauer innerhalb von 18 Monaten ausgezeichnet. Er zählt damit zu den kommerziell erfolgreichsten Filmen seiner Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quinns melancholische Lieder, die meist vom Meer, der weiten Welt und von Abschied, Einsamkeit und Fernweh handelten, fanden in der [[Nachkriegszeit in Deutschland]] ein breites Publikum. Seine unter anderem von [[Bert Kaempfert]], [[Lotar Olias]], [[Ernst Bader]] und [[James Last]] komponierten und produzierten Seemannsballaden trug er in tiefem [[Bariton]] vor. Mit Titeln wie &amp;#039;&amp;#039;Heimweh, Heimatlos&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Der Legionär&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Die Gitarre und das Meer]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Unter fremden Sternen]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[La Paloma]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Junge, komm bald wieder]]&amp;#039;&amp;#039; hatte Quinn zwischen 1956 und 1966 sechs Nummer-eins-Hits in den bundesdeutschen Charts (insgesamt hatte er 26 Platzierungen in den deutschen Top-Ten) und war in dieser Zeit der erfolgreichste Unterhaltungssänger in der Bundesrepublik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt verkaufte er in seiner Karriere mehr als 60&amp;amp;nbsp;Millionen Tonträger und zählt neben [[Udo Jürgens]] und [[Peter Alexander]] zu den erfolgreichsten Schlagerstars in Deutschland und Österreich. Er wurde zum ersten bundesdeutschen „Schallplattenmillionär“.&amp;lt;ref&amp;gt;Rita Casale, Jürgen Oelkers, Rita Casale, Jürgen Oelkers, Rebekka Horlacher: &amp;#039;&amp;#039;Bildung und Öffentlichkeit.&amp;#039;&amp;#039; Verlagsgruppe Belz, Weinheim 2007. Mehr als 1000 weitere Lieder sind von ihm gesungen worden (Oliver Armknecht, Centauer 07/2011, S. 39). S.&amp;amp;nbsp;161&amp;lt;/ref&amp;gt; 1963 hatte sich sein Vermögen bereits versechsfacht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hausswald&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Freddy Quinn Hamburg 1971 003.jpg|mini|Freddy Quinn, 1971]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1966 sang Quinn den Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Wir (Lied)|Wir]]&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt; [https://deutschelieder.wordpress.com/2012/12/10/freddy-quinn-wir/ Der Chor der Anständigen. Zu Freddy Quinns „Wir“ (Text: Fritz Rotter)] &amp;lt;/ref&amp;gt; ein Lied gegen die aufkommende [[Studentenbewegung|Protest-]] und [[Hippie]]bewegung. Auf der A-Seite der Single thematisierte er in &amp;#039;&amp;#039;Eine Handvoll Reis&amp;#039;&amp;#039; den [[Vietnamkrieg]]. Danach verlegte er für einige Jahre seinen Hauptwohnsitz in die USA. Sein letzter Nummer-eins-Hit war &amp;#039;&amp;#039;100 Mann und ein Befehl&amp;#039;&amp;#039;, eine deutsche [[Coverversion]] des Titels &amp;#039;&amp;#039;[[The Ballad of the Green Berets]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Barry Sadler]], die 1966 veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ab den 1970er Jahren ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Freddyquinn retouched-2.jpg|mini|hochkant|Freddy Quinn, 1985]]&lt;br /&gt;
Von Ende Januar 1970 an wurde im [[St.-Pauli-Theater]] in Hamburg in 140 Vorstellungen das Volksstück &amp;#039;&amp;#039;[[Der Junge von St. Pauli]]&amp;#039;&amp;#039; mit Musik von Karl Geithner, Walter Heyer und Freddy Quinn aufgeführt, in dem Quinn selbst in der Rolle des Herrn Lehmkuhl auftrat. Es wurde 1971 auch im [[Renaissancetheater (Wien)|Renaissancetheater]] in Wien gezeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://musicallexikon.eu/inhalte/Junge_von_St_Pauli Freddy am St-.Pauli-Theater], abgerufen am 18. Mai 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab den 1970er Jahren unternahm Quinn Tourneen, gab Gastspiele und trat in Film und Fernsehen auf. Einen späten Höhepunkt seiner Karriere erreichte er, als er vor dem [[Fußball-Weltmeisterschaft 1974/Finalrunde|Finale]] der [[Fußball-Weltmeisterschaft 1974]] vor 78.000 Zuschauern im [[Olympiastadion München]] und 600&amp;amp;nbsp;Millionen Fernsehzuschauern mit den [[Fischer-Chöre]]n &amp;#039;&amp;#039;Das große Spiel&amp;#039;&amp;#039; sang.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ndr.de/kultur/geschichte/koepfe/freddyquinn123_page-3.html |titel=Die Stimme der Sehnsucht: Freddy Quinn ist 85 |hrsg=[[Norddeutscher Rundfunk|NDR]] |datum=2016-09-27 |abruf=2017-06-27 |sprache=de |kommentar=Teil 3 – „Spannende Jahrzehnte: die 70er- und 80-Jahre“}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er trat in den Musikshows &amp;#039;&amp;#039;[[Musik aus Studio B]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Zum Blauen Bock]]&amp;#039;&amp;#039; auf und spielte 1979 in der [[Heinz Erhardt|Heinz-Erhardt]]-[[Hommage]] &amp;#039;&amp;#039;[[Noch ’ne Oper]]&amp;#039;&amp;#039; mit. 1976 erschien sein Studioalbum &amp;#039;&amp;#039;[[It’s Country Time (1976)|It’s Country Time]]&amp;#039;&amp;#039;, das erste von insgesamt neun Country-Alben, die er seitdem aufnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1981 trat er in der [[Carnegie Hall]] in [[New York City|New York]] auf. Im selben Jahr erhielt er die Auszeichnung eines [[Ehren-Schleusenwärter]]s in Hamburg. Von 1982 bis 1984 moderierte Quinn acht Ausgaben der TV-Sendung &amp;#039;&amp;#039;It’s Country Time,&amp;#039;&amp;#039; in der [[Johnny Cash]], [[Wanda Jackson]], [[Dave Dudley]], [[Jerry Lee Lewis]], [[Emmylou Harris]], [[Truck Stop]] u. a. auftraten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Henning Harperath, Ralf Schönfeldt |url=https://www.fernsehserien.de/country-time |titel=Country Time |titelerg=D 1982–1984 |werk=[[fernsehserien.de]] |hrsg=[[imfernsehen]] |abruf=2021-07-24 |sprache=de}} &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quinn übernahm kleine Rollen in &amp;#039;&amp;#039;[[Heidi und Erni]]&amp;#039;&amp;#039; (1990) und der Fernsehserie &amp;#039;&amp;#039;[[Großstadtrevier]]&amp;#039;&amp;#039;. Als Sprecher war er in [[Scotland Yard (Spiel)#Hörspiele und Bücher|Scotland-Yard-Hörspielen]] zu hören, in denen er den Inspektor Mac McIntosh sprach, und als Sänger des Titelliedes der Zeichentrickserie &amp;#039;&amp;#039;[[Lucky Luke (Zeichentrickserie)|Lucky Luke]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2003 nahm die [[German American Country Music Federation]] Quinn in die deutsche Country Hall of Fame auf, und in [[Erfurt]] wurde ihm von Laudator [[Jonny Hill]] der deutsche Country Music Award überreicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Brigitta Klinger, Eduard Klinger |url=https://www.freddy-quinn-archiv.at/auszeichnungen/ |titel=Auszeichnungen |titelerg=COUNTRY MUSIC AWARD |werk=freddy-quinn-archiv.at |hrsg=Brigitta Klinger, Eduard Klinger |abruf=2021-07-24 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Peter Bischoff]] |url=https://www.gettyimages.de/detail/nachrichtenfoto/freddy-quinn-verleihung-11-country-music-award-erfurt-nachrichtenfoto/181008753 |titel=Freddy Quinn (wurde in die ‚Country Hall of Fame‘ aufgenommen) |titelerg=Freddy Quinn (wurde in die „Country Hall of Fame“ aufgenommen), Verleihung 11. „Country Music Award“, Erfurt, Thüringen, Deutschland, Europa, „Erfurt, Thüringen, Deutschland, Europaer Messehalle“, 28.2.2003, Bühne, Preis, Auszeichnung, Sänger, (Photo by Peter Bischoff/Getty Images) |werk=gettyimages.de |hrsg=[[Getty Images]] |abruf=2021-07-24 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Online-Magazin &amp;#039;&amp;#039;countrymusicnews.de&amp;#039;&amp;#039; nannte Quinn zu seinem 75.&amp;amp;nbsp;Geburtstag im Jahr 2006 „einen der Wegbereiter für die Countrymusic in Deutschland“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=CMN Hamburg |url=https://www.countrymusicnews.de/aktuelle-nachrichten/1798-freddy-quinn-wird-heute-75-jahre |titel=Freddy Quinn wird heute 75 Jahre alt |titelerg=Wir schreiben den 27. September 1931 und in Niederfladnitz, Niederösterreich, erblickt Franz Eugen Helmut Manfred Niedl-Petz das Licht. |werk=countrymusicnews.de |hrsg=CountryMusicNews.de |datum=2006-09-27 |abruf=2021-07-24 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Tod seiner Ehefrau im Jahr 2008 beendete Freddy Quinn seine Bühnenkarriere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2025 meldete sich der inzwischen 93-jährige Quinn mit einer Autobiografie &amp;#039;&amp;#039;Wie es wirklich war&amp;#039;&amp;#039; zurück. Das gemeinsam mit dem Journalisten [[Daniel Böcking]] verfasste Buch hat auch laut Quinn das Ziel, mit Halbwahrheiten und Legenden über den Sänger aufzuräumen, etwa dessen Seemann-Image oder die Identität seines Vaters.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=NDR |url=https://www.ndr.de/kultur/buch/Freddy-Quinn-macht-klar-Schiff-und-erzaehlt-Wie-es-wirklich-war,quinn136.html |titel=Autobiografie von Freddy Quinn: Was er jetzt über seinen Vater offenbart |sprache=de |abruf=2025-05-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Manche Kritiker fragen, wie wahr diese Version von Quinns Geschichte nun sei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=David Baum |url=https://www.stern.de/kultur/buecher/freddy-quinn--wie-wahr-ist-seine-neue-familiengeschichte--35739062.html |titel=Freddy Quinn: Wie wahr ist seine neue Familiengeschichte? |hrsg=Stern |datum=2025-05-23 |abruf=2025-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zirkusaktivitäten ===&lt;br /&gt;
Quinn trat als gelernter [[Zirkus]]-Akrobat zuweilen mit spektakulären ungesicherten Auftritten auf dem Hochseil in Erscheinung, insbesondere in der populären TV-Sendung &amp;#039;&amp;#039;[[Stars in der Manege]]&amp;#039;&amp;#039; (1964, 1968, 1972, 1974, 1978). Für seine Darbietungen und sein Engagement für den Zirkus wurde ihm der „Zirkus-Oscar“ verliehen. Von 1981 bis 1984 moderierte er die ZDF-Sendung &amp;#039;&amp;#039;Zirkus, Zirkus&amp;#039;&amp;#039;, in der er auch Regie führte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fernsehserien.de/zirkus-zirkus#google_vignette Zirkus im ZDF], abgerufen am 18. Mai 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
Der Wahlhamburger Quinn lebte über Jahrzehnte in einem Haus in [[Hamburg-Poppenbüttel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1950er Jahren lernte Freddy Quinn [[Lilli Blessmann]] kennen, mit der er bis zu ihrem Tod im Januar 2008 zusammenlebte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schlagerplanet.com/news/wissenswertes/wikis-biografien/freddy-quinn-wiki-biografie-des-saengers-4927.html |titel=Junge, komm bald wieder: Die Freddy Quinn Biografie |hrsg=schlagerplanet.com |datum=2013-03-12 |abruf=2018-10-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Öffentlichkeit trat Blessmann als seine Managerin auf; die Ehe mit Quinn wurde erst 2004 durch einen Gerichtsprozess bekannt: Quinn wurde [[Steuerhinterziehung (Deutschland)|Steuerhinterziehung]] in Höhe von rund 900.000&amp;amp;nbsp;Euro zwischen 1998 und 2002 vorgeworfen. Er hatte bei seiner Steuererklärung gegenüber dem Hamburger Finanzamt die Schweiz als Hauptwohnsitz angegeben, wo er in [[Tenero-Contra]] am [[Lago Maggiore]] zeitweise eine Wohnung nutzte. Vor Gericht war er geständig und hatte zuvor die Steuerschuld bereits beglichen. Das [[Landgericht Hamburg]] verurteilte ihn im November 2004 zu einer zweijährigen [[Freiheitsstrafe (Deutschland)|Freiheitsstrafe]], die zur [[Strafaussetzung zur Bewährung|Bewährung]] ausgesetzt wurde, und einer [[Auflage (Justiz)|Auflage]] von 150.000&amp;amp;nbsp;€.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/panorama/urteil-zwei-jahre-auf-bewaehrung-fuer-freddy-quinn-a-329096.html |titel=Zwei Jahre auf Bewährung für Freddy Quinn |werk=[[Der Spiegel (online)]] |datum=2004-11-22 |abruf=2016-09-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Miehling: &amp;#039;&amp;#039;Gewaltmusik – Musikgewalt&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 2006, ISBN 3-8260-3394-9, S.&amp;amp;nbsp;306&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Ende seiner Bühnenkarriere tritt Quinn nicht mehr öffentlich in Erscheinung und gibt nur gelegentlich Interviews. Am 2. Mai 2023 heiratete er seine Lebenspartnerin Rosi.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.schlager.de/news/2021/09/27/freddy-quinn-mit-90-traut-er-sich-zum-ersten-mal/ |wayback=20211018212205 |text=Freddy Quinn – Mit 90 traut er sich zum ersten Mal }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.focus.de/kultur/musik/mit-91-jahren-schlager-legende-freddy-quinn-hat-erneut-geheiratet_id_192731326.html |titel=Mit 91 Jahren: Schlager-Legende Freddy Quinn hat geheiratet |hrsg=Focus |datum=2023-05-03 |abruf=2023-05-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.mdr.de/meine-schlagerwelt/freddy-quinn-hat-geheiratet-hochzeit-mit-partnerin-rosi-100.html |wayback=20230503143705 |text=Hochzeit mit 91: Freddy Quinn hat sich getraut}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Sommer 2024 zog er mit ihr auf einen Bauernhof in Schleswig-Holstein und bot sein Haus in Hamburg-Poppenbüttel zum Verkauf an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.t-online.de/-/100441526 |titel=Idyllischer Hof auf dem Land: Das ist das neue Anwesen von Schlager-Legende Freddy Quinn |datum=2024-07-05 |sprache=de |abruf=2024-07-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hamburg.t-online.de/region/hamburg/id_100604086/freddy-quinn-niemand-kauft-die-villa-des-schlagerstars-in-hamburg.html |titel=Schlager-Legende wird Villa an der Alster nicht los |abruf=2025-02-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quinn spricht sieben und singt in zwölf Sprachen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.handelsblatt.com/panorama/reise-leben/freddy-quinn-wird-80-quinn-spricht-sieben-sprachen/4664386-2.html |titel=Freddy Quinn wird 80 – Entertainer kehrt nicht auf Bühne zurück |titelerg=Quinn spricht sieben Sprachen |hrsg=Handelsblatt |datum=2011-09-27 |abruf=2015-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie ==&lt;br /&gt;
{{Eingebundene Diskografie|Freddy Quinn/Diskografie|Überschrift=Studioalben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Freddy Quinn Steckbrief.jpg|mini|Steckbrief Freddy Quinns auf einer Autogrammkarte]]&lt;br /&gt;
Der Film &amp;#039;&amp;#039;Die Gitarre und das Meer&amp;#039;&amp;#039; wurde 1959 mit einem [[Bambi (Auszeichnung)|Bambi]] als erfolgreichster Film des Jahres ausgezeichnet. 1960, 1961, 1962 und 1963 erhielt Quinn den Goldenen, 1964 den Silbernen und 1965 den Bronzenen [[Bravo Otto]]. Für seine Verdienste um die Verbreitung deutschen Liedgutes in aller Welt erhielt Quinn 1984 von Bundespräsident [[Karl Carstens]] den [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland]] I.&amp;amp;nbsp;Klasse (auch bekannt als &amp;#039;&amp;#039;Bundesverdienstkreuz&amp;#039;&amp;#039;) verliehen. 1992 wurde er mit dem [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Großen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich]] bedacht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zeit-99&amp;quot; /&amp;gt; Anlässlich seines 65.&amp;amp;nbsp;Geburtstages wurde er 1996 vom Senat der Freien und Hansestadt Hamburg mit der [[Biermann-Ratjen-Medaille]] für seine künstlerischen Verdienste um die Stadt Hamburg geehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Dank für seinen [[ehrenamt]]lichen Auftritt als Moderator mit den Kindern der Arbeiterwohlfahrt (AWO) [[Coburg]] und ihrem Projekt „Circus-Circus“ im Kongresshaus Coburg wurde ihm zu Ehren im Juli 2001 ein noch namenloser Platz vor der AWO Coburg als „Freddy-Quinn-Platz“ benannt. Im Juni 2006, bei seinem zweiten Besuch in Coburg, wurde Quinn zum Freund und Ehrenmitglied der AWO Coburg ernannt. Er wurde zudem offiziell im Rathaus von Coburg empfangen und trug sich in das Goldene Buch der Stadt ein. 2006 erhielt er auch den &amp;#039;&amp;#039;[[Goldener Rathausmann (Wien)|Goldenen Rathausmann]]&amp;#039;&amp;#039; der Stadt Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Quinn hatte 1968 unter der Regie von [[Hans Mahler]] einen Gastauftritt im Hamburger [[Ohnsorg-Theater]] in der Komödie &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kartenlegerin]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Wilfried Wroost]]. Seine Schauspielkollegen waren unter anderem [[Heidi Kabel]], [[Edgar Bessen]], [[Otto Lüthje]], [[Jochen Schenck]], [[Erna Raupach-Petersen]] und als weiterer Gast [[Willy Millowitsch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1956 wurde der Grundstock des Freddy-Quinn-Archivs in Wien gelegt, einer heute umfangreichen Sammlung von fast allen Tonträgern und Videos des Künstlers sowie Fotos, Plakaten, Programmheften und Presseberichten usw., das nach Anmeldung besucht werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Internetquelle |url=https://www.freddy-quinn-archiv.at/ |titel=Freddy-Quinn-Archiv |hrsg=Klinger, Wien |abruf=2017-02-18}} &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; {{Literatur |Autor=Sabine M. Gruber |Titel=111 Orte der Musik in Wien, die man erlebt haben muss |Verlag=Emons Verlag |Ort=Köln |Datum=2018 |ISBN=978-3-7408-0348-3}} &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; {{Internetquelle |autor=Clemens Marschall |url=https://www.zeit.de/2019/01/freddy-quinn-fans-schlagersaenger-leidenschaft-sammlung |titel=Im Hafen der Sehnsucht |werk=Die Zeit Online |datum=2018-12-31 |abruf=2019-01-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2006 wurde im Rahmen einer Freddy-Quinn-Jubiläumsausstellung zu seinem 75.&amp;amp;nbsp;Geburtstag und seiner ein halbes Jahrhundert währenden Karriere ein Teil der Sammlung im [[Bezirksmuseum Josefstadt|Bezirksmuseum Wien-Josefstadt]] gezeigt. Bei der Eröffnung war Quinn anwesend.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wien.gv.at/rk/msg/2006/0901/005.html |titel=Große Freddy-Quinn-Ausstellung im Bezirksmuseum 8 |hrsg=wien.at Stadt Wien |datum=2006-09-01 |abruf=2017-02-18 |archiv-datum=2017-02-19 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170219100918/https://www.wien.gv.at/rk/msg/2006/0901/005.html |offline=1 |archiv-bot=2025-02-14 01:10:55 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
=== Kino ===&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste|liste=&lt;br /&gt;
* 1954: [[Canaris (Film)|Canaris]]&amp;lt;ref&amp;gt; Anmerkung: Freddy Quinn ist in diesem Film nicht zu sehen und singt auch nicht. Er ist jedoch bei einem Instrumentalstück auf der Gitarre zu hören. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1957: [[Die große Chance (1957)|Die große Chance]]&lt;br /&gt;
* 1958: [[Heimatlos (1958)|Heimatlos]]&lt;br /&gt;
* 1959: [[Freddy, die Gitarre und das Meer]]&lt;br /&gt;
* 1959: [[Freddy unter fremden Sternen]]&lt;br /&gt;
* 1960: [[Freddy und die Melodie der Nacht]]&lt;br /&gt;
* 1960: [[Weit ist der Weg]]&lt;br /&gt;
* 1961: [[Nur der Wind (Film)|Nur der Wind]]&lt;br /&gt;
* 1961: [[Freddy und der Millionär (Film)|Freddy und der Millionär]]&lt;br /&gt;
* 1962: [[Freddy und das Lied der Südsee (Film)|Freddy und das Lied der Südsee]]&lt;br /&gt;
* 1963: [[Heimweh nach St. Pauli (Film)|Heimweh nach St. Pauli]]&lt;br /&gt;
* 1964: [[Freddy und das Lied der Prärie]]&lt;br /&gt;
* 1964: [[Freddy, Tiere, Sensationen]]&lt;br /&gt;
* 1971: [[Haie an Bord]]&lt;br /&gt;
* 1983: [[Die wilden Fünfziger]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fernsehen (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste|liste=&lt;br /&gt;
* 1958: [[Stahlnetz]] (TV-Serie) – [[Stahlnetz: Die Tote im Hafenbecken|Die Tote im Hafenbecken]]&lt;br /&gt;
* 1967: Heimweh nach St. Pauli (Bühnenfassung fürs TV)&lt;br /&gt;
* 1968: Die Kartenlegerin (TV)&lt;br /&gt;
* 1971: Der Junge von St. Pauli (TV)&lt;br /&gt;
* 1987: [[Großstadtrevier]] – Robin Hood (TV-Serie)&lt;br /&gt;
* 1990: [[Heidi und Erni]] – Zirkusluft (TV-Serie)&lt;br /&gt;
* 1991: Großstadtrevier – Fährmann, hol’ röver (TV-Serie)&lt;br /&gt;
* 2004: Erbin mit Herz (TV)&lt;br /&gt;
* 2004: [[In aller Freundschaft]] – Die Kraft der Liebe (244) (TV-Serie)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bücher ===&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Freddy Quinn | Titel=Lieder, die das Leben schrieb | Verlag=[[Wilhelm Limpert]] Verlag | Ort=Frankfurt am Main | Datum=1960}} &lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=[[Elmar Kraushaar]] | Titel=Freddy Quinn – Ein unwahrscheinliches Leben | Verlag=Atrium Verlag | Ort=Zürich | Datum=2011 | ISBN=978-3-85535-390-3}} &lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Freddy Quinn, [[Daniel Böcking]] | Titel=Freddy Quinn – Die Autobiografie: Wie es wirklich war | Verlag=Hannibal Verlag | Ort=Höfen | Datum=2025-05-22 | ISBN=978-3-85445-790-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeitschriftenartikel ===&lt;br /&gt;
* [[Christian Ankowitsch]]: [http://www.zeit.de/1999/37/199937.gr._geschichte_q.xml &amp;#039;&amp;#039;„Mein Leben hört sich an wie eine Erfindung“: Ein Gespräch mit dem Sänger und Schauspieler&amp;amp;nbsp;…&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 37/1999.&lt;br /&gt;
* Stefan Frommann: [https://www.welt.de/kultur/article68d28dcf6199625f8c0fa883/Freddy-Quinn-exklusiv-im-Interview-zum-94-Nicht-mein-ganzes-Leben-war-eine-Erfindung.html &amp;#039;&amp;#039;„Erfolg ist die größte Katastrophe, die mir passieren konnte.“&amp;#039;&amp;#039;] Ein Interview mit Freddy Quinn vor dessen 94. Geburtstag. In: Die Welt, 27. September 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0703843}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118743198|TEXT=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.freddy-quinn-archiv.at/ |titel=Freddy-Quinn-Archiv, Wien |abruf=2017-07-25 |sprache=de-DE}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.ndr.de/kultur/geschichte/koepfe/Die-Stimme-der-Sehnsucht-Freddy-Quinn,freddyquinn123.html |titel=Die Stimme der Sehnsucht: Freddy Quinn ist 85 |hrsg=Norddeutscher Rundfunk NDR.de |datum=2016-09-27 |abruf=2017-07-25 |sprache=de}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor= |url=https://www.ndr.de/kultur/musik/Freddy-Quinn-Die-Stimme-der-Seemanns-Romantik,freddyquinn123.html |titel=94 Jahre Freddy Quinn: Die Stimme der Seemanns-Romantik |hrsg=Norddeutscher Rundfunk NDR.de |datum=2025-09-28 |abruf=2025-09-28}}&lt;br /&gt;
* {{MusicBrainz Künstler|id=9f23b139-e3b7-49c4-b17c-460c5d50ae52}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Deutschland beim Eurovision Song Contest&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Interpreten beim Eurovision Song Contest 1956&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Freddy Quinn&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118743198|LCCN=no2006002926|VIAF=62344112}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Quinn, Freddy}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freddy Quinn| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AWO-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlagersänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudonym]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interpret eines deutschen Beitrags beim Eurovision Song Contest]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich (1952)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um das Land Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Biermann-Ratjen-Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Paul-Lincke-Ringes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellender Künstler (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hardegg, Niederösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kochgasse 8]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1931]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Quinn, Freddy&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Nidl-Petz, Manfred; Nidl, Franz Eugen Helmuth Manfred (Geburtsname); Quinn, Manfred Eugen Franz (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Schlagersänger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. September 1931&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]], [[Niederfladnitz]] oder [[Pula]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Star Flyer</name></author>
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