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	<title>Fred Wander - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T03:39:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fred_Wander&amp;diff=432663&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Shaun92: Literatur ergänzt</title>
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		<updated>2025-12-14T18:51:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Literatur ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fred Wander&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren als &amp;#039;&amp;#039;Fritz Rosenblatt&amp;#039;&amp;#039; [[5. Januar|5. Jänner]] [[1917]] in [[Wien]], [[Österreich-Ungarn]]; gestorben [[10. Juli]] [[2006]] in Wien) war ein [[österreich]]ischer [[Schriftsteller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Maxie Wander &amp;amp; Fred Wander - Waldfriedhof Kleinmachnow - Mutter Erde fec.JPG|mini|Grabstein für [[Maxie Wander]] und Fred Wander auf dem Waldfriedhof Kleinmachnow]]&lt;br /&gt;
Fritz Rosenblatt wuchs in ärmlichen Verhältnissen als Sohn [[Galizien|galizischer]] Zuwanderer auf. Er besuchte in Wien die [[Volksschule|Volks-]] und [[Hauptschule]], war drei Jahre [[Lehrling]] im Textilhandel und danach in verschiedenen Berufen tätig. Nach dem [[Anschluss Österreichs]] 1938 gelang ihm über die [[Schweiz]] die Flucht nach Frankreich, wo er nach Kriegsbeginn als „feindlicher Ausländer“ [[Internierung|interniert]] wurde. Er konnte nach [[Marseille]] fliehen und wurde schließlich 1942 nach einem Fluchtversuch in die Schweiz von dort an die Vichy-Polizei ausgeliefert. Rosenblatt wurde über das [[Sammellager Drancy]] in das [[KZ Auschwitz]] [[Deportation|deportiert]] und im April 1945 aus dem Konzentrationslager [[KZ Buchenwald|Buchenwald]] befreit. Seine Eltern wurden im KZ Auschwitz ermordet. Er kehrte zurück nach Österreich und arbeitete als Journalist und Fotoreporter. 1950 trat er der [[Kommunistische Partei Österreichs|Kommunistischen Partei Österreichs]] (KPÖ) bei. Ab 1950 nennt er sich Fred Wander.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora |url=https://www.buchenwald.de/geschichte/biografien/ltg-ausstellung/fred-wander |titel=Fred Wander |sprache=de |abruf=2025-11-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1955 nahm Fred Wander am ersten Studiengang des [[Deutsches Literaturinstitut Leipzig|Literaturinstituts „Johannes R. Becher“]] in Leipzig teil. 1956 heiratete Wander seine Frau [[Maxie Wander|Maxie]], geborene Elfriede Brunner. Mit ihr, einer später – seit den siebziger Jahren – bekannten Schriftstellerin, übersiedelte er 1958 nach [[Kleinmachnow]] in die [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. Hier arbeitete er als freischaffender Schriftsteller. 1977 starb Maxie Wander. Fred Wander heiratete 1982 seine dritte Frau Susanne, verließ gemeinsam mit ihr 1983 die DDR endgültig und ließ sich erneut in Wien nieder. Er starb am 10. Juli 2006 nach schwerer Krankheit in seiner Wiener Wohnung und wurde in Kleinmachnow begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Werk setzte er sich insbesondere mit seinen Erfahrungen in den deutschen Vernichtungslagern während der Nazi-Diktatur auseinander. Als sein Schlüsselwerk gilt der Roman &amp;#039;&amp;#039;Der siebente Brunnen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu diesem Roman vgl. Anja Thiele: &amp;#039;&amp;#039;Die Shoah in der Literatur der DDR&amp;#039;&amp;#039;. Heidelberg 2024. S. 83–113.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seinem Selbstverständnis sah er sich in der Tradition [[Chassidismus|chassidischer]] Geschichtenerzähler. Neben Romanen und Erzählungen veröffentlichte Fred Wander Theaterstücke, Reiseliteratur und Jugendbücher.&amp;lt;ref&amp;gt;Anne Herzberg: Die Fröhlichkeit im Schrecken, Freitag vom 29. Juni 2007, S. 14&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Grab befindet sich auf dem [[Waldfriedhof Kleinmachnow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1966 [[Theodor-Fontane-Preis für Kunst und Literatur (Bezirk Potsdam)|Theodor-Fontane-Preis des Bezirks Potsdam]]&lt;br /&gt;
* 1972 [[Heinrich-Mann-Preis]]&lt;br /&gt;
* 1996 [[Österreichischer Würdigungspreis für Literatur]]&lt;br /&gt;
* 2003 [[Theodor-Kramer-Preis]]&lt;br /&gt;
* 2006 [[Literaturpreis der Stadt Wien]]&lt;br /&gt;
* 2009 [[Wingate Literary Prize]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vierundzwanzig Stunden aus dem Leben eines Reporters&amp;#039;&amp;#039;, 1954&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Taifun über den Inseln&amp;#039;&amp;#039;, 1957&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Korsika – noch nicht entdeckt&amp;#039;&amp;#039;, 1959&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bandidos&amp;#039;&amp;#039;, 1963&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Doppeltes Antlitz. Pariser Impressionen&amp;#039;&amp;#039;, 1966 (mit 174 Fotografien von Fred und Maxie Wander)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nicole&amp;#039;&amp;#039;, 1971&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der siebente Brunnen&amp;#039;&amp;#039;, 1971; Neuauflage 2005&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Holland auf den ersten Blick&amp;#039;&amp;#039;, 1972&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Zimmer in Paris&amp;#039;&amp;#039;, 1975&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Provenzalische Reise&amp;#039;&amp;#039;, 1978&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hotel Baalbek&amp;#039;&amp;#039;, 1991, Neuveröffentlichung 2007 mit Nachwort von [[Erich Hackl]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Josua läßt grüßen. Der Bungalow. Zwei Stücke&amp;#039;&amp;#039;, 1979&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das taubengraue Haus&amp;#039;&amp;#039;, 1977&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Patrique, Patrique&amp;#039;&amp;#039;, 1983&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das gute Leben&amp;#039;&amp;#039;, 1996, erweiterte Neuausgabe 2006 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Das gute Leben oder Von der Fröhlichkeit im Schrecken. Erinnerungen&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 3-89244-855-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Herausgebertätigkeit&lt;br /&gt;
* Maxie Wander: &amp;#039;&amp;#039;Leben wär&amp;#039; eine prima Alternative. Tagebücher und Briefe&amp;#039;&amp;#039;, 1979&lt;br /&gt;
* Maxie Wander: &amp;#039;&amp;#039;Ein Leben ist nicht genug. Tagebuchaufzeichnungen und Briefe.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben und mit einem Vorwort von Fred Wander, 1990. ISBN 3-518-45963-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walter Grünzweig, Ursula Seeber (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Fred Wander, Leben und Werk&amp;#039;&amp;#039;, Weidle Verlag Bonn 2005, ISBN 978-3-931135-88-1&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=fred-wander|lemma=Wander, Fred|autor=[[Bernd-Rainer Barth]]|band=2|idNum=3688}}&lt;br /&gt;
* Konstantin Kaiser: &amp;#039;&amp;#039;Wander, Fred.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Andreas B. Kilcher]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Metzler Lexikon der deutsch-jüdischen Literatur. Jüdische Autorinnen und Autoren deutscher Sprache von der Aufklärung bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; 2., aktualisierte und erweiterte Auflage. Metzler, Stuttgart/Weimar 2012, ISBN 978-3-476-02457-2, S. 523f.&lt;br /&gt;
* Erin McGlothin: &amp;#039;&amp;#039;Fred Wander: Between Exile Studies and Holocaust Studies.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;German Studies Review.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 48 (2025), Nr. 3, October 2025, S. 427–445.&lt;br /&gt;
* Susanne Blumesberger, Michael Doppelhofer, Gabriele Mauthe: &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch österreichischer Autorinnen und Autoren jüdischer Herkunft 18. bis 20. Jahrhundert]].&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;S–Z, Register.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der Österreichische Nationalbibliothek. Saur, München 2002, ISBN 3-598-11545-8, S. 1425.&lt;br /&gt;
* {{Deutsche Biographie |SFZ=138924|Name=Fred Wander}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119380889}}&lt;br /&gt;
* https://www.literaturepochen.at/exil/a5078.html&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Wander,_Fred}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0910774}}&lt;br /&gt;
* [https://www.literaturepochen.at/exil/multimedia/pdf/wanderhannes.pdf Vortrag] vor der Österreichischen Gesellschaft für Germanistik. [[Hans Höller (Germanist)|Hans Höller]]: &amp;#039;&amp;#039;Erzählen als Erinnern und Widerstand. Fred Wanders´&amp;quot;Der siebente Brunnen&amp;quot; im Kontext der Literatur über die Shoa.&amp;#039;&amp;#039; Tagung &amp;quot;Judentum und Antisemitismus in der Literatur und Germanistik Österreichs, Studien zum 20. Jahrhundert&amp;quot;, Wien, Juni 2001; PDF-Datei 108 kB&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/33153 Fred-Wander-Archiv] im Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste, Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119380889|LCCN=n/81/26630|VIAF=73880584}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wander, Fred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autobiografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kinder- und Jugendliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPÖ-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überlebender des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeuge des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudonym]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Immigrant in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Immigrant in der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1917]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wander, Fred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rosenblatt, Fritz (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Januar 1917&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Juli 2006&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Shaun92</name></author>
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