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	<title>Fred Halliday - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: Bild ergänzt</title>
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		<updated>2026-03-12T22:20:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Professor Fred Halliday in 2009.png|mini|Fred Halliday]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Simon Frederick Peter Halliday&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Februar]] [[1946]] in [[Dublin]]; † [[26. April]] [[2010]] in [[Barcelona]]) war ein [[Republik Irland|irischer]] [[Schriftsteller]] und [[Politikwissenschaft]]ler auf dem Feld der [[Internationale Beziehungen|Internationalen Beziehungen]]. Besondere Schwerpunkte seiner akademischen und publizistischen Tätigkeit waren [[Revolution#Soziologischer Revolutionsbegriff|revolutionäre Bewegungen]], die Zusammenhänge zwischen [[Nord-Süd-Konflikt|Nord-Süd-]] und [[Ost-West-Konflikt]] sowie der [[Naher Osten|Nahe und Mittlere Osten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Fred Halliday wuchs als Sohn des englischen Kaufmanns Arthur Halliday und der Irin Rita Halliday (geborene Finigan) in Irland in der Nähe der Grenze zum [[Vereinigtes Königreich|britischen]] [[Nordirland]] und in [[England]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akademische Laufbahn ===&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch einer privaten Schule in [[Dundalk (Irland)|Dundalk]] ([[County Louth]]) und des [[Ampleforth College]] in [[North Yorkshire]] studierte er am [[Queen’s College (Oxford)|Queen’s College]] der [[University of Oxford|Universität Oxford]] Philosophie, Politik und Wirtschaft und erwarb dort 1967 den [[Bachelor]] (B.A.). Seinen [[Master]] (M.Sc.) erwarb er anschließend an der [[School of Oriental and African Studies]] der [[Universität London]]. Seine [[Dissertation]] zu den Außenbeziehungen der [[Volksrepublik Jemen]] begann er 1969 an der [[London School of Economics]] (LSE), den abschließenden [[Doktorgrad]] (Ph.D.) erwarb er dort jedoch erst 1985. Von 1973 bis 1985 gehörte er dem linksorientierten [[Think Tank]] Transnational Institute an. Von 1989 bis 1992 war er Vorsitzender des Forschungsbeirats des [[Royal Institute of International Affairs]] (Chatham House). Später wirkte er im Forschungsbeirat des der britischen [[Labour Party]] nahestehenden Foreign Policy Centres, außerdem beriet er staatliche Institutionen und private Unternehmen in Fragen der internationalen Politik und hielt Vorlesungen an Universitäten und diplomatischen Akademien in zahlreichen Ländern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;memorandum&amp;quot; /&amp;gt; 2002 wurde er zum Mitglied der [[British Academy]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.britac.ac.uk/fellowship/directory/dec.cfm?member=4374 | wayback=20160220131054 | text=Fred Halliday}}, Eintrag auf der Webseite der British Academy, abgerufen am 12. Oktober 2012 (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1983 begann er seine Tätigkeit als Dozent an der LSE, bevor er dort 1985 eine Professur für Internationale Beziehungen übertragen bekam, die er bis 2008 ausfüllte. Von 1986 bis 1989 war er Vorsitzender des Fachbereichs, von 1994 bis 1998 gehörte er als einer von sechs „Academic Governors“ dem Aufsichtsgremium der Hochschule an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;memorandum&amp;quot; /&amp;gt; Von 2000 bis 2002 war er parallel zu seiner Professur Gründungsdirektor des Zentrums für Menschenrechtsstudien an der LSE. 2002 bis 2003 musste er seine Arbeit krankheitsbedingt stark einschränken. Von 2004 bis 2008 war er an der LSE Inhaber der 1936 gestifteten Montague-Burton-Professur für Internationale Beziehungen. Ab 2004 lebte er teilweise in Barcelona. 2008 verließ er die LSE und nahm ein Angebot der katalanischen Forschungsstiftung (ICREA) an, als forschender Professor am Institut für Internationale Studien Barcelona (IBEI) tätig zu werden. Der LSE blieb er weiterhin verbunden – sein im Nachhinein bekanntestes Engagement war seine Intervention gegenüber der Leitung der LSE, als er unter Berufung auf seine langjährige Fachkenntnis der [[Libyen|libyschen]] Regierung früh vor der engen Zusammenarbeit mit der [[Muammar al-Gaddafi|Gaddafi]]-Stiftung warnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Anthony Barnett: [https://www.opendemocracy.net/en/opendemocracyuk/fred-halliday-was-right-lse-gaddafi-money-and-what-is-missing-from-woolf/ &amp;#039;&amp;#039;Fred Halliday was right: The LSE, Gaddafi money and what is missing from the Woolf Report&amp;#039;&amp;#039;], in: &amp;#039;&amp;#039;openDemocracy&amp;#039;&amp;#039; vom 1. Dezember 2011, abgerufen am 10. Oktober 2012 (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem seine Warnungen erfolglos geblieben waren, entwickelte sich im Frühjahr 2011 (und damit nach Halliday Tod) aus dem Libyen-Engagement der größte Skandal der Geschichte der renommierten Hochschule, der zum Rücktritt ihres Präsidenten führte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,748973,00.html &amp;#039;&amp;#039;Libyen-Affäre zwingt Unichef zum Abgang&amp;#039;&amp;#039;], in: &amp;#039;&amp;#039;Spiegel Online&amp;#039;&amp;#039; vom 4. März 2011, abgerufen am 10. Oktober 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; An der LSE sind mehrere Förderpreise nach ihm benannt, darunter der jährlich vergebene Fred-Halliday-Preis für die beste Magisterarbeit im Fach Theorien der Internationalen Beziehungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lse.ac.uk/language-centre/exchanges-study-trips-and-funding/the-fred-halliday-language-award &amp;#039;&amp;#039;The Fred Halliday Language Award&amp;#039;&amp;#039;], auf der Webseite der LSE, abgerufen am 10. Oktober 2012 (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ein Verfechter des Gedankens, dass in einer globalisierten Welt Fremdsprachenkompetenz für das gegenseitige Verstehen über kulturelle Grenzen hinweg unabdingbar sei, beherrschte er rund zwölf Sprachen fließend, darunter Arabisch, Persisch, Deutsch, Französisch, Russisch und Spanisch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Darwish&amp;quot; /&amp;gt; Seit 1965 bereiste er den Nahen und Mittleren Osten ausführlich, erkundete dabei jedes Land zwischen Afghanistan und Marokko und hielt in den meisten davon Vorlesungen. Er traf sich mit vielen der wichtigsten politischen, militärischen und religiösen Führer der islamischen Welt.&amp;lt;ref&amp;gt;Susie Linfield: [http://www.thenation.com/article/170917/journeys-fred-halliday# &amp;#039;&amp;#039;The Journeys of Fred Halliday&amp;#039;&amp;#039;], in: &amp;#039;&amp;#039;The Nation&amp;#039;&amp;#039; vom 19. November 2012 (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sein größtes akademisches Vorbild bezeichnete er den französischen Historiker und Orientalisten [[Maxime Rodinson]], großen Einfluss hatten außerdem [[Isaac Deutscher]], Bill Warren und [[Ernest Gellner]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;achievements&amp;quot;&amp;gt;Alejandro Colas und George Lawson: [http://eprints.lse.ac.uk/30153/1/Fred%20Halliday%20achievements%20ambivalances%20openings%20%28lsero%29.pdf &amp;#039;&amp;#039;Fred Halliday: achievements, ambivalences and openings&amp;#039;&amp;#039;] (PDF, 44&amp;amp;nbsp;kB, 27 Seiten), in: &amp;#039;&amp;#039;Millennium&amp;#039;&amp;#039; 39 (2)/2010, abgerufen am 29. September 2012 (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Publizistische Tätigkeit ===&lt;br /&gt;
Parallel zu seinen Studien engagierte er sich zunächst in der Studentenbewegung politisch und entwickelte sich zu einem prominenten journalistischen Kommentator innerhalb des linken Spektrums in Großbritannien. Seine erste Buchveröffentlichung hatte er 1969 (im Alter von 23 Jahren) als Herausgeber von Schriften des 1967 verstorbenen intellektuellen Mentors der [[Neue Linke|Neuen Linken]], Isaac Deutscher. Von 1969 bis 1983 war er Redaktionsmitglied der [[Marxismus|marxistisch]] ausgerichteten Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[New Left Review]]&amp;#039;&amp;#039;, nachdem er bereits seit 1968 der Redaktion der linksradikalen Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[The Black Dwarf]]&amp;#039;&amp;#039; angehört hatte. Ab 1979 veröffentlichte er bis 1991 häufig Artikel in &amp;#039;&amp;#039;[[Marxism Today]]&amp;#039;&amp;#039; und bis 1998 in &amp;#039;&amp;#039;[[New Statesman]]&amp;#039;&amp;#039;. Seit 1977 schrieb er für den &amp;#039;&amp;#039;Middle East Report&amp;#039;&amp;#039; des Middle East Research and Information Project (MERIP) in Washington.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 2004 und 2009 schrieb Halliday Kolumnen zur internationalen Politik für die Internet-Plattform &amp;#039;&amp;#039;openDemocracy.net&amp;#039;&amp;#039; und parallel dazu für &amp;#039;&amp;#039;[[La Vanguardia (Barcelona)|La Vanguardia]]&amp;#039;&amp;#039;, die größte Tageszeitung [[Katalonien]]s. Zahlreiche Artikel veröffentlichte er auch in den Zeitungen &amp;#039;&amp;#039;[[The Guardian]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[The Independent]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[The Observer]]&amp;#039;&amp;#039; und anderen britischen und internationalen Periodika. Während seiner Londoner Zeit trat er häufig in diversen Fernseh- und Hörfunksendungen der [[British Broadcasting Corporation|BBC]] auf und gab auch ausländischen Medien in mehreren Fremdsprachen Interviews. Er veröffentlichte mehr als zwei Dutzend Bücher, von denen viele in mehrere Sprachen übersetzt wurden. Seine Fachartikel erschienen in zahlreichen Sammelbänden und wissenschaftlichen Zeitschriften.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://eprints.lse.ac.uk/41746/1/Halliday_Bibliography_1965-2011.pdf &amp;#039;&amp;#039;Halliday Bibliography 1965–2011&amp;#039;&amp;#039;] (PDF, 655&amp;amp;nbsp;kB, 81 Seiten), Liste von über 1000 von Halliday ab 1965 (ausschließlich in englischer Sprache) verfassten akademischen Texten, LSE 2012, abgerufen am 29. September 2012 (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Standpunkte ===&lt;br /&gt;
In den 1960er und 70er Jahren sympathisierte Halliday offen mit dem bewaffneten Kampf [[Antiimperialismus|antiimperialistischer]] Befreiungsbewegungen in den teilweise noch unter europäischer [[Kolonialismus|Kolonialherrschaft]] stehenden [[Entwicklungsland|Entwicklungsländern]]. So engagierte er sich für die [[Nationale Front für die Befreiung Südvietnams|Kommunisten in Vietnam]], übersetzte revolutionäre Texte von [[Che Guevara|Ernesto „Che“ Guevara]], besuchte als junger Student revolutionäre marxistische Gruppen im Iran und im südlichen Arabien, organisierte beispielsweise für die [[Bertrand Russell Peace Foundation|Bertrand-Russell-Friedens-Stiftung]] Solidaritätsreisen von Studenten nach [[Kuba]] und betätigte sich aktiv in der [[Trotzkismus|trotzkistischen]] International Marxist Group. In den 1970er Jahren gehörte er dem Unterkomitee der Labour Party für den Mittleren Osten an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;memorandum&amp;quot;&amp;gt;Fred Halliday:  {{Webarchiv | url=http://www.parliament.the-stationery-office.co.uk/pa/cm200001/cmselect/cmfaff/80/80ap14.htm | wayback=20151009160058 | text=&amp;#039;&amp;#039;Memorandum on Iran&amp;#039;&amp;#039;}}, Iran-Gutachten für den Auswärtigen Ausschuss des House of Commons vom September 2000, abgerufen am 10. Oktober 2012 (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während vor allem seine ablehnende Haltung gegenüber wesentlichen Aspekten der [[Außenpolitik der Vereinigten Staaten|Außenpolitik der USA]] unverändert blieb, sah er jedoch ab den 1980er Jahren die Konsequenzen erfolgreicher Emanzipationskämpfe für die betroffenen Bevölkerungen zunehmend kritisch. Dabei legte er größeren Nachdruck auf universell gültige Prinzipien wie die [[Menschenrechte]] (von ethnischen wie politischen Minderheiten sowie insbesondere von [[Frauenrechte|Frauen]]), an deren Wahrung unterschiedslos auch solche politische Akteure zu messen seien, die fortschrittliche Ziele propagierten. Er bestand darauf, Konflikte nicht nach Ideologien zu beurteilen, und stimmte der unkonventionellen These des Marxisten Bill Warren zu, dass Imperialismus und Kapitalismus durchaus auch fortschrittlich sein könne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Darwish&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bill Warren: &amp;#039;&amp;#039;Imperialism: Pioneer of Capitalism&amp;#039;&amp;#039;, London: Verso 1980 (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu ersten Differenzen mit weiten Teilen der britischen Linken kam es infolge der [[Sowjetische Intervention in Afghanistan|sowjetischen Militärintervention in Afghanistan]] 1979–1989, die Halliday argumentativ verteidigte, obwohl er nicht mit dem sowjetischen Staat sympathisierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Darwish&amp;quot;&amp;gt;Adel Darwish: [http://www.independent.co.uk/news/obituaries/professor-fred-halliday-celebrated-scholar-of-middle-eastern-politics-1972887.html &amp;#039;&amp;#039;Professor Fred Halliday: Celebrated scholar of Middle Eastern politics&amp;#039;&amp;#039;], Nachruf in: &amp;#039;&amp;#039;The Independent&amp;#039;&amp;#039; vom 14. Mai 2010, abgerufen am 10. Oktober 2012 (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund seiner Erfahrungen mit der unter Führung [[Ruhollah Chomeini]]s errichteten [[Islamische Republik|Islamischen Republik]] im Iran hielt er die ausländische, imperialistisch motivierte Unterstützung für die revolutionäre Bewegung für das kleinere Übel gegenüber den islamistischen [[Mudschahed]]in.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Postel&amp;quot; /&amp;gt; Denn diese wollten nicht nur die sowjetischen Truppen aus Afghanistan vertreiben, sondern bereiteten dort die gleichzeitige Errichtung eines politischen Systems vor, das nach Hallidays Meinung universellen Werten noch stärker widersprechen würde.&amp;lt;ref&amp;gt;Fred Halliday: [http://platypus1917.org/wp-content/uploads/readings/hallidayfred_afghanwar1980_NLR11502.pdf &amp;#039;&amp;#039;War and Revolution in Afghanistan&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 122&amp;amp;nbsp;kB), in: &amp;#039;&amp;#039;New Left Review&amp;#039;&amp;#039; vom Januar 1980, abgerufen am 10. Oktober 2012 (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Postel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halliday argumentierte, dass militärische Interventionen vor allem unter dem Gesichtspunkt der universellen Menschenrechte zu bewerten seien, deren grobe Verletzung Interventionen im Sinne der weltweiten Solidarität rechtfertige, unabhängig davon, wer sie mit welchen Interessen durchführe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Postel&amp;quot; /&amp;gt; Dieser Standpunkt brachte langjährige politische Freunde dazu, sich von ihm zu distanzieren – zu seinem prominentesten intellektuellen Gegner unter seinen ehemaligen Weggefährten wurde [[Tariq Ali]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Postel&amp;quot; /&amp;gt; Einen viel beachteten Bruch provozierte Halliday mit seiner aus langjähriger intensiver Beschäftigung mit dem Mittleren Osten erwachsenen Parteinahme für die US-geführte militärische Zurückschlagung der gewaltsamen [[Annexion]] [[Kuwait]]s durch den [[Irak]] 1990/91 ([[Zweiter Golfkrieg]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Postel&amp;quot;&amp;gt;Danny Postel: [https://www.opendemocracy.net/en/who-is-responsible-interview-with-fred-halliday/ &amp;#039;&amp;#039;Who is responsible? An interview with Fred Halliday&amp;#039;&amp;#039;] vom 23. November 2005, ursprünglich in &amp;#039;&amp;#039;Salmagundi&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen via &amp;#039;&amp;#039;openDemocracy&amp;#039;&amp;#039; am 1. Oktober 2012 (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Haltung fasste er damals mit den Worten zusammen: „Wenn ich zwischen [[Imperialismus]] und [[Faschismus]] wählen muss, wähle ich Imperialismus.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Howe&amp;quot; /&amp;gt; Für große Teile der radikalen Linken wurde Halliday zu einem Abtrünnigen, der seine früheren Ideale verraten habe&amp;lt;ref&amp;gt;Pratyush Bharti und Padma Balasubramaniam: {{Webarchiv | url=http://www.cpiml.org/liberation/year_2002/april/cover%20feature%201%2011%20sep%202.htm | wayback=20100613043447 | text=&amp;#039;&amp;#039;The Apologists for Imperialism: “Intellectuals” And Their Post-September 11 Positions&amp;#039;&amp;#039;}}, in: &amp;#039;&amp;#039;Liberation&amp;#039;&amp;#039; vom April 2002, abgerufen am 10. Oktober 2012 (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; – seine Wandlung von einem linksradikalen Intellektuellen der [[Studentenbewegung]] um 1968 zum Verteidiger früher als bürgerlich verschriener Werte wies dabei Parallelen zur Biografie [[Hans Magnus Enzensberger]]s in Deutschland auf, der beispielsweise zur Intervention gegen [[Saddam Hussein]] ähnlich argumentierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Magnus Enzensberger: [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13487378.html &amp;#039;&amp;#039;Hitlers Wiedergänger&amp;#039;&amp;#039;], in: &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel&amp;#039;&amp;#039; vom 4. Februar 1991, abgerufen am 12. Oktober 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Gilsenan: [http://www.amielandmelburn.org.uk/collections/mt/pdf/91_03_28.pdf &amp;#039;&amp;#039;The Gulf Debate: The Grand Illusion&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 201&amp;amp;nbsp;kB), in: &amp;#039;&amp;#039;Marxism Today&amp;#039;&amp;#039; vom März 1991, abgerufen am 12. Oktober 2012 (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Halliday selbst beklagte, dass viele seiner ehemaligen Genossen ihre früheren, an Aufklärung, Internationalismus und den konkreten Bedürfnissen der unterdrückten Massen orientierten Werte vergessen und sich aus falsch verstandenem Antiimperialismus auf die Seite von autoritären Nationalisten, religiösen Extremisten und anderen Menschenrechtsverletzern geschlagen hätten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Postel&amp;quot; /&amp;gt; Der [[Islamismus|islamische Fundamentalismus]] und seine [[Salafismus#Neofundamentalismus – zeitgenössische Salafiyya|gewaltbereiten Ausprägungen]] wurden von Halliday immer scharf kritisiert, er trat aber auch [[Islamfeindlichkeit|anti-muslimischen]] Tendenzen und der Erzeugung von Feindbildern in der westlichen Politik entschieden entgegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Howe&amp;quot; /&amp;gt; Als seinen „größten intellektuellen Helden“ bezeichnete er 2008 den irischen Politiker, Historiker und Journalisten [[Conor Cruise O’Brien]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;achievements&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wissenschaftliches Schaffen ===&lt;br /&gt;
Durch seine äußerst zahlreichen und dabei häufig kontroversen Debattenbeiträge sowie durch seine 25-jährige Lehrtätigkeit an einer der weltweit renommiertesten Fakultäten für Internationale Beziehungen hatte Halliday bedeutenden Einfluss auf seine wissenschaftliche Disziplin, insbesondere in Großbritannien. Er gilt als wichtiger Wegbereiter der Internationalen Historischen Soziologie: Er plädierte in der wissenschaftlichen Analyse der Internationalen Beziehungen für einen Ansatz, der grundlegende Analysen von [[Karl Marx]] und [[Max Weber]] aufgreift und die Methoden der [[Historische Soziologie|Historischen Soziologie]] in das Studium der Internationalen Beziehungen einbringt. Damit sollten transnationale ökonomische und gesellschaftliche Phänomene und historische Entwicklungen stärker ins Blickfeld genommen werden als vorrangig Staaten oder national definierte Interessen.&amp;lt;ref&amp;gt;Benno Teschke: {{Webarchiv|url=http://historicalsociology.files.wordpress.com/2011/08/teschke-benno-2011-advances-and-impasses-in-fred-halliday_s-international-historical-sociology-a-critical-appraisal.pdf |wayback=20151225142241 |text=&amp;#039;&amp;#039;Advances and impasses in Fred Halliday’s international historical sociology: a critical appraisal&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-02-13 22:23:42 InternetArchiveBot }} (PDF; 139&amp;amp;nbsp;kB), in: &amp;#039;&amp;#039;[[International Affairs]]&amp;#039;&amp;#039; 87:5 (2011), abgerufen am 29. September 2012 (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südarabien und Persien waren die Regionen, deren Gesellschaften und Außenbeziehungen er seit frühesten Studententagen und bis zuletzt am aufmerksamsten erforschte. Die marxistische Revolution in [[Volksdemokratische Republik Jemen|Südjemen]] (1969) und die [[Islamische Revolution]] im Iran (1979), die er dabei erlebte, verhalfen ihm zu praktischen Erkenntnissen, die er für seine breit angelegten theoretischen Überlegungen zu seinem zentralen Thema nutzte: Bedingungen und Auswirkungen von radikalen Umbrüchen im internationalen politischen Kontext.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Howe&amp;quot;&amp;gt;Stephen Howe: [https://www.opendemocracy.net/en/son-of-bani-tanwir-work-of-fred-halliday-1946-2010/ &amp;#039;&amp;#039;Son of the Bani Tanwir: the work of Fred Halliday (1946–2010)&amp;#039;&amp;#039;], in: &amp;#039;&amp;#039;openDemocracy&amp;#039;&amp;#039; vom 13. Juli 2010, abgerufen am 1. Oktober 2012 (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Privates ===&lt;br /&gt;
Halliday war zwischenzeitlich mit der Soziologin Maxine Molyneux verheiratet, mit der er einen Sohn hatte. Fred Hallidays Brüder sind der Historiker Jon Halliday sowie der Unternehmer David Halliday.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halliday verstarb im April 2010 an Krebs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur von Fred Halliday ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arabia without Sultans&amp;#039;&amp;#039;, Penguin 1974, Nachdrucke 1975, 1979; Übersetzungen auf Ital., Jap., Pers., Arab., Türk.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mercenaries: “Counter-Insurgency” in the Persian Gulf&amp;#039;&amp;#039;, Spokesman Books, 1977. Übersetzung auf Persisch.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Iran: Dictatorship and Development&amp;#039;&amp;#039;, Penguin 1978, Nachdrucke 1979; Übersetzungen auf Jap., Norw., Schwed., Deutsch, Span., Türk., Arab., Pers., Chin.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Soviet Policy in the Arc of Crisis&amp;#039;&amp;#039;, Institute for Policy Studies, Washington, 1981: auch erschienen als &amp;#039;&amp;#039;Threat from the East?&amp;#039;&amp;#039; Penguin 1982; Übersetzungen auf Jap., Franz., Arab.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Ethiopian Revolution&amp;#039;&amp;#039;, mit Maxine Molyneux, Verso, London 1982.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Making of the Second Cold War&amp;#039;&amp;#039;, Verso, London 1983, reprinted 1984, 1986, 1988. Übersetzungen auf Deutsch, Pers., Span., Jap.&lt;br /&gt;
* [http://etheses.lse.ac.uk/430/1/Halliday_Aspects%20of%20South%20Yemen%27s%20foreign%20policy.pdf &amp;#039;&amp;#039;Aspects of South Yemen’s Foreign Policy 1967–1982&amp;#039;&amp;#039;] (PDF, 72&amp;amp;nbsp;kB, 347 Seiten), Dissertation, LSE, 1985.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;State and Ideology in the Middle East and Pakistan&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben von Fred Halliday und Hamza Alavi, Macmillan, 1988.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cold War, Third World&amp;#039;&amp;#039;, Radius/Hutchinson, 1989. In den USA erschienen als &amp;#039;&amp;#039;From Kabul to Managua&amp;#039;&amp;#039;, Pantheon, 1989. Übersetzungen auf Arab. und Jap.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Revolution and Foreign Policy: the Case of South Yemen&amp;#039;&amp;#039;, 1967–1987, Cambridge University Press, 1990.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arabs in Exile, The Yemeni Community in Britain&amp;#039;&amp;#039;, I.B. Tauris, 1992, überarbeitete Version: &amp;#039;&amp;#039;Britain’s First Muslims&amp;#039;&amp;#039;, I.B.Tauris, 2010.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rethinking International Relations&amp;#039;&amp;#039;, Macmillan, 1994. Übersetzungen auf Japanisch, Spanisch und Portugiesisch.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;From Potsdam to Perestroika, Conversations with Cold Warriors&amp;#039;&amp;#039;, BBC News and Current Affairs Publications, 1995.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Islam and the Myth of Confrontation&amp;#039;&amp;#039;, I.B. Tauris, 1996. Übersetzungen auf Arab., Pers., Türk., Indones., Poln., Span.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Revolution and World Politics: The Rise and Fall of the Sixth Great Power&amp;#039;&amp;#039;, Macmillan, 1999. Übersetzung auf Türkisch.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nation and Religion in the Middle East&amp;#039;&amp;#039;, London: Saqi Books, 2000. Übersetzung auf Arabisch.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The World at 2000: Perils and Promises&amp;#039;&amp;#039;, Palgrave, 2001. Übersetzungen auf Griechisch und Türkisch.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Two Hours That Shook the World. 11 September 2001, Causes and Consequences&amp;#039;&amp;#039;, London: Saqi, 2001. Übersetzungen auf Arabisch, Schwedisch.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Middle East in International Relations. Power, Politics and Ideology&amp;#039;&amp;#039;. Cambridge: Cambridge University Press, 2005. Übersetzungen auf Italienisch, Polnisch.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;100 Myths About the Middle East&amp;#039;&amp;#039;. London: Saqi Books, 2005. Übersetzungen auf Arabisch, Italienisch, Türkisch, Portugiesisch und Spanisch.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Political Journeys: The openDemocracy Essays&amp;#039;&amp;#039; London: Saqi Books. 2011. (Sammlung von Kolumnen bei openDemocracy aus den Jahren 2004 bis 2009)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Shocked and Awed: How the War on Terror and Jihad have Changed the English Language.&amp;#039;&amp;#039;, London: I.B.Tauris, 2011. (mit letzten Korrekturen und Ergänzungen nach seinem Tod)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Caamano in London: The Exile of a Latin American Revolutionary&amp;#039;&amp;#039;. London: Institute for the Study of the Americas, University of London. 2011.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Political Journeys: The openDemocracy Essays&amp;#039;&amp;#039;. London: Saqi Books, 2011.&lt;br /&gt;
* (als Herausgeber und Autor des Vorworts) &amp;#039;&amp;#039;Russia, China and the West: A Contemporary Chronicle 1953–1966&amp;#039;&amp;#039;, von Isaac Deutscher, OUP 1969, Penguin 1970. Übersetzungen auf Serbokroatisch, Deutsch.&lt;br /&gt;
* (als Übersetzer und Autor der Einführung) &amp;#039;&amp;#039;Marxism and Philosophy&amp;#039;&amp;#039; von [[Karl Korsch]], NLB 1970.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veröffentlichungen auf Deutsch ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Iran. Analyse einer Gesellschaft im Entwicklungskrieg.&amp;#039;&amp;#039;, Berlin: Rotbuch 1979, 316 Seiten, ISBN 3-88022-203-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Frostige Zeiten. Politik im Kalten Krieg der 80er Jahre.&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt: Neue Kritik 1984, ISBN 3-8015-0193-0.&lt;br /&gt;
* (als Herausgeber und Autor des Vorworts) &amp;#039;&amp;#039;Zwischen den Blöcken. Der Westen und die UdSSR nach Stalin.&amp;#039;&amp;#039; von Isaac Deutscher, Hamburg: Junius 1982, ISBN 3-88506-119-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Toby Dodge: [https://www.researchgate.net/publication/227719548_Fred_Halliday_High_modernism_and_a_social_science_of_the_Middle_East &amp;#039;&amp;#039;Fred Halliday: high modernism and a social science of the Middle East&amp;#039;&amp;#039;] (PDF, 419&amp;amp;nbsp;kB, 18 Seiten), Michael Cox: [http://www2.lse.ac.uk/IDEAS/people/directors/michaelCox/PDF/FredHalliday.pdf &amp;#039;&amp;#039;Fred Halliday, Marxism and the Cold War&amp;#039;&amp;#039;] (PDF, 128&amp;amp;nbsp;kB, 16 Seiten), George Lawson: [http://eprints.lse.ac.uk/39026/1/Halliday%27s%20revenge%20%28LSERO%29.pdf &amp;#039;&amp;#039;Halliday’s Revenge: revolutions and international relations&amp;#039;&amp;#039;] (PDF, 64&amp;amp;nbsp;kB, 25 Seiten), Michael Cox und Nicholas Rengger: [https://www.jstor.org/stable/41306940 &amp;#039;&amp;#039;Fred Halliday, John Vincent and the idea of progress in International Relations&amp;#039;&amp;#039;] (PDF, 387&amp;amp;nbsp;kB, 6 Seiten), Benno Teschke: [http://historicalsociology.files.wordpress.com/2011/08/teschke-benno-2011-advances-and-impasses-in-fred-halliday_s-international-historical-sociology-a-critical-appraisal.pdf &amp;#039;&amp;#039;Advances and impasses in Fred Halliday’s international historical sociology: a critical appraisal&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 139&amp;amp;nbsp;kB), in: &amp;#039;&amp;#039;[[International Affairs]]&amp;#039;&amp;#039; 87:5 (2011), abgerufen am 29. September 2012 (englisch)&lt;br /&gt;
* Alejandro Colas und George Lawson: [http://eprints.lse.ac.uk/30153/1/Fred%20Halliday%20achievements%20ambivalances%20openings%20%28lsero%29.pdf &amp;#039;&amp;#039;Fred Halliday: achievements, ambivalences and openings&amp;#039;&amp;#039;] (PDF, 44&amp;amp;nbsp;kB, 27 Seiten), in: &amp;#039;&amp;#039;Millennium&amp;#039;&amp;#039; 39 (2)/2010, abgerufen am 29. September 2012 (englisch)&lt;br /&gt;
* Stephen Howe: [https://www.opendemocracy.net/en/son-of-bani-tanwir-work-of-fred-halliday-1946-2010/ &amp;#039;&amp;#039;Son of the Bani Tanwir: the work of Fred Halliday (1946–2010)&amp;#039;&amp;#039;], in: &amp;#039;&amp;#039;openDemocracy&amp;#039;&amp;#039; vom 13. Juli 2010, abgerufen am 1. Oktober 2012 (englisch)&lt;br /&gt;
* Susie Linfield: [http://www.thenation.com/article/170917/journeys-fred-halliday# &amp;#039;&amp;#039;The Journeys of Fred Halliday&amp;#039;&amp;#039;], in: &amp;#039;&amp;#039;The Nation&amp;#039;&amp;#039; vom 19. November 2012 (englisch)&lt;br /&gt;
* Danny Postel: [https://www.opendemocracy.net/en/who-is-responsible-interview-with-fred-halliday/ &amp;#039;&amp;#039;Who is responsible? An interview with Fred Halliday&amp;#039;&amp;#039;] vom 23. November 2005, ursprünglich in &amp;#039;&amp;#039;Salmagundi&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen via &amp;#039;&amp;#039;openDemocracy&amp;#039;&amp;#039; am 1. Oktober 2012 (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.bbc.co.uk/programmes/b00s3hrr &amp;#039;&amp;#039;Fred Halliday&amp;#039;&amp;#039;], (Audio 14:44–21:42) Beitrag in der Sendung &amp;#039;&amp;#039;Last Word&amp;#039;&amp;#039; auf Radio 4 der BBC vom 30. April 2010, abgerufen am 29. September 2012 (englisch)&lt;br /&gt;
* Nachrufe: [http://www.economist.com/node/16055838 &amp;#039;&amp;#039;The Economist&amp;#039;&amp;#039;], [https://www.theguardian.com/education/2010/apr/26/fred-halliday-obituary &amp;#039;&amp;#039;The Guardian&amp;#039;&amp;#039;], [http://www.telegraph.co.uk/news/obituaries/religion-obituaries/7779594/Fred-Halliday.html &amp;#039;&amp;#039;The Telegraph&amp;#039;&amp;#039;], [http://www.timeshighereducation.co.uk/story.asp?storycode=411463 &amp;#039;&amp;#039;Times Higher Education&amp;#039;&amp;#039;], [http://www.independent.co.uk/news/obituaries/professor-fred-halliday-celebrated-scholar-of-middle-eastern-politics-1972887.html &amp;#039;&amp;#039;The Independent&amp;#039;&amp;#039;] (alle englisch), [http://elpais.com/diario/2010/04/28/necrologicas/1272405601_850215.html &amp;#039;&amp;#039;El País&amp;#039;&amp;#039;] (spanisch), [http://www.cafebabel.de/article/33534/nachruf-irischer-gelehrter-fred-halliday-nahost.html &amp;#039;&amp;#039;Café Babel&amp;#039;&amp;#039;] (deutsch)&lt;br /&gt;
* [http://www2.lse.ac.uk/newsAndMedia/videoAndAudio/channels/publicLecturesAndEvents/player.aspx?id=783 &amp;#039;&amp;#039;Fred Halliday – an intellectual appreciation&amp;#039;&amp;#039;] (Video oder Audio, 78 Min.), öffentliche Vorlesung an der LSE vom 3. November 2010, abgerufen am 29. September 2012 (englisch)&lt;br /&gt;
* David Hayes: [https://www.opendemocracy.net/en/fred-halliday-1946-2010-tribute-0/ &amp;#039;&amp;#039;Fred Halliday, 1946–2010: a tribute&amp;#039;&amp;#039;], Sammlung von Kolumnen und weiterführenden Links, auf: &amp;#039;&amp;#039;openDemocracy&amp;#039;&amp;#039; vom 27. April 2010, abgerufen am 29. September 2012 (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://eprints.lse.ac.uk/41746/1/Halliday_Bibliography_1965-2011.pdf &amp;#039;&amp;#039;Halliday Bibliography 1965–2011&amp;#039;&amp;#039;] (PDF, 655&amp;amp;nbsp;kB, 81 Seiten), Liste von über 1000 von Halliday ab 1965 (ausschließlich in englischer Sprache) verfassten akademischen Texten, LSE 2012, abgerufen am 29. September 2012 (englisch)&lt;br /&gt;
* Fred Halliday: [http://www2.lse.ac.uk/assets/richmedia/channels/publicLecturesAndEvents/transcripts/20080130_FredHalliday_tr.pdf &amp;#039;&amp;#039;International Relations in a Post-Hegemonic Age&amp;#039;&amp;#039;] (PDF, 74&amp;amp;nbsp;kB, 30 Seiten), Abschiedsrede vom 30. Januar 2008 nach 25 Jahren als Dozent an der LSE, abgerufen am 29. September 2012 (englisch)&lt;br /&gt;
* Fred Halliday: [http://www2.lse.ac.uk/newsAndMedia/videoAndAudio/channels/publicLecturesAndEvents/player.aspx?id=67 &amp;#039;&amp;#039;The Islamic Republic of Iran After 30 Years&amp;#039;&amp;#039;] (Video oder Audio, 87 Min.), öffentliche Vorlesung an der LSE vom 23. Februar 2009, abgerufen am 29. September 2012 (englisch)&lt;br /&gt;
* Fred Halliday: [http://www2.lse.ac.uk/publicEvents/pdf/20080107FredHalliday.pdf &amp;#039;&amp;#039;Social Science and the Middle East: myths, pitfalls and opportunities&amp;#039;&amp;#039;] (PDF, 85&amp;amp;nbsp;kB, 26 Seiten), ([http://www2.lse.ac.uk/newsAndMedia/videoAndAudio/channels/publicLecturesAndEvents/player.aspx?id=240 Audio, 84 Min.]) öffentliche Vorlesung an der LSE vom 7. Januar 2008, abgerufen am 29. September 2012 (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=109995899|LCCN=n/83/231050|NDL=00442253|VIAF=108256756}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Halliday, Fred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politikwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (London School of Economics and Political Science)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Institut Barcelona d’Estudis Internacionals)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ire]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Halliday, Fred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Halliday, Simon Frederick Peter (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=irischer Politikwissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Februar 1946&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dublin]], [[Republik Irland]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. April 2010&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Barcelona]], [[Spanien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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