<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Fred_Friedman</id>
	<title>Fred Friedman - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Fred_Friedman"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fred_Friedman&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-01T23:34:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fred_Friedman&amp;diff=1293325&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fred_Friedman&amp;diff=1293325&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-17T06:51:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Friedmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (später &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fred Friedman&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; * [[5. Oktober]] [[1926]] in [[Salzburg]]; † [[16. Januar]] [[2008]] in [[Buffalo]]) war ein erfolgreicher Flüchtling vor der Judenverfolgung. Er konnte 1938 mit gefälschten Papieren gemeinsam mit seiner Schwester über die Grenze in die [[Schweiz]] flüchten, um der [[Judenfeindlichkeit|Judenverfolgung]] durch das [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Regime]] zu entkommen. Von dort reiste er nach [[Frankreich]] und später in die [[USA]]. Dort lebte er als Jurist in [[Clarence (New York)|Clarence]] im [[New York (Bundesstaat)|Bundesstaat New York]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
1923 übersiedelten Otto und Hildegard Friedmann von [[Wien]] nach [[Salzburg]], wo sie an der Haunspergstraße 25 ein Wohnhaus kauften. Der Vater war als Holzhändler tätig. Vier Jahre nach Alfred kam Grete, ihr zweites Kind, auf die Welt. Alfred war das einzige jüdische Kind in seiner Klasse und bekam besonders nach dem [[Anschluss (Österreich)|Anschluss Österreichs]] an [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|NS-Deutschland]] 1938 den [[Antisemitismus (bis 1945)|Antisemitismus]] zu spüren. Zu diesem Zeitpunkt konnte Alfreds Vater durch Albert Falk, einen Freund in der Schweiz, Österreich verlassen. Alfred musste als Jude im Sinne der [[Nürnberger Rassengesetze]] die [[Realschule]] verlassen. Seine Schwester wurde im Kloster [[Nonntal]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Novemberpogrome 1938|&amp;quot;Reichspogromnacht&amp;quot;]] 1938 wurde die [[Salzburger Synagoge]] verwüstet, jüdische Männer verhaftet, Geschäfte zerstört und Auslagen geplündert. Doch Alfred und seine Familie, die in einem Außenquartier wohnten, blieben von den Ereignissen zunächst verschont. Ende 1938 fuhren Alfred, seine Schwester und seine Mutter mit dem Zug nach [[Freiburg im Breisgau|Freiburg]]. Dort übernachteten sie bei einem Universitätsprofessor, der vielen Flüchtlingen half. Alfred und seine Schwester wurden dann einer Frau aus [[Basel]] übergeben. Herr Falk hatte ihr einen gefälschten [[Pass (Dokument)|Pass]] besorgt, in dem die Geschwister Friedmann als ihre eigenen Kinder eingetragen waren. An der Schweizer Grenze erkannte der Grenzsoldat die beiden Kinder, weil er in Salzburg gelebt hatte, ließ aber alle drei passieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfreds Mutter lebte weiterhin in Salzburg, musste aber bald die Wohnung verlassen. Dank der Unterstützung des Polizeikommandanten von [[St. Gallen]], [[Paul Grüninger]], der 1939 von der Regierung fristlos entlassen und wegen Amtspflichtverletzung und [[Urkundenfälschung]] verurteilt wurde, konnte sie über den Rhein in die Schweiz gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wiedervereinte Familie Friedman reiste über [[Frankreich]] und [[Spanien]] schließlich 1941 mit einem der letzten Flüchtlingsschiffe nach [[New Jersey]] und wurde dort von Verwandten abgeholt. Alfred ging in den [[USA]] in die Schule und später auch zum [[United States Army|Militär]]. In der Armee bat Alfred mehrmals erfolglos darum, nach [[Europa]] geschickt zu werden, um bei der Befreiung von [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschland]] und [[Österreich in der Zeit des Nationalsozialismus|Österreich]] mitzuhelfen. Nach dem [[Militärdienst]] erhielt Alfred am 12. April 1945 als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fred Friedman&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; die amerikanische Staatsbürgerschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Salzburger Wohnung der Familie Friedman wohnte während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] Otto Begus, vermutlich ein Teilnehmer des [[Engelbert Dollfuß|Dollfuß]]-Attentats 1934. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fred Friedman absolvierte 1950 an der [[New York University]] ein Studium in Buchhaltung und 1954 an der &amp;quot;Brooklyn Law University&amp;quot; ein Jusstudium. 1955 eröffnete er seine eigene juristische Firma. In den Achtzigerjahren begann er sich für das Schicksal seiner Großeltern zu interessieren – umso mehr, als zu Hause nie darüber gesprochen worden war. Im [[Dokumentationszentrum des Bundes Jüdischer Verfolgter des Naziregimes]] in [[Wien]] erfuhr er aus den Akten der [[Gestapo]], dass seine Großmutter mütterlicherseits 1944 in Wien gestorben war, während seine Großmutter väterlicherseits nach [[Ghetto Theresienstadt|Theresienstadt]] deportiert und dort ermordet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 engagierte er sich um die [[Holocaust]]-Aufklärung im Programm &amp;quot;[[A Letter To The Stars]]&amp;quot;, in dem mehr als 15.000 österreichische Schulkinder involviert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2002 bis 2006 war er österreichischer [[Konsul|Honorarkonsul]] für [[Buffalo]] und Western New York.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Consul.cc directory |url=http://www.consul.cc/consul.php/1298/HC-AT-US |wayback=20101103224142}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er hinterließ eine Frau und drei Söhne.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.legacy.com/BuffaloNews/DeathNotices.asp?Page=LifeStoryPrint&amp;amp;PersonID=101391257 Todesanzeige in den Buffalo News]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.lettertothestars.at/uploads/pdf/088093_Friedmann.pdf Fred Friedman: Alfred, du musst jetzt deinen kleinen Koffer packen...] (PDF-Datei; 279 kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.bizjournals.com/buffalo/stories/2006/07/10/focus2.html Fred Friedman: Holocaust survivor] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.austrianinformation.org/january-february-2008/fred-friedman-1926-2008.html Austrian Press &amp;amp; Information Service] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Friedman, Fred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Honorarkonsul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Salzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2008]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Friedman, Fred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Friedmann, Alfred&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Flüchtling vor der Judenverfolgung&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Oktober 1926&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Salzburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Januar 2008&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Buffalo]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>