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	<title>Fred Elizalde - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fred_Elizalde&amp;diff=1295166&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie, Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2026-01-09T08:46:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie, Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frederick „Fred“ Elizalde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Dezember]] [[1907]] in [[Manila]] als &amp;#039;&amp;#039;Federico Elizalde&amp;#039;&amp;#039;; † [[16. Januar]] [[1979]] ebenda) war ein philippinischer [[Jazz-Piano|Jazzpianist]], [[Arrangeur]], [[Komponist]], Orchesterleiter und Rundfunkmanager. Er gilt als einer der Pioniere des britischen Jazz der 1920er Jahre und arbeitete mit [[Adrian Rollini]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Als Kind wohlhabender spanischstämmiger Plantageneigner wurde Elizalde auf den [[Philippinen]] geboren, der bereits mit vier Jahren ein erstes [[Menuett]] komponierte. Er studierte Musik am Madrider [[Konservatorium]] bei [[Bartolomé Pérez Casas]], um dann seine Studien am St. Joseph’s College in London fortzusetzen. 1925 wechselte er auf die [[Stanford University]], wo er eigentlich [[Rechtswissenschaften]] studieren sollte, aber im Sommer 1926 die &amp;#039;&amp;#039;Stanford University Band&amp;#039;&amp;#039; leitete und Unterricht bei [[Ernest Bloch]] nahm. Im selben Jahr zog er nach [[Cambridge]], wo er mit seinem Bruder Manuel&amp;lt;ref&amp;gt;Manuel „Liz“ Elizalde, Tenorsaxophon; vgl. White, S. 105; ein anderer Bruder war der Politiker [[Joaquín Miguel Elizalde]]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1927 eine erste eigene Band gründete, die aus Cambridge-Studenten bestand, die &amp;#039;&amp;#039;Quinquaginta Ramblers&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Mitglieder der &amp;#039;&amp;#039;Ramblers&amp;#039;&amp;#039; waren Amateure und sind heute unbekannt; Erwähnung finden lediglich der Tenorsaxophonist [[Marice Allom]], der später ein bekannter [[Cricket]]-Spieler werden sollte, und der Gitarrist und [[Banjo]]spieler [[George Monkhouse]], später ein in England bekannter Industrieller; vgl. White, S. 107&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch im gleichen Jahr wurde Elizalde eingeladen, ein Orchester zusammenzustellen, das im Ballsaal des &amp;#039;&amp;#039;Savoy Hotels&amp;#039;&amp;#039; spielen sollte. Er telegraphierte nach [[New York City|New York]] und engagierte [[Adrian Rollini]] und weitere US-amerikanische Musiker, wie den Altsaxophonisten [[Bobby Davis]] und den Trompeter [[Chelsea Quealey]]. Die Auftritte der &amp;#039;&amp;#039;Savoy Orpheans&amp;#039;&amp;#039;, später &amp;#039;&amp;#039;Fred Elizalde and his Anglo-American Band&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hinzu kamen die eher jugendlichen britischen Musiker, der Trompeter [[Norman Payne]], der Altsaxophonist [[Harry Hayes]] und der Tenorsaxophonist [[Rex Owen]]; vgl. Mark White; S. 45 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden auch im Radiosender [[BBC]] übertragen; ihre „Hot Music“ erregte  den Unwillen vieler Hörer&amp;lt;!--die lieber anspruchslose, populäre Songs hören wollten//Was ist denn anspruchsvolle Musik?--&amp;gt;. Unter den jungen Musikern in der englischen Jazzszene sorgte die Band mit Rollini, die von 1928 bis 1929 bestand,&amp;lt;ref&amp;gt;Wegen des Streits um die Musikrichtung der Band („too much Jazz“) mit dem Hotelmanagement und der BBC wurde sie schließlich im Juli 1929 gefeuert. Es folgten noch ein dreiwöchiges Engagement im Londoner &amp;#039;&amp;#039;Palladium&amp;#039;&amp;#039;, das wenig erfolgreich war, und im Juni 1929 ein Konzert im &amp;#039;&amp;#039;Shepherd’s Bush Pavillon&amp;#039;&amp;#039;. 1930 verließ Elizalde die Gruppe; vgl. White, S. 107&amp;lt;/ref&amp;gt; allerdings für Aufmerksamkeit; Elizaldes musikalische Ansichten zum Jazz beeinflussten auch [[Edgar Jackson]], den Initiator der Musikzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Melody Maker]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Jacksons musikalische Ansichten (insbesondere seine Bevorzugung des „weißen“ Jazz gegenüber dem ungehobelten, „schwarzen“ Jazz) waren über Jahrzehnte maßgeblich für den Geschmack vieler britischer Jazzmusiker und die Rezeption des US-amerikanischen Jazz; vgl. Ch. Fox, Jazz in England&amp;lt;/ref&amp;gt; Der &amp;#039;&amp;#039;New York Style&amp;#039;&amp;#039; der amerikanisch-britischen Band um Rollini und Elizalde prägte über Jahre bis in die 1940er Jahre die weitere Entwicklung des Jazz in England; der [[New Orleans Jazz]] und der &amp;#039;&amp;#039;Chicago Style&amp;#039;&amp;#039; hatten bis 1940 keinen oder kaum Einfluss auf die britische Jazzszene.&amp;lt;ref&amp;gt;Dies änderte sich erste mit dem &amp;#039;&amp;#039;Jazz-Revival&amp;#039;&amp;#039; um Traditionalisten wie [[Spike Hughes]], der seine musikalischen Ideen von [[Red Nichols]] und den &amp;#039;&amp;#039;[[Original Memphis Five]]&amp;#039;&amp;#039; bezog, Vgl. White, S. 46&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Ausstieg bei den &amp;#039;&amp;#039;Savoy Orpheans&amp;#039;&amp;#039; um 1930 blieb Elizalde noch eine Weile in England und nahm einige Schallplatten auf. Mitte der 1930er Jahre studierte er in [[Spanien]] bei [[Manuel de Falla]]&amp;lt;ref&amp;gt;Die Angaben zu seinen Studienjahren sind widersprüchlich; nach [[Carlo Bohländer]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Reclams Jazzführer]]&amp;#039;&amp;#039; studierte er in dieser Zeit in Paris bei [[Maurice Ravel]] Komposition; vgl. Bohländer, S. 108&amp;lt;/ref&amp;gt; und arbeitete danach als Komponist und Orchesterleiter im Bereich der klassischen Musik. In dieser Zeit nahm er wieder seinen Geburtsnamen &amp;#039;&amp;#039;Federico Elizalde&amp;#039;&amp;#039; an. Durchgängig hielt er sich von 1935 bis 1937 in Spanien auf, wo er die Oper &amp;#039;&amp;#039;Le Pajara Pinta&amp;#039;&amp;#039; verfasste und dann 1936 auf der Seite [[Francisco Franco|Francos]] im [[Spanischer Bürgerkrieg|spanischen Bürgerkrieg]] kämpfte, bis er 1937 verwundet wurde. Elizalde verließ Spanien und lebte bis Ende der 1930er Jahre auf den Philippinen. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] lebte er in Paris und komponierte dort u. a. ein Violinkonzert. 1946 zog er für eine Weile nach [[Santa Monica]] in [[Kalifornien]]. Im selben Jahr führte er in London sein Klavierkonzert auf; 1950 nahm das [[London Symphony Orchestra]] sein Violinkonzert mit Christian Ferras als Solisten auf. Während der 1950er Jahre dirigierte er das &amp;#039;&amp;#039;Manila Symphony Orchestra&amp;#039;&amp;#039;, um zu Beginn der 1960er kurzzeitig das Orchester der japanischen Radiogesellschaft [[NHK]] zu leiten. Als Sportschütze gehörte er 1954 zur philippinischen Mannschaft bei der [[Asienspiele 1954|Asiade]], die mehrere Goldmedaillen holte. Elizalde leitete in dieser Zeit auch den überregionalen Radiosender &amp;#039;&amp;#039;Manila Broadcasting Corporation&amp;#039;&amp;#039;, die ihm mit seinen Brüdern gehörte; sein letztes Konzert dirigierte er 1974.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.jabw.demon.co.uk/elizal2.htm | wayback=20080305190822 | text=Fred Elizalde, influential musician and band leader }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Carlo Bohländer]] u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Reclams Jazzführer&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart, Reclam, 1991&lt;br /&gt;
* [[John Chilton]]: &amp;#039;&amp;#039;Who’s Who of British Jazz&amp;#039;&amp;#039;, Continuum International Publishing Group 2004, ISBN 0-8264-7234-6&lt;br /&gt;
* Charles Fox: Jazz in England. Aus: &amp;#039;&amp;#039;That’s Jazz&amp;#039;&amp;#039;. Ausstellungskatalog, Darmstadt, 1988&lt;br /&gt;
* Mark White: &amp;#039;&amp;#039;[[The Observers]]’s Book of Jazz&amp;#039;&amp;#039;. London, Warner, 1978&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.redhotjazz.com/angloamerican.html | wayback=20170825190404 | text=Diskographie von redhotjazz.com}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://nfo.net/brit/be.html | wayback=20080228072612 | text=Biographische Angaben von nfo.net}}&lt;br /&gt;
* {{Allmusic|artist|ID=mn0001792255}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1089742436|LCCN=no/99/50705|VIAF=10054123}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Elizalde, Fred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Philippinen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jazz-Pianist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Jazz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arrangeur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bandleader]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dirigent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rundfunkintendant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philippiner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Elizalde, Fred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Elizalde, Frederick; Elizalde, Federico (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=philippinischer Jazz-Pianist, Komponist, Orchesterleiter und Rundfunkmanager&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Dezember 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Manila]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Januar 1979&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Manila]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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