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	<title>Fred Apke - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wurgl: Fix Rotlink</title>
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		<updated>2021-04-05T15:56:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fix Rotlink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fred Apke by Klubowicz.jpg|miniatur|hochkant|Fred Apke]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fred Apke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Mai]] [[1959]] in [[Bad Oeynhausen]]) ist ein deutscher [[Dramatiker]], [[Regisseur]] und [[Schauspieler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Apke wuchs in [[Westfalen]] in einem kleinen Dorf an der [[Weser]] auf, kam dann mit dreizehn Jahren in ein [[Internat]]. Nach dem Abitur absolvierte er seinen Zivildienst in einem Altenheim und brach dann zu einem längeren Aufenthalt nach [[Italien]] ([[Sizilien]]) auf, schrieb erste Versuche für den Film und engagierte sich für die [[partito radicale]]. 1981 kehrte er nach Deutschland zurück und begann nach Abbruch eines Literatur – und Geschichtsstudiums eine Schauspielausbildung an der Fritz-Kirchhoff-Schule ([[Schauspielschule „Der Kreis“]] in [[Berlin]]) und arbeitete hernach als Schauspieler im Theater und für den Film. Im Jahre 1985 schloss er sich dem [[Teatr Scena Polska]] an, das von dem polnischen Regisseur Aleksander Berlin gegründet worden war und Stücke von [[Witold Gombrowicz|Gombrowicz]] und [[Sławomir Mrożek]] im Hamburger TIK-Theater auf die Bühne brachte. Apke spielte die Rolle des Wladzio in „Die Trauung“ von Gombrowicz (1995) und des Rudolfs in „Der Truthahn“ von Mrożek (1996), beide unter der Regie von Aleksander Berlin. Eine Filmarbeit führte ihn 1986 nach [[Norwegen]], wo er für die nächsten Jahre blieb und für das Fernsehen und Theater zu schreiben und zu inszenieren begann. Sein Dramadebüt gab er 1987 mit „Wegen Krankheit geschlossen“ am [[Black Box Teater]] [[Oslo]]. Ab 1991 hielt er sich wieder mehr in Deutschland auf und war dort Schauspiel- und Regiegast an verschiedenen Theatern (unter anderem Kampnagelfabrik Hamburg, TIK Theater Hamburg, Stadttheater [[Herford]], [[Landestheater Detmold]], Komödie [[Kassel]], [[Stadttheater]] [[Fürth]], [[Tafelhalle]] [[Nürnberg]], Theater am Halleschen Ufer Berlin (Kerkhof-Ensemble), Theater am Ufer Berlin, [[Deutsches Theater Berlin]] (Baracke), [[Theater Bremen]]). Seit seiner Faustinszenierung am [[Bałtycki Teatr Dramatyczny]] in [[Koszalin]] 2003 arbeitet er vorwiegend in [[Polen]], wo seine letzten Stücke landesweit an vielen Theatern gezeigt wurden. Fred Apke lebt in [[Warschau]] und Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1997 Stipendium des Landes [[Nordrhein-Westfalen]] für „Glasaugen“.&lt;br /&gt;
* 2004 Sylt Stipendium für „Hades“.&lt;br /&gt;
* 2006 Prime Stipendium für das Drehbuch „Jablonki“&lt;br /&gt;
* 2009 Preisträger des polnischen Kindertheaterverbandes für „Adonis bekommt Besuch“.&lt;br /&gt;
* 2010 Preisträger des Komödientheaterwettbewerbs Lodz für „Sommerfrische“.&lt;br /&gt;
* 2010 Einladung zum Komödientheatertreffen in Katowicze mit „Kalte Duschen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerisches Schaffen ==&lt;br /&gt;
Seine Komödien beschäftigen sich sehr oft mit Figuren aus dem groß- und kleinbürgerlichen Heldenleben (Das Huhn auf dem Rücken, Kalte Duschen, Warszawa Love Story, Bein ab, Der tiefgefrorene Papagei, Sommerfrische, Der Hund und die Flöhe, Danke Papa) und deren verzweifeltem Ringen um Ordnung und Zusammenhang in einer chaotischen, von Inhumanität und Gefühllosigkeit verrohten Welt. In anderen Stücken ist er an (Künstler-)Außenseitern interessiert, die in existenziellen Situationen ihre Einzigartigkeit bewähren müssen. Immer wieder spürt er auch in traumhaft anmutenden Szenen mythologischen Motiven in Geschichte und Gegenwart nach (Die Golemrezeptur – Wartesaal Abstellgleis – Hades – Schwebende Lasten, Balance). Gelegentlich schreibt er auch für das Kindertheater (Der Kaiser auf dem Misthaufen, Flieg, Krähe, flieg! Adonis bekommt Besuch). In seinem letzten Stück „Das Bild“ schildert er eine Lemberger Familie, die durch Krieg und Vertreibung bis heute bestimmt und verformt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Auftragsarbeiten entstanden Dramatisierungen, Libretti und Übersetzungen: „Werthers Leiden“ nach [[Goethe]]s [[Die Leiden des jungen Werthers|Werther]] – „Die Nachtigall und die Rose“ – (Libretto nach [[Oscar Wilde]]) – „Der Ackermann und der Tod“ (nach [[Johannes von Saaz]])- „Mysterien“ nach [[Knut Hamsun]]. „Nora“ – „Peer Gynt“ von [[Henrik Ibsen]], sowie „Der Pelikan“ von [[August Strindberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter all den verschiedenen Formen und Stoffen seines Schreibens findet man doch immer wieder ein durchgängiges Motiv: Die tragisch – komischen Versuche von Menschen aller Klassen und Bewusstseine, die sich aus der Gefangenschaft vorgeprägten Verhaltensmustern und Klischees zu befreien trachten. Selbst im Scheitern geben sie sich dadurch Identität und Würde zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Es geht nicht ohne den Schmerz, nicht ohne die Komik und bestimmt auch nicht ohne den Gesang. Der Gesang und das Lachen sie kommen aus dem Schmerz, und wo man sie vom Schmerz trennen will, haben wir die Lüge. Zum Beispiel im Klamauk des Boulevardtheaters.&amp;#039;&amp;#039;(Fred Apke)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Er ist ein trauriger Moralist der oft mit den Mitteln der Farce und der Ironie das Verlorensein des Individuums in der kapitalistischen Gesellschaft bloßzustellen trachtet.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
([[Marta Klubowicz]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Die Komödien von Fred Apke sind weit davon entfernt Stereotypen zu bedienen, erzeugen während man lacht aber auch eine Art Schuldgefühl, denn wir lachen über und mit Figuren, die sonst nicht unser Mitleid verdienen. Sie irritieren uns, lassen sich nicht einfach unkritisch mögen. Es scheint so als verwirkliche der deutsche Künstler Gogols Maxime: Über wen lacht ihr? Über euch!&amp;#039;&amp;#039; (Jacek Wakar, [[Dziennik]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Fred Apke durchbricht die wechselseitige Wahrnehmung der Nachbarn beiderseits der Oder. Ich lege mich fest: Fred Apke erscheint im richtigen Moment, um den landläufigen Klischees vom deutschen Wesen zu widersprechen.&amp;#039;&amp;#039; (Janusz R. Kowalczyk, [[Rzeczpospolita (Zeitung)|Rzeczpospolita]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* https://skene.pl/osoba/4597/Fred-Apke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1073607968|VIAF=250379089}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Apke, Fred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bühnenautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bad Oeynhausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Apke, Fred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Dramatiker, Regisseur und Schauspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Mai 1959&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bad Oeynhausen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurgl</name></author>
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