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	<title>Freckleben - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Freckleben&amp;diff=206148&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;4959204th User: /*Demographie*/lf</title>
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		<updated>2026-03-17T14:14:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Demographie: &lt;/span&gt;lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Ort Freckleben. Zum Adelsgeschlecht siehe [[Freckleben (Adelsgeschlecht)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Aschersleben&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/42/14/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/32/52/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 120&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 12.38&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 723&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2008.xlsx?__blob=publicationFile&amp;amp;v=5 |format=PDF; 143&amp;amp;nbsp;kB |titel=Gebietsänderungen vom 01.01. - 31.12.2008 |werk=Destatis |hrsg=Statistisches Bundesamt |abruf=2025-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2008-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2008-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 06449&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 034785&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Freckleben in Aschersleben.svg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Frecklebenort13.jpg|mini|Freckleben von der Nordseite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Freckleben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil der Stadt [[Aschersleben]] im [[Salzlandkreis]] in Sachsen-Anhalt. Freckleben hatte am 31. Dezember 2021 616 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.freckleben.com/ |titel=Freckleben |abruf=2024-09-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Freckleben liegt im [[Wipper (Harz)|Wippertal]], das schon seit dem frühen Mittelalter als wichtiger Verkehrsweg von Nord nach Süd am Ostrand des [[Harz (Mittelgebirge)|Harzes]] genutzt wird.&lt;br /&gt;
Das Oberdorf liegt am linken Ufer der aus dem Raum [[Wippra]] kommenden Wipper mit Kirche, Bahnhaltepunkt und Schloßberg mit Wallburganlage und ehemaliger Reichsburg.&lt;br /&gt;
Das Unterdorf ist jenseits der Wipper an der alten von [[Aschersleben]] nach [[Sandersleben (Anhalt)]] führenden Reichsstraße gelegen mit Freihof, Moritzkirchhof (bis Ende 16. Jahrhundert) und Siedlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Aufgrund der landschaftlich günstigen Lage wird schon von einer frühen Besiedlung ausgegangen. Funde von [[Steinkiste]]n werden auf die Zeit zwischen 800 und 500 v. Chr. datiert.&lt;br /&gt;
Mit der [[Völkerwanderungszeit]] (3.–6. Jahrhundert) kamen die [[Warnen]] in das Gebiet von Freckleben. Sie waren ein mit den hier ansässigen [[Hermunduren]] verwandter Stamm. Ihre Niederlassung gab dem Ort seinen Namen. Dieser Name besteht aus dem Grundwort „laiba“ (gotisch, Überlassenschaft) oder „leif“ (altnordisch, Erbhinterlassenschaft), dem ein Personenname vorangestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 762 im [[Bistum Fulda|Fuldaer Stiftungsbuch]] als &amp;#039;&amp;#039;Frekenlevo&amp;#039;&amp;#039;. Auch 973 war Freckleben im Besitz der [[Abtei Fulda]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Tausch mit dem [[Mauritiuskloster (Magdeburg)|Mauritiuskloster]] in [[Magdeburg]] war Freckleben als sogenanntes [[Reichslehen]] im Besitz der Markgrafen der [[Nordmark]], die sich nach Freckleben benannten.&lt;br /&gt;
Nachdem [[Udo IV.|Udo]] Graf von Freckleben 1130 durch den Markgrafen [[Albrecht I. (Brandenburg)|Albrecht den Bären]] erschlagen wurde, ging das Schloss mit allen Besitzungen an Kaiser [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich I. Barbarossa]] über. Dieser tauschte die Burg mit dem Erzbischof [[Wichmann von Seeburg|Wichmann]] von Magdeburg 1166 gegen rheinische Güter. Die erloschene ritterliche Adelsfamilie [[Freckleben (Adelsgeschlecht)|von Freckleben]] hatte hier ihren Stammsitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ins 16. Jahrhundert war die Burg von Freckleben eine Adelsburg, unter anderem im Besitz des aus [[Aschersleben]] stammenden [[Andreas von Knichen]]. Dann wurde sie Domäne und gehörte später mit dem Nachbarort Sandersleben zum Fürstentum [[Anhalt-Dessau]].&amp;lt;ref&amp;gt;Festschrift zur 1000-Jahr-Feier&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freckleben wurde am 1. Januar 2008 nach Aschersleben eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2008.html StBA: Gebietsänderungen vom 01.01. bis 31.12.2008]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freckleben und Drohndorf sind im November 2018 durch die Nennung im Schwarzbuch Steuerverschwendung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/schwarzbuch-die-schlimmsten-faelle-von-steuerverschwendung-15876760.html |titel=„Schwarzbuch“ 2018 Das sind die schlimmsten Fälle von Steuerverschwendung |zugriff=2018-11-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wegen des Baues zweier ein Kilometer entfernter Feuerwehrdepots bundesweit bekannt geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Demographie ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Einige Einwohnerzahlen seit Mitte des 20. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1946&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistischebibliothek.de/mir/servlets/MCRFileNodeServlet/DEMonografie_derivate_00001265/gemeindeverzeichnis.pdf Dt. Gemeindeverzeichnis 1946 als PDF]&amp;lt;/ref&amp;gt;|| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1999&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2007&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2008&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wiki.genealogy.net/Freckleben |titel=Freckleben |werk=genwiki |abruf=2026-03-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2010&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2010&amp;quot;&amp;gt;[https://www.yumpu.com/de/document/view/5392267/landschaftsplanverzeichnis-sachsen-anhalt-bundesamt-fur- Landschaftsplanverzeichnis Sachsen-Anhalt 2010], S. 2/14.&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2013&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2020&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| 1.436 || 842 || 714 || 770 || 898 || ca. 700&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Datei:Burg Freckleben IMG 0613.JPG|Burg Freckleben&lt;br /&gt;
  Datei:Blick auf Wallanlagen Freckleben IMG 0616.JPG|Ehemalige Wallanlagen&lt;br /&gt;
  Datei:Ostturm Burg Freckleben IMG 0622.JPG|Ostturm der Burg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die [[Romanik|romanische]] Kirche [[St. Stephanus (Freckleben)|St. Stephanus]] ist eine [[Winkelkirche]], hat also eine in Deutschland seltene Bauform, die in dieser Form durch eine Erweiterung der bestehenden Kirche im Jahr 1594 entstand.&lt;br /&gt;
* Die [[Burg Freckleben]] hat einen im oberen Teil achteckigem [[Bergfried]] mit Drehspindelleitern.&lt;br /&gt;
* Der Ostturm der Burg wurde saniert und der originalen Höhe angepasst. Im Sommer 2010 wurde die Sanierung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
*Beide Türme werden abends beleuchtet und bilden, durch den Standort über Freckleben, einen tollen Blickfang.&lt;br /&gt;
*Das Heimatmuseum in den Burggemäueren lädt zum Eintauchen in das Geschehen der alten Zeit in Freckleben ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenkstätte ==&lt;br /&gt;
* Auf dem &amp;#039;&amp;#039;Ortsfriedhof&amp;#039;&amp;#039; befindet sich die Grabstätte für einen [[Polen (Ethnie)|polnischen]] [[Kriegsgefangene]]n, der während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] ein Opfer von [[Zwangsarbeit]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.freckleben.de/classic/home/ Private Site zu Freckleben]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Aschersleben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1166368173|VIAF=316153653229555900005}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Aschersleben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Salzlandkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Salzlandkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2007]]&lt;/div&gt;</summary>
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