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	<title>Freckenfeld - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Freckenfeld&amp;diff=154484&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-11008-34: /* Kultur und Sehenswürdigkeiten */ Grammatik</title>
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		<updated>2026-02-18T17:53:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kultur und Sehenswürdigkeiten: &lt;/span&gt; Grammatik&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen von Freckenfeld.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/03/53/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 08/06/50/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Freckenfeld in GER.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Germersheim&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Kandel&lt;br /&gt;
|Höhe              = 127&lt;br /&gt;
|PLZ               = 76872&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06340&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07334005&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE FKD&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Gartenstraße 8&amp;lt;br /&amp;gt;76870 Kandel&lt;br /&gt;
|Website           = [https://freckenfeld.de/ freckenfeld.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Marc Ulm&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei            = SPD&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Freckenfeld-10-Hauptstr-gje.jpg|mini|Ortsbild von Freckenfeld]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Freckenfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Landkreis Germersheim]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie gehört der [[Verbandsgemeinde Kandel]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Freckenfeld liegt zwischen [[Karlsruhe]] und [[Landau in der Pfalz]] am nördlichen Rand des [[Bienwald]]. Zur Gemeinde gehören auch die [[Wohnplatz|Wohnplätze]] In den Dorfwiesen und Welschhof.{{GemeindeverzeichnisRP |Ref=1 |Stand=2022 |Seiten=141}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewässer ===&lt;br /&gt;
Mitten durch die Gemarkung verläuft der [[Otterbach (Michelsbach)|Otterbach]]; von links nimmt er den &amp;#039;&amp;#039;Dorfbach&amp;#039;&amp;#039; auf. Weiter südlich von ihm der [[Bruchbach (Otterbach)|Bruchbach]]. Der [[Neugraben (Otterbach)|Neugraben]] bildet im Süden die Gemarkungsgrenze zu [[Wörth am Rhein]]. Durch den Norden der Gemeindegemarkung fließt der [[Dierbach (Otterbach)|Dierbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Verschiedene Gefäßfunde und Münzen aus der Zeit um 50 v.&amp;amp;nbsp;Chr. deuten auf eine frühzeitige Besiedlung der Freckenfelder Gemarkung hin. Schriftliche Aufzeichnungen über den Ort ergeben sich jedoch erst aus einer Schenkungsurkunde des Jahres 982. Ebenso wie viele andere Gemeinden des Kreises hat der Ort in seiner langen Geschichte zahlreiche Herrschafts- und Namensänderungen mitgemacht. Aus dem ursprünglichen Namen &amp;#039;&amp;#039;Frichonvelt&amp;#039;&amp;#039;, der von einem fränkischen Vasallen namens &amp;#039;&amp;#039;Frico&amp;#039;&amp;#039; abgeleitet wird, entstand nach mehreren Lautverschiebungen im Laufe der Jahrhunderte der heutige Ortsname.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
König [[Wenzel (HRR)|Wenzel]] verpfändete das ursprünglich freie [[Reichsdorf]] 1379 an Kurfürst [[Ruprecht I. (Pfalz)|Ruprecht I. von der Pfalz]].&amp;lt;ref&amp;gt;Erhard Nietzschmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Freien auf dem Lande. Ehemalige deutsche Reichsdörfer und ihre Wappen.&amp;#039;&amp;#039; Melchior, Wolfenbüttel 2013, ISBN 978-3-944289-16-8, S.&amp;amp;nbsp;31.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Ende des 18. Jahrhunderts gehörte der Ort zu [[Pfalz-Zweibrücken]] und unterstand dort dem [[Oberamt Guttenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1798 bis 1814, als die [[Pfalz (Region)|Pfalz]] Teil der [[Erste Französische Republik|Französischen Republik]] (bis 1804) und anschließend Teil des [[Erstes Kaiserreich|Napoleonischen Kaiserreichs]] war, war Freckenfeld in den [[Kanton Kandel]] eingegliedert. 1815 wurde der Ort [[Kaisertum Österreich|Österreich]] zugeschlagen. Bereits ein Jahr später wechselte der Ort in das [[Königreich Bayern]]. Von 1818 bis 1862 gehörte der Ort dem [[Landkommissariat Germersheim]] an; aus diesem ging das &amp;#039;&amp;#039;Bezirksamt Germersheim&amp;#039;&amp;#039; hervor. Seit 1939 ist Freckenfeld Bestandteil des [[Landkreis Germersheim|Landkreises Germersheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1852 wurde der protestantische Theologe Theodor Culmann (Bruder des Begründers der grafischen Statik [[Karl Culmann]]) Pfarrer der Dorfgemeinde, wohin seine Mutter, eine geborene Böll, zuvor nach dem Tod ihres Mannes zurückgekehrt war, und Schulinspektor des Bezirks. In Freckenfeld verfasste er sein ethisches Erstlingswerk &amp;#039;&amp;#039;Dornröschen, eine kosmogonische Dichtung nach Plato und Jakob Böhm&amp;#039;&amp;#039; und entwarf seine &amp;#039;&amp;#039;Christliche Ethik&amp;#039;&amp;#039;, die er in Speyer abschloss. Fritz Culmann, der Sohn von Theodor Culmann und seiner Frau, der Tochter des Konsistorialrats Börsch in Speyer, starb kurz bevor sie 1859 nach Speyer wegzogen im Alter von fünf Jahren in Freckenfeld.&amp;lt;ref&amp;gt;Philipp Theodor Culmann: &amp;#039;&amp;#039;Die christliche Ethik.&amp;#039;&amp;#039; (Speier 1863) 4. Auflage (anastatischer Neudruck). Verlag des Evangelischen Vereins f. d. Pfalz, Kaiserslautern 1926, S. XIII–XVI.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurde Freckenfeld innerhalb der [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzungszone]] Teil des damals neu gebildeten Landes [[Rheinland-Pfalz]]. Im Zuge der [[Gebietsreformen in Rheinland-Pfalz|ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform]] wurde die Gemeinde 1972 in die neu gebildete [[Verbandsgemeinde Kandel]] eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Wenn nicht gesondert aufgeführt, ist die Quelle der Daten das Statistische Landesamt Rheinland-Pfalz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz |url=https://infothek.statistik.rlp.de/MeineHeimat/content.aspx?id=103&amp;amp;l=3&amp;amp;g=0733404005&amp;amp;tp=46975 |titel=Mein Dorf, meine Stadt |abruf=2022-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right; margin:0; border-spacing:0;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;verz1863&amp;quot;&amp;gt;Beamtenverzeichniß und Statistik des Königlich Bayerischen Regierungs-Bezirkes der Pfalz, 1863, S. XII des Anhangs&amp;lt;/ref&amp;gt; 1802 || 1.170&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1815 || 1.365&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1835 || 1.420&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;verz1863&amp;quot; /&amp;gt; 1849 || 1.450&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;verz1863&amp;quot; /&amp;gt; 1861 || 1.313&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;volksz1871&amp;quot;&amp;gt;Ergebnisse der Volkszählung im Königreiche Bayern vom 1. Dezember 1871 nach einzelnen Gemeinden, 1873, S. 65&amp;lt;/ref&amp;gt; 1871 || 1.277&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || 1.276&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 1.631&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 1.153&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1965 || 1.257&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 1.312&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1975 || 1.239&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1980 || 1.318&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1985 || 1.341&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 1.461&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 1.501&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 1.663&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 1.649&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 1.559&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 1.597&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 1.563&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konfessionsstatistik ===&lt;br /&gt;
2012 waren 50,7 % der Einwohner [[evangelisch]] und 26,4 % [[Römisch-katholische Kirche|katholisch]]. Die übrige 22,9 % gehörten einer anderen Glaubensgemeinschaft an oder waren [[konfessionslos]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ewois.de/Statistik/user/htmlgen.php?stichtag=31.07.2012&amp;amp;ags=33404005&amp;amp;type=OG&amp;amp;linkags=0733404005 Ewois, Stand: 31. Juli 2012]&amp;lt;/ref&amp;gt; Derzeit (Stand Juli 2025) sind von den Einwohnern 36,5 % evangelisch, 22,7 % katholisch und 40,8 % sind konfessionslos oder gehören einer anderen [[Glaubensgemeinschaft]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://statistik.ewois.de/Statistik/user/pdfgen.php?stichtag=31.07.2025&amp;amp;ags=33404005&amp;amp;type=OG&amp;amp;linkags=0733404005 Gemeindestatistik Freckenfeld], abgerufen am 17. August 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Anteil der evangelischen und katholischen Kirchenmitglieder an der Gesamtbevölkerung ist demnach im beobachteten Zeitraum gesunken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1871 waren von insgesamt 1277 Einwohnern 1065 evangelisch (83 %), 211 katholisch (17 %) und eine Person jüdisch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;volksz1871&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Freckenfeld besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#PV|personalisierten Verhältniswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitzverteilung im Gemeinderat:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em&amp;quot;| Wahl || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Freie Demokratische Partei|FDP]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Wählergruppe|FWF]]{{FN|*}} || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Wählergruppe|GfF]]{{FN|**}} || style=&amp;quot;width:6em&amp;quot; | Gesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 7 || 4 || – || 4 || 1 || 16 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/ratswahlen-gemeindeebene/3340400500 |titel=Freckenfeld, Gemeinderatswahl 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Freckenfeld |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019 || 5 || 6 || – || 5 || – || 16 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kg/ergebnisse/3340400500.html |titel=Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen |abruf=2022-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014 || 7 || 6 || – || 3 || – || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009 || 7 || 6 || 1 || 2 || – || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2004 || 8 || 4 || 1 || 3 || – || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{FNZ|*|FWF: Freie Wählergruppe Freckenfeld e.&amp;amp;nbsp;V.}}&lt;br /&gt;
{{FNZ|**|GfF: Gemeinsam für Freckenfeld e.&amp;amp;nbsp;V.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsbürgermeister ===&lt;br /&gt;
Marc Ulm (SPD) wurde am 4.&amp;amp;nbsp;September 2024 Ortsbürgermeister von Freckenfeld.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kandel.gremien.info/meeting.php?id=2024-OGFRE-79 |titel=Konstituierende Sitzung des Gemeinderates Freckenfeld 4. September 2024 |werk=Rats- und Bürgerinformationssystem |hrsg=Verbandsgemeinde Kandel |abruf=2024-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Fritz Hock |url=https://www.rheinpfalz.de/lokal/kreis-germersheim_artikel,-die-drei-neuen-an-der-ortsspitze-_arid,5690430.html |titel=Die drei Neuen an der Ortsspitze |werk=[[Die Rheinpfalz]] |hrsg=Rheinpfalz Verlag und Druckerei GmbH &amp;amp; Co. KG, Ludwigshafen |datum=2024-09-10 |abruf=2024-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 hatte er sich mit einem Stimmenanteil von 61,0 % gegen den bisherigen Amtsinhaber durchgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/3340400500 |titel=Freckenfeld, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Freckenfeld |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbürgermeister seit 1974:&lt;br /&gt;
* 1974–2004: Theo Kuhn ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]])&lt;br /&gt;
* 2004–2019: Gerlinde Jetter-Wüst (SPD)&lt;br /&gt;
* 2019–2024: Martin Thürwächter (CDU)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Margit Dressel |url=https://www.rheinpfalz.de/lokal/kreis-germersheim_artikel,-viel-applaus-für-jetter-wüst-_arid,1505414.html?reduced=true |titel=Viel Applaus für Jetter-Wüst |werk=Die Rheinpfalz |hrsg=Rheinpfalz Verlag und Druckerei GmbH &amp;amp; Co. KG, Ludwigshafen |datum=2019-08-28 |abruf=2020-04-25 |kommentar=Nur Artikelanfang frei zugänglich}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2024: Marc Ulm (SPD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung |Blasonierung=In Rot auf gewölbtem grünen Boden ein silbernes Tor (Dampfnudeltor), in dessen Bogen schwebend der silberne Großbuchstabe F. |Zusatz=Es wurde 1950 vom [[Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur Rheinland-Pfalz|Mainzer Innenministerium]] genehmigt und zeigt das Wahrzeichen von Freckenfeld. |Quelle=Karl Heinz Debus: &amp;#039;&amp;#039;Das große Wappenbuch der Pfalz.&amp;#039;&amp;#039; Gräber, Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3. |Begründung= }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Mit [[Telfes im Stubai]] in Österreich wird eine Partnerschaft gepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Kulturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Freckenfeld Dampfnudeltor.jpg|mini|Das Dampfnudeltor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Kulturdenkmäler in Freckenfeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Dampfnudeltor}}Ein originelles Zeugnis der Geschichte ist das mit 1286 [[Dampfnudel]]n verzierte Dampfnudeltor, das an ein Ereignis im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine schwedische Reiterschwadron stellte eine hohe Geldforderung an die Bürger, obwohl die Schweden wie die Gemeindebürger damals Lutheraner waren, und drohte Plünderung und Mord an. Eine Abordnung der Freckenfelder erreichte aber bei dem schwedischen Hauptmann die Abmilderung auf die Forderung, dass er und seine Soldaten zufriedenstellend verköstigt werden müssten. Dann würde er die Bevölkerung verschonen. Daraufhin ließ Bäckermeister Johannes Muck seine Frau mit der Magd einen großen Kessel Soße kochen und gab den Befehl, diese Soße kräftig mit Wein abzuschmecken. Er selbst backte mit seinen Gesellen Dampfnudeln, bis jeder Soldat satt war, insgesamt 1286 Stück. Die Schwadron akzeptierte das servierte Gericht zufrieden und verschonte das Dorf vor weitergehender Erpressung oder gar Zerstörung und Mord.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vg-kandel.de/vg_kandel/Verbandsgemeinde/Freckenfeld/FreckenfelderGeschichte.pdf |titel=Freckenfelder Geschichte |format=PDF; 248&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2022-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls denkmalgeschützt ist die [[Wolfgangskirche (Freckenfeld)|Wolfgangskirche]], eine [[Simultankirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natur ===&lt;br /&gt;
Das EU-Vogelschutzgebiet &amp;#039;&amp;#039;Bienwald und Viehstrichwiesen&amp;#039;&amp;#039; erstreckt sich unter anderem über die Gemeinde, ebenso das Naturschutzgebiet [[Bruchbach-Otterbachniederung]]. Mit der &amp;#039;&amp;#039;Wildbirne&amp;#039;&amp;#039; in der Lindenstraße, die innerhalb von Deutschland [[Liste der dicksten Obstbäume in Deutschland|zu den dicksten Obstbäumen]] gehört, existiert innerhalb des Gemeindegebiets außerdem [[Liste der Naturdenkmale in Freckenfeld|ein Naturdenkmal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Soziales ===&lt;br /&gt;
Vor Ort befindet sich seit 2019 in Form eines Kühlschrankes ein öffentlicher Bücherschrank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Im Ort wird Weinbau betrieben. Hier befindet sich die Einzellage &amp;#039;&amp;#039;Gräfenberg&amp;#039;&amp;#039; (140,45 ha)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinlagen-Info1&amp;quot;&amp;gt;[https://weinlagen-info.de/#lage_id=985 Freckenfelder Gräfenberg - Eintrag auf Weinlagen-Info.de, abgerufen am 3. März 2024].&amp;lt;/ref&amp;gt; als Teil der [[Lage (Weinbau)#Großlage|Großlage]] [[Guttenberg (Weinlage)|Guttenberg]] im [[Pfalz (Weinanbaugebiet)|Weinanbaugebiet Pfalz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;WOL&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lwk-rlp.de/fileadmin/lwk-rlp.de/Weinbau/PDF/Weinlagen_Internet.pdf |titel=Weinlagen in Rheinland-Pfalz - Stand Herbst 2020 |hrsg=Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz |format=PDF |abruf=2021-08-06 |archiv-datum=2021-08-06 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210806221001/https://www.lwk-rlp.de/fileadmin/lwk-rlp.de/Weinbau/PDF/Weinlagen_Internet.pdf |offline=ja |archiv-bot=2025-02-13 21:30:54 InternetArchiveBot }} (PDF, 0,7 MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Jahren 2017 und 2018 entstand vorort der &amp;#039;&amp;#039;Windpark Freckenfeld&amp;#039;&amp;#039;. Die Gemeinde gehört außerdem zum Geschäftsgebiet der [[VR Bank Südpfalz]]. 2024 wurde der &amp;#039;&amp;#039;Dorfladen Freckenfeld&amp;#039;&amp;#039; als 24/7-Geschäft mit Selbstbedienungskassen eröffnet. Es handelte sich um eine Wiedereröffnung mit neuem Betreiber und Konzept, nachdem bereits zuvor einige Jahre ein Laden in dem Gebäude in der Ortsmitte existiert hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gfm-nachrichten.de/news/dorfladen-in-freckenfeld/ |autor=Frank Keilacker |titel=24/7-Selbstbedienung: Neuer Dorfladen in Freckenfeld eröffnet |datum=2024-07-17 |abruf=2025-01-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Östlich der Gemeinde verläuft die [[Bundesstraße 427]], die Freckenfeld mittels der &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Landesstraßen in Rheinland-Pfalz ab der L 401#L 546|Landesstraße&amp;amp;nbsp;546]]&amp;#039;&amp;#039; an das überörtliche Verkehrsnetz anschließt. Von letzterer zweigt die &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Germersheim#K 15|Kreisstraße&amp;amp;nbsp;15]]&amp;#039;&amp;#039;, die in den Bienwald hineinführt. Nächstgelegener Bahnhof ist [[Bahnhof Winden (Pfalz)|Winden]]. Freckenfeld selbst ist über die Buslinie 547, die die Bahnhöfe [[Bahnhof Kandel|Kandel]] und [[Bahnhof Bad Bergzabern|Bad Bergzabern]] miteinander verbindet, an das Nahverkehrsnetz angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Behörden ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde gehört zum Zuständigkeitsbereich des [[Amtsgericht Kandel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Durch den Norden der Gemeindegemarkung verläuft der [[Petronella-Rhein-Radweg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* Ludwig Becker (1903–1980), protestantischer Pfarrer, Ehrenbürgerschaft verliehen am 23. Mai 1968.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Baumgärtner: &amp;#039;&amp;#039;Die Ehrenbürger im Landkreis Germersheim.&amp;#039;&amp;#039; Hekma-Verlag, Maikammer 2018, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Theo Kuhn (1931–2013), Ortsbürgermeister 1974–2004, Ehrenbürgerschaft verliehen am 24. April 2005.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Baumgärtner: &amp;#039;&amp;#039;Die Ehrenbürger im Landkreis Germersheim.&amp;#039;&amp;#039; Hekma-Verlag, Maikammer 2018, S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Freckenfeld geboren ===&lt;br /&gt;
* [[Andreas Ubhauser]] (ca. 1765–1822) Orgelbauer in [[Heidelberg]], dito sein Bruder &amp;#039;&amp;#039;Wendelin Ubhaus&amp;#039;&amp;#039;, ebenfalls Orgelbauer.&lt;br /&gt;
* [[Johannes Lohr]] (1875–1941), protestantischer Pfarrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen, die vor Ort gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* [[Hans von Gemmingen († 1552)]], wurde 1544 Pfalzgrafen mit Freckenfeld belehnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.vg-kandel.de/vg_kandel/Verbandsgemeinde/Freckenfeld/ Ortsgemeinde Freckenfeld auf den Seiten der Verbandsgemeinde Kandel]&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o33404005}}&lt;br /&gt;
* [https://www.online-ofb.de/famlist.php?ofb=freckenfeld&amp;amp;b=A&amp;amp;lang=de Ortsfamilienbuch Freckenfeld], (Online-Version)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Germersheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4093221-7|VIAF=239469635}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Germersheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bienwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorderpfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Südpfalz]]&lt;/div&gt;</summary>
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