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	<title>Freßgass - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T18:22:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Straße&lt;br /&gt;
|Name=Freßgass&lt;br /&gt;
|Alternativnamen=&lt;br /&gt;
|Stadtwappen=DEU Frankfurt am Main COA.svg&lt;br /&gt;
|Kategorie=Straße in Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
|Bild=FrankfurtFressgass060422.jpg&lt;br /&gt;
|Bild zeigt=&lt;br /&gt;
|Ort=Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
|Ortsteil=[[Frankfurt-Innenstadt|Innenstadt]]&lt;br /&gt;
|Angelegt=Mittelalter, seit 1900 &amp;#039;&amp;#039;Freßgass&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Neugestaltet=&lt;br /&gt;
|HistNamen=&lt;br /&gt;
|Straßen=Biebergasse (Osten),  [[Bockenheimer Landstraße]] (Westen)&lt;br /&gt;
|Querstraßen=Börsenstraße, [[Opernplatz (Frankfurt am Main)|Opernplatz]]&lt;br /&gt;
|Plätze=&lt;br /&gt;
|Bauwerke=&lt;br /&gt;
|Nutzergruppen=&lt;br /&gt;
|Straßengestaltung=&lt;br /&gt;
|Straßenlänge=280 m&amp;lt;ref&amp;gt;{{Stadtkarte-ffm}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Baukosten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Freßgass&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!-- sic! --&amp;gt; ist die Bezeichnung des Straßenzugs Kalbächer Gasse und Große Bockenheimer Straße zwischen [[Opernplatz (Frankfurt am Main)|Opernplatz]] und Börsenstraße in [[Frankfurt am Main]]. Zunächst von der einheimischen Bevölkerung und den ansässigen Medien so genannt, heißt sie seit 1977 auch offiziell so. Damals wurde sie nach der [[Neue Kräme|Neuen Kräme]] und der [[Zeil]] zur dritten [[Fußgängerzone]] der Stadt umgestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein breiter gepflasterter und von [[Platanen]] bestandener Flanierstreifen in der Mitte wird auf beiden Seiten von einem weißen Marmorstreifen abgegrenzt. Bis dahin dürfen sich die Restaurants mit ihren Tischen und die Geschäfte mit ihren Sonderangeboten ausbreiten. Ein tiefgelegter [[Brunnen]] wurde 1977 bei der Neugestaltung angelegt. Bis 1944 befand sich hier das &amp;#039;&amp;#039;Säuplätzi&amp;#039;&amp;#039;, das seinen Namen vom [[mittelalter]]lichen &amp;#039;&amp;#039;Sauborn&amp;#039;&amp;#039; erhielt, der im 17. Jahrhundert verfüllt und durch den Kaiserbrunnen ersetzt wurde. Der Sauborn ist ein Zeugnis dafür, dass es im Mittelalter und noch in der frühen [[Neuzeit]] durchaus üblich war, mitten in der Stadt [[Hausschwein|Schweine]] zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name entstand um 1900, weil es in dem rund 200 Meter langen Straßenzug eine besonders hohe Konzentration von [[Fleischerei|Metzgereien]], [[Bäckerei]]en und [[Delikatesse]]ngeschäften neben alteingesessenen [[Gaststätte|Speiselokalen]] gab. Die Freßgass war der „Bauch“ des Frankfurter [[Frankfurt-Westend|Westends]] in der Vorkriegszeit, als dort noch das noble Bürgertum wohnte. Die sparsame Baronin [[Mathilde von Rothschild]] ließ hier ihre [[Champignons]], wie überliefert wird, ohne „Dutt“ (Tüte) abwiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Frankfurt Große Bockenheimer 25.20130304.6742.jpg|mini|links|Historistische Architektur an der Freßgass (Große Bockenheimer Straße 25, vor dem Umzug auf die Zeil Sitz von [[M. Schneider]])]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Frankfurt Freßgass.jpg|mini|Freßgass um 1900, Blick vom Säuplätzi in Richtung Opernplatz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FFM Heinrich-Hoffmann-Geburtshaus-Plakette.jpg|mini|Gedenktafel an der Stelle des Geburtshauses von [[Heinrich Hoffmann]], östlich des Säuplätzi]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Liegende Grosse DSCF1793.jpg|mini|links|Skulptur &amp;#039;&amp;#039;Große Liegende&amp;#039;&amp;#039; von Willi Schmidt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Freßgass liegt im Stadtteil [[Frankfurt-Innenstadt|Innenstadt]], der bis zum [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] als Neustadt bezeichnet wurde. Die Neustadt entstand nach der 1333 von Kaiser [[Ludwig IV. (HRR)|Ludwig dem Bayern]] genehmigten Stadterweiterung, als die zuvor außerhalb der dichtbesiedelten [[Frankfurt-Altstadt|Altstadt]] gelegene Fläche mit einer Stadtmauer eingefriedet wurde. Bis ins 19. Jahrhundert blieb die Neustadt ein relativ dünn besiedeltes, vorwiegend von [[Handwerk]]er und [[Kleinbürger]]n bewohntes Areal, dessen Häuser weitaus kleiner und weniger prächtig waren als die Bürgerhäuser der Altstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Straßenzug Kalbächer Gasse–Große Bockenheimer Gasse war (neben der Großen Gallusgasse) eine der beiden Ausfallstraßen, die den früher bedeutendsten Platz der Neustadt, den [[Roßmarkt (Frankfurt am Main)|Roßmarkt]] (heute [[Rathenauplatz (Frankfurt am Main)|Rathenauplatz]]), mit den beiden westlichen Stadttoren verbanden, dem [[Galgentor]] und dem [[Bockenheimer Tor]]. Deshalb siedelten sich entlang der Gasse schon früh Gasthäuser, Herbergsbetriebe und Brauereien an. Von Ende September bis Mitte Oktober 1790 wohnte [[Wolfgang Amadeus Mozart]] im &amp;#039;&amp;#039;Backhaus&amp;#039;&amp;#039; (Kalbächer Gasse 10). Er war zur Krönung Kaiser [[Leopold II. (HRR)|Leopolds II.]] nach Frankfurt gekommen und dirigierte am 15. Oktober 1790 ein großes Konzert mit eigenen Werken im nahegelegenen [[Schauspiel Frankfurt#Geschichte|Stadttheater]].&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard Frost: {{Frankfurter Personenlexikon|567|Mozart, Wolfgang Amadeus}}, auch in: {{BibISBN|3782904591|Seiten=68 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Brauerei &amp;#039;&amp;#039;Zu den drei Hasen&amp;#039;&amp;#039; an der Ecke Kalbächer Gasse / Rathenauplatz war aufgrund ihrer günstigen Lage vis-à-vis des Stadttheaters eine der beliebtesten Gastwirtschaften des alten Frankfurt. 1906 wurde das alte Gebäude abgerissen und ein repräsentativer Neubau errichtet. Nach der Kriegszerstörung 1944 durch die [[Luftangriffe auf Frankfurt am Main]] wurde es zunächst vereinfacht wiederaufgebaut und Anfang des 21. Jahrhunderts durch einen Neubau unter Einbeziehung der erhaltenen Teile der alten Fassade ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Kriegszerstörungen durch die Luftangriffe plante man, in Frankfurt eine [[autogerechte Stadt]] zu schaffen. Deshalb wurden 1952 bis 1956 alle Gebäude an der Nordseite der Freßgass niedergelegt und die Straße um acht auf 32 Meter, am Säuplätzi sogar auf 40 Meter verbreitert. Auf diese Weise sollte eine großzügige Straßenverbindung zwischen Westend und Innenstadt entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept bewährte sich jedoch nicht, schon Anfang der 1960er Jahre erstickte die Innenstadt im [[Kraftverkehr|Autoverkehr]]. Von 1969 bis 1977 war die Freßgass wegen der Baugrube für den [[S-Bahn Rhein-Main|S-Bahn-Tunnel]] zwischen [[Frankfurt (Main) Hauptbahnhof|Hauptbahnhof]] und [[Hauptwache (Frankfurt am Main)|Hauptwache]] gänzlich unpassierbar. Nach Abschluss der Bauarbeiten entstand die Freßgass in der heutigen Form als Flaniermeile. Über die Biebergasse ist sie mit der Einkaufsstraße [[Zeil]] verbunden und somit Teil einer Fußgängerzone, die von der [[Alte Oper|Alten Oper]] bis zur [[Konstablerwache]] bzw. bis zum [[Römerberg (Frankfurt am Main)|Römerberg]] reicht. Eine Skulptur &amp;#039;&amp;#039;Große Liegende&amp;#039;&amp;#039; (im Volksmund &amp;#039;&amp;#039;Fett Gret&amp;#039;&amp;#039; genannt; 1972 von [[Willi Schmidt (Bildhauer)|Willi Schmidt]]) und ein Brunnen von [[Inge Hagner]] (aufgestellt 1977) sind künstlerische Merkmale der Gasse.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2025-02 |url=http://tcf1.frankfurt-main.de/cms/tourismussuite/de/touristinfo_details.html;jsessionid=5C9FC8143A2FE66F436C87C3687B297B?haus_id=110103&amp;amp;resname= |text=Touristik-Informationen über die Freßgass |archivebot=2025-02-15 05:14:32 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwärtige Situation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fressgass-Frankfurt-2013-Ffm-163-166.jpg|mini|links|2013 vom Maintower gesehen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Frankfurt am Main - Freßgass1.JPG|mini|Blick in die Freßgass]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fressgass Ffm April 2011 EVA 8761.jpg|mini|Straßencafés in der Großen Bockenheimer Straße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ladenmieten in der Freßgass sind mit die höchsten in Frankfurt, die Preise der zu erwerbenden Immobilien dementsprechend hoch. Laut &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Rundschau]]&amp;#039;&amp;#039; (Mai 2006) beträgt die Miete bis zu 185 Euro pro Quadratmeter für Einzelhändler. In unmittelbarer Nähe zur Freßgass befinden sich die [[Frankfurter Wertpapierbörse]] und die Alte Oper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gilt die Freßgass als eine kulinarische Straßenmeile. Dicht an dicht drängen sich hier Feinkostläden, Cafés, Bars und Restaurants. Das Freßgass-Fest, das Weinfest und das Opernplatz-Fest bieten zudem in regelmäßigen Abständen weitere Veranstaltungen für den Gaumen in diesem Straßenzug. Das seit 1977 alljährlich im Spätsommer veranstaltete Weinfest, der Rheingauer Weinmarkt, zählt jährlich etwa rund 400.000 Gäste. Dort präsentieren Weingüter aus [[Rheingau (Weinanbaugebiet)|Rheingau]] und [[Rheinhessen (Weinanbaugebiet)|Rheinhessen]] rund 600 Weine und Sekte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regeln für Nutzung, bauliche und andere gestalterische Möglichkeiten sind in einer „Fressgassatzung“ (so lautet die Rechtschreibung im städtischen Dokument von 1979) als Vorschriftenkatalog niedergelegt, der ein einheitliches und harmonisches Erscheinungsbild des Quartiers unterstützen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Freßgass grenzt an die [[Hochstraße (Frankfurt am Main)|Hochstraße]], [[Kleine Hochstraße]], [[Kaiserhofstraße]], [[Meisengasse]], [[Börsenstraße]] und [[Goethestraße (Frankfurt am Main)|Goethestraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Klötzer: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurt – ehemals, gestern und heute&amp;#039;&amp;#039;. [[Verlag J. F. Steinkopf|J.F.&amp;amp;nbsp;Steinkopf Verlag]], Stuttgart 1979. ISBN 3-7984-0398-8&lt;br /&gt;
* Wolfgang Klötzer: &amp;#039;&amp;#039;Zu Gast im alten Frankfurt&amp;#039;&amp;#039;. Heinrich Hugendubel Verlag, 1990. ISBN 3-88034-493-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Altfrankfurt|Objekt=Die Freßgass|Pfad=NeueStadt/Fressgasse/}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/6/52/N |EW=8/40/30/E |type=landmark |region=DE-HE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1113121491|VIAF=3940147373415041580002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fressgass}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essen und Trinken (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Frankfurt-Innenstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußgängerzone in Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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