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	<title>Fraukirch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T23:15:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fraukirch&amp;diff=126538&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gak69: Bildbeschreibung eingefügt, Einzelnachweis umbenannt</title>
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		<updated>2026-01-20T21:57:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bildbeschreibung eingefügt, Einzelnachweis umbenannt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fraukirch 04.JPG|mini|Fraukirch aus der Ferne]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1977-05- 0007 (800x600).jpg|mini|Wegekreuz von 1624]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fraukirch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein kleiner [[Wallfahrtsort]] in der [[Pellenz]], zur Ortsgemeinde [[Thür]] gehörend, der nur aus einem Gehöft und einer kleinen, ehemals dreischiffigen Kirche besteht, die im [[Rheinischer Übergangsstil|rheinischen Übergangsstil]] erbaut wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.osteifel-aktiv.de/40848/41633.html Fraukirch - Ort der Legenden], auf osteifel-aktiv.de, abgerufen am 7.&amp;amp;nbsp;August 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nach der regionalen [[Genoveva von Brabant|Genovevasage]] baute Pfalzgraf Siegfried, der in [[Mayen]] im 8. Jahrhundert residiert haben soll, die Kirche zum Dank für die Errettung seiner Frau Genoveva durch die Gottesmutter Maria. Das aus farbig gefasstem [[Tuff]] bestehende Altarbild aus dem Jahre 1667 zeigt in prächtiger, plastischer Darstellung ([[Knorpelstil]]) in Form einer Bildergeschichte den Ablauf der Legende. In einer hinteren Ecke des Gebäudes steht aufrecht eine Grabplatte mit einer lebensgroßen Darstellung eines Ritters und seiner Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls in der Kirche befinden sich die ergänzten Originalteile des sogenannten Golokreuzes, eines volkstümlich als [[Bildstock#Schöpflöffel|Schöpflöffel]] bezeichneten religiösen Prozessionsmals, das bis zu seiner Zerstörung 1977 (durch Antiquitätendiebe) der Straße von [[Thür]] nach [[Kruft]] (heute [[Bundesstraße 256|B 256]]) auf der Anhöhe zwischen Thür und der Abzweigung nach [[Mendig]] stand. Auch wenn es zuweilen als Bildstock bezeichnet wird, diente es ursprünglich zum Abstellen der bei Prozessionen zur Fraukirch mitgeführten [[Pyxis (Liturgie)|Pyxis]], die in der ansonsten leeren Nische ihren Platz fand. Das 1472 von einem gewissen Clais Beligen gestiftete Stück trägt auf dem Schaft und Sockel eine frühe deutsche Übersetzung des lateinischen [[Salve Regina]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Müller-Veltin: Mittelrheinische Steinkreuze aus Basaltlave, Neuss 1980, S. 52–65.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Originalstandort steht heute eine Kopie. Es war die Stelle, an der der Ritter Golo der örtlichen Sage zufolge wegen der Verleumdung seiner Herrin Genoveva gevierteilt worden sein soll.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.suehnekreuz.de/rhein/mendig.htm Sühnekreuz.de]. Abgerufen am 1. März 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Allerdings ist diese Erzählung erstmals im 19. Jahrhundert nachweisbar und deswegen wohl eher eine Erfindung der [[Romantik]], auch der Name „Golokreuz“ erscheint erst in dieser Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom [[Mittelalter]] bis ins 18. Jahrhundert fanden in Fraukirch regionale Gerichtstage für die umliegenden [[Pellenz]]gemeinden statt. Außerdem war die Fraukirch ein vielbesuchter Wallfahrtsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche wurde urkundlich zum ersten Mal im 13. Jahrhundert erwähnt. Bis 1764 war sie Eigenkirche des Bischofs von Trier und ging dann an die [[Abtei Maria Laach]] über. 1804 erwarb der Landwirt Johann Wilhelm Nell von Thür das Anwesen aus dem säkularisierten Klosterbesitz. Der Gutshof ist seitdem im Privatbesitz der Familie Sesterhenn, den Nachfahren Nells. Die Fraukirch gehört seit einer Schenkung im Jahr 1906 zu der Pfarrgemeinde St. Johannes Thür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fraukirche_Lage.jpg|Lage inmitten der Felder und Wiesen&lt;br /&gt;
Fraukirch_Bau.jpg|Außenansicht&lt;br /&gt;
Fraukirch_Innen.jpg|Innenansicht&lt;br /&gt;
Fraukirch Altar 01.JPG|Altar (Detail)&lt;br /&gt;
Fraukirch_Grabmal.jpg|Rittergrabmal und Golokreuz&lt;br /&gt;
Fraukircher Hof 01.JPG|Fraukircher Hof&lt;br /&gt;
Fraukirch Materl_k.jpg|[[Marterl]] oberhalb Fraukirch&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Fraukirch|Fraukirch}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ich-geh-wandern.de/fraukirch-th%C3%BCr Eine kleine besondere Wallfahrtsperle in der Pellenz ist die Fraukirch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/21/00/N |EW=07/18/00/E |type=city |region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Mayen-Koblenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholischer Wallfahrtsort in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Thür]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rheinischer Übergangsstil|Fraukirch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalzone (Rheinland-Pfalz)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gak69</name></author>
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