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	<title>Frauenwald - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Frauenwald&amp;diff=338889&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bernd Bergmann: &quot;Ein Tausendertrennzeichen zur Zifferngruppierung wird in der Regel erst ab fünf Stellen gesetzt. Wenn eine vierstellige Zahl jedoch innerhalb des laufenden Textes oder in einer Tabelle in direktem Zusammenhang zu Zahlen mit fünf oder mehr Stellen steht, so sollte zugunsten einer einheitlichen Darstellung auch für die vierstellige Zahl ein Tausendertrennzeichen verwendet werden.&quot; (Siehe Wikipedia:Schreibweise von Zahlen#Zifferngruppierung)</title>
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		<updated>2026-01-04T21:32:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&amp;quot;Ein Tausendertrennzeichen zur Zifferngruppierung wird in der Regel erst ab fünf Stellen gesetzt. Wenn eine vierstellige Zahl jedoch innerhalb des laufenden Textes oder in einer Tabelle in direktem Zusammenhang zu Zahlen mit fünf oder mehr Stellen steht, so sollte zugunsten einer einheitlichen Darstellung auch für die vierstellige Zahl ein Tausendertrennzeichen verwendet werden.&amp;quot; (Siehe &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:Schreibweise_von_Zahlen#Zifferngruppierung&quot; title=&quot;Wikipedia:Schreibweise von Zahlen&quot;&gt;Wikipedia:Schreibweise von Zahlen#Zifferngruppierung&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Ortsteil                        = Frauenwald&lt;br /&gt;
|Alternativname                  = &lt;br /&gt;
|Gemeindeart                     = Stadt&lt;br /&gt;
|Gemeindename                    = Ilmenau&lt;br /&gt;
|Alternativanzeige-Gemeindename  = &lt;br /&gt;
|Ortswappen                      = Wappen Frauenwald.jpg&lt;br /&gt;
|Ortswappen-Beschreibung         = &lt;br /&gt;
|Breitengrad                     = 50/34/52/N&lt;br /&gt;
|Längengrad                      = 10/51/35/E&lt;br /&gt;
|Nebenbox                        = &lt;br /&gt;
|Bundesland                      = DE-TH&lt;br /&gt;
|Höhe-Präfix                     = &lt;br /&gt;
|Höhe                            = 750&lt;br /&gt;
|Höhe-von                        = &lt;br /&gt;
|Höhe-bis                        = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug                      = &lt;br /&gt;
|Fläche                          = 19.14&lt;br /&gt;
|Fläche-Quelle                   = &lt;br /&gt;
|Einwohner                       = 923&lt;br /&gt;
|Einwohner-Stand-Datum           = 2022-12-31&lt;br /&gt;
|Einwohner-Quelle                = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadt Ilmenau Statistik 2022&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ilmenau.de/de/unsere-stadt/stadt-und-ortsteilinfos/statistiken/einwohnerstatistik/ |titel=Einwohnerstatistik / Ilmenau – Goethe- und Universitätsstadt |hrsg=Stadt Ilmenau |abruf=2023-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Eingemeindungsdatum             = 2019-01-01&lt;br /&gt;
|Eingemeindet-nach               = &lt;br /&gt;
|Postleitzahl1                   = 98694&lt;br /&gt;
|Postleitzahl2                   = &lt;br /&gt;
|Vorwahl1                        = 036782&lt;br /&gt;
|Vorwahl2                        = &lt;br /&gt;
|Lagekarte                       = Stadtteile Ilmenau.png&lt;br /&gt;
|Lagekarte-Beschreibung          = Lage von Frauenwald im Stadtgebiet von Ilmenau&lt;br /&gt;
|Poskarte                        = &lt;br /&gt;
|Bild                            = &lt;br /&gt;
|Bild-Beschreibung               = &lt;br /&gt;
|Bilderwunsch                    = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frauenwald 1.jpg|mini|Ortsansicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Frauenwald.JPG|mini|Evangelische Pfarrkirche [[St. Nicolai (Frauenwald)|St. Nicolai]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sprungschanzenhaus in Frauenwald.jpg|mini|Das 2017/2018 abgerissene frühere [[NVA-Erholungsheim Frauenwald|NVA-Erholungsheim (2006)]] auf dem [[Schmiedswiesenkopf|Großen Riesenhaupt]] (764&amp;amp;nbsp;m)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frauenwald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein im [[Thüringer Wald]] gelegener Ortsteil der Stadt [[Ilmenau]] im [[Ilm-Kreis]] in [[Thüringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Frauenwald liegt auf einem Bergrücken zwischen [[Nahe (Schleuse)|Nahetal]] und [[Schleuse (Fluss)|Schleusetal]] in deutlich über 700 Metern Höhe, etwa zwei Kilometer südlich des [[Rennsteig]]s. Der Ort ist ein [[Straßendorf]] von etwa zwei Kilometern Länge. Rechts und links des Kammes, auf dem die Dorfstraße entlangführt, fallen die Hänge steil ab. Frauenwald ist von reichen Fichten- und Buchenwäldern umgeben.&lt;br /&gt;
Höchste Stelle des Ortes ist der [[Großer Riesenhaupt|Große Riesenhaupt]] (764&amp;amp;nbsp;m).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Berge nahe Frauenwald sind der 824 Meter hohe [[Großer Hundskopf (Thüringer Wald)|Große Hundskopf]] im Norden und der 784 Meter hohe [[Schmiedswiesenkopf]] im Süden. Zwischen Frauenwald und Neustadt am Rennsteig liegt der bekannte [[Großer Dreiherrenstein|Dreiherrenstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgliederung ===&lt;br /&gt;
Zwei Kilometer nördlich des Hauptortes befindet sich der Ortsteil [[Allzunah]], unmittelbar am Rennsteig gelegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
Die Nachbarorte sind im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden: [[Ilmenau]], [[Großbreitenbach]], [[Schleusegrund]], [[Schleusingen]], [[Suhl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Sage nach verirrte sich 1177 [[Grafen von Henneberg|Graf Poppo VI. von Henneberg]] beim Jagen im Thüringer Wald. Er wurde von einem Köhler aufgenommen und wieder auf die Geleitstraße Erfurt–Nürnberg gebracht. Aus Dank hatte der Köhler einen Wunsch frei. Er wünschte sich eine Kapelle, in der er ein Gebet sprechen könnte. Graf Poppo ließ auf den Höhen des Thüringer Waldes eine Kapelle bauen, die ab 1218 dem [[Kloster Veßra]] übertragen wurde; dies ist die erste urkundliche Erwähnung des Ortes. Das Kloster ließ die Kapelle zu einer [[Propstei (Kirche)|Propstei]] mit Frauenstift ausbauen, woher der jetzige Name Frauenwald &amp;#039;&amp;#039;(zu den Frawen auff dem Wald)&amp;#039;&amp;#039; stammt. Das Frauenstift bestand bis 1520.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Salzburger Exulanten]] zogen am 23. Juli 1732 durch den Ort und wurden hier im Auftrag [[August der Starke|Augusts des Starken]] mit vier Eimern Bier kostenlos vom Schultheiß versorgt. Ein Brand in der Nacht vom 7. zum 8. August 1778 vernichtete die Schule und das Pfarrhaus mit allen Kirchenbüchern. Bis 1815 gehörte der Ort zum [[Grafschaft Henneberg|hennebergischen]] bzw. kursächsischen [[Amt Schleusingen]] und gelangte dann an den [[Kreis Schleusingen]] der neugebildeten preußischen [[Provinz Sachsen]], bei dem er bis 1945 verblieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. August 1831 wurde die nach den Bauplänen von [[Karl Friedrich Schinkel]] gebaute Pfarrkirche [[St. Nicolai (Frauenwald)|St.&amp;amp;nbsp;Nicolai]] geweiht. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] mussten 27 Männer vorwiegend aus der [[Sowjetunion]] im &amp;#039;&amp;#039;[[Gustloff-Rennsteigwerk|Rennsteig-Werk]]&amp;#039;&amp;#039; und im Glaswerk &amp;#039;&amp;#039;Schübel&amp;#039;&amp;#039; [[Zwangsarbeit]] leisten. Auf dem Friedhof sind zwei verstorbene und acht von der [[Wehrmacht]] erschossene Zwangsarbeiter bestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945 (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Reihe: &amp;#039;&amp;#039;Heimatgeschichtliche Wegweiser,&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;8 &amp;#039;&amp;#039;Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; Erfurt 2003, ISBN 3-88864-343-0, S.&amp;amp;nbsp;139.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich 1900 noch lediglich 40 Erholungssuchende im Ort aufhielten, stieg diese Zahl bis 1934 auf 1000 und bis 1938 auf 7000 Gäste. Zu dieser Zeit stand Frauenwald in der Reihe der anerkannten [[Kurort]]e an oberer Stelle. Nach dem Krieg stieg die Anzahl der Gäste weiter bis auf 8.885 im Jahr 1952 und 14.628 im Jahr 1954.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronik&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stark Verlag |url=https://www.frauenwald.de/entdecken/informationen/chronik/ |titel=Luftkurort Frauenwald |titelerg=Sage &amp;amp; Chronik von Frauenwald |datum=2025 |abruf=2025-11-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1945 bis 1952 gehörte der Ort zum [[Landkreis Arnstadt]], zwischen 1952 und 1994 zum [[Kreis Ilmenau]] und seit 1994 zum [[Ilm-Kreis]]. Zwischen 1996 und 2018 gehörte Frauenwald der [[Verwaltungsgemeinschaft Rennsteig]] an. Zum 1. Januar 2019 erfolgte die Eingemeindung in die Stadt Ilmenau.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parldok.thueringen.de/ParlDok/dokument/69487/gesetz_und_verordnungsblatt_nr_14_2018.pdf Thüringer Gesetz- und Verordnungsblatt Nr. 14/2018 S. 795 ff.], aufgerufen am 3. Januar 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab den 1970er Jahren war Frauenwald ein Zentrum des Wintersports, aus dem eine Reihe erfolgreicher Sportler hervorgingen, darunter auch DDR-Meister im [[Skilanglauf]] und der [[Alpine Kombination |Alpinen Kombination]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Zeit der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] befand sich in der Nähe Allzunahs ein [[Bunker (Bauwerk)|Bunker]] des [[Ministerium für Staatssicherheit|Ministeriums für Staatssicherheit]], der im Ernst- bzw. Kriegsfall der Bezirkseinsatzleitung des Ministeriums als Zentrale dienen sollte. Er wurde seit 2004 zu einem [[Bunkermuseum Frauenwald|Bunkermuseum]] ({{Coordinate |text=DMS |NS=50/36/22.5/N |EW=10/50/47.2/E |type=landmark |region=DE-TH |name=Bunkermuseum Frauenwald}}) ausgebaut. Auf dem Großen Riesenhaupt stand zudem seit 1976 das weithin sichtbare, in seiner Sprungschanzenform ortsbildprägende ehemalige [[NVA-Erholungsheim Frauenwald|NVA-Erholungsheim &amp;#039;&amp;#039;Auf dem Sonnenberg&amp;#039;&amp;#039;]], das später vorübergehend als Wohnheim für [[Asylbewerber]] diente und 2018 endgültig abgerissen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Entwicklung der Einwohnerzahl:&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1843 – {{0}}679&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle für schwarzburgische und sächsische Orte: [[Johann Friedrich Kratzsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexicon der sämmtlichen Ortschaften der Deutschen Bundesstaaten&amp;#039;&amp;#039;. Naumburg, 1843. Online abrufbar bei [http://books.google.de/books?id=Fc0tAAAAYAAJ&amp;amp;dq=handbuch%20der%20s%C3%A4mmtlichen%20deutschen%20bundesstaaten&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PR2#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Google Books]. Quelle für preußische Orte: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Provinz Sachsen.&amp;#039;&amp;#039; Magdeburg, 1843. Online abrufbar bei [http://books.google.de/books?id=PWjfAAAAMAAJ&amp;amp;dq=editions%3AYePsXwgtsJEC&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PR1#v=onepage&amp;amp;q=editions:YePsXwgtsJEC&amp;amp;f=false Google Books]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1939 – 1388&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=arnstadt.html|name=Einwohnerzahlen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1989 – 1429&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.tlug-jena.de/uw_raum/umweltregional/ik/tables/bevent8911_ik.pdf |text=Bevölkerungsentwicklung ab 1989 (TLUG) |wayback=20121029033713}} (PDF; 18&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1995 – 1302{{FN|Anm. 1}}&lt;br /&gt;
* 2000 – 1216&lt;br /&gt;
* 2005 – 1105&lt;br /&gt;
* 2010 – 1010&lt;br /&gt;
* 2015 – {{0}}964&lt;br /&gt;
* 2020 – {{0}}941&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadt Ilmenau Statistik 2020&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ilmenau.de/de/unsere-stadt/stadt-und-ortsteilinfos/statistiken/einwohnerstatistik-per-31122020/ |titel=Einwohnerstatistik mit Stichtag 31. Dezember 2020 |hrsg=Ilmenau, Goethe- und Universitätsstadt |sprache=de |abruf=2023-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
:{{FNZ|Anm. 1| Datenquelle 1994 bis 2018: Thüringer Landesamt für Statistik, Werte jeweils vom 31. Dezember&amp;lt;ref name=&amp;quot;TLS-Einwohner&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.thueringen.de/datenbank/portrait.asp?TabelleID=GG000102&amp;amp;auswahl=gem&amp;amp;nr=70015 |titel=Thüringer Landesamt für Statistik, Bevölkerung nach Geschlecht, Gemeinde Frauenwald |abruf=2022-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortsteilbürgermeister und Ortsteilrat ===&lt;br /&gt;
Der ehrenamtliche Ortsteilbürgermeister von Frauenwald ist seit dem 1. Juli 2022 Thomas Grökel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ilmenau.de/de/buergerservice/aktuelles/wahlen/endgueltiges-ergebnis-der-ortsteilbuergermeisterwahlen-in-frauenwald-und-stuetzerbach/ |titel=Endgültiges Ergebnis der Ortsteilbürgermeisterwahlen in Frauenwald und Stützerbach / Ilmenau, Goethe- und Universitätsstadt |hrsg=Stadtverwaltung Ilmenau |sprache=de |abruf=2022-08-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde zuletzt bei den [[Kommunalwahlen in Thüringen 2024|Kommunalwahlen in Thüringen]] am 26. Mai 2024 im Amt bestätigt. Zusammen mit sechs weiteren Mitgliedern bildet er den Ortsteilrat von Frauenwald.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Stadtverwaltung Ilmenau |Titel=Amtsblatt der Stadt Ilmenau 06/2024 |Datum=2024-06-27 |Seiten=11–15 |Online=[https://www.ilmenau.de/media/amtsblatt_nr202406.pdf Online] |Format=PDF |KBytes=6900 |Abruf=2025-02-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 5. Januar 1993 genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Geteilt von Grün und Silber; vorn eine silberne Frauengestalt im mittelalterlich-klösterlichen Gewand, hinten eine grüne bewurzelte Fichte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort entstand durch die Gründung eines Nonnenklosters (Kloster auf dem Wald zu den Frauen) durch das hennebergische [[Prämonstratenser]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;stift Veßra vor 1323. Das [[Redendes Wappen|redende]] Frauenwalder Gemeindewappen symbolisiert den Ortsnamen und die Ortsentstehung durch die Frauengestalt in mittelalterlich-klösterlichem Gewand sowie die Fichte als den typischen Baum des Thüringer Waldes.&amp;lt;ref&amp;gt;Arbeitsgemeinschaft Thüringen e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Neues Thüringer Wappenbuch,&amp;#039;&amp;#039; Band 2. 1998, ISBN 3-9804487-2-X, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde von den Heraldikern &amp;#039;&amp;#039;[[Frank Jung]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Frank Diemar]]&amp;#039;&amp;#039; gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortspartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Eine Ortspartnerschaft besteht zu [[Villebon-sur-Yvette]] in Frankreich und seit dem 23. Juni 1990 zu [[Liederbach am Taunus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Frauenwald ist ein [[Erholungsort|staatlich anerkannter Erholungsort]] und lebt vom [[Tourismus]], speziell von Wintersportlern. Es gibt im Ort mehrere Hotels, die jedes Jahr circa 25.000 Übernachtungen verbuchen. In Frauenwald hat sich die für Ferienorte typische Infrastruktur aus Gastronomie, Hotels, Pensionen, Ferienhäusern und -wohnungen gebildet. Außerdem besitzt der Ort ein kleines Freibad im Lenkgrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frauenwald war bis 1965 über die [[Bahnstrecke Rennsteig–Frauenwald]] an das Bahnnetz angeschlossen. Heute verkehren nur noch historische Züge der [[Rennsteigbahn]] aus [[Ilmenau]] und [[Schleusingen]] bis zum [[Bahnhof Rennsteig]]. Aus Frauenwald führen drei Straßen: eine über das Rennsteigkreuz nach [[Schmiedefeld am Rennsteig]] und zur [[Bundesstraße 4|B4]], eine in den Ortsteil [[Allzunah]], von dort über den Dreiherrenstein/Auerhahn nach Ilmenau bzw. Neustadt a. Rennsteig und eine nach [[Schleusegrund|Steinbach-Langenbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Frauenwald, Hundeschlittenrennen, 6.jpg|mini|Musher beim Schlittenhunderennen in Frauenwald 2012]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frauenwald ist jährlich Austragungsort eines der größten deutschen Schlittenhunderennen in der Sprintdistanz. Seit dem Zusammenschluss der beiden deutschen Dachverbände AGSD (reinrassig) und DSSV (nicht reinrassig) zum gemeinsamen Verband VDSV im Jahr 2007, sind zu dem Rennen auch nicht-reinrassige Hundeteams vertreten. Das Rennen gehört regelmäßig zum WSA-Weltcup und SHC-Pokal. 1998, 2003, 2005, 2012, 2015 und 2018 fanden dort die Deutschen Meisterschaften im [[Schlittenhunderennen]] statt. Bereits 1999 erhielt Frauenwald den Auftrag für die WSA-[[Europameisterschaft]] Sprint, die ein großer Erfolg wurde. Vom 10. bis 12. Februar 2006 fanden im Ort die ersten WSA-Weltmeisterschaften im Schlittenhunderennen auf deutschem Boden statt. Dabei gingen über 150 Teilnehmer aus 14 Ländern an den Start. Im September 2014 erhielt Frauenwald den Zuschlag, für das Jahr 2016 erneut Ausrichter der WSA-Weltmeisterschaft zu sein. Sie wurde jedoch wegen Schneemangels abgesagt. Erstmals in der Geschichte des Rennens sollte es bei dieser WM neben den Sprintstrecken bis ca. 20&amp;amp;nbsp;km auch Strecken bis ca. 35&amp;amp;nbsp;km geben. Die 25. Jubiläumsaustragung des Rennens im Jahr 2020 hat vom nationalen Dachverband VDSV im April 2019 erneut den Zuschlag für die Deutsche Meisterschaft Sprint erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frauenwald ist jährlich Austragungsort des &amp;#039;&amp;#039;Super-8-Marathons&amp;#039;&amp;#039;, eines [[Mountainbikesport|Mountainbikerennens]] mit Streckenlängen zwischen 43 und 120 Kilometern.&lt;br /&gt;
Das Wochenende des Super-8-Marathons wurde 2006 um den Lauf &amp;#039;&amp;#039;Rund um die Sportlerklause&amp;#039;&amp;#039; erweitert. Strecken: 21&amp;amp;nbsp;km Laufen (seit 2007); 10&amp;amp;nbsp;km Laufen; 10&amp;amp;nbsp;km Nordic Walking; 1&amp;amp;nbsp;km Steppkelauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Adolf Scheidt (Politiker)|Adolf Scheidt]] (1870–1947), Politiker, starb hier&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Scheidel]] (* 1943), ehemaliger Rennrodler, arbeitete von 1977 bis 1990 als Betreuer in einem Ferienheim in Frauenwald&lt;br /&gt;
* [[Ronny Amm]] (* 1977), Rennfahrer, wohnt in Frauenwald&lt;br /&gt;
* [[Greta Taubert]] (* 1983), Autorin, stammt aus Frauenwald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* [http://www.frauenwald.de Offizielle Internetseite von Frauenwald]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[NVA-Erholungsheim Frauenwald]]&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Ilmenau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4460874-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Ilmenau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Ilm-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Naturpark Thüringer Wald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßendorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatlich anerkannter Erholungsort in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Kurort in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1218]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Ilm-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2019]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bernd Bergmann</name></author>
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