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	<title>Frauensee - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Frauensee&amp;diff=379285&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einwohner-Stand</title>
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		<updated>2025-11-11T09:49:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einwohner-Stand&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Frauensee&lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Bad Salzungen&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Frauensee.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/52/41/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/8/25/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 280&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = 9.98&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 725&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2011&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca           = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/161622 |titel=Gemarkung Frauensee, Stadt Bad Salzungen |werk=GEOindex |abruf=2025-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2018-07-06&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 36469&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 036963&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Bad Salzungen Ortsteile.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Frauensee im Nordwesten des Stadtgebietes&lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
| Bilderwunsch           = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frauensee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Bad Salzungen]] im [[Wartburgkreis]] in [[Thüringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2024-04-27 195723 Frauensee entrauscht 02.jpg|mini|Luftbild Frauensee (2024)]]&lt;br /&gt;
Naturräumlich liegt Frauensee in einem Seitental der mittleren [[Werra]], zwischen [[Thüringer Wald]] und [[Rhön]] am [[Frauensee (Thüringen)|gleichnamigen See]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemalige Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FRS Gemeindegliederung.png|mini|Frühere Gemeindegliederung]]&lt;br /&gt;
Zum Ortsteil Frauensee gehören neben Frauensee das Dorf [[Springen (Bad Salzungen)|Springen]] sowie die Kleinsiedlungen [[Knottenhof (Bad Salzungen)|Knottenhof]], [[Möllersgrund]] und [[Schergeshof]]. Die beiden Kleinsiedlungen Knottenhof und Schergeshof befinden sich südlich der Ortslage in Richtung [[Kieselbach (Krayenberggemeinde)|Kieselbach]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Festschrift&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; Festschrift 800 Jahre Frauensee&amp;#039;&amp;#039;. Frauensee 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 30. Juni 2009 wohnten in Knottenhof 10 Einwohner, Möllersgrund 53 Einwohner, Schergeshof 10 Einwohner und in Springen 134 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amtsblatt&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=  | Herausgeber=Landratsamt Wartburgkreis| Titel=Einwohnerzahlen |Sammelwerk=Amtsblatt des Wartburgkreises vom 10. August 2010  | Online=https://zs.thulb.uni-jena.de/servlets/MCRFileNodeServlet/jportal_derivate_00194574/32_Wartburgkreis.pdf#page=14 |Format=PDF |KBytes=5390 | Jahr=2010 | Seiten=14 |ISBN= }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsbild ===&lt;br /&gt;
[[Datei:WAK FRNSEE ORTSBILD1.jpg|mini|Blick über Frauensee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WAK FRNSEE KLSEE.jpg|mini|Der westliche Ortsteil und der teilweise abgelassene &amp;#039;&amp;#039;Kleine See&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Prägend für den Ort ist der Frauensee. Die historische Ortslage von Frauensee entstand am nordwestlichen Ufer des Sees um ein ehemaliges Klostergelände, welches nach der [[Säkularisation]] in eine Schlossanlage umgewandelt worden war. Von der ursprünglichen Fachwerkarchitektur der Häuser finden sich noch zahlreiche Beispiele im Ortszentrum. Im 20. Jahrhundert erfuhr der Ort dann umfangreiche Erweiterungen infolge des entstehenden Fremdenverkehrs. Etwas abseits vom Hauptort entstanden Anfang des 20. Jahrhunderts in den Tälern um Springen mehrere Schachtanlagen des [[Kalisalz|Kalibergbaus]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Festschrift&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; Festschrift 800 Jahre Frauensee&amp;#039;&amp;#039;. Frauensee 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
Frauensee grenzt im Westen und Norden an die Stadtteile [[Vitzeroda]], [[Gospenroda]] und [[Wünschensuhl]] der Stadt [[Werra-Suhl-Tal]] sowie im Nordosten an den [[Gerstungen|Gerstunger]] Ortsteil [[Marksuhl]]. Im Osten folgt der Bad Salzunger Ortsteil [[Dönges (Bad Salzungen)|Dönges]]. Im Süden schließen sich die Ortsteile Kieselbach und [[Dorndorf (Krayenberggemeinde)|Dorndorf]] der [[Krayenberggemeinde]] an. Zur Stadt [[Vacha]] gehörig ist die Flur der Wüstung [[Heiligenroda]] als südwestlicher Nachbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie und Bodenschätze ===&lt;br /&gt;
Der Ort liegt am Nordrand des [[Werra-Kalirevier]]s; der Kalisalzabbau erfolgte in den Schachtanlagen von Springen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geologisch betrachtet liegt der Ort in einer sehr aktiven natürlichen Senkungszone mit [[Doline]]n. Diese war auch die Ursache für die Entstehung der drei großen abflusslosen Seen Frauensee, [[Hautsee]] und [[Albertsee (Marksuhl)|Albertsee]]. Obertägig wurden an mehreren Stellen in der Gemarkung Sandsteinbrüche angelegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geologie&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Geyer, Jahne, Storch|Titel=Geologische Sehenswürdigkeiten des Wartburgkreises und der kreisfreien Stadt Eisenach|Sammelwerk=Naturschutz im Wartburgkreis|Band=Heft 8|Verlag=Druck- und Verlagshaus Frisch|Ort=Eisenach und Bad Salzungen|Jahr=1999|Seiten=109–112|ISBN=3-9806811-1-4|Herausgeber=Landratsamt Wartburgkreis, Untere Naturschutzbehörde}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berge ===&lt;br /&gt;
[[Datei:WAK FRNSEE FORST.jpg|mini|Blick auf den &amp;#039;&amp;#039;Frauenseer Forst&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landschaft um Frauensee ist vom &amp;#039;&amp;#039;[[Frauenseer Forst]]&amp;#039;&amp;#039; mit Kuppen, Hügeln und Bergen geprägt, hierzu zählen: &amp;#039;&amp;#039;[[Lehnberg (Frauensee)|Lehnberg]]&amp;#039;&amp;#039;  ({{Höhe|447.7|DE-NN}}), &amp;#039;&amp;#039;[[Gertenberg (Frauensee)|Gertenberg]]&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|338.0|DE-NN}}), &amp;#039;&amp;#039;[[Buchenberg (Frauensee)|Buchenberg]]&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|366.4|DE-NN}}), &amp;#039;&amp;#039;[[Schälrück]]&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|388.1|DE-NN}}) und &amp;#039;&amp;#039;[[Langer Rück]]&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|373.9|DE-NN}}). Der &amp;#039;&amp;#039;[[Schafberg (Frauensee)|Schafberg]]&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|308.2|DE-NN}}) befindet sich unmittelbar am Ortsrand von Frauensee.&lt;br /&gt;
Die Region ist Teil des Frauenseer Hügellandes und bildet den nördlichen Teil des [[Salzunger Werrabergland]]es. Sie befindet sich rechts (nördlich bzw. östlich) der Werra etwa in dem Dreieck zwischen Bad Salzungen, [[Philippsthal (Werra)|Philippsthal]] und Berka. Sie ist großräumiger betrachtet Teil des Osthessischen Berglandes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TK10-2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur  | Autor=  | Herausgeber=Thüringer Landesvermessungsamt | Titel=Amtliche topographische Karten Thüringen 1:10.000. Wartburgkreis, LK Gotha, Kreisfreie Stadt Eisenach |Sammelwerk=CD-ROM Reihe Top10| Band= CD&amp;amp;nbsp;2 | Verlag=  | Ort=Erfurt | Jahr=1999 |Seiten= |ISBN= }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewässer ===&lt;br /&gt;
[[Datei:WAK FRNSEE SEE.jpg|mini|Der östliche Teil des Frauensee]]&lt;br /&gt;
Das Gewässersystem besteht aus dem ursprünglich abflusslosen Frauensee, welcher 1774 durch die Absenkung des Wasserspiegels und Errichtung eines Abflusstollens beträchtlich an Größe verlor, wobei zugleich der kleine Frauensee entstand. Der [[Kambach (Werra)|Kambach]] ist ein etwa 7000 Meter langer rechter Zufluss der [[Werra]], er hat sein Quellgebiet in den Wäldern um Springen. Der Kieselbach ist ein etwa 6000 Meter langer rechter Zufluss der Werra, dessen Quellgebiet sich südlich von Frauensee befindet und in den der 1774 vollendete Abzugsstollen des Frauensees mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2008 wurde ein Überlauf zwischen dem kleinen und großen See geschaffen, so dass die Seen erstmals seit 1774 wieder miteinander verbunden sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.insuedthueringen.de/region/bad_salzungen/Neue-Verbindung-zum-grossen-See;art83434,1542135 Neue Verbindung zum großen See], Lokalausgabe Bad Salzungen vom 9. August 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Verbesserung der Gewässergüte des Frauensees wurde 2009 südlich der Ortslage eine neue [[Kläranlage]] in Betrieb genommen. Seitdem wird erstmals der Großteil der in Frauensee anfallenden Abwässer nicht mehr dem See zugeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.insuedthueringen.de/region/bad_salzungen/Klaeranlage-weg-vom-Wohnzimmer;art83434,1544234 Kläranlage weg vom Wohnzimmer], Lokalausgabe Bad Salzungen vom 13. Oktober 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort geht auf das 1189 gegründete [[Kloster Frauensee]] zurück, ein Zisterzienser-Nonnenkloster auf einer Insel im gleichnamigen Frauensee, der als &amp;#039;&amp;#039;Lacus sankte Mariae&amp;#039;&amp;#039; (See der heiligen Maria) erstmals erwähnt wurde. 1202 bestimmte der Thüringer Landgraf Hermann&amp;amp;nbsp;I. einen [[Frankenstein (thüringisches Adelsgeschlecht)|Salzunger Ritter]] als Schutzvogt des Klosters. Mit dem Ort Frauensee sowie den Orten und Einzelhöfen Abteroda, Gasteroda, Heiligenroda, Gospenroda, Fülleroda, Vitzeroda, Baueshof, Mölmeshof, Josthof, Mittelshof, Knottenhof entstanden in der unmittelbaren Nachbarschaft zahlreiche neue Siedlungen im Rahmen der Binnenkolonisation. Nach der Zerstörung des Klosters im [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkrieg]] 1525 und der einhergehenden [[Säkularisation]] kam der Klosterbesitz an die [[Landgrafschaft Hessen]], die Hoheitsrechte wurden zwischen Hessen und Sachsen geteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1816 kam das [[Amt Frauensee]] zum Herzogtum [[Sachsen-Weimar-Eisenach]], wo Frauensee dem [[Landkreis Eisenach]] zugeteilt wurde. Der Haupterwerb der Bewohner lag in der Landwirtschaft, darin speziell in der Wollproduktion. Frauensee verfügte über umfangreiche landwirtschaftliche Flächen, was wohl noch auf die Güterausstattung des einstigen Klosters zurückzuführen ist. Um 1900 wurde der Ort zum Ziel von [[Sommerfrische|Sommerfrischlern]]. 1902 gab es 374 Einwohner, im Jahr 1955 lebten 1422 Einwohner im Ort.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schulungsmaterial&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Paul Luther|Titel=Materialien für den Heimatkundeunterricht - Kreis Bad Salzungen, Bezirk Suhl|Sammelwerk=|Band=|Verlag=|Ort=Bad Salzungen|Jahr=1959|Kapitel=Struktur vom Bezirk Suhl (Übersicht der Orte und Einwohnerzahlen der Landkreise)|Seiten=5–11|ISBN=|Herausgeber=Rat des Kreises Bad Salzungen, Abt. Volksbildung}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ortsteil Springen befand sich während des Zweiten Weltkriegs ein Außenlager des [[KZ Buchenwald]], in dem Kriegsgefangene in einer Schachtanlage der [[Wintershall|Wintershall AG]] arbeiten mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 kam der bis dahin im [[Landkreis Eisenach]] gelegene Ort zum neu gebildeten [[Kreis Bad Salzungen]], 1994 dann zum [[Wartburgkreis]]. Am 6. Juli 2018 wurde Frauensee in die Stadt Bad Salzungen eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parldok.thueringen.de/ParlDok/dokument/67667/gesetz_und_verordnungsblatt_nr_07_2018.pdf Thüringer Gesetz- und Verordnungsblatt Nr.7 2018 vom 5. Juli 2018], aufgerufen am 6. Juli 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegenwärtiger Ortsteilbürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der Ortsteilbürgermeister Michael Strunz wurde im Frühjahr 2022 gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.badsalzungen.de/de/politik.html |titel=Politik/Wahlergebnisse |werk=badsalzungen.de |abruf=2023-02-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemaliger Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der letzte Gemeinderat aus Frauensee setzte sich aus acht Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.&lt;br /&gt;
* Bürgerliste Frauensee: 8 Sitze&lt;br /&gt;
(Stand: [[Kommunalwahlen in Thüringen 2014|Kommunalwahl am 25. Mai 2014]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&amp;amp;wJahr=2014&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=063&amp;amp;gemnr=63029 |titel=Gemeinderatswahl 2014 in Thüringen – endgültiges Ergebnis |hrsg=Der Landeswahlleiter |abruf=2020-02-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemaliger Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der ehrenamtliche Bürgermeister &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Reitzig&amp;#039;&amp;#039; wurde am 6. Juni 2010 wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=BM&amp;amp;wJahr=2010&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=063&amp;amp;gemnr=63029 |titel=Bürgermeisterwahl am 06.06.2010 in Thüringen – endgültiges Ergebnis |hrsg=Der Landeswahlleiter |abruf=2020-02-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerschaft ===&lt;br /&gt;
Eine Partnerschaft besteht mit dem [[Luftkurort]] [[Ronshausen]] in [[Hessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Vereinsleben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:WAK FRNSEE LEHNHAUS.jpg|mini|Am &amp;#039;&amp;#039;Lehnhaus&amp;#039;&amp;#039; – ein ausgebautes Wanderwegenetz umgibt Frauensee]]&lt;br /&gt;
Frauensee besitzt eine Vielzahl von Vereinen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Festschrift.16-39&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; Festschrift 800 Jahre Frauensee&amp;#039;&amp;#039;. Frauensee 2002. S. 16–39.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Natur- und Heimatverein Frauensee e.&amp;amp;nbsp;V. wurde 1991 gegründet. Die etwa 30 Mitglieder betreuen das Heimatmuseum im Schloss und das ausgedehnte Wanderwegenetz rings um den Ort. Der &amp;#039;&amp;#039;ökumenische Wanderweg St.&amp;amp;nbsp;Jacobus&amp;#039;&amp;#039; und der [[Lulluspfad]] als zwei überregionale Wege berühren Frauensee. Auf Initiative des Vereins wird seit 1992 in Frauensee auch wieder Karneval gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als gemischter Chor wurde 1983 der &amp;#039;&amp;#039;Kirchenchor Frauensee&amp;#039;&amp;#039; gegründet, dieser Chor widmet sich bevorzugt den Erfordernissen des kirchlichen Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sportverein &amp;#039;&amp;#039;SV 1930 Frauensee&amp;#039;&amp;#039; wurde 1930 als Fußballverein gegründet, er besitzt gegenwärtig etwa 150 Mitglieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Jagdsport frönt die &amp;#039;&amp;#039;Jagdgenossenschaft Hallalli Frauensee&amp;#039;&amp;#039; – sie betreut in der Gemarkung Frauensee ein 1510&amp;amp;nbsp;Hektar großes Jagdgebiet. Dem Angelsport ist der Verein &amp;#039;&amp;#039;Aal&amp;#039;&amp;#039; verpflichtet, dieser wurde 1991 neu gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Brandschutz- und Feuerwehrverein entstand gemeinsam mit dem Nachbarort Dönges in den 1880er Jahren. Der heutige Feuerwehrverein Frauensee e.&amp;amp;nbsp;V. wurde im Januar 1990 gegründet und hatte 2002 eine Mitgliederzahl von 49 Kameraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1990 entstand die &amp;#039;&amp;#039;Interessengemeinschaft IGBCE&amp;#039;&amp;#039; als Ortsgruppe der [[IG Bergbau, Chemie, Energie|gleichnamigen Gewerkschaft]] und Verein der aktiven und ehemaligen Kalibergleute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frauensee findet jedes Jahr eine traditionelle [[Kirchweih|Kirmes]] statt. Diese wird von den Jugendlichen der Gemeinde organisiert und auf dem Saal, welcher dem Gasthaus „Zum goldenen Stern“ zugehörig ist, veranstaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Klosteranlage und Schloss ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:WAK FRNSEE SCHLOSS.jpg|Das Schloss in Frauensee&lt;br /&gt;
File:2014-03-30 16-59-47 - Luftbild Schloss Frauensee klein.JPG|Luftbild Schloss Frauensee&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Vorbereitung auf das Ortsjubiläum wurden im Schlosshof archäologische Grabungen durchgeführt, hierbei fanden sich Spuren und Mauerreste der einstigen [[Kloster Frauensee|Klosteranlage Frauensee]]. Das heutige Schloss, erbaut in den Jahren 1632 bis 1634 von Landgraf Wilhelm von Hessen-Kassel, ist Sitz der Gemeindeverwaltung und beherbergt das Heimatmuseum.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Festschrift.5&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; Festschrift 800 Jahre Frauensee&amp;#039;&amp;#039;. Frauensee 2002. S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== St.-Marien-Kirche ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:WAK FRNSEE KIRCHE.jpg|Die St.-Marien-Kirche&lt;br /&gt;
Datei:2014-03-30 18-11-52 - Luftbild Kirche Frauensee klein.JPG|Luftbild St.-Marien-Kirche&lt;br /&gt;
File:2014-03-30 18-15-24 - Luftbild Kirche Frauensee klein.JPG|St.-Marien-Kirche&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die in neogotischem Baustil in den Jahren 1855–1857 erbaute Kirche errichtete man auf einem neuen Grundstück, das durch künstliche Absenkung des Sees gewonnen wurde. Auch sie erhielt den Namen „Marien-Kirche“. Zur Verschönerung stiftete die Kirchgemeinde 1895 eine neue Innenausmalung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1983 bis 1987 wurde die Kirche umfassend renoviert. Turm, Dach, Turmkopf und Wetterfahne wurden erneuert, Blitzschutz und eine neue elektrische Anlage mit Bankheizung wurde installiert und die Kanzel um 1,20&amp;amp;nbsp;m herunter gesetzt, die Innenausmalung und die im Zweiten Weltkrieg zerstörten bleiverglasten Fenster wurden rekonstruiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frauensee mit Parkanlagen ===&lt;br /&gt;
Bereits um 1900 entstand der Gedanke den Frauensee, den nahen Hautsee mit der geheimnisvollen &amp;#039;&amp;#039;Schwimmenden Insel&amp;#039;&amp;#039; und andere Sehenswürdigkeiten der Umgebung für den Tourismus zu erschließen. In der Umgebung wurden zahlreiche Aussichtspunkte und Wanderwege angelegt, eine Badeanstalt entstand am See und am Ortsrand erbaute man zahlreiche Villen und Sommerhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Schule ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:WAK FRNSEE SCHULE.jpg|Die alte Schule&lt;br /&gt;
File:2014-03-30 16-59-37 - Luftbild Frauensee Alte Schule klein.JPG|Luftbild Alte Schule mit Frauensee im Hintergrund&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gegenüber dem Schloss befindet sich die alte Dorfschule, ein Klinkerbau aus dem Jahr 1906, errichtet nach einem Entwurf des Eisenacher Architekten [[Hermann Hahn (Architekt)|Hermann Hahn]].&amp;lt;ref&amp;gt;Uwe Dietrich: &amp;#039;&amp;#039;Bauwerke von Hermann Hahn&amp;#039;&amp;#039;, Förderkreis zur Erhaltung Eisenachs e.&amp;amp;nbsp;V., 2025, ISBN 978-3-00-080436-6, Seite 100.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichtsdenkmale ===&lt;br /&gt;
[[Datei:WAK FRNSEE DKM.jpg|mini|Die Gedenksteine von Frauensee und Springen]]&lt;br /&gt;
* Im Ortsteil Springen erinnert seit 1985 ein Gedenkstein an 14 Todesopfer unter den 500 [[Zwangsarbeiter]]n, die während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] im Kalischacht Spreng-, Aufräumungs- und Betonierarbeiten verrichten mussten. Ein Gedenkstein auf dem Gelände der &amp;#039;&amp;#039;Schachtanlage&amp;amp;nbsp;I&amp;#039;&amp;#039; verweist seit 1975 auf dieses Geschehen&amp;lt;ref&amp;gt;Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945 (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. In Reihe: &amp;#039;&amp;#039;Heimatgeschichtliche Wegweiser&amp;#039;&amp;#039; Band 8 Thüringen, Erfurt 2003, S. 322, ISBN 3-88864-343-0.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmale ===&lt;br /&gt;
Das [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] &amp;#039;&amp;#039;Dolinenhänge&amp;#039;&amp;#039; befindet sich nordwestlich der Ortslage und hat eine Gesamtfläche von 75,25&amp;amp;nbsp;[[Hektar]]. Es wurde am 9. Dezember 1996 ausgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Natur&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Klaus Schmidt|Herausgeber=Wartburgkreis |Titel=Der Wartburgkreis. Natur und Landschaft |Sammelwerk=Naturschutz im Wartburgkreis  |Band=7 |Verlag=Druck und Verlagshaus Frisch |Ort=Eisenach und Bad Salzungen|Jahr=1999 |Seiten=87&lt;br /&gt;
|ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:WAK FRNSEE LPG.jpg|mini|Die Milchviehanlage am Westrand des Dorfes Frauensee]]&lt;br /&gt;
In Frauensee hat der Strukturwandel der Wirtschaft zu einer Neuorientierung auf den Tourismus geführt. Am westlichen Ortsrand von Frauensee befindet sich die [[Milchviehanlage]] der ehemaligen [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]]; die Stallungen, Weiden und Felder werden nun von der Agrargenossenschaft &amp;#039;&amp;#039;Krayenburg&amp;#039;&amp;#039; aus Tiefenort genutzt. Die ehemaligen Schachtanlagen der Kaliindustrie bei Springen sind weitestgehend demontiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
=== Straßenverkehr ===&lt;br /&gt;
Frauensee befindet sich etwa 10&amp;amp;nbsp;Kilometer südöstlich der Anschlussstelle 36 &amp;#039;&amp;#039;Gerstungen&amp;#039;&amp;#039; der [[Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;4]], diese erreicht man über [[Gospenroda]] und Berka/Werra auf der [[Liste der Landesstraßen in Thüringen ab der L 1000|Landesstraße&amp;amp;nbsp;1022]]. Die [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;84]] führt etwa 3&amp;amp;nbsp;Kilometer östlich an Frauensee vorbei nach [[Vacha]], in die Kreisstadt [[Bad Salzungen]] (14&amp;amp;nbsp;km) oder nach [[Eisenach]] (25&amp;amp;nbsp;km).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schienenverkehr ===&lt;br /&gt;
Die nächstgelegenen Bahnhöfe befinden sich in Marksuhl ([[Süd-Thüringen-Bahn]] Eisenach-Bad Salzungen) und [[Gerstungen]] ([[Thüringer Bahn]] Eisenach–Bebra). Anschluss an das ICE-Netz findet man am [[Bahnhof Eisenach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ÖPNV ===&lt;br /&gt;
Buslinien des [[Verkehrsunternehmen Wartburgmobil]] verbinden den Ort mit [[Vacha]], [[Geisa]], [[Bad Salzungen]], [[Gerstungen]] und [[Eisenach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Bad Salzungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4364190-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Wartburgkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bad Salzungen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Wartburgkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2018]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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