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	<title>Fraternitas Saturni - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-05-18T09:50:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:FraternitasSaturniSiegel.svg|mini|Logenzeichen der Fraternitas Saturni]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fraternitas Saturni&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Latein|lat.]] &amp;#039;&amp;#039;Bruderschaft des [[Saturn (Mythologie)|Saturn]]&amp;#039;&amp;#039;) ist eine sich mit [[Magie]] und [[Mystik]] beschäftigende [[Logenvereinigung|Loge]], die am 8. Mai 1926 in [[Berlin]] von [[Gregor A. Gregorius]] (bürgerlich: Eugen Grosche) als Großmeister gegründet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Volker Lechler: &amp;#039;&amp;#039;Die ersten Jahre der Fraternitas Saturni.&amp;#039;&amp;#039; S. 69–86 auch zur Diskussion der verschiedenen Gründungsdaten.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung und Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden weitestgehend die Logennamen innerhalb der Fraternitas Saturni verwendet, soweit bekannt, werden die bürgerlichen Namen der Mitglieder bei der ersten Erwähnung angegeben, der Logenname folgt in diesen Fällen in Klammern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fraternitas Saturni entstand in Deutschland in Folge von Streitigkeiten, die sich während und nach der sogenannten [[Weida-Konferenz]] ereignet hatten&amp;lt;ref&amp;gt;Volker Lechler: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Tränker als Theosoph, Rosenkreuzer und Pansoph.&amp;#039;&amp;#039; S. 280–360.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Auseinandersetzungen führten am 1. April 1926 zur Schließung der Berliner [[Pansophische Gesellschaft|Pansophischen Loge]] der lichtsuchenden Brüder Orient Berlin (Collegium Pansophicum), in der Gregorius seit dem 16. Dezember 1924 Logensekretär gewesen war.&amp;lt;ref&amp;gt;Volker Lechler: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Tränker als Theosoph, Rosenkreuzer und Pansoph.&amp;#039;&amp;#039; S. 337–346.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Die Fraternitas Saturni orientiert sich an [[Aleister Crowley]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Liber AL vel Legis]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Stephen Flowers: &amp;#039;&amp;#039;Feuer und Eis&amp;#039;&amp;#039;, diverse Stellen, besonders S. 78 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; und der [[Freimaurerei]], von der man den Grundsatz „Freiheit, Toleranz und Brüderlichkeit“ und das anfangs [[Grad (Freimaurerei)|zehngradige]] und später auf 33 Grade erweiterte Einweihungssystem entlehnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephen Flowers: &amp;#039;&amp;#039;Feuer und Eis.&amp;#039;&amp;#039; S. 19–40.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Zielsetzung der Fraternitas Saturni liegt in der Förderung der Menschheit durch Weiterentwicklung des Individuums. Dabei finden zusätzlich Methoden Verwendung, die über die Naturwissenschaft hinausgehen und die man als westlichen [[Okkultismus]] oder [[Magie]] bezeichnet. Der Orden ist an keine [[Konfession]] oder [[Religion]] gebunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lehmberg&amp;quot;&amp;gt;F. W. Lehmberg: &amp;#039;&amp;#039;Magische Sonderdrucke und Interna der Fraternitas Saturni&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Mai 1926 wurde die Fraternitas Saturni durch einen kleinen Kreis von fünf Mitgliedern (Eugen Grosche, Max Staack, Hans Müller, Artur Schumacher und Joachim Winckelmann) ehemaliger Mitglieder der Pansophischen Loge der lichtsuchenden Brüder Orient Berlin erleuchtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Volker Lechler: &amp;#039;&amp;#039;Die ersten Jahre der Fraternitas Saturni.&amp;#039;&amp;#039; S. 70–72 und Abbildung der Gründungsurkunde der Fraternitas Saturni S. 80–81.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Gregorius’ Buchhandlung Inveha, welche auch als „okkulter Buchverlag“ fungierte und in der Logenmitglieder 10 % Rabatt erhielten,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lehmberg&amp;quot; /&amp;gt; führte die Fraternitas Saturni die „Esoterische Studiengesellschaft e.&amp;amp;nbsp;V. Berlin“ fort, die vorher der Pansophischen Gesellschaft angeschlossen und deren Direktor Gregor A. Gregorius war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lehmberg&amp;quot; /&amp;gt; In dieser Studiengesellschaft wirkten die höhergradigen Logenmitglieder als Dozenten und Lehrer, diese Lehrtätigkeit war in der Loge eine Voraussetzung für den ersten [[Rosenkreuzer|R+C-Grad]], den &amp;#039;&amp;#039;Gradus Pentalphae&amp;#039;&amp;#039; (s.&amp;amp;nbsp;u.), es fanden überdies Experimentalabende statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lehmberg&amp;quot; /&amp;gt; Die „Esoterische Studiengesellschaft“ wurde am 31. Oktober 1929 nach fünfjährigem Bestehen wegen wirtschaftlicher Probleme geschlossen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lehmberg&amp;quot; /&amp;gt; als Ersatz wurde eine „Gnostische Arbeits-Gemeinschaft“ gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parareligion.ch/fs1.htm parareligion.ch] Abschnitt &amp;quot;Cont. SATURN&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Zweig der Berliner [[Pansophische Gesellschaft]] wechselten zudem 17 sogenannte [[Neophyten]] in die Fraternitas Saturni. Entgegen anders lautenden Vermutungen zählten der ehemalige Meister vom Stuhl der Berliner Pansophischen Loge [[Albin Grau]] (Pacitus) und [[Karl Germer (Okkultist)|Karl Germer]] (Saturnus) nicht dazu&amp;lt;ref&amp;gt;Volker Lechler: &amp;#039;&amp;#039;Die ersten Jahre der Fraternitas Saturni.&amp;#039;&amp;#039; S. 69–86.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitglieder von [[Friedrich Wilhelm Quintscher|Rah-Omir Quintschers]] „Orden Mentalistischer Bauherren“ wurden nach dessen Auflösung am 13. März 1928 dazu aufgefordert, sich den entstehenden Ortslogen der Fraternitas Saturni anzuschließen. Der in Dresden lebende Quintscher erhielt in dem Zuge den &amp;#039;&amp;#039;Gradus Mercurii&amp;#039;&amp;#039;, trat aber wenig später wieder aus der Loge aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lehmberg&amp;quot; /&amp;gt; Diese Entwicklung bewirkte, dass in der Fraternitas Saturni sowohl der [[Adonismus]] als auch das daraus entstandene magische System des [[Franz Bardon]] Spuren hinterlassen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fraternitas Saturni arbeitete bis in den Sommer 1934, bevor sie ihre Logenarbeit beendete&amp;lt;ref&amp;gt;Volker Lechler: &amp;#039;&amp;#039;Die ersten Jahre der Fraternitas Saturni.&amp;#039;&amp;#039; S. 275–292.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Grosche musste in der Zeit des 3. Reiches insgesamt 3 Hausdurchsuchungen der [[Gestapo]] über sich ergehen lassen. Die erste nicht näher datierte Durchsuchung fand im Herbst 1934 statt. Die zweite erfolgte knapp ein Jahr später am 30. September 1935 und die letzte am 19. Dezember 1936 morgens um 7.15 Uhr&amp;lt;ref&amp;gt;Volker Lechler: &amp;#039;&amp;#039;Die ersten Jahre der Fraternitas Saturni.&amp;#039;&amp;#039; S. 292.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach 1945 wurde die Arbeit von Berlin ausgehend wieder aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stephen Flowers]]: &amp;#039;&amp;#039;Feuer und Eis.&amp;#039;&amp;#039; S. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Januar 1947 wurde Karl Wedler (Giovanni) in die Loge aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parareligion.ch/fs1.htm parareligion.ch] Abschnitt &amp;quot;Saturn&amp;#039;s Égrégore in sunny Ticino&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1950 trat Gregorius in Kontakt mit Hermann Joseph Metzger, dem Leiter des Schweizer OTO, der sich nicht auf Aleister Crowley, sondern auf den OTO-Gründer [[Theodor Reuss]] zurückführte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parareligion.ch/fs1.htm parareligion.ch] Abschnitt &amp;quot;Saturn&amp;#039;s Égrégore in sunny Ticino&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Gregorius, der bereits vor der Weida-Konferenz durch [[Heinrich Tränker]] unter anderem den V° OTO verliehen bekommen hatte,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parareligion.ch/fs1.htm parareligion.ch] Einleitung&amp;lt;/ref&amp;gt; verbrachte einen Teil seiner Zeit im Exil während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] in der Schweiz bei einer zu Metzgers OTO gehörenden Gruppe in [[Ticino (Region)|Ticino]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parareligion.ch/fs1.htm parareligion.ch] Abschnitt &amp;quot;Saturn&amp;#039;s Égrégore in sunny Ticino&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Kontakte und Verbindungen versuchte er nun für den Wiederaufbau der Fraternitas Saturni über die Grenzen Deutschlands hinweg zu nutzen und bot Metzger die Leitung der Fraternitas Saturni in der Schweiz und außerhalb Deutschlands an, was Metzger akzeptierte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parareligion.ch/fs1.htm parareligion.ch] Abschnitt &amp;quot;Saturn&amp;#039;s Égrégore in sunny Ticino&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Metzger half Gregorius, Landeslogen der Fraternitas Saturni in der Schweiz und in Österreich aufzubauen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parareligion.ch/fs1.htm parareligion.ch] Abschnitt &amp;quot;Saturn&amp;#039;s Égrégore in sunny Ticino&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen Meinungsverschiedenheiten zwischen Gregorius und Metzger wurde die Zusammenarbeit im Herbst 1953 aufgekündigt, Gregorius wollte die Zusammenführung verschiedener freimaurerischer Lehrarten fortsetzen, die im frühen OTO unter Reuss betrieben wurde, inklusive des Verkaufs von Hochgraden, um Geld zu machen, Metzger fürchtete den Protest regulärer Freimaurerlogen, nutzte aber seinerseits Gregorius’ Kontakte in den Kreisen der an Magie und Mystik Interessierten und stahl zwei Manuskripte von Gregorius Büchern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parareligion.ch/fs1.htm parareligion.ch] Abschnitt &amp;quot;Contact with Karl Germer at last&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Anfang der 1950er Jahre stand Gregorius in Briefkontakt mit dem Briten [[Kenneth Grant (Okkultist)|Kenneth Grant]], der in Crowleys letzten Jahren dessen Sekretär und Schüler gewesen war. Grant war von Germer zum IX° OTO, dem höchsten Grad des OTO, ernannt worden. Als Grant im &amp;#039;&amp;#039;Manifest&amp;#039;&amp;#039; zur Gründung seiner Nu-Isis Loge Gregorius erwähnte und Gregorius eine gekürzte Version dieses &amp;#039;&amp;#039;Manifests&amp;#039;&amp;#039; in seiner Logenzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Blätter für angewandte okkulte Lebenskunst&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte, schloss Germer den von ihm noch kurz zuvor als mögliches Oberhaupt des OTO (OHO, „Outer Head of the Order“) gehandelten Grant aus dem OTO aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parareligion.ch/fs1.htm parareligion.ch] Abschnitt &amp;quot;Kenneth Grant: the Typhonian O.T.O. in England&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folgezeit distanzierte Gregorius seine Loge sowohl vom OTO als auch von Crowleys [[Thelema]], die sexualmagischen Inhalte der OTO-Hochgrade waren bereits im &amp;#039;&amp;#039;Gradus Pentalphae&amp;#039;&amp;#039; der FS integriert und Gregorius zufolge seien „[d]ie Brüder der Loge ‚Fraternitas Saturni‘ […] keine Thelemiten“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parareligion.ch/fs1.htm parareligion.ch] Abschnitt &amp;quot;Saturnian Turmoil&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lehmberg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. März 1957 wurde die Fraternitas Saturni offiziell in das Berliner Vereinsregister eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parareligion.ch/fs1.htm parareligion.ch] Abschnitt &amp;quot;Saturnian Turmoil&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu diesem Zeitpunkt gab es aktive Vorhoflogen in [[Hamburg]] und [[Stuttgart]], von 1955 bis 1956 arbeitete eine Vorhofloge in Düsseldorf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lehmberg&amp;quot; /&amp;gt; 1962 wurde in [[Frankfurt am Main]] eine Vorhofloge unter der Leitung von Johannes Maikowski (Immanuel, 18°, 22°, Mitglied der FS seit Oktober 1955, Orient Berlin) gegründet, der neben seiner Frau (Flita, 16°) auch Walter Englert (Ptahotep, 18°) angehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parareligion.ch/fs1.htm parareligion.ch] Abschnitt &amp;quot;Saturnian Turmoil&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Immanuel gründete 1963 einen Ableger der Fraternitas Saturni, die &amp;#039;&amp;#039;Fraternitas Luminis Ordo Regina Adeptorum&amp;#039;&amp;#039; (FLORA),&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parareligion.ch/fs1.htm parareligion.ch] Abschnitt &amp;quot;Saturnian Turmoil&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde seinen eigenen Angaben zufolge im Dezember 1963, wenige Tage vor Gregorius’ Tod, von Gregorius zu dessen Nachfolger ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parareligion.ch/fs1.htm parareligion.ch] Abschnitt &amp;quot;Johannes Maikowski&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies führte zu einer Spaltung der Fraternitas Saturni in eine Frankfurter und eine Berliner Großloge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von Gregorius am 5. Januar 1964 wurde die vormalige Logensekretärin und Groß-Inspekteurin (29°) Margarete Berndt (Roxane) Nachfolgerin im Großmeisteramt, die 1964 auf der Osterloge gewählt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stephen Flowers]]: &amp;#039;&amp;#039;Feuer und Eis.&amp;#039;&amp;#039; S. 39 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf der Osterloge 1965 übergab die gesundheitlich angeschlagene Roxane das Großmeisteramt an Giovanni.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gotos&amp;quot;&amp;gt;[http://www.parareligion.ch/fs3.htm http://www.parareligion.ch/fs3.htm] Abschnitt &amp;quot;HOW MANY Gotoses CAN BE THE GOTOS?&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; 1966 wurde Guido Wolther (Daniel)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wolther&amp;quot;&amp;gt;[http://www.parareligion.ch/2008/fs/wolther.htm http://www.parareligion.ch/2008/fs/wolther.htm]&amp;lt;/ref&amp;gt; als Mitglied des 12° zum Großmeister gewählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gotos&amp;quot; /&amp;gt; Wolther verkaufte [[Adolf Hemberger]] (kein FS-Mitglied), der unter dem Pseudonym Klingsor Bücher über Magie schrieb, die Logeninterna, welche Hemberger dann in seinem &amp;#039;&amp;#039;Documenta et Ritualia Fraternitas Saturni&amp;#039;&amp;#039; (18 Bände) und seinem &amp;#039;&amp;#039;Der mystisch-magische Orden Fraternitas Saturni&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parareligion.ch/fs5.htm http://www.parareligion.ch/fs5.htm], Abschnitte über Wolther und Hemberger&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Geschäftsbeziehung entwickelte sich dahin, dass Wolther für Hemberger Rituale und Materialien erfand, welche dann von Hemberger weiterverkauft wurden. Dieser Prozess führte dazu, dass sich in der Öffentlichkeit ein reißerisches und skandalöses Bild der Fraternitas Saturni entwickelte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parareligion.ch/fs5.htm http://www.parareligion.ch/fs5.htm] Abschnitt über Hemberger&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wolther&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1969 wurde Walther Jantschik (Jananda, verwendet unter anderem auch die Pseudonyme Aythos und CIT), der den Gesellengrad (8°) innehatte, auf der Osterloge als neuer Großmeister gewählt,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parareligion.ch/2007/ja/baphomet.htm http://www.parareligion.ch/2007/ja/baphomet.htm]&amp;lt;/ref&amp;gt; und ein Teil der Frankfurter Saturnbrüder trat wieder der Mutterloge bei.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parareligion.ch/fs1.htm parareligion.ch] Abschnitt &amp;quot;Adolf Hemberger&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Daniel wechselte als 33° GOTOS in die Frankfurter Großloge.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parareligion.ch/fs1.htm parareligion.ch] Abschnitt &amp;quot;Adolf Hemberger&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einem halben Jahr wurde Jananda abgewählt, und Stanislaus Wicha (Andrzey), der im selben Jahr Mitglied geworden war, wurde zum Großmeister ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parareligion.ch/fs1.htm parareligion.ch] Abschnitt &amp;quot;Adolf Hemberger&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Daniel und Jananda traten kurz nach ihren Absetzungen aus. Andrzey blieb bis 1977 im Amt, sein Nachfolger war Joachim Müller (Horus).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parareligion.ch/fs1.htm parareligion.ch] Abschnitt &amp;quot;Adolf Hemberger&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1978 machte sich der Ortsorient [[Bersenbrück]] unter der Leitung von [[Dieter Heikaus]] (Honorius, später Set-Horus) langsam unabhängig von der Fraternitas Saturni und spaltete sich im Januar 1980 gänzlich als Ordo Saturni von der Mutterloge ab. Einige Meister der Fraternitas Saturni und Hochgradmitglieder aus Gregorius’ Zeit traten dem Ordo Saturni bei und im Juli 1986 auch Giovanni. Am vierten März 1989 wurde Set-Horus zum 33° GOTOS ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parareligion.ch/fs1.htm parareligion.ch] Abschnitt &amp;quot;The Ordo Saturni&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Abspaltung der Fraternitas Saturni, die die Saturngnosis bearbeitet, ist die 1993 von Immanuel gegründete Communitas Saturni.&amp;lt;ref name=&amp;quot;homunc&amp;quot;&amp;gt;[http://www.parareligion.ch/2010/homunc/homunc.htm http://www.parareligion.ch/2010/homunc/homunc.htm]&amp;lt;/ref&amp;gt; Immanuel gründete eine ganze Reihe von Logen, die teilweise in ihren Namen auf die Fraternitas Saturni Bezug nehmen. Die von ihm in den 1990ern gegründete „Großloge Gregor A. Gregorius der Fraternitas Saturni in Kaiserslautern“ fusionierte 2003 mit der Fraternitas Saturni.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parareligion.ch/fs1.htm parareligion.ch] Abschnitt &amp;quot;Johannes Maikowski&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehren ==&lt;br /&gt;
Die Fraternitas Saturni ist betont [[Eklektizismus|eklektisch]], ihr Lehrplan (eine alternative Bezeichnung für das Gradsystem) umfasst [[rosenkreuzer]]ische, [[Hermetik|hermetische]], [[Alchemie|alchemistische]], [[Kabbala|kabbalistische]] und [[Astrologie|astrologische]] Betätigungsfelder, schließt aber auch die Beschäftigung mit [[Theosophie]], [[Yoga]], [[Religionswissenschaft]] und [[Gnosis]] mit ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephen Flowers: &amp;#039;&amp;#039;Feuer und Eis.&amp;#039;&amp;#039; S. 80 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Mitglieder sollen durch die [[Initiation|Einweihungen]] und die Bearbeitung der Grade gezielt an ihren Schwächen arbeiten und der einseitigen Betonung von Eigenschaften entgegenwirken.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephen Flowers: &amp;#039;&amp;#039;Feuer und Eis.&amp;#039;&amp;#039; S. 53 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Saturnmagie der Fraternitas Saturni unterscheide sich erheblich von anderen magischen Traditionen. Nach Aussagen der Fraternitas Saturni sei sie kein überliefertes System der traditionellen Magie, gehorche nicht dem Prinzip des Solaren, sondern arbeite mit dem „dunklen Licht“ des „[[Demiurg]]en [[Saturn (Mythologie)|Saturn]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Logenversammlungen werden an jedem dritten Samstag des Monats abgehalten, dabei wird als Rahmen ein Ritual mit einem Teil zur Eröffnung und später einem Teil zum Schließen der Loge abgehalten. Zwischen diesen beiden Ritualteilen finden Neuaufnahmen, Graderhebungen oder Logenausschlüsse statt, es können auch Vorträge gehalten, Logenangelegenheiten besprochen oder gemeinsame Meditationen abgehalten werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parareligion.ch/2007/fs/ritual.htm http://www.parareligion.ch/2007/fs/ritual.htm siehe Abschnitt &amp;quot;Logenarbeit&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitgliedern, welche nicht die Möglichkeit haben, an der Logenversammlung teilzunehmen, werden „gute harmonische Gedankenkräfte“ zugesandt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lehmberg&amp;quot; /&amp;gt; Karsamstag wird in einer feierlichen Osterloge der Gründung der Fraternitas Saturni durch Gregorius gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennungszeichen für Mitglieder ist ein Ring aus Silber mit einem spitzwinkligen Dreieck, das von vier sich auf der Rückseite vereinenden Bändern umfasst wird. In dem Dreieck befindet sich das [[Astronomisches Symbol|astronomische Symbol]] des [[Saturn (Planet)|Planeten Saturn]] mit am unteren Bogen eingefasstem Edelstein oder Halbedelstein, der den Logengrad darstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephen Flowers: &amp;#039;&amp;#039;Feuer und Eis.&amp;#039;&amp;#039; S. 99.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lehmberg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fraternitas Saturni erweiterte das von Crowley propagierte Gesetz des neuen Äons ([[Thelema]], das Gesetz für das [[Äon (Thelema)|Horus-Zeitalter]]) des &amp;#039;&amp;#039;[[Liber AL vel Legis]]&amp;#039;&amp;#039;: „Tue, was du willst, ist das Gesetz. Liebe ist das Gesetz, Liebe unter Willen“ um den Zusatz „mitleidlose Liebe!“.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephen Flowers: &amp;#039;&amp;#039;Feuer und Eis&amp;#039;&amp;#039;, diverse Stellen, z. B, S. 123, Zeile 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parareligion.ch/2007/fs/ritual.htm www.parareligion.ch] Siehe Abschnitt &amp;quot;RITUALE CONCLUSIONIS = Schlußritual&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Einzelne Mitglieder, zum Beispiel der Hochgrad Johannes Maikowski (Meister Immanuel), lehnen Thelema und Crowley ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;homunc&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gradsystem ===&lt;br /&gt;
==== Entwicklung ====&lt;br /&gt;
Im Gradsystem der Fraternitas Saturni wurden ursprünglich zehn Grade bearbeitet. Die ersten drei orientierten sich äußerlich an den drei Graden der [[Grad (Freimaurerei)|blauen Johannisfreimaurerei]] (Lehrling, Geselle, Meister) und wurden als &amp;#039;&amp;#039;Pronaos&amp;#039;&amp;#039;, griech. ‚Vorhalle des Tempels‘, bezeichnet: &amp;#039;&amp;#039;[[Neophyt (Religion)|Neophyt]]&amp;#039;&amp;#039; (Lehrling), &amp;#039;&amp;#039;Gradus Mercurii&amp;#039;&amp;#039;, lat. ‚Grad des Merkur‘ (Geselle) und &amp;#039;&amp;#039;Gradus Solis&amp;#039;&amp;#039;, lat. ‚Sonnengrad‘ (Meister). Darauf folgten drei [[Rosenkreuzer]]-Grade: der &amp;#039;&amp;#039;Gradus Pentalphae&amp;#039;&amp;#039;, lat. ‚Grad des [[Pentagramm]]s‘, der &amp;#039;&amp;#039;Gradus Sigilii Salomonis&amp;#039;&amp;#039;, lat. ‚Grad des [[Hexagramm|Siegels Salomons]]‘ und der &amp;#039;&amp;#039;Magus [[Heptagramm]]atos&amp;#039;&amp;#039;, lat. ‚Magier des Siebensterns‘. Die höchste Stufe der Einweihung bzw. Ausbildung waren die drei Grade des Souveränen Sanktuariums der [[Gnosis]], welche &amp;#039;&amp;#039;Templarius&amp;#039;&amp;#039;, lat. ‚Tempelherr‘, &amp;#039;&amp;#039;Gnosticus&amp;#039;&amp;#039;, lat. ‚Gnostiker‘ und &amp;#039;&amp;#039;Magister Aquarii&amp;#039;&amp;#039;, lat. ‚Meister des Wassermannes‘ genannt wurden. Vor den &amp;#039;&amp;#039;Pronaos&amp;#039;&amp;#039;-Graden gab es noch den Grad des &amp;#039;&amp;#039;Novizenbruders&amp;#039;&amp;#039;, welcher dem gegenseitigen Kennenlernen von Kandidat und Loge diente. Der Großmeister war Inhaber des höchsten Grades &amp;#039;&amp;#039;Magister Aquarii&amp;#039;&amp;#039; und trug den Titel &amp;#039;&amp;#039;Meister vom Stuhl&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gradsystem&amp;quot;&amp;gt;Zum alten Gradsystem der FS, siehe F. W. Lehmberg: &amp;#039;&amp;#039;Magische Sonderdrucke und Interna der Fraternitas Saturni&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1960er Jahre wurde das Einweihungssystem auf 33 Grade erweitert. Die Grade orientieren sich am Rahmen der Grade des [[Grad (Freimaurerei)#Schottischer Ritus (A.A.S.R.)|„Alten und Angenommenen Schottischen Ritus“]] der Freimaurerei, erhielten jedoch andere Namen und eigene Inhalte. Dadurch entstand ein ausdifferenziertes und komplexes Gebilde, in dem nur bestimmte Schlüsselgrade erarbeitet werden, um in die tieferen Ebenen der Loge zu gelangen. Zu diesen Graden gehören der 8° (&amp;#039;&amp;#039;Gradus Mercurii&amp;#039;&amp;#039;) und der 12° (&amp;#039;&amp;#039;Gradus Solis&amp;#039;&amp;#039;). Mit den übrigen Graden sind unterschiedliche Betätigungsfelder verbunden, die zu bearbeiten den Mitgliedern der &amp;#039;&amp;#039;Fraternitas Saturni&amp;#039;&amp;#039; freisteht.&amp;lt;ref&amp;gt;Reform und Darstellung des neuen Gradsystems, siehe Stephen Flowers: &amp;#039;&amp;#039;Feuer und Eis.&amp;#039;&amp;#039; S. 82 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gradinhalte ====&lt;br /&gt;
In der Fraternitas Saturni unter Gregorius wurde einem Bruder oder einer Schwester nach frühestens drei Jahren die Fraterwürde verliehen. Diese Anerkennung ermöglichte es dem Logenmitglied, den &amp;#039;&amp;#039;Gradus Mercurii&amp;#039;&amp;#039; zu beantragen. Seit 1954 wurde der &amp;#039;&amp;#039;Gradus Mercurii&amp;#039;&amp;#039; durch zwei schriftliche Arbeiten zu Themen der Geheimwissenschaft und eine mündliche Prüfung erworben. Eine weitere Bedingung für diesen Grad war rege Kommunikation mit der Logenleitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Gradus Solis&amp;#039;&amp;#039; markierte den eigentlichen Eintritt in die Loge nach mindestens sechs Jahren im Vorhof. Die Inhaber mussten sich dazu verpflichten, alle für die Loge interessanten Bücher und Dokumente testamentarisch an die Fraternitas Saturni zu vererben. Ebenso den Logenschmuck, Ritualgegenstände und die Roben der Loge, sollte es nicht der Wunsch des Gradinhabers sein, mit diesen beigesetzt zu werden. Zudem erforderte dieser Grad umfassendes Wissen der Geheimwissenschaft und bereits geleistete Lehrtätigkeit innerhalb der Loge. Der &amp;#039;&amp;#039;Gradus Solis&amp;#039;&amp;#039; ermächtigte zudem zur Leitung eines Ortsorients der Loge.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gradsystem&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Grad der Fraternitas Saturni, der das Bild der FS in der Öffentlichkeit maßgeblich prägt, ist der 18° (&amp;#039;&amp;#039;Gradus Pentalphae&amp;#039;&amp;#039; = ‚Grad des [[Pentagramm]]s‘). Das Aufgabengebiet des 18° befasst sich mit den Arbeiten des [[Pfad zur linken Hand|Pfades zur Linken Hand]], mit [[Tantra]] und Anleihen aus der Crowleyschen [[Sexualmagie]], welche weiter verändert wurden (z. B. rituelle Liebesstellungen nach den jeweils augenblicklichen Planetenkonstellationen). Gregorius, der auch Schüler [[Heinrich Tränker]]s war, des damaligen [[Ordo Templi Orientis|OTO]]-Oberhauptes und Gründer des Collegium Pansophicum, fasste die Geheimnisse des Ordo Templi Orientis im &amp;#039;&amp;#039;Gradus Pentalphae&amp;#039;&amp;#039; zusammen. Da zu diesem Grad eine große Menge gefälschter Dokumente veröffentlicht wurde ([[Adolf Hemberger|„Hemberger-Material“]]), sind genaue Angaben über die Inhalte dieses Grades schwer zu verifizieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephen Flowers: &amp;#039;&amp;#039;Feuer und Eis.&amp;#039;&amp;#039; S. 40.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitglieder, die sich nicht mit den Themen des 18° beschäftigen wollen, können stattdessen den 19° &amp;#039;&amp;#039;Magus Sigilli Salomonis&amp;#039;&amp;#039;, einen „mystischen“ Grad, oder den „esoterischen“ 20° &amp;#039;&amp;#039;Magus Heptagrammatos&amp;#039;&amp;#039; bearbeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parareligion.ch/2007/ja/aythos.htm http://www.parareligion.ch/2007/ja/aythos.htm] siehe besonders die Voraussetzungen für den 26°&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Grad des &amp;#039;&amp;#039;Gradus Ordinis Templi Orientis Saturni&amp;#039;&amp;#039; entsprechen die [[Initiale]]n dieses Titels, GOTOS, die auch den [[Egregor]] der Fraternitas Saturni bezeichnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephen Flowers: &amp;#039;&amp;#039;Feuer und Eis&amp;#039;&amp;#039;, insbesondere S. 47 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beamtenschaft ===&lt;br /&gt;
Neben den verschiedenen Graden, welche als Ausdruck der Verbindung zur Loge und des geistigen Fortschritts verstanden werden, kennt die Fraternitas Saturni sechs Beamtenpositionen. Diese unterstützen den &amp;#039;&amp;#039;Meister vom Stuhl&amp;#039;&amp;#039; und seine beiden [[Freimaurerei#Aufbauorganisation|&amp;#039;&amp;#039;Aufseher&amp;#039;&amp;#039;]] in der Organisation der Loge. Die Beamtenschaft der Loge unterteilt sich in die &amp;#039;&amp;#039;innere Beamtenschaft&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;äußere Beamtenschaft&amp;#039;&amp;#039;. Erstere umfasst den &amp;#039;&amp;#039;Archivar&amp;#039;&amp;#039;, den &amp;#039;&amp;#039;Schatzmeister&amp;#039;&amp;#039; und den &amp;#039;&amp;#039;Sekretär&amp;#039;&amp;#039;. Die &amp;#039;&amp;#039;äußere Beamtenschaft&amp;#039;&amp;#039; besteht aus dem &amp;#039;&amp;#039;Zeremonienmeister&amp;#039;&amp;#039;, dem &amp;#039;&amp;#039;Pförtner&amp;#039;&amp;#039; und dem &amp;#039;&amp;#039;Hauswart&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lehmberg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktive Saturnlogen ==&lt;br /&gt;
=== Fraternitas Saturni ===&lt;br /&gt;
Der 1957 gegründete Verein besteht bis heute fort. Zu ihrem 75-jährigen Bestehen (2003) vereinigte sich die [[Großloge]] Fraternitas Saturni mit der „Großloge Gregor A. Gregorius“, die von Altgroßmeister Immanuel  gegründet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;homunc&amp;quot; /&amp;gt; Der Name Fraternitas Saturni wurde nach dem Zusammenschluss beibehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ordo Saturni ===&lt;br /&gt;
1979 trennte sich der Ortsorient [[Bersenbrück]] von der FS und es wurde der Ordo Saturni gegründet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ordo&amp;quot;&amp;gt;[http://www.parareligion.ch/fs3.htm http://www.parareligion.ch/fs3.htm] siehe Abschnitt &amp;quot;The Ordo Saturni&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihm schlossen sich später einige Meister der FS an, nach Selbstdarstellung des Ordo Saturni sollen sich alle FS-Hochgrad-Mitglieder aus der Gregorius-Zeit dem OS angeschlossen haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ordo&amp;quot; /&amp;gt; Der Okkultforscher P.-R. König schreibt dazu: „Die ehemalige Ortsloge Bersenbrück hat sich unter Dieter Heikaus (&amp;#039;&amp;#039;Set–Horus&amp;#039;&amp;#039;, 1942 –2007) als &amp;#039;&amp;#039;Ordo Saturni&amp;#039;&amp;#039; abgespalten. Alle Meister und Hochgrade, die Grosche noch persönlich gekannt haben, laufen spätestens 1987 zu dieser neuen Grossloge über. Einzig Kropp bleibt bei der Berliner F.S. und ist dort das einzige Mitglied, das Grosche noch persönlich gekannt hat.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.parareligion.ch/2007/fs/saturnius.htm|titel=Fraternitas Saturni :  Johannes Goeggelmann / Saturnius|autor=Peter-R. Koenig|werk=www.parareligion.ch|zugriff=2016-10-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Großmeister Dieter Heikaus warb für seinen Orden Mitte der 1980er Jahre im „Spirituellen Adressbuch“ unter anderem damit, dass der Ordo Saturni eine „Spezialabteilung für [[Ariosophie]]“ unterhalte.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter-Robert König: &amp;#039;&amp;#039;Der O.T.O. Phänomen RELOAD.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. Arbeitsgemeinschaft für Religions- und Weltanschauungsfragen, München 2011, ISBN 978-3-941421-16-5, S. 330.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Communitas Saturni ===&lt;br /&gt;
1993 wurde in Kaiserslautern die Communitas Saturni gegründet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;homunc&amp;quot; /&amp;gt; Diese Loge erhielt von Altgroßmeister Immanuel ein Logenpatent, unterhält Tochterlogen und bezeichnet sich deshalb als Großloge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sacra Sodalitas Saturni ===&lt;br /&gt;
Die Sacra Sodalitas Saturni (SSS) wurde gemäß Selbstdarstellung 2017 von ehemaligen Mitgliedern des Ordo Saturni gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;Sacra-sodalitas-saturni.de: &amp;#039;&amp;#039;[https://sacra-sodalitas-saturni.de Sacra Sodalitas Saturni]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Periodika ==&lt;br /&gt;
Ende der 1920er Jahre bis 1933 gab die Fraternitas Saturni die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Saturn Gnosis&amp;#039;&amp;#039; heraus. Darin erschienen vor allem Texte und Gedichte von Logenmitgliedern, aber auch von Aleister Crowley und anderen. Als Gregorius nach dem Zweiten Weltkrieg die [[Bruderschaft]] wiedererweckte, erschien bis zu seinem Tod die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Blätter für angewandte okkulte Lebenskunst&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lehmberg&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Stephen Flowers: &amp;#039;&amp;#039;Feuer und Eis.&amp;#039;&amp;#039; S. 36 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alexander Popiol, Raimund Schrader: &amp;#039;&amp;#039;Gregor A. Gregorius – Mystiker des dunklen Lichts&amp;#039;&amp;#039;. Esoterischer Verlag, Bürstadt 2007, ISBN 978-3-932928-40-6.&lt;br /&gt;
* [[Stephen Flowers]]: &amp;#039;&amp;#039;Feuer und Eis. Die magischen Geheimlehren des deutschen Geheimordens Fraternitas Saturni&amp;#039;&amp;#039;. Ins Deutsche übertragen von [[Michael DeWitt]]. Edition Ananael, Wien 1993, ISBN 3-901134-03-4.&lt;br /&gt;
* Friedrich-Wilhelm Haack: &amp;#039;&amp;#039;Die Fraternitas Saturni (FS) als Beispiel für einen arkan-mystogenen Geheimorden des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. Hiram-Edition 1, Arbeitsgemeinschaft für Religions- und Weltanschauungsfragen 1977, ISBN 3-921513-11-1.&lt;br /&gt;
* F. W. Lehmberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Magische Sonderdrucke und Interna der Fraternitas Saturni&amp;#039;&amp;#039;. Hiram-Edition 10, Arbeitsgemeinschaft für Religions- und Weltanschauungsfragen 1980, ISBN 3-921513-48-0.&lt;br /&gt;
* Volker Lechler: &amp;#039;&amp;#039;Die ersten Jahre der Fraternitas Saturni. Unter Berücksichtigung des Schruftwechsels zwischen Gregor A. Gregorius (d.i. Eugen Grosche) und Rah-Omir (d.i. Wilhelm Quintscher)&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 2015, ISBN 978-3-00-046818-6.&lt;br /&gt;
* Volker Lechler: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Tränker als Theosoph, Rosenkreuzer und Pansoph.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 2013.&lt;br /&gt;
* Hans-Jürgen Glowka: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Okkultgruppen 1875–1937.&amp;#039;&amp;#039; Hiram-Edition 12, Arbeitsgemeinschaft für Religions- u. Weltanschauungsfragen, München 1981, ISBN 3-921513-54-5.&lt;br /&gt;
* [[Hans Thomas Hakl]]: &amp;#039;&amp;#039;The magical order of the Fraternitas Saturni.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Occultism in a Global Perspective.&amp;#039;&amp;#039;  herausgegeben von Henrik Bogdan und Gordan Djurdjevic. Routledge 2014. Kapitel 3 ab S. 37. ISBN 978-1-84465-716-2.&lt;br /&gt;
* Hans Thomas Hakl: &amp;#039;&amp;#039;Fraternitas Saturni.&amp;#039;&amp;#039; In: Wouter J. Hanegraaff: &amp;#039;&amp;#039;Dictionary of Gnosis &amp;amp; Western Esotericism.&amp;#039;&amp;#039; Vol. I. Brill, Leiden 2005, S. 379–382.&lt;br /&gt;
* Aufsätze von [[Gregor A. Gregorius]], u. a. http://www.parareligion.ch/saturn.htm&lt;br /&gt;
* Andreas Huettl, [[Peter-Robert König|Peter R. König]]: &amp;#039;&amp;#039;SATAN – Jünger, Jäger und Justiz.&amp;#039;&amp;#039; Kreuzfeuer Verlag, Großpösna 2006, ISBN 3-937611-01-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks (Eigendarstellungen) ==&lt;br /&gt;
* [http://www.fraternitas-saturni.de/ Fraternitas Saturni.] (deutsch)&lt;br /&gt;
* [http://fraternitas.saturni.info/ Ritualsammlung und Texte der Fraternitas Saturni.] (deutsch/englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.communitas-saturni.de/ Communitas Saturni.] (deutsch)&lt;br /&gt;
* [http://www.ordo-saturni.info/ Ordo Saturni.] (deutsch/englisch)&lt;br /&gt;
* https://sacra-sodalitas-saturni.de/ (deutsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks (kritische Darstellungen) ==&lt;br /&gt;
* [http://www.magickal-observer.de/count.php?id=13 Themenheft der AHA mit Interviews &amp;amp; Berichten zur FS]&lt;br /&gt;
* [http://www.parareligion.ch/saturn.htm Soziologische und historische FS-Dokumentation] von [[Peter-Robert König]]&lt;br /&gt;
* [http://www.parareligion.ch/dplanet/html/fs5.htm Fraternitas Saturni - Saturn Gnosis] von Peter-Robert König&lt;br /&gt;
* [http://www.relinfo.ch/fsalt/info.html Die ursprüngliche Fraternitas Saturni aus Sicht der schweizerischen &amp;#039;&amp;#039;Evangelischen Informationsstelle: Kirchen – Sekten – Religionen&amp;#039;&amp;#039;.] Von Peter-R. König 2006&lt;br /&gt;
* [http://www.relinfo.ch/fsneu/info.html Die heutige Fraternitas Saturni aus Sicht der schweizerischen &amp;#039;&amp;#039;Evangelischen Informationsstelle: Kirchen – Sekten – Religionen&amp;#039;&amp;#039;.] Von Peter-R. König 2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Okkultismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Magie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thelema]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltanschauungsgemeinschaft in Berlin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Andol</name></author>
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