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	<title>Franziskus Klesin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2021-07-21T16:00:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franziskus Klesin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Benediktiner|OSB]] (* [[23. November]] [[1643]] in [[Feldkirch]]; † [[12. Juni]] [[1708]] in [[Ochsenhausen]]) war der 21. [[Abt]] der [[Reichsabtei Ochsenhausen]] im heutigen [[Landkreis Biberach]] in [[Oberschwaben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Franziskus legte am 23. Januar 1660 die [[Ordensgelübde]] ab. 1668 fand die [[Priesterweihe]] statt. Bei seinem Studium an der [[Paris-Lodron-Universität Salzburg]] belegte er die Fächer [[Theologie]] und [[Kirchenrecht]]. Im Anschluss lehrte er an der [[Klosterschule]] in Ochsenhausen drei Jahre Theologie und zwei Jahre [[Philosophie]]. Danach war er Lehrer an der Klosterschule in [[Rottweil]]. Fünf Jahre übte  er das Amt der [[Prior|Subpriors]] im Kloster aus. Danach wurde er Pfarrer in [[Tannheim (Württemberg)|Tannheim]], bevor ihn der [[Konvent (Kirche)|Konvent]] 1689 zum Abt wählte. Die bischöfliche [[Investitur]] in das Amt erfolgte am 23. April 1690, durch den [[Weihbischof]] des [[Fürstbischof]]s von [[Bistum Konstanz|Konstanz]] [[Johannes Wolfgang von Bodman|Johann Wolfgang von Bodmann]]. Die Einweisung erfolgte deswegen später, weil der abgesetzte Vorgängerabt [[Plazidus Kobolt]] und sein Bruder Abt [[Wilibald Kobolt|Wilibald (Wilibaldo) Kobolt]] von der [[Abtei Weingarten]], die Wahl anfochten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bautätigkeit und Erwerbungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Martin Tannheim (Wappen Abt).JPG|mini|St. Martin (Tannheim) mit Wappen Abt Franziskus Klesin]]&lt;br /&gt;
Am 30. Oktober 1691 wurde die erworbene [[Reliquie]] der Heiligen [[Justina von Padua]] als vierter Heiliger Leib in der Stiftskirche aufgebahrt und in den nächsten Wochen aufwendig verziert. Am 16. Dezember 1691 wurde der Leib beigesetzt. Franziskus lässt drei neue [[Altar|Altäre]] setzen. Einen [[Heiliges Kreuz|Kreuzaltar]], [[Mutter Gottes|Mutter Gottes Altar]] und [[Heiliger Sebastian|Sebastians Altar]]. Sechs Brustbilder der vorhandenen Hauspatrone des Klosters [[Georg (Heiliger)|Georg]], [[Mauritius (Heiliger)|Mauritius]], [[Innocentius (Märtyrer)|Innozenz]], [[Martin von Tours|Martin]], Emeretiana und Justina  wurden für die Summe von 4.500 Gulden angefertigt. 1698 lässt er den Kirchturm erhöhen und ihm seine heutige typische Form geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1696 baut er am Amtssitz in Tannheim den [[Ochsenhauser Pfleghof]] und 1702 die [[St. Martin (Tannheim)|Tannheimer Pfarrkirche]] St. Martin neu auf. Für den Kirchenneubau erhielt der achte planende [[Baumeister]] der [[Auer Zunft]] [[Franz Beer von Au]] 2.500 Gulden. Die alte Kirche stand auf einer Anhöhe und war baufällig geworden. [[Frondienst|Spannfronen]] und eine Einmalzahlung von 300 Gulden, leistete die Pfarrgemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er errichtete auf dem Klostergelände ein [[Gefängnis]] und [[Werkstatt]]. 1691 erwarb er von Baron Bemmelberg den [[Zehnt|Großzehnten]] von [[Erlenmoos|Laubach]] und [[Berkheim|Illerbachen]] für 5800 Gulden. Er erwarb 1693 ein Weingut in [[Immenstaad am Bodensee]] für 3240 Gulden. 1699 erwarb er vom Baron Ulm auf Erbach die Ortschaft [[Obersulmetingen]] für 90.000 Gulden. Nach dem Tode des letzten Weltpriesters Konrad Ehinger aus der Pfarrei [[Bellamont]], wurde die Gemeinde endgültig in das Kloster Ochsenhausen eingepfarrt. Ein sich durch die Geschichte der Abtei ziehender Streitpunkt, blieben die Rechte über die Pfarrei [[Laupheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Mönche, Ulrich Han und Magnus Einsle verließen den Konvent, was Abt Franziskus besonders schwer traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spanischer Erbfolgekrieg ==&lt;br /&gt;
Während des [[Spanischer Erbfolgekrieg|Spanischen Erbfolgekrieges]], der von 1701 bis 1713 dauerte und zu einem großen Teil auf dem Gebiet des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reiches]] stattfand, stand das Kloster zwischen den kriegsführenden Parteien. Das Kloster wurde mit [[Einquartierung]]en und [[Kontribution|Kriegskontributionen]] belegt. Abt Franziskus floh nach Schloss [[Horn TG|Horn]] in der Schweiz. Ein großer Teil der Mönche floh nach [[Tirol]], [[Steiermark]] oder auch in den Schweizer Bodenseeraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. Juni 1704 entführten die Franzosen Prior Anselm Fischer, Subprior Heinrich Tauscher, Alphons Reichle und Blasius Medikus in die benachbarte Reichsstadt [[Memmingen]]. Der Mönch Meinrad Hager wurde ins westlich benachbarte [[Biberach an der Riß|Biberach]] entführt. Die erpresste Lösegeldsumme betrug pro [[Geisel]] 1.500 Gulden. Für eine Zahlung von 10.000 Gulden kam am 23. Dezember 2007 der 15. Juni 1706 ins [[Elsass]] verschleppte Athanasius Merz frei.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Geisenhof]]: &amp;#039;&amp;#039;Kurze Geschichte des vormaligen Reichsstifts Ochsenhausen in Schwaben.&amp;#039;&amp;#039; Ganser, Ottobeuren 1829 ([https://books.google.de/books?id=S20AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA48&amp;amp;hl=de Digitalisat]), S. 167&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 6. Mai 1708 erlitt Abt Franziskus einen [[Schlaganfall]], von dem er sich nicht mehr erholte. Er starb am 12. Juni 1708.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei seinem Tode verzeichnete die Hauptkasse des Stifts einen Positivsaldo von 23.000 Gulden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Georg Geisenhof]]: &amp;#039;&amp;#039;Kurze Geschichte des vormaligen Reichsstifts Ochsenhausen in Schwaben.&amp;#039;&amp;#039; Ganser, Ottobeuren 1829 ([https://books.google.de/books?id=S20AAAAAcAAJ&amp;amp;hl=de Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Volker Himmelein (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Alte Klöster, neue Herren. Die Säkularisation im deutschen Südwesten 1803. Große Landesausstellung Baden-Württemberg 2003.&amp;#039;&amp;#039; Thorbecke, Ostfildern 2003, ISBN 3-7995-0212-2 (Ausstellungskatalog und Aufsatzband).&lt;br /&gt;
* Volker Himmelein, [[Franz Quarthal]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vorderösterreich, Nur die Schwanzfeder des Kaiseradlers? Die Habsburger im deutschen Südwesten.&amp;#039;&amp;#039; Süddeutsche Verlagsgesellschaft, Ulm 1999, ISBN 3-88294-277-0 (Katalog der Landesausstellung).&lt;br /&gt;
* [[Heribert Smolinsky]]: &amp;#039;&amp;#039;Kirchengeschichte der Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1. 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Plazidus Kobolt]] OSB&lt;br /&gt;
|AMT=[[Reichsabtei Ochsenhausen|Abt von Ochsenhausen]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=1689–1708&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Hieronymus II. Lindau]] OSB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1078321663|VIAF=193144782956335758505}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Klesin, Franziskus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abt (Ochsenhausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1643]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1708]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Klesin, Franziskus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Abt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. November 1643&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Feldkirch]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Juni 1708&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ochsenhausen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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