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	<title>Franziskus Demann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, deutsch</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, deutsch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Porträt Totenzettel Demann.jpg|mini|Franziskus Demann 1957 (Porträt im [[Totenzettel]]).]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franziskus Demann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Oktober]] [[1900]] in [[Freren]]; † [[27. März]] [[1957]] in [[Osnabrück]]) war ein [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischer]] Geistlicher und [[Bischof]] von [[Bistum Osnabrück|Osnabrück]]. Er starb unmittelbar nach seiner Bischofsweihe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Totenzettel Demann.jpg|mini|[[Totenzettel]] von Franziskus Demann, 1957.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Franziskus Demann.JPG|mini|Gedenkplakette an die Bischofsweihe Demanns vor dem Eingang zum Dom St. Peter in Osnabrück]]&lt;br /&gt;
Franziskus Demann war der Sohn des Tischlers Johann August Demann und dessen Ehefrau Maria Louise, geb. Heitmann.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://data.matricula-online.eu/de/deutschland/osnabrueck/freren-st-vitus/0119/?pg=9 Taufeintrag von Franziskus Demann] auf [https://data.matricula-online.eu/de/ Matricula Online], zuletzt aufgerufen am 8. März 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wuchs gemeinsam mit sieben älteren Geschwistern auf. Im Jahre 1918 musste er seine Gymnasialstudien in [[Meppen]] als Obersekundaner unterbrechen, um seinen Kriegsdienst auf einem Minensuchboot abzuleisten. Nach dem Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wechselte er auf das Gymnasium in [[Lingen (Ems)|Lingen]], das er 1921 mit dem Reifezeugnis verließ. Anschließend begann Demann als [[Priester (Christentum)|Priesteramtskandidat]] der [[Bistum Osnabrück|Diözese Osnabrück]] mit dem Studium der [[Philosophie]] und [[Katholische Theologie|Theologie]] an der Theologischen Fakultät der [[Westfälische Wilhelms-Universität|Westfälischen Wilhelms-Universität]] in [[Münster]] und wurde Mitglied im [[Verband der Wissenschaftlichen Katholischen Studentenvereine Unitas|wissenschaftlichen katholischen Studentenverein Unitas]]-Frisia Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits nach einem Semester wechselte er als Alumne des [[Collegium Germanicum et Hungaricum]] an die [[Päpstliche Universität Gregoriana]] in [[Rom]]. In der Kirche des Kollegs wurde Demann am 30. Oktober 1927 von [[Kardinalvikar]] [[Basilio Pompili]], zum [[Weihesakrament#Presbyterat|Priester geweiht]]. Zu seinem Weihejahrgang gehörte der spätere [[Erzbistum München und Freising|Erzbischof von München und Freising]], [[Joseph Wendel|Joseph Kardinal Wendel]] (1901–1960). Im Jahr darauf, 1928, verließ Demann Rom mit dem Titel eines Dr. theol. et phil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine erste Seelsorgestelle fand er im selben Jahr als Vikar in [[Haren (Ems)|Haren]] an der Ems. Zu seinen Aufgaben gehörte auch der Unterricht an der Harener Rektoratsschule. 1931 wurde er als [[Vikar]] nach [[Leer (Ostfriesland)|Leer]]/[[Ostfriesland]] versetzt, wo er zugleich mit dem Religionsunterricht an den Höheren Lehranstalten betraut wurde. 1933 wurde er zum Weiterstudium in Münster beurlaubt, dort legte Demann 1937 das staatliche [[Prüfung#Examen|Examen]] für das Lehramt an Höheren Schulen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wurde ihm die Betreuung der Theologiestudenten der Diözesen Osnabrück und [[Bistum Hildesheim|Hildesheim]] übertragen, die in Münster studierten. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] hielt er intensiven Kontakt zu den ins Feld eingezogenen künftigen Priestern. Zusätzlich zum Amt des Ephors übernahm Demann 1942 eine Dozentur für Dogmatik und Homiletik am [[Priesterseminar Osnabrück|Osnabrücker Priesterseminar]], die Ostern 1949 in eine ordentliche Professur umgewandelt wurde. Der Bestellung zum [[Domkapitular]] in Osnabrück 1953 folgte im Januar 1954 die Ernennung zum [[Geistlicher Rat|Geistlichen Rat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. April 1956 wählte das Osnabrücker [[Domkapitel]] Demann zum Bischof von Osnabrück, Papst [[Pius XII.]] [[Präkonisation|präkonisierte]] ihn am 23. Mai des Jahres. Sein Pontifikat stellte er unter den Wahlspruch &amp;#039;&amp;#039;O crux, ave, spes unica&amp;#039;&amp;#039; („O Kreuz sei gegrüßt, unsere einzige Hoffnung“). Der auf den 14. September 1956 festgelegte Weihetermin musste wegen eines vier Tage zuvor erlittenen Herzinfarktes Demanns auf das Frühjahr 1957 verlegt werden. Bereits zuvor hatte Demann gesundheitliche Probleme, weshalb ihm 1934 und 1935 das Sterbesakrament gespendet wurde. Aufgrund eines Herzstillstands musste er außerdem im Winter 1935/36 reanimiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Titel=Rufe des Entsetzens hallen durch den Dom|TitelErg=Vor 65 Jahren stirbt Franziskus Demann nach einer halben Stunde als neuer Bischof von Osnabrück|Sammelwerk=[[Neue Osnabrücker Zeitung]]|Datum=2022-03-26|Autor=Joachim Dierks|Seiten=12|Online=https://www.noz.de/lokales/artikel/demann-starb-1957-am-tag-seiner-weihe-zum-bischof-von-osnabrueck-22834554}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 27. März 1957 [[Konsekration|konsekrierte]] ihn der Kölner Erzbischof [[Joseph Frings|Joseph Kardinal Frings]] unter Assistenz des [[Bistum Münster|Münsteraner Bischofs]] [[Michael Keller (Bischof)|Michael Keller]] und des Osnabrücker Weihbischofs [[Johannes von Rudloff]] im [[Osnabrücker Dom]] zum Bischof. Unmittelbar nach der [[Weihesakrament#Episkopat|Weihehandlung]] starb Demann vor dem Domportal an einem Herzinfarkt, nachdem er die dort wartenden Gläubigen gesegnet hatte. An der Stelle erinnert eine Gedenkplatte an ihn. Bischof Keller teilte den Menschen im Dom die erschütternde Nachricht mit, dass der gerade geweihte Bischof Demann tot sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Requiem]] fand am 1. April 1957 statt und wurde von seinem langjährigen Freund und Studienkollegen aus römischen Tagen, dem Münchener Erzbischof [[Joseph Wendel|Joseph Kardinal Wendel]], zelebriert. Demann wurde in der Marienkapelle (Bischofsgruft) des Osnabrücker Doms beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernhard Fritze: &amp;#039;&amp;#039;Demann, Franziskus&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Studiengesellschaft für Emsländische Regionalgeschichte]] (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;[[Emsländische Geschichte]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 7; Dohren 1998; S.&amp;amp;nbsp;128–133.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070613114545/http://www.bautz.de/bbkl/d/Demann.shtml |band=14|spalten=916-918|autor=Peter Häger|artikel=Demann, Gerhard Franz(iskus)}}&lt;br /&gt;
* Rainer Hehemann: &amp;#039;&amp;#039;Demann, Franziskus&amp;#039;&amp;#039;. In: Rainer Hehemann (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Handbuch zur Geschichte der Region Osnabrück]]&amp;#039;&amp;#039;; Bramsche 1990; S.&amp;amp;nbsp;62.&lt;br /&gt;
* Bernd Holtmann: &amp;#039;&amp;#039;Das Domkapitel zu Osnabrück&amp;#039;&amp;#039;; Neuenkirchen 1983; S.&amp;amp;nbsp;150–151.&lt;br /&gt;
* Johannes Rüschen: &amp;#039;&amp;#039;Bekannte Emsländer aus vergangener Zeit. Biographische Notizen zu emsländischen Persönlichkeiten aus den Jahren 1200–1975&amp;#039;&amp;#039;; Bremen 1988; S.&amp;amp;nbsp;203.&lt;br /&gt;
* Hermann Queckenstedt: &amp;#039;&amp;#039;Bischof für nur einen Tag. Zum Leben und Sterben Franziskus Demanns&amp;#039;&amp;#039;; Dombuchhandlung Osnabrück; Osnabrück 2007; ISBN 978-3-925164-40-8.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Seegrün: &amp;#039;&amp;#039;Demann, Franziskus&amp;#039;&amp;#039;; in: [[Lexikon für Theologie und Kirche|LThK&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;]] 4; Sp.&amp;amp;nbsp;79.&lt;br /&gt;
* Walter Wittler: &amp;#039;&amp;#039;Von der Bischofsweihe in den Tod. Zum Gedenken an Bischof Dr. Franziskus Demann&amp;#039;&amp;#039;; Ankum 1957.&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000007200|Franz Demann||in: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 17/1957 vom 15. April 1957}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|bishop|bdemann}}&lt;br /&gt;
* [https://www.pfarreiengemeinschaftfreren.de/conpresso/_rubricfreren/index.php?rubric=Freren6 Pfarreiengemeinschaft Freren: Biografie Franziskus Demann von Bernhard Fritze.]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|url=http://www.kirchenbote.de/content/das-sterben-des-bischofs-im-film|titel=Das Sterben des Bischofs im Film. Vor 60 Jahren brach Franziskus Demann nach der Weihe zusammen.|hrsg=Kirchenbote Osnabrück|datum=2017-03-21|zugriff=2017-03-25}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste|VORGÄNGER=[[Wilhelm Berning]]|NACHFOLGER=[[Helmut Hermann Wittler]]|AMT=[[Liste der Bischöfe von Osnabrück|Bischof von Osnabrück]]|ZEIT=1957}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=135591473|VIAF=47981950}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Demann, Franziskus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Osnabrück]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geistlicher Rat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Emsland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im UV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Demann, Franziskus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Demann, Franz&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher römisch-katholischer Geistlicher, Bischof von Osnabrück&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Oktober 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Freren]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. März 1957&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Osnabrück]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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