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	<title>Franziskanerkloster Reutte - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franziskanerkloster_Reutte&amp;diff=1142565&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-04-18T21:45:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Anna (Reutte) 04.jpg|mini|Franziskanerkirche hl. Anna und Kloster (2025)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Anna (Reutte) 10.jpg|mini|St. Anna (Reutte), Innenraum mit Blick zum Altar]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Reutte - Kirche, Innenansicht.JPG|mini|St. Anna (Reutte), Innenraum mit Blick zur Orgelempore]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franziskanerkloster Reutte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Kloster der [[Franziskaner (OFM)|Franziskaner]] in [[Reutte]] in [[Tirol (Bundesland)|Tirol]]. Es bestand von 1628 bis 2014. Die unter dem [[Patrozinium]] der [[Anna (Heilige)|heiligen Anna]] stehende heutige Pfarrvikariatskirche war die Klosterkirche dieses Klosters. Sie gehört zum [[Dekanat Breitenwang]] in der [[Diözese Innsbruck]] und steht im baulichen Verband mit dem ehemaligen Kloster unter {{BDA Objekt Ref|79770|WD-Item=Q2696270|Reutte|text=Denkmalschutz}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Eine erste [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] mit dem Patrozinium der heiligen Anna existierte in Reutte bereits vor 1400. Der heutige Kirchenbau entstand im Jahr 1500.&amp;lt;ref&amp;gt;sakralbauten.at: [https://www.sakralbauten.at/pfarrkirche-sankt-anna-reutte/ &amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche Sankt Anna Reutte&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 29.&amp;amp;nbsp;Mai 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 15.&amp;amp;nbsp;März 1628 fand in Anwesenheit des Stifters Erzherzog [[Leopold V. (Österreich-Tirol)|Leopold&amp;amp;nbsp;V.]] und seiner Gemahlin [[Claudia de’ Medici|Claudia von Medici]] die Grundsteinlegung für das Franziskanerkloster in Reutte statt. Die Franziskaner der [[Tiroler Franziskanerprovinz]] erhielten die angrenzende Kirche für ihre Seelsorgsarbeit. Nach zweijähriger Bauzeit wurde das Kloster im Jahre 1630 vollendet. Bereits im Juli 1632, während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]], beschädigten und plünderten schwedische Soldaten das Kloster und die Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1703 und 1846 brannte der Klosterkomplex ab, wurde jedoch mit der finanziellen Hilfe der Reuttener Bevölkerung jeweils wieder aufgebaut. Im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert betrieb das Kloster für den Nachwuchs der Tiroler Franziskanerprovinz eine [[Theologische Hauslehranstalt]]. Von 1775 bis 1782 waren die Franziskaner unter anderem auch als Militärseelsorger auf der [[Burg Ehrenberg (Reutte)|Burg Ehrenberg]] tätig. Von 1820 bis 1861 war Reutte [[Noviziat]]skloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund des starken Bevölkerungswachstums von Reutte wurde 1945 eine eigene [[Kirchengemeinde|Pfarre]] an der Klosterkirche installiert. Um einen Ort für pfarrliche Zusammenkünfte zu schaffen, baute man von 1959 bis 1961 das „Paulusheim“. Von 1961 bis 1967 wurde die Kirche schrittweise renoviert und umgestaltet, 1976 der Glockenstuhl erneuert. Von 1977 bis ins Jahr 2000 beherbergte das Kloster wieder das Noviziat der Tiroler Ordensprovinz. Mit 1.&amp;amp;nbsp;September 2014 wurde das Kloster, in dem zuletzt noch drei [[Pater|Patres]] und ein [[Laienbruder]] lebten&amp;lt;ref&amp;gt;[http://members.aon.at/pfarre-reutte-ofm/ pfarre-reutte-ofm]&amp;lt;/ref&amp;gt;, wegen Personalmangels von der Ordensprovinz geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Florentin Nothegger | Titel=Das Franziskanerkloster in Reutte | Sammelwerk=Festschrift zur 350-Jahr-Feier | Ort=Reutte | Jahr=1978}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://tirol.orf.at/news/stories/2665985/ Franziskaner nehmen Abschied von Reutte], tirol.orf.at vom 31. August 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Annakirche ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Anna (Reutte) 12.jpg|mini|hochkant|Anna selbdritt (um 1515) von Jörg Lederer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Reutte Anna Kupferstich.JPG|mini|hochkant|[[Anna selbdritt]] in der Franziskanerkirche Reutte ([[Kupferstich]])]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Reutte Ostergrab.JPG|mini|hochkant|Das Reuttener Ostergrab]]&lt;br /&gt;
Die Kirche in franziskanisch nüchterner Bauweise im Ortszentrum parallel zur Straße ist mit dem Klostergebäude baulich verbunden, das um 1630 an die bestehende, im Kern [[Gotik|gotische]] Kirche angebaut wurde. Vermutlich in Verbindung mit dem Klosterbau wurde eine erste [[barock]]e Umgestaltung der Kirche vorgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sakralbauten.at/pfarrkirche-sankt-anna-reutte/ sakralbauten.at: &amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche Sankt Anna Reutte&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 29.&amp;amp;nbsp;Mai 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben dem gotischen [[Chor (Architektur)|Chor]] ist das barocke [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] unter einem [[Walmdach]]. Langhaus und Chor haben Rundbogenfenster. Der [[Kirchturm]] steht südlich beim Chor und teils im Südtrakt des Klostergebäudes und hat Rundbogenschallfenster und einen [[Zwiebelturm|Zwiebelhelm]]. Beim Brand am 16.&amp;amp;nbsp;August 1846 war neben der spätbarocken Ausstattung auch der Zwiebelhelm des Turmes zerstört und beim Wiederaufbau durch ein [[Zeltdach]] ersetzt worden. Erst 1981 erhielt der Turm wieder einen Zwiebelhelm.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sakralbauten.at/pfarrkirche-sankt-anna-reutte/ sakralbauten.at: &amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche Sankt Anna Reutte&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 29.&amp;amp;nbsp;Mai 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einen schmalen Vorraum folgt ein breites [[Joch (Architektur)|fünfjochiges]] Langhaus mit einer Doppel[[empore]] im Westen unter einem [[Gewölbe#Stichkappengewölbe|Stichkappenflachtonnengewölbe]] auf [[Kämpfer (Architektur)|Kämpfern]]. Hinter dem eingezogenen Triumphbogen liegt der eingezogene zweijochige Chor mit 3/8-Schluss unter einem Stichkappentonnengewölbe auf Konsolen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrvikariats- und Franziskanerkirche hl. Anna.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler Österreichs. [[Dehio Tirol 1980]]&amp;#039;&amp;#039;, Wien 1980, S.&amp;amp;nbsp;643–644.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausstattung ===&lt;br /&gt;
Bei einer umfangreichen Restaurierung der Kirche zwischen 1964 und 1967 wurde die Inneneinrichtung entfernt. Einige besondere Stücke wurden neu und anders zur Geltung gebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sakralbauten.at/pfarrkirche-sankt-anna-reutte/ sakralbauten.at: &amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche Sankt Anna Reutte&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 29.&amp;amp;nbsp;Mai 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anstelle eines Hochaltares schließt der Chor der Kirche mit der Figurengruppe [[Anna selbdritt]] (um 1515) von [[Jörg Lederer]] auf einer Plattform ab, die von einem in den 1960er-Jahren gestalteten Strahlenkranz umrahmt wird. Über der [[Mensa (Altar)|Mensa]] des linken [[Seitenaltar]]s hängt ein [[Kruzifix]] von [[Balthasar Jais]], das aus Breitenwang stammt. Die beiden nicht zugehörigen und zu kleinen Assistenzfiguren ([[Maria (Mutter Jesu)|Maria]] und [[Johannes (Apostel)|Apostel]]) schuf [[Anton Sturm (Bildhauer)|Anton Sturm]]; die beiden ursprünglichen Figuren von Jais stehen heute in der Breitenwanger Aufbahrungshalle. Das Seitenaltarblatt [[Antonius von Padua|Hl. Antonius von Padua]] über der Mensa des rechten Seitenaltars malte 1708 [[Paul Zeiller]]. Neben dem Posaunenengel (um 1770), der ursprünglich seinen Platz auf einem Kanzeldach hatte, stammen die 1703 von [[Ignaz Waibl]] geschaffenen Figuren Magnus und [[Afra von Augsburg|Afra]] wiederum aus Breitenwang. Die [[Kreuzweg]]stationen aus Beton schuf 1970 der Bildhauer [[Rudolf Millonig]]. Das für Kaspar Bissinger in Erz gegossene Epitaph trägt die Jahreszahl 1633.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Weihnachtskrippe und Ostergrab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Brand von 1846 auch fast das ganze Kircheninventar zerstörte, schaffte man in den Folgejahren unter anderem eine Bretterkrippe und ein neues [[Ostergrab]] an. Sie wurden jedes Jahr zu den entsprechenden Festzeiten in der Klosterkirche aufgestellt und dienten zur anschaulichen Darstellung der Weihnachts- und Osterereignisse. Nach vielen Jahren, in denen dieser Brauch als nicht mehr zeitgemäß galt, wurden Krippe und Grab restauriert und wieder aufgestellt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber=Lorenz Staud | Titel=Ostergrab und Weihnachtskrippe. Klosterkirche St. Anna – Reutte | Ort=Reutte | Jahr=2004}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Weihnachtskrippe wurde aus dem [[Franziskanerkloster Hall in Tirol]] hierher übertragen. Die Krippe wurde um 1738 vom Kunstmaler [[Franz Michael Hueber]] geschaffen und dürfte somit die älteste in Tirol erhaltene Bretterkrippe sein. Als Besonderheit zeigt sie neben den üblichen [[Heilige Drei Könige|heiligen Drei Königen]] noch einen vierten, der der Legende nach zur Anbetung des Jesuskindes zu spät kam, weil er auf dem Weg viele Werke der Barmherzigkeit verrichtete. Nach fast 30 Jahren Pause wurde die Krippe ab 1991 wieder jährlich in der Kirche aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Ostergrab bauten 1848 der Maler Anton Köpfle (1807–1879) aus Höfen und der Zimmermeister Josef Schweighofer. Es wurde im Jahre 1936 zum letzten Mal aufgestellt und erstrahlt nach einer Renovierung seit 2004 in der Osterzeit wieder in der Klosterkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glocken ===&lt;br /&gt;
Das Geläute der Pfarrkirche von Reutte umfasst fünf [[Kirchenglocke|Glocken]], die im Jahre 1948 allesamt von der Glockengießerei [[Glockengießerei Oberascher|Franz Oberascher]] zu Salzburg gegossen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=RP_Y1g4sLx8 Reutte (Tirol - A) Geläute der Pfarr- und Klosterkirche St. Anna]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nominaltöne der Glocken lauten:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
H&amp;lt;sup&amp;gt;0&amp;lt;/sup&amp;gt;, dis&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, fis&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, gis&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, h&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orgel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Reutte - Kirche, Orgel.JPG|mini|hochkant|Orgel der Kirche]]&lt;br /&gt;
Die [[Orgel]] mit 30 [[Register (Orgel)|Registern]] auf drei [[Manual (Musik)|Manuale]] und [[Pedal (Orgel)|Pedal]] wurde von Orgelbau [[Reinisch-Pirchner]] errichtet und im Frühjahr 1989 feierlich geweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.meinbezirk.at/reutte/c-lokales/vor-25-jahren-im-ausserfern_a943712 Mein Bezirk: &amp;#039;&amp;#039;Vor 25 Jahren im Außerfern&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://organindex.de/index.php?title=Reutte,_St._Anna Organ Index: &amp;#039;&amp;#039;Reutte, St. Anna&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=47/29/18/N |EW=10/43/06/E |type=landmark |region=AT-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reutte, Franziskanerkloster}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reutte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Franziskanerkloster in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Kloster in Tirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster in der Diözese Innsbruck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franziskanerprovinz Austria]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1628|Reutte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 2014|Franziskanerkloster Reutte]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Kirche--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Annakirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in der Diözese Innsbruck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Tirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tiroler Franziskanerprovinz|Reutte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Tirol)]]&lt;/div&gt;</summary>
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