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	<title>Franziskanerkloster Leipzig - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T23:51:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franziskanerkloster_Leipzig&amp;diff=2056045&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kuhn73: /* Literatur */ Erg.</title>
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		<updated>2025-05-21T14:51:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das [[Leipzig]]er &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franziskanerkloster&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Kloster der [[Franziskaner (OFM)|Franziskaner]], das von der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts bis zur [[Reformation]] bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Franziskaner erhielten die Genehmigung, neben der 1224 geschleiften Zwingburg [[Dietrich der Bedrängte|Markgraf Dietrichs]] ein Kloster zu errichten, und gründeten dort um 1250 einen [[Konvent (Kloster)|Konvent]], der 1261 erstmals urkundlich erwähnt wurde und zur [[Sächsische Franziskanerprovinz|Sächsischen Franziskanerprovinz]] gehörte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mag&amp;quot;&amp;gt;[[Heinrich Magirius]], Hartmut Mai, Thomas Traajkovits, Winfried Werner (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Stadt Leipzig. Die Sakralbauten&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmäler von Sachsen&amp;#039;&amp;#039;). Deutscher Kunstverlag,  München 1995, ISBN 3-422-00568-4, S. 684–686.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dieter Berg]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Spuren franziskanischer Geschichte. Chronologischer Abriß der Geschichte der Sächsischen Franziskanerprovinzen von ihren Anfängen bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Saxonia Franciscana&amp;#039;&amp;#039;. Sonderband)&amp;#039;&amp;#039;.&amp;#039;&amp;#039; Dietrich-Coelde-Verlag, Werl 1999, ISBN 978-3-87163-240-2, S. 49–51.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Platz lag im Nordwesten der Stadt auf dem heutigen Matthäikirchhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Viertel des 13. Jahrhunderts wurde eine einfache Saalkirche errichtet,&amp;lt;ref name=&amp;quot;LL&amp;quot;&amp;gt;[https://www.leipzig-lexikon.de/KIRCHEN/SPIRSANC.HTM &amp;#039;&amp;#039;Leipzig-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; an die sich nach Norden die [[Klausur (Kloster)|Klausur]] anschloss. Die Kirche war dem [[Heiliger Geist|Heiligen Geist]] geweiht, wurde aber meist als [[Barfüßer]]kirche bezeichnet, weil die Franziskaner wegen ihres [[Gelübde|Armutsgelübdes]] barfuß oder in Sandalen gingen. Im 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde die Kirche um einen [[Gotik|gotischen]] [[Chor (Architektur)|Chor]] erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im letzten Viertel des 15. Jahrhunderts konnte südlich der Kirche eine neue [[Klausur (Kloster)|Klausur]] errichtet werden, weil die Stadt den bis dahin dort befindlichen Waffenplatz freigegeben hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mag&amp;quot; /&amp;gt; Das ermöglichte die Erweiterung der Kirche nach Norden. 1488 begann der Neubau. Es entstand eine zweischiffige gotische [[Hallenkirche]] mit kreuzförmigen Mittelpfeilern und einem hohen Satteldach, wobei der bisherige Chor aber erhalten blieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mag&amp;quot; /&amp;gt; Der Bischof von Merseburg [[Thilo von Trotha (Bischof)|Thilo von Trotha]] weihte die Kirche 1502.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit erwarb das Kloster erheblichen Grundbesitz. Um ihrer Ordensregel der Bedürfnislosigkeit gerecht zu werden, schenkten z.&amp;amp;nbsp;B. 1458 die Franziskaner der Stadt Waldanteile im [[Rosental (Leipzig)|Rosental]]. Sie betrieben auch ein [[Beginen]]haus in der Stadt, eine halbklösterliche Einrichtung für Frauen mit Arbeitsmöglichkeit und gewisser Versorgungssicherheit.&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Riedel: &amp;#039;&amp;#039;Stadtlexikon Leipzig von A bis Z.&amp;#039;&amp;#039; Pro Leipzig, Leipzig 2005, ISBN 3-936508-03-8, S. 470.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen 1458 und 1464 nahmen die Brüder des Leipziger [[Konvent (Kloster)|Konvents]] die [[Martinianische Konstitutionen|Martinianischen Konstitutionen]] an, eine Kompromisslinie zwischen der strengen und der großzügigen Auslegung im [[Armutsstreit]] des Franziskanerordens.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Berg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Spuren franziskanischer Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Werl 1999, S. 179.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem 1539 in Leipzig die Reformation eingeführt worden war, kam es zur Aufhebung des Klosters und zur Vertreibung der Ordensleute, die gegen die Reformation starken Widerstand geleistet hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Berg (Hrsg.): Spuren franziskanischer Geschichte. Werl 1999, S. 285, 291.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1543 war das Kloster von den Franziskanern endgültig geräumt. [[Moritz (Sachsen)|Kurfürst Moritz]] verkaufte es an die Stadt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mag&amp;quot; /&amp;gt; Der Chor wurde abgerissen, die Klausur in ein Wohnviertel umgestaltet und ab 1552 die Kirche als Stapelplatz durch die Leipziger Kaufleute genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1671 setzten Bemühungen zur Wiederherstellung des Gebäudes als Kirche ein, die schließlich zur [[Matthäikirche (Leipzig)|Matthäikirche]] führten, die im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varia ==&lt;br /&gt;
* Der Name vom &amp;#039;&amp;#039;[[Barfußgäßchen]]&amp;#039;&amp;#039;, Leipzigs bekanntester Gastronomie-Adresse, geht zurück auf den seit dem 13. Jahrhundert dort ansässigen Franziskanerorden: Die barfußgehenden Franziskaner nutzten den Weg von ihrem Kloster zum nahe gelegenen Markt von Leipzig und zurück – er wurde und wird daher in der Stadt &amp;#039;&amp;#039;Barfußweg&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Barfußgäßchen&amp;#039;&amp;#039; genannt. Sein Name erinnert also an das einstige Franziskanerkloster und somit auch an Leipzigs 1948 abgerissene [[Matthäikirche (Leipzig)|Matthäikirche]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://xn--barfussgsschen-leipzig-74b.de/, abgerufen am 16. Februar 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* C[arl] Evers: &amp;#039;&amp;#039;Das Franziskaner Barfüßerkloster zu Leipzig. Geschichte der Matthäikirche (früher Neukirche).&amp;#039;&amp;#039; Böhme, Leipzig 1880 ([https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb11620206?page=,1 online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
 &amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Historische Leipziger Klöster}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/20/29/N |EW=12/22/16/E |type=landmark |region=DE}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=1148440569|VIAF=1522151353516252720005}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Franziskanerkloster in Sachsen|Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (13. Jahrhundert)|Leipzig, Franziskanerkloster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbau in Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbau in Europa|Leipzig, Franziskanerkloster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sächsische Franziskanerprovinz|Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentumsgeschichte (Leipzig)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kuhn73</name></author>
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