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	<title>Franziskanerkloster Amberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T19:26:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franziskanerkloster_Amberg&amp;diff=253692&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bebbe: Änderung 263670464 von Bebbe rückgängig gemacht;</title>
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		<updated>2026-01-25T15:57:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/263670464&quot; title=&quot;Spezial:Diff/263670464&quot;&gt;263670464&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Bebbe&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Bebbe&quot;&gt;Bebbe&lt;/a&gt; rückgängig gemacht;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:2010.08.21.172205 Stadttheater Franziskanergasse Amberg.jpg|mini|Ehemalige Klosterkirche St. Bernardin des Franziskanerklosters, heute Stadttheater Amberg]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franziskanerkloster Amberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ehemaliges [[Kloster]] der [[Franziskaner-Reformaten]] in [[Amberg]] in [[Bayern]] in der [[Bistum Regensburg|Diözese Regensburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das dem heiligen [[Bernhardin von Siena]] gewidmete [[Kloster]] wurde 1452 durch den heiligen [[Johannes Capistranus]] mit Hilfe der Stadt Amberg gegründet. Der Bürger Johannes Pachmann übertrug der Stadt ein Grundstück mit der Auflage, dieses den Franziskanern der Straßburger Provinz zukommen zu lassen. Am 24. August 1452 wird von der Stadt dieses Grundstück den Franziskanern überlassen. Scheinbar erfolgte der Klosterbau sehr schnell, da bereits 1455 ein Anbau an das Kloster vorgenommen werden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in den 1530er-Jahren fasste die [[Luthertum|lutherische Lehre]] in Amberg Fuß. Sogar [[Martin Luther]] setzte sich für die protestantische Lehre in Amberg ein. Die Franziskaner, die sich der neuen Lehre widersetzten, wurden mit einer Petition an den Rat der Stadt durch evangelisch gesinnte Bürger angegriffen. Letztlich kam Amberg schrittweise in die Hand der [[Protestanten]], 1544 wurde ihnen die [[St. Martin (Amberg)|St. Martins-Kirche]], ab 1553 wurde ihnen auch die [[St. Georg (Amberg)|St. Georgs-Kirche]] zugesprochen und den Anhängern der alten Religion verblieb nur die Klosterkirche St. Bernardin der Franziskaner. Da der Orden wesentlich von Almosen abhing, konnte er sich in dem durch das Luthertum geprägten Klima nicht mehr in Amberg halten. Letztlich übergab der Provinzial Wendelin Fabri 1544 den Amberger [[Konvent (Kloster)|Konvent]] an den dem Protestantismus zugeneigten Kurfürsten [[Friedrich II. (Pfalz)|Friedrich II.]] Die beiden letzten Ordensmänner verließen im Dezember 1555 das Kloster und gingen in das Kloster im katholisch gebliebenen [[Kloster Ingolstadt|Ingolstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter [[Ottheinrich]] konnte sich das Luthertum in der Oberen Pfalz konsolidieren. Allerdings kam es unter seinem Nachfolger, dem Kurfürsten [[Friedrich III. (Pfalz)|Friedrich III.]], zu Spannungen. Dieser war dem [[Calvinismus]] zugeneigt, aber Amberg weigerte sich, diesen Religionswechsel durchzuführen. Dennoch wurde in dem ehemaligen Franziskanerkloster ein calvinistisches [[Pädagogium]] eingerichtet. Der Nachfolger [[Ludwig VI. (Pfalz)|Ludwig VI.]] war wieder dem Luthertum zugeneigt; aus dem calvinistischen Pädagogium wurde eine lutherische Schule. Sein interimistischer Nachfolger [[Johann Kasimir (Pfalz-Simmern)|Johann Kasimir]] vollzog nochmals einen Wechsel zum Calvinismus, die erste Kirche, die dieser Lehre zur Verfügung gestellt wurde, war die Klosterkirche der Franziskaner St. Bernardin (heute ist in dieser das [[Amberg#Stadttheater|Stadttheater Amberg]] untergebracht). Das lutherische Pädagogium wurde wieder calvinistisch und etliche Lehrer und Schüler mussten diese Schule verlassen. 1598 wurde das Pädagogium als Normalschule festgelegt, um die Schule besser in der Bevölkerung zu verankern.&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadttheater Amberg 005.jpg|mini|hochkant|Inschrift, die auf die Bau-, Umbau- und Renovierungsphasen des Klosters und späteren Stadttheaters verweist]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wiedererrichtung des Franziskanerklosters ==&lt;br /&gt;
Durch den Sieg von Kurfürst [[Maximilian I. (Bayern)|Maximilian I.]] über den [[Winterkönig]] in der Anfangsphase des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] kam die Oberpfalz 1623 an die katholisch gebliebene Linie der Wittelsbacher. Zu seinen Maßnahmen der [[Gegenreformation]] gehörte es, dass das Pädagogium geschlossen und den [[Jesuiten]] für eine [[Lateinschule]] überlassen werden musste. Auf Wunsch des Kurfürsten wurde der Amberger [[Konvent (Kloster)|Konvent]] von Papst [[Urban VIII.]] im März 1624 wiedererrichtet und der [[Bayerische Franziskanerprovinz|bayerischen Reformatenprovinz]] unterstellt. Ab 1626 wurde das Kloster wieder von Brüdern besiedelt, wobei sich die Franziskaner intensiv um die Rückkehr der Bevölkerung zum katholischen Glauben bemühten. 1628 hatte der Kurfürst Maximilian die Oberpfalz als erbliches Lehen erhalten und er ordnete in seinem Religionspatent die Rückkehr zum Katholizismus an; wer nicht dazu bereit war, musste das Land verlassen. Die Franziskaner erhielten das Recht, die [[Wallfahrt]] an der [[Wallfahrtskirche Maria Hilf (Amberg)|Maria-Hilf-Kirche]] auf den [[Mariahilfberg (Amberg)|Mariahilfberg]] zu betreuen. Wie sehr die Franziskaner wieder in Amberg institutionalisiert waren, belegt ein prächtiger Umzug 1691 anlässlich der Heiligsprechung der beiden Franziskaner [[Johannes Capistranus]] und [[Paschalis Baylon]], bei dem auch ein Kreuzfahrerheer und der Sieg gegen die Türken dargestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster wurde 1802 im Zuge der [[Säkularisation in Bayern|Säkularisation]] aufgelöst. Zum Zeitpunkt der Auflösung umfasste der Konvent 24 Patres und 10 Laienbrüder. Diese mussten das Kloster verlassen und in das [[Kloster Freystadt|Zentralkloster Freystadt]] umziehen. Die Klosteranlage ersteigerte 1803 die Familie Bruckmüller, die darin bis heute eine [[Brauerei Bruckmüller|Brauerei]] einrichtete. In der früheren Klosterkirche wurde das [[Stadttheater Amberg|Stadttheater]] untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Amberg Wallfahrtskirche Maria Hilf 01.jpg|mini|Wallfahrtskirche Maria Hilf und Klostergebäude in Amberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wallfahrt auf den Mariahilfberg ===&lt;br /&gt;
1634 wurden die Franziskaner auch mit der [[Wallfahrt]] auf den [[Mariahilfberg (Amberg)|Mariahilfberg]] betraut, die zunächst vom Stadtkloster aus betrieben wurde. 1696–98 wurde zusammen mit der heutigen Wallfahrtskirche Maria Hilf ein kleines [[Hospitium]] als Filialkloster erbaut, damit die Brüder den ganzen Sommer über auf dem Berg bleiben konnten. Auch dieses Kloster wurde 1802 säkularisiert, doch genehmigte König [[Ludwig I. (Bayern)|Ludwig I.]] 1832 die Wiedererrichtung des Klosters auf dem Berg, das bis heute die Franziskaner als Betreuer der Bergwallfahrt beherbergt, zunächst von der [[Bayerische Franziskanerprovinz|Bayerischen Franziskanerprovinz]]. Seit dem 1. September 2007 wird das Franziskanerkloster von polnischen Franziskaner-Patres der Ordensprovinz Mutter Gottes von den Engeln ([[Krakau]]) betrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.amberger-zeitung.de/zeitung/1033195-125,1,0.html &amp;#039;&amp;#039;Bergfest startet mit guter Nachricht. Jetzt offiziell: Wallfahrtsbetrieb geht nahtlos weiter – Polnische Franziskaner lösen bayerische ab.&amp;#039;&amp;#039;] [[Amberger Zeitung]] vom 29. Juni 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.mittelbayerische.de/region/amberg-nachrichten/amberger-verabschiedeten-ihre-franziskaner-aus-dem-kloster-20847-art125319.html |wayback=20151227060343 |text=&amp;#039;&amp;#039;Amberger verabschiedeten „ihre“ Franziskaner aus dem Kloster.&amp;#039;&amp;#039;}} [[Mittelbayerische Zeitung]] vom 26. August 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christine Grieb: Die Amberger Franziskaner in der Zeit der Reformation und Gegenreformation. In Tobias Appl; Manfred Knedlik (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Oberpfälzer Klosterlandschaft. Die Klöster, Stifte und Kollegien der Oberen Pfalz. &amp;#039;&amp;#039; S. 195–202. Friedrich Pustet, Regensburg 2016, ISBN 978-3-7917-2759-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{KlosterBayern|KS0006|Amberg, Franziskanerkloster|Franziskanerkloster, Amberg – Zweimal säkularisiert|autor=Christian Lankes}}&lt;br /&gt;
* [https://stadttheater.amberg.de/haus/geschichte/ Stadttheater Amberg: Informationen zur Baugeschichte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=49/26/44.50/N |EW=11/51/14.00/E |type=landmark |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Franziskanerkloster in Bayern|Amberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbau in Bayern|Amberg, Franziskaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbau in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umgenutztes Bauwerk in Amberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayerische Franziskanerprovinz|Amberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßburger Franziskanerprovinz|Amberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum in Amberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Kloster in der Oberpfalz|Amberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Amberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau in Amberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1452|Amberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bebbe</name></author>
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