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	<title>Franziska Tausig - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T07:13:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franziska_Tausig&amp;diff=919482&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;08Linus: BKL ersetzt mit bkl-replace</title>
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		<updated>2025-10-24T20:41:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL ersetzt mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;bkl-replace&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franziska Tausig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Mai]] [[1895]]  in [[Timișoara|Temeswar]]; † [[1. Jänner]] [[1989]] in [[Wien]]) war eine ungarisch-österreichische Köchin und Autorin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sie war mit dem [[Ungarn|ungarischen]] Rechtsanwalt Aladar Tausig im ungarischen Teil [[Siebenbürgen]]s verheiratet und Mutter des am 13. Februar 1922 in [[Wien]] geborenen österreichischen Schauspielers und Regisseurs [[Otto Tausig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1938]] fasste sie den Entschluss, ihren damals 16-jährigen Sohn durch ein Inserat in der Londoner [[The Times|Times]] als Arbeiter nach [[England]] zu schicken, wodurch sie ihn vor der absehbaren [[Judenverfolgung]] nach dem [[Anschluss (Österreich)|Anschluss]] Österreichs retten konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas später gelang es Franziska Tausig zufällig, für sich und ihren Mann in Wien zwei Karten für die &amp;#039;&amp;#039;[[Usaramo (Schiff)|Usaramo]]&amp;#039;&amp;#039; zu bekommen. Die &amp;#039;&amp;#039;Usaramo&amp;#039;&amp;#039; war ein von Deutschen zunächst für den [[Waffenhandel]] nach Spanien gechartertes Schiff, das zum Verschrotten nach [[Japan]] gebracht wurde und auf dem Weg dorthin [[Juden]] für viel Geld im noch aufnahmebereiten [[Shanghaier Ghetto|Shanghai]] absetzte. So konnte sie gemeinsam mit ihrem [[Tuberkulose|TB-kranken]] Mann nach Shanghai [[Emigration|emigrieren]], wo dieser starb. Erst 1948 traf sie ihren Sohn Otto in Wien wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franziska Tausigs Eltern wurden in der NS-Zeit nach [[Ghetto Theresienstadt|Theresienstadt]] [[Deportation|deportiert]] und später in [[KZ Treblinka|Treblinka]] vergast. Ihr Vater war Besitzer eines Holzplatzes, der [[Arisierung|„arisiert“]] wurde. Als Entschädigung bekam er 60.000 [[Reichsmark]], die auf ein [[Sperrmark]]-Konto überwiesen wurden, über das er nicht verfügen konnte. Als sich Franziska Tausig nach ihrer Rückkehr über dieses Konto informierte, wurde ihr mitgeteilt, dass dieses Geld für &amp;#039;&amp;#039;Judenumsiedlungen&amp;#039;&amp;#039; an die [[Gestapo]] überwiesen worden war. Zusätzlich wurden von der Bank 35 [[Österreichischer Schilling|Schilling]] (2,54 Euro) für die Kosten der Nachforschungen verlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst ihrem Sohn Otto gelang es vor einigen Jahren, die Bank davon zu überzeugen, dass sie den Betrag an die heutigen Verhältnisse anpasst und das Geld Menschen zur Verfügung stellt, die heute in einer ähnlichen Situation sind. Schließlich hat man sich auf die Summe von 400.000 Schilling (29.069 Euro) geeinigt, der in Erinnerung an die Großmutter für das diakonische [[Laura Gatner Haus]] für [[Unbegleiteter minderjähriger Flüchtling|unbegleitete minderjährige Flüchtlinge]] in [[Hirtenberg]], [[Niederösterreich]], verwendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 veröffentlichte sie ihre Erinnerungen &amp;#039;&amp;#039;Shanghai Passage. Flucht und Exil einer Wienerin.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Ivette Löcker: [http://www.literaturhaus.at/index.php?id=3096&amp;amp;type=98 &amp;#039;&amp;#039;Franziska Tausig: Shanghai Passage. Emigration ins Ghetto&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;literaturhaus.at&amp;#039;&amp;#039;, (Rezension). 13. März 2007, abgerufen am 17. November 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; In diesem Buch beschreibt sie die verzweifelten Versuche 1938 aus dem [[Österreich in der Zeit des Nationalsozialismus|Österreich des Nationalsozialismus]] auszureisen und den damit verbundenen Kampf ums Überleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2013 wurde in Wien-[[Wieden (Wien)|Wieden]] (4. Bezirk) der &amp;#039;&amp;#039;Tausigplatz&amp;#039;&amp;#039; nach ihr und ihrem Sohn Otto Tausig benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Shanghai-Passage. Flucht und Exil einer Wienerin&amp;#039;&amp;#039;. Biographische Texte zur Kultur- und Zeitgeschichte, Band 5, {{ZDB|1069480-8}}. Verlag für Gesellschaftskritik, Wien 1987, ISBN 3-900351-65-1.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Shanghai Passage. Emigration ins Ghetto.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und erweiterte Auflage. Nachwort von Otto Tausig; Vorwort von [[Helmut Opletal]]. Milena, Wien 2007, ISBN 3-85286-144-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ursula Krechel]]: &amp;#039;&amp;#039;Shanghai fern von wo.&amp;#039;&amp;#039; Jung und Jung, Salzburg 2008, ISBN 978-3-902497-44-4.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.perlentaucher.de/buch/30993.html &amp;#039;&amp;#039;Shanghai fern von wo&amp;#039;&amp;#039;]. (Rezensionen). In: &amp;#039;&amp;#039;perlentaucher.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 17. November 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124790879}}&lt;br /&gt;
* [http://fluechtlingsdienst.diakonie.at/goto/de/was/betreuung-von-jugendlichen/laura-gatner-haus/besondere-aktivit__ten Laura Gatner Haus] in Hirtenberg&lt;br /&gt;
* {{Arbeiterzeitung|Autor=Franziska Tausig|Titel=Dreiviertel verrückt, aber wahr|Datum=1952-10-17|Seite=5|POS=unten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124790879|LCCN=n89670453|VIAF=47703894}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tausig, Franziska}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ungar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1989]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Tausig, Franziska&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=ungarisch-österreichische Köchin und Autorin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Mai 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Timișoara|Temeswar]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Januar 1989&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;08Linus</name></author>
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