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	<title>Franziska Streitel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franziska_Streitel&amp;diff=597767&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wietek: /* Leben */ überarb. + weitere lf u. a.</title>
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		<updated>2026-02-08T18:35:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; überarb. + weitere lf u. a.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:2012-08-15 Mellrichstadt - Denkmal Franziska Streitel - 8857.jpg|mini|Streitel-Denkmal in Mellrichstadt]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franziska Streitel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. November]] [[1844]] in [[Mellrichstadt]]; † [[6. März]] [[1911]] in Castel S. Elia bei [[Rom]]) war die Gründerin der [[Kongregation der Schwestern von der Schmerzhaften Mutter]] (SSM).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Franziska Amalia Streitel wurde am 24. November 1844 in Mellrichstadt ([[Bistum Würzburg]]) als Tochter des dortigen Bezirksamtsmannes geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;Margarita Schütz: &amp;#039;&amp;#039;Große Liebe zum Gekreuzigten. Vor 150 Jahren wurde Franziska Streitel, die Gründerin der Kongregation der Schwestern von der Schmerzhaften Mutter, in Mellrichstadt geboren.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Würzburger katholisches Sonntagsblatt&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 141 (1994), Nr. 47, S. 31.&amp;lt;/ref&amp;gt; Schon als Kind zeigte sie eine außerordentliche Gottesliebe und trat im Alter von 17 Jahren in das [[Kloster]] der [[Franziskanerinnen von Maria Stern]] in Augsburg ein, da ihre Eltern ihr den Eintritt in einen [[kontemplativ]]en Orden mit strenger [[Klausur (Kloster)|Klausur]] nicht erlaubten. Bei den Franziskanerinnen von Maria Stern hatte Franziska Streitl auch schon die Schule besucht. Zur [[Einkleidung]] erhielt sie den Namen Schwester Maria Angela. Nach der [[Ordensgelübde|Profess]] und einigen Jahren des Wirkens als Lehrerin im [[Ordensgemeinschaft|Orden]] trat Schwester Maria Angela im Januar 1882 mit Erlaubnis ihres [[Bischof]]s in das [[Kloster Himmelspforten]] der [[Unbeschuhte Karmelitinnen|Unbeschuhten Karmelitinnen]] in Würzburg über. Aufgrund „einer Eingebung“ verließ sie das Kloster jedoch bereits im Dezember desselben Jahres wieder und kehrte in ihr Elternhaus zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Wunsch ihres [[Beichte|Beichtvaters]] ging sie 1883 nach [[Rom]], um dort auf Anregung von Pater [[Franziskus Maria vom Kreuze Jordan|Johann Baptist Jordan]] und mit zwei anderen Kandidatinnen die Gründung der [[Salvatorianer]]innen vorzunehmen. Schon zwölf Tage nach ihrem Eintreffen in Rom legte Sr. Maria Angela Gelübde ab und nahm den Namen „Schwester Maria Franziska vom Kreuz“ an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es zwischen ihr und Pater Jordan deutliche Unterschiede in Bezug auf die Strenge der Lebensführung der Schwestern gab, gründete Sr. Maria Franziska die Kongregation der Schwestern von der [[Mater Dolorosa|Schmerzhaften Mutter]], die 1885 die kirchliche [[Kirchenrechtliche Approbation|Approbation]] erhielt. Die Schwestern der neugegründete Kongregation kümmerten sich vor allem um die Betreuung armer Kinder und die Krankenpflege Armer. Die Kongregation unter Mutter Franziska als [[Generaloberin]] erweiterte sich rasch und gründete schon 1889 ihre erste Niederlassung in [[Wichita (Kansas)]] in den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Oktober 1891 besuchte Franziska Streitel das Grab der seligen [[Stilla von Abenberg]]. Am 6. März 1892 gründeten zwei von ihr entsandte Schwestern die erste Ordensniederlassung in [[Wien]] und im April wurde ein Kindergarten in [[Kuks]] im [[Königgrätzer Kreis]] in [[Böhmen]] eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach zehnjähriger Amtszeit Mutter Franziskas kam es innerhalb des Ordens zu Differenzen, und Mutter Franziska wurde des Amtes als Generaloberin enthoben. Nach ihrer Amtsenthebung lebte Mutter Franziska noch weitere 16 Jahre „als mustergültige Untergebene und in tiefer Demut“ in Castel S. Elia bei Rom, wo sie im Orden in der Betreuung von Kindern wirkte. Am 6. März 1911 starb Sr. Franziska in Castel S. Elia. Beim Trauerzug durch die Straßen knieten sich viele Menschen nieder, um den Segen der „Heiligen“ zu empfangen, andere berührten ehrfurchtsvoll ihren Sarg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1904 erfolgte die Angliederung der Kongregation an den Dritten Orden des [[Franz von Assisi|Heiligen Franziskus]], und im März 1911, nur zwei Tage vor dem Tode Sr. Franziskas wurden die [[Konstitution]]en der Kongregation genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 kaufte die Kongregation das [[Kloster Marienburg (Abenberg)|Kloster Marienburg]] in [[Abenberg]] und bereits am 17. August 1920 kamen aus Wien die ersten Schwestern. Das Kloster in Abenberg ist die erste Niederlassung der Schwestern von der Schmerzhaften Mutter in [[Bayern]]. Derzeit ist es auch Sitz der deutschen Regionalleitung der Kongregation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ruf von Sr. Franziskas Heiligkeit verbreitete sich durch die Angaben vieler [[Glaube (Religion)|Gläubiger]], die ihrer [[Fürbitte|Fürsprache]] Gebetserhörungen zuschrieben. Der [[Seligsprechung]]sprozess wurde 1937 eingeleitet und nach einer Unterbrechung auf Anordnung von Papst [[Johannes XXIII.]] 1963 fortgesetzt. Bei der ersten Sitzung in diesem Prozess im April 1937 wurde Sr. Franziska der Titel „[[Ehrwürdiger Diener Gottes|Dienerin Gottes]]“ verliehen. Das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen. Am 27. März 2010 hat [[Papst]] [[Benedikt XVI.]] Streitels [[Heroischer Tugendgrad|heroischen Tugendgrad]] anerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 5. Juli 2009 wurde durch Bischof [[Friedhelm Hofmann]] die Pfarreiengemeinschaft &amp;#039;&amp;#039;Franziska Streitel&amp;#039;&amp;#039; im [[Landkreis Rhön-Grabfeld]] errichtet. Zur Pfarreiengemeinschaft gehören die Pfarreien [[Eußenhausen]], [[Frickenhausen am Main|Frickenhausen]], [[Hendungen]], [[Mellrichstadt]], [[Mittelstreu]] und [[Oberstreu]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pg-franziska-streitel.de/wissenswertes/%C3%BCber-die-pfarreiengemeinschaft |titel=Über die Pfarreiengemeinschaft |hrsg=Pfarreiengemeinschaft Franziska Streitel |abruf=2021-01-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Franziska-Streitel-Weg&amp;#039;&amp;#039; in [[Ebersburg]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Franziska-Streitel-Straße&amp;#039;&amp;#039; in [[Abenberg]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Franziska-Streitel-Altenheim&amp;#039;&amp;#039; in [[Mellrichstadt]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Franziska-Streitel-Straße&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Franziska-Streitel-Platz&amp;#039;&amp;#039; in Mellrichstadt&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pfarreiengemeinschaft Franziska Streitel&amp;#039;&amp;#039;: [[Eußenhausen]], [[Frickenhausen (Mellrichstadt)|Frickenhausen]], [[Hendungen]], Mellrichstadt, [[Mittelstreu]] und [[Oberstreu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;in der Reihenfolge des Erscheinens&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Max Schweser: &amp;#039;&amp;#039;Franziska Streitel&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Mellrichstadt einst und jetzt. Ein Erinnerungsbuch anläßlich der 750-Jahrfeier der Stadterhebung 1232/1233.&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg.: Stadt Mellrichstadt, Bearb.: Walter Graumann, Josef Kuhn), Richard Mack KG Verlag, Mellrichstadt 1983, S. 160 f.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629130334/http://www.bautz.de/bbkl/s/s4/streitel_f.shtml |band=18|spalte=1350|autor=[[Ekkart Sauser]]|artikel=Streitel, Franziska}}&lt;br /&gt;
* Carmeline Koller: &amp;#039;&amp;#039;Franziskanische Vision. Das Leben von Mutter Franziska Streitel, Gründerin der Schwestern von der Schmerzhaften Mutter&amp;#039;&amp;#039;. Überarbeitet von Therese M. Mueller. Éditions du Signe, Straßburg 2004, ISBN 2-7468-1300-9.&lt;br /&gt;
* Ernst Probst: &amp;#039;&amp;#039;Franziska Streitel. Die Dienerin Gottes aus Franken.&amp;#039;&amp;#039; GRIN-Verlag, München 2012, ISBN 978-3-656-19445-3.&lt;br /&gt;
* Marc Stegherr: &amp;#039;&amp;#039;Die Ordensgründerin Franziska Streitel (1844–1911). Die Gründerin der Kongregation der Schwestern von der Schmerzhaften Mutter (SSM)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Amperland]]&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 51 (2015), S. 413–417.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Hl-Lex|b|Franziska_Streitel.htm}}&lt;br /&gt;
* {{orden|w|s|streitel-franziska}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kloster-abenberg.de/ Das Kloster Marienburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11920763X|LCCN=n/81/112431|VIAF=64812350}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Streitel, Franziska}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrwürdiger Diener Gottes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ordensangehöriger (römisch-katholisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ordensgründer (römisch-katholisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1844]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Streitel, Franziska&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Gründerin der „Kongregation der Schwestern der schmerzhaften Mutter“&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. November 1844&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mellrichstadt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. März 1911&lt;br /&gt;
|STERBEORT=Castel S. Elia, [[Rom]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wietek</name></author>
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