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	<title>Franziska Batthyány - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T16:19:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franziska_Batthy%C3%A1ny&amp;diff=400389&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Leben */ Komma ergänzt</title>
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		<updated>2024-12-24T12:41:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Komma ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Franziska Batthyany.jpg|miniatur|hochkant|Gräfin Franziska Batthyány als Ordensschwester der [[Genossenschaft der Töchter der christlichen Liebe vom Hl. Vinzenz von Paul]]]]&lt;br /&gt;
Gräfin &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franziska Batthyány&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. November]] [[1783]] in [[Wien]]; † [[10. Oktober]] [[1861]] in [[Pinkafeld]]), geborene Gräfin [[Széchenyi (Adelsgeschlecht)|Széchenyi]] war eine [[Adel]]ige aus der [[Ungarn|ungarischen]] [[Magnat]]enfamilie [[Batthyány]]. Sie stiftete zahlreiche Bauten und das Kloster in der [[Herrschaft Pinkafeld]] und war Komponistin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Johann Ender - Portrait of Ferenc Széchényi.jpg|miniatur|hochkant|links|Vater [[Ferenc Széchényi|Franz Széchényi]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ender, Johann - Countess Ferencné Széchényi, Julianna Festetich (1817).jpg|miniatur|hochkant|links|Mutter Julianna]]&lt;br /&gt;
Franziska Batthyány (auch Fanny genannt) wurde am 4. November 1783 als Tochter des ungarischen Adeligen [[Ferenc Széchényi|Franz Széchényi]] und seiner Frau Julianna (geborene [[Festetics]]) geboren. Széchenyi war Politiker und Gründer der [[Széchényi-Nationalbibliothek|Ungarischen Nationalbibliothek]] und des [[Ungarisches Nationalmuseum|Ungarischen Nationalmuseums]]. Ihr Bruder war [[István Széchenyi]], der „größte Ungar“. Mit 19 Jahren heiratete sie 1802 den Inhaber der Herrschaft Pinkafeld, Graf [[Nikolaus Batthyány]] (*&amp;amp;nbsp;23.&amp;amp;nbsp;Juni&amp;amp;nbsp;1774; † 14. April 1842). Von nun an lebte sie in Wien und in Pinkafeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater Franz zog 1810 mit seiner Familie von Ungarn nach [[Landstraße (Wien)|Wien-Landstraße]] um, wo er einen literarischen Salon führte, der [[Romantik|romantisch]]-religiös orientiert war und als Hofbauerkreis bekannt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Herbert Zeman]]: &amp;#039;&amp;#039;Die österreichische Literatur. Ihr Profil an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert (1750–1830).&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für österreichische Kulturgeschichte&amp;#039;&amp;#039; Band 7.) [[Akademische Druck- und Verlagsanstalt]], Wien 1979, ISBN 3-201-01119-3, S.&amp;amp;nbsp;485.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Klemens Maria Hofbauer]], den später heiliggesprochenen [[Redemptoristen]], sowie seine Freunde und Schüler wie den Dichter und Pfarrer [[Zacharias Werner]], die Maler [[Leopold Kupelwieser]] und [[Eduard Jakob von Steinle|Eduard Steinle]], [[Roman Sebastian Zängerle]] (1824 bis 1848 Bischof in Graz-Seckau) sowie den Arzt und Autor geistlicher Werke [[Johann Emanuel Veith]] lernte sie in ihrem Elternhaus kennen und schätzen. Von Hofbauer beeindruckt bekannte sie sich fortan durch ihre persönliche Geisteshaltung und ihr soziales und karitatives Wirken zur Erneuerung des Christentums im Sinne Klemens Maria Hofbauers. Die Gräfin lud zahlreiche Mitglieder des Hofbauerkreises in ihren Wohnsitz nach Pinkafeld ein und so wurde das [[Schloss Batthyány (Pinkafeld)|Pinkafelder Schloss]] häufig Sammelpunkt der Wiener Romantiker und kultureller Mittelpunkt der Gemeinde. Zacharias Werner, der als Prediger in Wien zur Zeit des [[Wiener Kongress]]es Bekanntheit erlangte, predigte auch in Pinkafeld. Zahlreiche Kunstwerke wie beispielsweise der von Werner gedichtete Spruch an der Pinkafelder Mariensäule erinnern an diese Zeit. Regelmäßiger Gast im Schloss und im Kreise der Romantiker war der mit der Gräfin befreundete Pinkafelder Pfarrer [[Joseph Michael Weinhofer]]. Weinhofer war ein beliebter Prediger und Seelsorger in einer Zeit, in der die Pinkafelder Bevölkerung von zahlreichen Bränden und Räuberbanden heimgesucht wurden. Die Gräfin unterstützte ihre Untertanen finanziell.&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Franziska Batthany 240103.jpg|mini|hochkant|Grabmal auf dem Friedhof Pinkafeld]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Komponistin sah man Franziska Batthyàny erstmals 1816 als eine Bekannte der Batthyànys, Dorothea von Schlegel, mit der Bitte an sie herantrat, Lieder des Regensburger Dompredigers Franz Josef Weinzierls zu vertonen. 1818 komponierte sie die Musik zu religiösen Gedichten des Schriftstellers [[Anton Passy]]. Weiters vertonte sie das Lied „Wach ich früh morgens auf“ dessen Text Zacharias Werner in Pinkafeld verfasst hatte. In der Schule des von ihr gegründeten Klosters gab die Gräfin bis in ihre letzten Lebensjahre Gesangsunterricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1835 stiftete sie gemeinsam mit ihrem Gatten eine [[Friedhofskapelle Pinkafeld|Kapelle am Pinkafelder Friedhof]]. Erbaut wurde die Kapelle vom Wiener Architekten [[Carl Roesner]], der ebenfalls dem Bekanntenkreis der Gräfin zuzurechnen ist. Roesners Freund [[Eduard Jakob von Steinle|Eduard Steinle]] malte das kunsthistorisch bedeutsame [[Altarretabel|Altarbild]] und die [[Predella]] für die Kapelle. Nach dem Tod ihres Mannes (1842) fasste sie den Entschluss ins Kloster zu gehen. 1851 berief sie aus Graz die [[Genossenschaft der Töchter der christlichen Liebe vom Hl. Vinzenz von Paul]] nach Pinkafeld denen sie das Kloster [[St. Vinzenz (Pinkafeld)|St. Vinzenz]] mit Schule, Spital und Waisenhaus stiftete. Am 7. Februar 1854 trat sie selbst als [[Novize|Novizin]] in das von ihr gegründete Kloster ein, wo sie am 2. Februar 1860 das Gelübde ablegte und sich der Alten- und Krankenpflege widmete. Gräfin Franziska Batthyàny starb am 10. Oktober 1861 in Pinkafeld und wurde am [[Pinkafelder Friedhof]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Széchenyi, Francisca Gräfin|41|242|246|}}&lt;br /&gt;
* Hermann Göhler: &amp;#039;&amp;#039;Der Romantikerkreis von Pinkafeld und seine Beziehungen zu Klemens Maria Hofbauer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Burgenländische Heimatblätter]].&amp;#039;&amp;#039; Heft 1/1947, Hrsg. Landesarchiv und Landesmuseum Burgenland, Eisenstadt 1946, S. 34–41, {{ZOBODAT|pfad=pdf/Burgenlaendische-Heimatblaetter_8_0034-0041.pdf}}&lt;br /&gt;
* [[Josef Karl Homma]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Pinkafeld.&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag Stadtgemeinde Pinkafeld, Pinkafeld 1987.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|1|53||Batthyàny Gräfin Franziska}}&lt;br /&gt;
* [http://www.batthyany.at/19_jahrhundert.html Familiengeschichte 19. Jahrhundert] auf der Website der Familie Batthyány&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=143898620|VIAF=169074728}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Batthyany, Franziska}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Batthyány|⚭Franziska]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Széchenyi|Franziska]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Pinkafeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1783]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1861]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Batthyány, Franziska&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Széchenyi, Franziska (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreich-ungarische Adlige&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. November 1783&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Oktober 1861&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Pinkafeld]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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