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	<title>Franziska Augstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-02-16T05:00:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Franziska Augstein - Buch Wien 2024.JPG|mini|Franziska Augstein auf der [[Buch Wien|Buch Wien 2024]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hannah Franziska Augstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. September]] [[1964]] in [[Hamburg]]) ist eine [[Deutschland|deutsche]] [[Journalist]]in.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franziska Augstein – Tochter des [[Der Spiegel|Spiegel]]-Herausgebers [[Rudolf Augstein]] (1923–2002) und der Übersetzerin [[Maria Carlsson]] (*&amp;amp;nbsp;um 1937) – studierte von 1983 bis 1986 [[Geschichtswissenschaft|Geschichte]], [[Politikwissenschaft|Politik]] und [[Philosophie]] an der [[FU Berlin|Freien Universität Berlin]], u. a. bei [[Ernst Nolte]]&amp;lt;ref&amp;gt;Franziska Augstein: &amp;#039;&amp;#039;Der Exzentriker in seiner Epoche – Zum 90. Geburtstag von Ernst Nolte.&amp;#039;&amp;#039; In: Süddeutsche Zeitung vom 11. Januar 2013, S. 12&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Hagen Schulze]], [[Michael Theunissen]] und [[Ernst Tugendhat]]. Nach der Zwischenprüfung erhielt sie eine befristete Anstellung als [[Redakteur]]in bei der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039; im Ressort Zeit-Magazin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1989 nahm sie ihr Studium wieder auf, nun an der [[Universität Bielefeld]]. Dort studierte sie bei [[Jörn Rüsen]], [[Hans-Ulrich Wehler]] u. a. Ihre Magisterarbeit zum Thema &amp;#039;&amp;#039;Klimatheorie in der frühen Neuzeit&amp;#039;&amp;#039; wurde von Jörn Rüsen abgenommen. Teile dieser Arbeit fanden später Eingang in die Bücher &amp;#039;&amp;#039;Race&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Anthropology&amp;#039;&amp;#039;. 1990 erhielt sie ein [[Erasmus-Programm|Erasmus-Stipendium]] für die [[University of Sussex]] (Brighton). Von 1991 bis 1993 lebte sie in [[Paris]], wo sie ihre Magisterarbeit für die Universität Bielefeld beendete. Von 1993 an war sie Promovendin am &amp;#039;&amp;#039;[[Wellcome Trust Centre for the History of Medicine]]&amp;#039;&amp;#039; in London, wo sie 1996 mit einer Arbeit über die Entstehung der [[Rassentheorie]] anhand der Schriften des [[Anthropologen]] und Arztes [[James Cowles Prichard]] promoviert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lebensgefährte von Franziska Augstein war bis 2020 der Journalist [[Heribert Prantl]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=http://www.focus.de/kultur/medien/konzerne-wuensch-dir-einen-chef_aid_229887.html|url-status=dead |archiveurl=https://web.archive.org/web/20170904114525/http://www.focus.de/kultur/medien/konzerne-wuensch-dir-einen-chef_aid_229887.html|title=KONZERNE: Wünsch dir einen Chef! |author=Focus Online |date=2007-12-16 |work=Focus Online}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Journalistische Tätigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Franziska-augstein-2012-roemerberggespraeche-ffm-103.jpg|mini|Franziska Augstein, 2012 in Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 wurde Franziska Augstein Redakteurin im [[Feuilleton]] der &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|Frankfurter Allgemeinen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; (Redaktionskürzel „fau“). Von 2000 bis 2001 war sie [[Korrespondent|Kulturkorrespondentin]] der FAZ in Berlin. Seit 2001 arbeitet sie für die &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, anfangs fürs Feuilleton, dann im Ressort [[Innenpolitik]], wo sie fünf Jahre lang die Seite „Das Politische Buch“ betreute. Seit 2015 gehört sie der Wirtschaftsredaktion an; dort publiziert sie u. a. ihre Kolumne „Augsteins Welt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der „Berliner Zeitungskonferenz“ am 10. November 2005 sorgte eine kritische Stellungnahme Franziska Augsteins über die aktuelle journalistische Qualität des &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel|Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039; für Aufmerksamkeit in der Medienszene. Als Miteigentümerin des Hamburger Nachrichtenmagazins bewertete sie die journalistischen Standards des Blatts als verflacht und warf dem damaligen Chefredakteur [[Stefan Aust]] vor, zu sehr auf weiche Themen zu setzen. Ihr Halbbruder und Mitgesellschafter [[Jakob Augstein]] widersprach seiner Schwester in einem Interview mit der &amp;#039;&amp;#039;Süddeutschen Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 16. Mai 2006 deutlich: Er habe diese Debatte für falsch gehalten, der &amp;#039;&amp;#039;Spiegel&amp;#039;&amp;#039; habe keine Qualitätsmängel und sei nach wie vor „&amp;#039;&amp;#039;das&amp;#039;&amp;#039; deutsche Nachrichtenmagazin“. Er lobte ausdrücklich [[Chefredakteur]] Aust.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2013 verwendete Franziska Augstein im Feuilleton der &amp;#039;&amp;#039;Süddeutschen Zeitung&amp;#039;&amp;#039; eine ursprünglich in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Der Feinschmecker]]&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte Zeichnung [[Ernst Kahl]]s von einem gehörnten Wesen mit der Bildunterschrift „[[Israel]]s Feinde halten das Land für einen gefräßigen Moloch“, um zwei Rezensionen israelkritischer Sachbücher zu illustrieren. Kahl äußerte sich „entsetzt“, als er von dem Kontext erfuhr, in dem sein Werk verwendet wurde. Laut &amp;#039;&amp;#039;[[Jüdische Allgemeine|Jüdischer Allgemeinen]]&amp;#039;&amp;#039; wäre an Illustration wie Text für sich genommen nichts auszusetzen gewesen, zusammen allerdings und in Kombination mit der Bildunterschrift „entstehe der bewusst bösartige Effekt, der an schlimmste, in Konsequenz mörderische antijüdische Hetze erinnert.“ Augstein trage deshalb hierfür die alleinige Verantwortung. Der Chefredakteur der Süddeutschen, [[Kurt Kister]], publizierte im Namen der Zeitung eine Entschuldigung: Die Publikation der Zeichnung „war der missglückte Versuch, mit den Mitteln der Karikatur darzustellen, wie der Staat Israel von seinen Feinden gezeichnet wird. … Wir bedauern sehr, dass wir diesen Fehler gemacht haben“.&amp;lt;ref&amp;gt;Süddeutsche Zeitung vom 5. Juli 2013, Seite 13.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während sich die Redaktion der SZ distanzierte und einen Fehler eingestand, verteidigte sich Augstein, räumte aber ein, dass das Bild „zu Missverständnissen geführt hat“ und es im Nachhinein „besser gewesen [wäre], ein anderes zu wählen.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Wuliger]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.juedische-allgemeine.de/politik/gefraessiges-monster-israel/ Gefräßiges Monster Israel: Wie die Süddeutsche Zeitung antisemitischen Spin produziert]&amp;#039;&amp;#039;, [[Jüdische Allgemeine]], 2. Juli 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliches Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde Franziska Augstein, als sie bei der Trauerfeier für ihren Vater im November 2002 – abweichend vom Protokoll des Staatsakts – das Wort ergriff und in der Hamburger [[Hauptkirche Sankt Michaelis (Hamburg)|Hauptkirche St. Michaelis]] das journalistische Erbe [[Rudolf Augstein]]s verteidigte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jens Krüger |url=https://www.welt.de/print-wams/article104380/Eine-Loewin-die-kaempfen-will.html |titel=Eine Löwin, die kämpfen will |werk=welt.de |hrsg=Die Welt am Sonntag |datum=2002-12-01 |abruf=2020-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ulrike Simon |url=https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/im-namen-des-vaters/368786.html |titel=Im Namen des Vaters |werk=tagesspiegel.de |hrsg=Der Tagesspiegel |datum=2002-12-01 |abruf=2020-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 2013 hielt Franziska Augstein eine Laudatio anlässlich der Vergabe des [[Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis]]es in [[Osnabrück]]. In ihrer Rede auf die beiden Preisträger, den palästinensischen Diplomaten [[Abdallah Frangi]] und den ehemaligen israelischen Botschafter in Deutschland [[Avi Primor]], warb sie für eine Politik des Friedens und der vertrauensvollen Verständigung im [[Naher Osten|Nahen Osten]]. Von 2014 bis 2016 gehörte Augstein der ersten Jury des [[Bayerischer Buchpreis|Bayerischen Buchpreises]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.al-frangi.de/de/laudatioaugstein.html |titel=Abdallah Al-Frangi – Laudatio – Dr. Franziska Augstein |abruf=2020-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1998: [[Ernst-Robert-Curtius-Förderpreis]]&lt;br /&gt;
* 2000: [[Theodor-Wolff-Preis]] in der Kategorie »[[Essay]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;istischer&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Journalismus« für ihren Beitrag »Kauere dich, dass du nicht treffbar bist«, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 3. Juli 1999&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Franziska Augstein |url=https://www.bdzv.de/twp/preistraeger-preisverleihung/preisverleihung-weitere-jahre/preisverleihung-weitere-jahre0/preisverleihung-2000/dr-franziska-augstein |titel=Kauere dich, dass du nicht treffbar bist |hrsg=Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger e.&amp;amp;nbsp;V. |kommentar=Prämierter Text bei der Verleihung des Journalistenpreises der deutschen Zeitungen 2000 (Theodor-Wolff-Preis 2000) in der Kategorie „Essayistischer Journalismus“ |abruf=2020-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Race. The Origins of an Idea, 1760–1850.&amp;#039;&amp;#039; Thoemmes, Bristol 1996, ISBN 1-85506-454-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über deutsche Ironiker und englische Ironie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte]].&amp;#039;&amp;#039; 44, 1997, 6, S. 506–510.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;James Cowles Prichard’s Anthropology. Remaking the Science of Man in Early Nineteenth Century Britain.&amp;#039;&amp;#039; Rodopi, Amsterdam/Atlanta 1999, ISBN 90-420-0404-5 (Dissertation).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wie man aus einem Elefanten eine Mücke macht. Der Untersuchungsausschuß und die CDU-Spendenaffäre.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Merkur (Zeitschrift)|Merkur]].&amp;#039;&amp;#039; 55, 2001, S. 375–386.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von Treue und Verrat. Jorge Semprún und sein Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 2008, ISBN 978-3-406-57768-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Winston Churchill. Biographie&amp;lt;!-- sic! --&amp;gt;.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Taschenbuch-Verlag, München 2024, ISBN 978-3-423-28410-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|13617521X}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm2198911}}&lt;br /&gt;
* [https://www.augstein.org/ Offizielle Webpräsenz]&lt;br /&gt;
* [https://www.tagesspiegel.de/medien/franziska-augstein-scharfe-kritik-an-aust-und-spiegel/658352.html &amp;#039;&amp;#039;Franziska Augstein: Scharfe Kritik an Aust und „Spiegel“,&amp;#039;&amp;#039;] [[Tagesspiegel]], 11.&amp;amp;nbsp;November 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13617521X|LCCN=nr97017008|VIAF=92821075}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Augstein, Franziska}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitungsjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korrespondent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Medien, Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Süddeutsche Zeitung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Die Zeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Frankfurter Allgemeine Zeitung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Theodor-Wolff-Preises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Augstein, Franziska&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Augstein, Hannah Franziska&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Journalistin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. September 1964&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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