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	<title>Franzensdorf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T04:42:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franzensdorf&amp;diff=156295&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Herzi Pinki: weblink genauer zielen; Satz geglättet; +Zwischenparkbezirk</title>
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		<updated>2025-01-19T09:23:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;weblink genauer zielen; Satz geglättet; +Zwischenparkbezirk&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die Ortschaft Franzensdorf in Niederösterreich. Für die gleichnamige Ortschaft in Tschechien siehe [[Františky]].}}&lt;br /&gt;
{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeindeteil in Österreich&lt;br /&gt;
|Name                    = Franzensdorf&lt;br /&gt;
|Kennzeichnung           = [[Dorf]]&lt;br /&gt;
|Bundesland              = Niederösterreich&lt;br /&gt;
|NUTS                    = AT126&lt;br /&gt;
|Bezirk                  = Gänserndorf&lt;br /&gt;
|Kfz                     = GF&lt;br /&gt;
|Gemeinde                = [[Groß-Enzersdorf]]&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl        = 30821&lt;br /&gt;
|Gerichtsbezirk          = Gänserndorf&lt;br /&gt;
|Katastralgemeinde       = Franzensdorf&lt;br /&gt;
|Katastralgemeindenummer = 06204&lt;br /&gt;
|Ortschaft               = Franzensdorf&lt;br /&gt;
|Ortschaftskennziffer    = 03506&lt;br /&gt;
|Zählsprengel            = &lt;br /&gt;
|ZS-Kennziffer           = &lt;br /&gt;
|Breitengrad             = 48.1904958&lt;br /&gt;
|Längengrad              = 16.6435000&lt;br /&gt;
|Höhe                    = 150&lt;br /&gt;
|Fläche                  = 12.11&lt;br /&gt;
|Dim                     = &lt;br /&gt;
|Einwohner               = &lt;br /&gt;
|Gebäude                 = &lt;br /&gt;
|Stand                   = &lt;br /&gt;
|PLZ                     = 2301&lt;br /&gt;
|PLZ-Ort                 = Groß-Enzersdorf&lt;br /&gt;
|Vorwahl                 = &lt;br /&gt;
|Bild1                   = &amp;lt;!-- der Ort, nicht die Kirche --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung1       = &lt;br /&gt;
|Anmerkungen             = &lt;br /&gt;
|Quellen                 = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Franzensdorf - Kirche.JPG|mini|Pfarrkirche hl. Josef]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Franzensdorf Bildstock.jpg|mini|Tabernakelbildstock]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franzensdorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Dorf, eine [[Ortschaft#Österreich|Ortschaft]] und eine [[Katastralgemeinde#Österreich|Katastralgemeinde]] der Gemeinde [[Groß-Enzersdorf]] im [[Bezirk Gänserndorf]] in Niederösterreich. Franzensdorf trug bis 1835 den Namen &amp;#039;&amp;#039;Kimmerleinsdorf&amp;#039;&amp;#039; und wurde südlich des beim [[Donauhochwasser 1830]] zerstörten alten Dorfes neu angelegt. Die Ortschaft hat {{EWZ|AT Ortschaft|03506}} Einwohner (Stand {{EWD|AT Ortschaft}}).{{EWR|AT Ortschaft}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Franzensdorf befindet sich 20&amp;amp;nbsp;km östlich des [[Wien]]er Stadtzentrums auf dem [[Marchfeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Glinzendorf]] im Norden, [[Leopoldsdorf im Marchfelde]] im Nordosten, [[Breitstetten]] im Osten, [[Andlersdorf]] im Südosten, [[Matzneusiedl]] im Süden, [[Probstdorf (Gemeinde Groß-Enzersdorf)|Probstdorf]] im Südwesten, [[Wittau (Gemeinde Groß-Enzersdorf)|Wittau]] und [[Neu-Oberhausen]] im Westen sowie [[Rutzendorf (Gemeinde Groß-Enzersdorf)|Rutzendorf]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Kimmerleinsdorf&amp;#039;&amp;#039; erfolgte 1308. Kimmerleinsdorf war [[Pfarrdorf]] für Andlersdorf und Rutzendorf. In den 1820er Jahren bestand das Dorf aus 62 Häusern. Die Bewohner lebten größtenteils von der Landwirtschaft; in Kimmerleinsdorf gab es einen Doppellehner, 32 Ganzlehner, zwei Halblehner, drei Viertellehner und acht Kleinhäusler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Februar 1830 hatte Treibeis auf der Höhe von [[Stadlau]] während eines [[Donauhochwasser 1830|Winterhochwassers]] der damals noch unregulierten [[Donau]] einen [[Eisstoß]] gebildet, der in der Nacht zum 1. März brach.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|bez|08|03|1940|05|AUTOR=Rupert Hirsch|Der schrecklichste Eisstoß in Wien|NAME=Kreisbote. Wochenblatt für den 10., 11. und 23. Wiener Gemeindebezirk|ZUSATZ=Nr. 2131/1940 (XLII. Jahrgang)|ALTSEITE=5.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wassermassen bahnten sich von [[Leopoldau]] über [[Breitenlee]], [[Markgrafneusiedl]], [[Großhofen]], Glinzendorf, Rutzendorf, Kimmerleinsdorf, Breitstetten, [[Haringsee]], [[Straudorf]] und [[Wagram an der Donau]] ihren Weg über das [[Marchfeld]] und flossen bei [[Stopfenreuth (Gemeinde Engelhartstetten)|Stopfenreuth]] wieder in das Flussbett der Donau. Da die Eisflut Kimmerleinsdorf erst in den frühen Morgenstunden erreichte, konnten die meisten der Einwohner bloß noch ihr Leben retten; zur Bergung des Hab und Gutes verblieb keine Zeit. Da fast alle Häuser von Kimmerleinsdorf – wie im Marchfeld üblich – aus [[Lehmziegel]]n errichtet waren, hielten sie der Nässe nur kurz stand und stürzten ein. Die Wassermassen erreichten eine Höhe von ca. 2,80&amp;amp;nbsp;m und standen noch bis Mai in dem in einer leichten Senke gelegenen zerstörten Dorf. 58 der 62 Häuser waren zusammengefallen, zwölf Einwohner waren in den Fluten oder ihren einstürzenden Häusern zu Tode gekommen. An Nutzvieh ertranken sechzig Pferde, 150 Rinder sowie 250 Schafe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|aze|13|12|1933|07|AUTOR=[[Adelbert Muhr]]|Orte, die die Donau verschlang|NAME=Arbeiter-Zeitung. Zentralorgan der Sozialdemokratie Deutschösterreichs|ZUSATZ=Nr. 344/1933 (XLVI. Jahrgang)|ALTSEITE=7.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Erhalten blieben die Kirche, der Pfarrhof, das Schulhaus, das Wirtshaus, die Häuser Nr. 25 und 44 sowie der Schüttkasten des Hauses Nr. 35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit starker Unterstützung durch Kaiser [[Franz II. (HRR)|Franz I.]] erfolgte ab August 1830 der Wiederaufbau von Kimmerleinsdorf. Zum besseren Schutz vor Hochwassern wurde das Dorf dabei aus der Senke nach Süden verlegt. Die Bewohner der südlichen Dorfzeile behielten ihre Grundstücke und errichteten ihre neuen Häuser im hinteren Teil. Den Bewohnern der nördlichen Zeile wurden neue Grundstücke südlich des alten Dorfes zugeteilt. Lediglich die Kirche und der Friedhof, das Haus Nr. 44 – dessen Besitzer, sich weigerte, sein Haus in das neue Dorf umzubauen – sowie der Schüttkasten des Hauses Nr. 35 verblieben an ihrem alten Platz. Die tragenden Wände der neuen Häuser wurden nunmehr aus gebrannten Ziegeln errichtet. 1832 war der Wiederaufbau abgeschlossen, die Bewohner suchten im selben Jahr bei Kaiser Franz I. um Umbenennung des Dorfes in &amp;#039;&amp;#039;Franzensdorf&amp;#039;&amp;#039;. Nach dem Tode des Kaisers wurde dem Gesuch 1835 durch seinen Nachfolger [[Ferdinand I. (Österreich)|Ferdinand I.]] stattgegeben. Die Kirche war durch die Fluten so stark geschädigt, dass sich ein Neubau erforderlich machte. Dieser wurde ab 1837 in der Mitte des neuen Dorfes angelegt und 1842 geweiht. Am Platz der alten Kirche entstand später die Radl-Kapelle. Auf Initiative des Bürgermeisters Leopold Radl wurde 1913 die zum Hochwasserschutz errichtete alte Wehr abgetragen und im Jahre 1914 eine neue Feld- und Wegeeinteilung vorgenommen. Am 14. September 1930 wurde ein Denkmal an den Eisstoß enthüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut &amp;#039;&amp;#039;[[Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft|Adressbuch von Österreich]]&amp;#039;&amp;#039; waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Franzensdorf ein Bäcker, ein Fleischer, zwei Gastwirte, vier Gemischtwarenhändler, zwei Hebammen, zwei Schlosser, ein Schmied, ein Schneider und eine Schneiderin, zwei Schuster, ein [[Stellmacherei|Wagner]] und zahllose Landwirte ansässig.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft]]&amp;#039;&amp;#039;, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 [https://www.findbuch.at/tl_files/data/adressbuecher/1938_bsoe_oe_ab/35__Niederoesterreich_Gemeinden_F.pdf#page=5 PDF], Seite 243&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurden im Jahr 1944 während der Sommermonate [[Geschichte der Juden in Ungarn|ungarische Juden]] als Zwangsarbeiter im landwirtschaftlichen Bereich eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.deutschland-ein-denkmal.de/ded/database/detailView?reqEntryId=3414&amp;amp;cat=f.ung&amp;amp;hasMenu=true&amp;amp;selectDetail=commit+selection Zwangsarbeitslager für ungarische Juden in Österreich, Eintrag &amp;#039;&amp;#039;Franzensdorf&amp;#039;&amp;#039;] auf deutschland-ein-denkmal.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Schaffung von [[Groß-Wien]] wurde am 15. Oktober 1938 der [[Bezirk Floridsdorf-Umgebung]] aufgelöst und alle Gemeinden, darunter auch Franzensdorf nach Wien eingemeindet. 1954 wurde Franzensdorf wieder eine selbständige Gemeinde, diesmal im [[Bezirk Wien-Umgebung]]. Mit 1. Jänner 1972 wurden im Rahmen der [[Niederösterreichische Kommunalstrukturverbesserung|Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung]] die bis dahin selbständigen Gemeinden [[Schönau an der Donau]], Franzensdorf, [[Mühlleiten (Gemeinde Groß-Enzersdorf)|Mühlleiten]], [[Probstdorf (Gemeinde Groß-Enzersdorf)|Probstdorf]], [[Wittau (Gemeinde Groß-Enzersdorf)|Wittau]] nach Groß-Enzersdorf eingemeindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fusion&amp;quot;&amp;gt;{{StatistikAustria Gemeindeänderungen|seite=51|abruf=2025-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Pfarrkirche hl. Josef, spätklassizistischer Bau aus dem Jahre 1842. Die Orgel ist ein Werk von [[Josef Loyp]] und wurde 1844 fertiggestellt. Die Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Die heilige Familie&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Der heilige Martin&amp;#039;&amp;#039; schuf [[Leopold Kupelwieser]].&lt;br /&gt;
* Tabernakelbildstock an der Breitstettner Straße&lt;br /&gt;
* Radl-Kapelle an der Stelle der alten Kirche, eine Tafel zeigt den Wasserstand am 1. März 1830&lt;br /&gt;
* Denkmal an den Eisstoß von 1830, enthüllt am 14. September 1930.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Klaus Buchleitner]] (* 1964), Manager und Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Austria Topographie Schweickhardt Niederösterreich |viertel=E |band=2 |seite=44 |text=Franzensdorf}}&lt;br /&gt;
* Michael Unger, Josef Hartl (Nachtrag), Karl Schoham (Nachtrag): &amp;#039;&amp;#039;Denkbuch über die Ereignisse und Begebenheiten des unglücklichen Eisganges am 1.&amp;amp;nbsp;März 1830, wodurch das alte Kimmerleinsdorf 9 Schuh hoch unter Wasser gesetzt und ganz zerstört wurde, und nachher den Namen Franzensdorf erhielt. Geschrieben und aufgenohmen von den damahligen Ortsrichter Michael Unger.&amp;#039;&amp;#039; Niederösterreichische Landesregierung, Wien 1930.&amp;amp;nbsp;– [https://www.ortsmusik-franzensdorf.at/eisstoss/ Volltext online].&lt;br /&gt;
* Maximilian Heilig: &amp;#039;&amp;#039;Die ökologische Wertung des Marchfeldes am Beispiel der Gemeinde Franzensdorf&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation (vier Bände). Universität Wien, Wien 1987, [http://permalink.obvsg.at/AC01508314 OBV].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gross-enzersdorf.gv.at/de/Leben-in-Gross-Enzersdorf-Buergerservice/Gross-Enzersdorf-auf-einen-Blick/Katastralgemeinden Katastralgemeinde Franzensdorf]&lt;br /&gt;
* [http://www.ortsmusik-franzensdorf.at/Franzensdorf/Geschichte.htm Geschichte von Franzensdorf]&lt;br /&gt;
* {{Nömuseum|o|635}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindegliederung von Groß-Enzersdorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Groß-Enzersdorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Bezirk Gänserndorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katastralgemeinde im Bezirk Gänserndorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde im Bezirk Gänserndorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Zwangsarbeit in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1308]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herzi Pinki</name></author>
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