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	<title>Franzdorfer Viadukt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T15:18:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franzdorfer_Viadukt&amp;diff=2546053&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-12-20T04:59:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Borovnica viaduct by Varoni.jpg|mini|Franzdorfer Viadukt (Gemälde von [[Giovanni Varrone]] (1832–1910))]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte der k.k. Staats-Eisenbahn zwischen Laibach und Triest (1850).jpg|mini|Karte der k.k. Staats-Eisenbahn zwischen Laibach und Triest (1850),&amp;amp;nbsp;[https://permalink.obvsg.at/AC03863776 OBV].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Railway lines in Borovnica area-map.png|mini|Plan der Eisenbahnstreckenführung bei Franzdorf (Borovnica), ehemaliger Viadukt – rote Linie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franzdorfer Viadukt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (slowenisch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;borovniski viadukt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) war ein Eisenbahn[[viadukt]] der österreichischen [[Südbahn (Österreich)|Südbahn]] von [[Wien]] nach [[Triest]]. Er wurde zur Überquerung des Tals von Franzdorf (heute: [[Borovnica]], [[Slowenien]]) von 1850 bis 1856 auf der ursprünglichen [[Bahnstrecke Spielfeld-Straß–Trieste Centrale|Karstbahn]] südlich von Laibach (heute [[Ljubljana]], Hauptstadt Sloweniens) errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;August Mandl: &amp;#039;&amp;#039;Die Staatsbahn von Wien bis Triest mit ihren Umgebungen geschildert von August Mandl&amp;#039;&amp;#039;. Literarisch-artistische Abtheilung des Oesterreichischen, Triest 1856, S. 298 ff. mit Abb. des Viadukts&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab Probleme mit dem feuchten Untergrund und mit Kriegschäden. Nach dem Bau einer Umfahrungsstrecke nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde der Viadukt nicht mehr benötigt. Beim Abriss blieb ein Pfeiler erhalten. Er ist heute Bestandteil einer Gedenkstätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Planung und Bau ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Borovnica viaduct-Ghega&amp;#039;s original plan.jpg|mini|zentriert|hochkant=2.5|Plan des Franzdorfer Viadukts von Carl Ritter von Ghega]]&lt;br /&gt;
Das Viadukt wurde vom österreichischen Ingenieur [[Carl von Ghega]] (1802–1860), dem Erbauer der [[Semmeringbahn]], geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeiten an dem Projekt starteten im Jahr 1850; die Fertigstellung erfolgte im August [[1856]]. Es kostete zwei Millionen [[Gulden]] kostete. Mit einer Länge von 561 und einer Höhe von 38 Metern ruhte der Viadukt auf 24 [[Pfeiler]]n. Über ihn führte eine [[Mehrgleisigkeit|zweigleisige]] Strecke. Nach Angaben des Eisenbahn[[historiker]]s [[Josef Dultinger]] „erforderte (der Bau dieses Viaduktes) 32.000 Kubikmeter [[Bruchstein]]mauerwerk und ebenso viel [[Natursteinmauerwerk|Quadermauerwerk]]. Für die Herstellung der [[Backstein|Ziegelgewölbe]] wurden fünf Millionen Stück handgeschlagene Ziegel verwendet. Wegen des schlechten Untergrundes mußten alle Pfeiler auf Pfahlroste aus Eichenholz gestellt werden. Nur die [[Widerlager (Brückenbau)|Widerlager]] des Viaduktes konnten auf Fels gestellt werden.“&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Dultinger: &amp;#039;&amp;#039;Die „Erzherzog Johann-Bahn“: erste Eisenbahnverbindung der Reichshaupt- und Residenzstadt Wien mit der Stadt und dem Adriahafen Triest&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Rudolf Erhard, Rum 1985, S. 83 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Viadukt wurde zweigeschossig ausgeführt: Das Obergeschoss, das die Eisenbahngleise trug, umfasste 25 Bögen. In der unteren Etage mit 22 Bögen durchbrachen bogenförmige Durchgänge alle Pfeiler. Die Bögen hatten eine Spannweite von je 16&amp;amp;nbsp;m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seiner Zeit wurde der Franzdorfer Viadukt in [[Europa]] höhenmäßig nur von der 80 Meter hohen, zur [[Königlich Sächsische Staatseisenbahnen|Sächsischen Staatsbahn]] gehörenden [[Göltzschtalbrücke]] (Fertigstellung 1851) übertroffen und als schönster Viadukt Europas gerühmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Statik-Probleme ===&lt;br /&gt;
1905 traten erste Probleme mit der Gründung der Pfeiler im feuchten Untergrund auf. Trotz Nachbesserungen wurde das Viadukt in der Folge instabil. Die Höchstgeschwindigkeit musste deshalb auf 10&amp;amp;nbsp;km/h reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weltkriege ===&lt;br /&gt;
Nach 1918 wurde der Viadukt Teil des [[Jugoslovenske Železnice|jugoslawischen Eisenbahnnetzes]]. Anlässlich des Einmarschs der [[Wehrmacht]] im [[Balkanfeldzug (1941)|Balkanfeldzug]] wurden aus strategischen Gründen am 10. April 1941 sieben Bögen in einer Länge von 226 Metern von der sich zurückziehenden [[Jugoslawische Armee]] gesprengt. Umgehend wurde die Lücke von der Besatzungsarmee durch eine [[Stahl|stählerne]] [[Behelfsbrücke]] geschlossen, die jedoch nach einer Verstärkung der alliierten Luftangriffe im Jahre 1944 unpassierbar wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abriss ===&lt;br /&gt;
Der verbleibende Rest des Viadukts wurde bis zum Jahr 1950 schrittweise abgerissen; aufgrund einer durchgeführten Umtrassierung bestand für die Wiederinstandsetzung des Viadukts keine Notwendigkeit mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andenken an das Viadukt ===&lt;br /&gt;
Heute existieren nur noch Überreste, insbesondere ein Pfeiler in der Ortschaft Borovnica, der Bestandteil einer historischen [[Gedenkstätte]] ist. Diese umfasst eine Beschreibung und ein Modell der ehemaligen Brücke. Der Viadukt wird auch im Wappen der Gemeinde Borovnica dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildergalerie ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;Viadukt im Bau, in Funktion und im heutigen Zustand&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Borovnica viaduct construction-by Johann Bosch.jpg|Franzdorfer Viadukt im Bau (Fotografie von Johann Bosch, 1855)&lt;br /&gt;
 Borovnica viaduct by Varoni.jpg|Franzdorfer Viadukt (Gemälde von [[Giovanni Varrone]] (1832–1910))&lt;br /&gt;
 Borovnica railway viaduct-remaining pillar from west.jpg|Noch vorhandener Pfeiler (Queransicht)&lt;br /&gt;
 Borovnica-steber.jpg|Noch vorhandener Pfeiler (Frontansicht)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Tadej Brate]] |Titel=Borovniški viadukt |Verlag=Zgodovinsko društvo |Ort=Borovnica |Datum=2007 |ISBN=978-961-92138-0-3 |Sprache=sl}}&lt;br /&gt;
* Josef Dultinger: &amp;#039;&amp;#039;Die „Erzherzog Johann-Bahn“: erste Eisenbahnverbindung der Reichshaupt- und Residenzstadt Wien mit der Stadt und dem Adriahafen Triest&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Rudolf Erhard, Rum 1985.&lt;br /&gt;
* August von Mandl: &amp;#039;&amp;#039;Die Staatsbahn von Wien bis Triest mit ihren Umgebungen geschildert von August von Mandl&amp;#039;&amp;#039;. [[Literarisch-artistische Abteilung des Österreichischen Lloyd|Literarisch-artistische Abtheilung des Oesterreichischen Lloyd]], Triest 1856.&lt;br /&gt;
* August von Mandl: &amp;#039;&amp;#039;Von [[Wien]] nach Triest, nebst den Fahrten von [[Děčín|Bodenbach]], [[Olmütz]], [[Krakau]], [[Linz]], [[Pest (Stadt)|Pesth]] nach Wien und von Triest nach Venedig. [[Lloyd’s Reiseführer|Reisehandbuch]] für alle Stationen der [[Kaiserlich-königlich|k. k.]] priv. Südbahn&amp;#039;&amp;#039;. Literarisch-artistische Abteilung des Österreichischen Lloyd, Triest 1860, 2. Auflage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Borovnica Viaduct|Franzdorfer Viadukt}}&lt;br /&gt;
* [https://www.oberegger2.org/altoesterreich/kap5.htm Buchausschnitt aus Dultingers &amp;#039;&amp;#039;Die „Erzherzog Johann-Bahn“&amp;#039;&amp;#039;: Die „Erste Staatsbahnphase“ (ca. 1841 – ca. 1854)]&lt;br /&gt;
* [https://borovniski-viadukt.si/de Website des Projekts &amp;quot;Themenpark und Erinnerungspfad des Franzdorfer-Viadukts/Borovniški viadukt&amp;quot;]&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=45/55/9.5/N|EW=14/21/53/E|type=landmark|dim=560|region=SI}}&lt;br /&gt;
* [https://www.suedbahnmuseum.at/at/blog/das-viadukt-bei-borovnica Südbahnmuseum Mürzzuschlag: Das Franzdorfer Viadukt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1850er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eisenbahnbrücke in Slowenien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brücke in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde Borovnica]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baurest]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Backsteinarchitektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bogenbrücke]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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