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	<title>Franz von Roggenbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Karsten11 am 18. März 2026 um 12:56 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-18T12:56:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Franz v Roggenbach 1862 (IZ 38-381 n Gemälde v John).jpg|mini|Franz Freiherr von Roggenbach, 1862. &amp;#039;&amp;#039;Grafik nach einem Gemälde von John.&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FranzvonRoggenbach.jpg|mini|Franz von Roggenbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Philipp Heinrich Walter Freiherr von Roggenbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. März]] [[1825]] in [[Mannheim]]; † [[25. Mai]] [[1907]] in [[Freiburg im Breisgau]]) war ein deutscher [[Politiker]], der im [[Großherzogtum Baden]] wirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Franz von Roggenbach entstammte dem seit 1132 nachgewiesenen Geschlecht derer [[Roggenbach (Adelsgeschlecht)|von Roggenbach]]. Er war Sohn des Generals [[Heinrich Adam von Roggenbach]]&amp;lt;ref&amp;gt;Aus der Schopfheimer Linie des Hauses Roggenbach.&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Gräfin Melanie von [[Walderdorff (Adelsgeschlecht)|Walderdorff]] (6. August 1795 – 14. Mai 1868). Während seines Studiums wurde er 1843 Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Heidelberger [[Burschenschaft]]&amp;#039;&amp;#039;. Nach einem Jurastudium in [[Heidelberg]] war Roggenbach 1848/49 als Sekretär im Reichsaußenministerium in [[Frankfurt am Main|Frankfurt]] tätig. 1849–1851 arbeitete er in der badischen Gesandtschaft in [[Bonn]], wo er mit [[Ernst Moritz Arndt]] in Kontakt kam.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe {{NDB|21|756|757|Roggenbach, Franz Freiherr von|Hans-Georg Merz|118602136}} hier S. 756.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roggenbach lebte in [[Freiburg im Breisgau|Freiburg]] und auf [[Schloss Ehner-Fahrnau]] in [[Schopfheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im badischen Kulturkampf ===&lt;br /&gt;
Roggenbach war mit dem badischen Großherzog [[Friedrich I. (Baden, Großherzog)|Friedrich&amp;amp;nbsp;I.]] befreundet und übte auf diesem Wege als Berater politischen Einfluss aus. So trug er dazu bei, dass im [[Badischer Kulturkampf|badischen Kulturkampf]] die vom [[Kabinett Stengel]] unterstützte Konvention mit der katholischen Kirche in der zweiten Kammer der [[Badische Ständeversammlung|badischen Ständeversammlung]] abgelehnt wurde und der Großherzog hierauf die von ihm vorher akzeptierte Konvention für verfassungswidrig erklärte. Generell bekämpfte Roggenbach den [[Ultramontanismus]]. Im weiteren Verlauf löste der Großherzog das Kabinett Stengel ab und Roggenbach wurde Minister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Minister ===&lt;br /&gt;
1861 wurde Roggenbach badischer Minister des großherzoglichen Hauses und der auswärtigen Angelegenheiten. Er kämpfte zusammen mit [[Julius Jolly (Politiker)|Julius Jolly]] für die deutsche Einigung unter [[Preußen|preußischer]] Vorherrschaft, die sogenannte [[Kleindeutsche Lösung]]. 1863/64 war er zudem badischer Handelsminister. 1865 trat Roggenbach im Zuge der [[Deutsch-Dänischer Krieg|Schleswig-Holstein-Krise]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Abgeordnete ===&lt;br /&gt;
Von 1861 bis 1866 besaß er für den Wahlbezirk der Ämter Schopfheim und Kandern ein Mandat in der Zweiten Kammer der [[Badische Ständeversammlung|Badischen Ständeversammlung]]. Von 1868 bis 1870 gehörte er als Abgeordneter des [[Reichstagswahlkreis Großherzogtum Baden 4|Wahlkreises Großherzogtum Baden 4]] ([[Landkreis Lörrach|Lörrach]], [[Landkreis Müllheim|Müllheim]]) dem [[Zollparlament]] an. 1871 bis 1874 war Roggenbach Mitglied der [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Reichstagsfraktion]] der [[Liberale Reichspartei|Liberalen Reichspartei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Staatsmann ohne Staat ===&lt;br /&gt;
Franz von Roggenbach unterhielt gute Beziehungen zur Kaiserin [[Augusta von Sachsen-Weimar-Eisenach|Augusta]], dem Kronprinzenpaar [[Friedrich III. (Deutsches Reich)|Friedrich]] und [[Victoria von Großbritannien und Irland (1840–1901)|Victoria]], sowie zu [[Albrecht von Stosch]] – einem Rivalen [[Otto von Bismarck|Bismarcks]]. Für diese Personen –&amp;amp;nbsp;wie für den badischen Großherzog&amp;amp;nbsp;– wirkte er als Berater und erstellte Denkschriften. Von Roggenbach, ein guter Freund des [[Fürstentum Wied|Fürstenhauses Wied]], soll nach dem Tod des Fürsten [[Hermann zu Wied]], dessen Witwe Fürstin [[Marie von Nassau|Marie von Wied, geb.Nassau]], in [[Morganatische Ehe|morganatischer Ehe]] geheiratet haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Marie von Bunsen: &amp;#039;&amp;#039;Die Welt, in der ich lebte, Erinnerungen aus glücklichen Jahren 1860–1912.&amp;#039;&amp;#039; Mit Frontispiz und 19 Abb. Koehler &amp;amp; Amelang 1929. Unveränderte Neuaufl. Koehler, Biberach an der Riß 1959.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kurator der Reichsuniversität Straßburg ===&lt;br /&gt;
Nachdem infolge des [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieges]] von 1871 das [[Elsass]] an das [[Deutsches Reich|Deutsche Reich]] abgetreten wurde, wurde in Deutschland vielfach die Neugründung der 1803 untergegangenen [[Universität Straßburg|deutschen Universität in Straßburg]] gefordert. Am 24. Mai 1871 wurde diese Neugründung dann vom deutschen Reichstag beschlossen und Roggenbach wurde berufen die Leitung der Kommission zur Neugründung zu übernehmen. Auf Veranlassung Roggenbachs erhält [[Friedrich Heinrich Geffcken]] –&amp;amp;nbsp;ein Gegner Bismarcks&amp;amp;nbsp;– in Straßburg eine Professur für Völkerrecht und Staatswissenschaften. Bereits zu Ostern 1872 nimmt die Universität den provisorischen Lehrbetrieb auf und im Mai 1872 legt Roggenbach nach beendeter Arbeit seine Aufgabe als [[Kurator]] nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
1862 wurde ihm die [[Ehrenbürger]]schaft der Stadt [[Offenburg]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|21|756|757|Roggenbach, Franz Freiherr von|Hans-Georg Merz|118602136}}&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 8: &amp;#039;&amp;#039;Supplement L–Z.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2014, ISBN 978-3-8253-6051-1, S. 210–211.&lt;br /&gt;
* Otto Kähni: &amp;#039;&amp;#039;Die Ehrenbürger der Stadt Offenburg&amp;#039;&amp;#039;. Stadt Offenburg, Offenburg 1970.&lt;br /&gt;
* Hermann Einhaus: &amp;#039;&amp;#039;Franz von Roggenbach. Ein badischer Staatsmann zwischen deutschen Whigs und liberaler Kamarilla&amp;#039;&amp;#039;. Lang, Frankfurt am Main/Bern/New York/Paris 1991, ISBN 978-3-631-42195-6.&lt;br /&gt;
* [[Julius Heyderhoff]] (Herausgeber): &amp;#039;&amp;#039;Im Ring der Gegner Bismarcks. Denkschriften und politische Briefwechsel Franz von Roggenbachs mit Kaiserin Augusta und Albrecht von Stosch 1865–1896&amp;#039;&amp;#039;. Osnabrück 1967.&lt;br /&gt;
* [[Walther Peter Fuchs]]: &amp;#039;&amp;#039;Franz von Roggenbach&amp;#039;&amp;#039;. Karlsruhe 1954.&lt;br /&gt;
* August Baumhauer: &amp;#039;&amp;#039;Franz Freiherr von Roggenbach der badische Staatsmann und letzte badische Außenminister.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das Markgräflerland&amp;#039;&amp;#039;, Heft 2/1954, S. 41–57, [https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgl-1954-02/0005 Digitalisat der UB Freiburg].&lt;br /&gt;
* [[Hans Fenske]]: &amp;#039;&amp;#039;Baden 1860 bis 1918&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Meinrad Schaab]], [[Hansmartin Schwarzmaier]] (Hrsg.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der baden-württembergischen Geschichte]].&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Vom Ende des alten Reiches bis zum Ende der Monarchien.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. im Auftrag der [[Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg]]. Klett-Cotta, Stuttgart 1992, ISBN 3-608-91467-6, S. 135–141, 146–152.&lt;br /&gt;
* [[Willy Andreas]]: &amp;#039;&amp;#039;Franz Freiherr von Roggenbach&amp;#039;&amp;#039;. In: Albert Krieger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Badische Biographien]].&amp;#039;&amp;#039; Teil 6: &amp;#039;&amp;#039;1902–1911&amp;#039;&amp;#039;, Winter, Heidelberg 1927, [https://digital.blb-karlsruhe.de/blbihd/periodical/pageview/154060 S. 641–656].&lt;br /&gt;
* {{Gartenlaube |Wikisource=Ein „deutscher“ Mann als Minister |Autor= |Jahr=1863 |Heft=21 |Seite=331–334}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118602136}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|118602136}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise/Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Außenminister Baden&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Abgeordnete des Reichstagswahlkreises Großherzogtum Baden 4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118602136|LCCN=nr/91/21258|VIAF=20473142}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Roggenbach, Franz Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außenminister (Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Zweiten Kammer der Badischen Ständeversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Zollparlaments]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LRP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Offenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freiherr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1825]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Roggenbach, Franz von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Roggenbach, Franz Philipp Heinrich Walter Freiherr von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (LRP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. März 1825&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mannheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Mai 1907&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Karsten11</name></author>
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