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	<title>Franz von Morgenstern - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T20:11:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_von_Morgenstern&amp;diff=2755235&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Malabon: HC: Ergänze Kategorie:Landesminister (Braunschweig)</title>
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		<updated>2026-01-18T21:22:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Landesminister_(Braunschweig)&quot; title=&quot;Kategorie:Landesminister (Braunschweig)&quot;&gt;Kategorie:Landesminister (Braunschweig)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Franz Morgenstern 1837.JPG|mini|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Morgenstern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 1837 (Bleistiftzeichnung von Rudolf von Veltheim, während des ersten außerordentlichen Landtags zu Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz von Morgenstern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;Julius Christian Franz Morgenstern&amp;#039;&amp;#039;; * [[11. Dezember]] [[1787]] in [[Uslar]]; † [[6. Dezember]] [[1869]] in [[Bad Harzburg]]) war ein deutscher Offizier, [[Landtagsabgeordneter]], Minister für Kriegswesen in [[Herzogtum Braunschweig]] und [[Militärschriftsteller]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;GWLB&amp;quot;&amp;gt;[[Ohne Verfasser|o.&amp;amp;nbsp;V.]]: &amp;#039;&amp;#039;Morgenstern, Julius Christian Franz von&amp;#039;&amp;#039; in der Datenbank &amp;#039;&amp;#039;[[Niedersächsische Personen]]&amp;#039;&amp;#039; ([http://www.gwlb.de/nis/niedersaechsische_personen/ Neueingabe erforderlich]) der [[Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek – Niedersächsische Landesbibliothek]] [ohne Datum], zuletzt abgerufen am 24. August 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Er kämpfte in den [[Koalitionskriege|Koalitions-]] und [[Befreiungskriege]]n und leitete als Direktor das [[Kriegskollegium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Franz Morgenstern war der Sohn des in [[Hameln]] geborenen Carl Friedrich Morgenstern (* 1736; † 18. April 1789 in Uslar&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf Nowak: &amp;#039;&amp;#039;Ortssippenbuch Uslar&amp;#039;&amp;#039;, Uslar 2006, ISBN 978-3-933334-19-0, Familie Nr. 8934.&amp;lt;/ref&amp;gt;) und der Theresia Christine Schönhut († 1833), schließlich Neffe des ebenfalls in Hameln geborenen Johann Carl Morgenstern (1739–1787). Vater und Onkel nahmen als Offiziere im [[Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel|Braunschweiger]] Kontingent unter General [[Friedrich Adolf Riedesel|Riedesel]] am [[Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg|nordamerikanischen Unabhängigkeitskrieg]] teil. Morgensterns älterer Bruder, Friedrich Morgenstern (1786–1855), beschloss eine Laufbahn als Major. Seine Nichte Auguste von Morgenstern († nach 1869) war von 1840 bis 1847 mit [[Wolfgang Robert Griepenkerl]] vermählt, den er eine Zeit lang [[Unterhalt|alimentierte]]. Morgensterns Schicksal und Werdegang ist eng mit dem seines Bruders verknüpft. Er selbst blieb unvermählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Laufbahn ===&lt;br /&gt;
Morgensterns Vater hatte sich nach der Pensionierung nach Uslar zurückgezogen, wo dieser nun seine Kindheit verbrachte. Nach dem Tod des Vaters kehrte die Mutter jedoch nach Braunschweig zurück, wo Morgenstern 1797 gemeinsam mit seinem Bruder das [[Martino-Katharineum|Katharineum]] in [[Braunschweig]] besuchte. 1802 erreichte er die [[Jahrgangsstufe#Vom Sextaner zum Primaner|Prima]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. März 1803 wurde Morgenstern als [[Fahnenjunker|Junker]] bzw. [[Freikorporal]] im [[Braunschweig-wolfenbüttelsches Infanterieregiment No. 1 (1692)|Regiment]] des [[Friedrich August (Braunschweig-Lüneburg-Oels)|Prinzen Friedrich von Braunschweig]] eingestellt, setzte aber dennoch seine Studien in [[Mathematik]] und [[Latein]] sowie in [[Befestigung#Militärische Befestigung|Fortifikation]] und militärischem Zeichnen erfolgreich fort. Am 3. Februar 1804 avancierte er zum [[Fähnrich]]. Trotz der Neutralität [[Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel|Braunschweigs]] geriet Morgenstern gemeinsam mit seinem Bruder und 35 weiteren braunschweigischen Offizieren am 26. Oktober 1807 in französische Gefangenschaft in [[Metz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. Juli 1808 wurde Morgenstern schließlich als [[Unterleutnant|Sous-Lieutenant]] beim [[Königreich Westphalen|westfälischen]] 2. Linien Infanterieregiment in Braunschweig eingestellt. Gegen Ende des Jahres erfolgte die Verlegung nach [[Kassel]] und 1809 der [[Napoleonische Kriege auf der Iberischen Halbinsel|Feldzug in Spanien]]. Hier wurde Morgenstern am 8. Juli 1809 vor Fort Montjouy, [[Provinz Girona|Gerona]] verwundet. Sein Aufstieg im Rang verlief, wohl auch angesichts der Verluste im Felde, recht zügig. So avancierte er am 15. August 1809 zum [[Oberleutnant|Premierlieutenant]], am 6. Januar 1810 zum [[Adjutant]]-[[Major]] und am 19. November 1810 zum [[Hauptmann (Offizier)|Kapitän]]. An [[Ostern]] 1811 wurde Morgenstern [[Kompaniechef|Führer]] der 3. [[Kompanie (Militär)|Kompanie]] und nahm auf dieser Stelle 1812 am [[Russlandfeldzug 1812|Feldzug]] in [[Russisches Kaiserreich|Russland]] bis 1813 teil. Von 23.000 Westfalen kehrten als geschlossene Formation lediglich eine 50 Mann starke Kompagnie über die [[Schlacht an der Beresina|Beresina]] zurück, Morgenstern war einer davon. Zurück in Kassel erhielt er die 2. [[Grenadier]]-Kompanie, mit der er im Juni 1813 auf [[Torgau]], dann im September weiter nach [[Dresden]] abmarschierte. Am 11. November 1813 kapitulierte Dresden, woraufhin die [[Grande Armée#Kontingente der Rheinbundstaaten und „Fremdenregimenter“|Rheinbundstruppen]] und damit auch Morgenstern in die Heimat entlassen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. November 1813 fand Morgenstern Anstellung als [[Leutnant]] im braunschweigischen leichten Infanterieregiment, wurde am 1. Januar 1814 zum 2. leichten [[Bataillon]] dirigiert, avancierte am 3. Januar 1814 erneut zum Kapitän und wechselte am 14. Januar 1814 als Kompaniechef zum 3. leichten Bataillon. Als Adjutant stand er ab dem 6. März 1814 bei der Linien [[Brigade]] und ab 21. Juli 1814 bei der leichten Brigade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den [[Koalitionskriege#Rückkehr und endgültige Niederlage Napoleons|Feldzug]] 1815 bestritt Morgenstern in [[Braunschweigische Armee|braunschweigischen Diensten]] als Adjutant bei General [[Johann Elias Olfermann|Olfermann]]. Bei [[Schlacht bei Waterloo|Waterloo]] wurde er am 18. Juni 1815 schwer verwundet. Am 3. Februar 1816 wurde er [[Korps]]-Adjutant und am 3. Mai 1816 in Infanterieregiment einrangiert; am 1. Dezember 1823 besetzte er erneut die Stelle des Korps-Adjutanten. Seine Beförderung zum Major und Ernennung zum [[Kommandeur]] des 2. Bataillons erfolgte am 21. Oktober 1830.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 30er Jahren gründete Morgenstern die Regimentsbibliothek, die er fortan auch verwaltete. Nachdem er um 1836 durch Herzog [[Wilhelm (Braunschweig)|Wilhelm]] zum Dekan des [[Cyriakusstift (Braunschweig)|Cyriakusstiftes]] ernannt worden war, konnte er in die [[Kurie]] der [[Prälat]]en gewählt werden und nahm als militärischer Sachverständiger für 15 Jahre einen Platz in der Landesversammlung ein. Die Einführung der [[Landwehr (Militär)|Landwehr]], welche jedoch bereits 1855 aus Morgensterns Sicht unglücklich [[Novelle (Recht)|novelliert]] wurde, war eins seiner großen Verdienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Oktober 1837 wurde er zum Mitglied des [[Generalstab]]s berufen und am 28. September 1841 zum [[Oberstleutnant]] befördert, erhielt schließlich am 27. September 1845 den [[Charakter (Titel)|Charakter]] als [[Oberst]]. Seinen Dienst als Direktor des [[Kriegskollegium]]s trat Morgenstern am 1. August 1847 an, wurde aber bereits im August 1848 Chef des [[Verteidigungsministerium|Kriegsdepartements]] im [[Ministerium|Staatsministerium]]. Die [[Dimission]] Morgensterns erfolgte am 1. August 1851.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Ruhestandzeit nutze Morgenstern zur Abfassung seiner viel beachteten &amp;#039;&amp;#039;Kriegserinnerungen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Morgenstern starb am 6. Dezember 1869 in Harzburg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GWLB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kriegserinnerungen des Obersten Franz Morgenstern aus westfälischer Zeit.&amp;#039;&amp;#039; 8 Bde. Herausgegeben von [[Heinrich Meier (Historiker)|Heinrich Meier]], Oberst a.&amp;amp;nbsp;D., in Kommission, Julius Zwitzlers Verlag, Wolfenbüttel 1912 ([https://web.archive.org/web/20150104121243/http://digisrv-1.biblio.etc.tu-bs.de:8080/docportal/servlets/MCRFileNodeServlet/DocPortal_derivate_00006819/2011-4358.pdf PDF])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Morgenstern – Zeitschrift der deutschen Morgenstern-Sippen.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg-Altona 1939, Nr. 7, S. 54–56&lt;br /&gt;
* Thomas Hemmann: &amp;#039;&amp;#039;[http://home.germany.net/101-102451/zf/articles/westphalians/westphalians.html Wissenswertes zu deutschsprachigen Memoiren der Napoleonzeit].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Zinnfigur.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 2002, Hefte März, S. 62–67; April, S. 96–101; Mai, S. 117–121; Juni, S. 145–148; Juli, S. 183–189&lt;br /&gt;
* [[Gustav von Kortzfleisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des herzoglich Braunschweigischen Infanterie-Regiments und seiner Stammtruppen 1809–1869.&amp;#039;&amp;#039; 2. Band, Braunschweig 1898, S. 435&lt;br /&gt;
* [[Horst-Rüdiger Jarck]], [[Günter Scheel (Archivar)|Günter Scheel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Braunschweigisches Biographisches Lexikon|Braunschweigisches Biographisches Lexikon des 19. und 20. Jahrhunderts]].&amp;#039;&amp;#039; Hannover 1996, S. 424&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://kalliope-verbund.info/DE-611-BF-101997 &amp;#039;&amp;#039;Morgenstern, Franz (1787–1869)&amp;#039;&amp;#039;] in der Nachlassdatenbank des Bundesarchivs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1026701244|LCCN=n/89/664261|NDL=|VIAF=8997189|REMARK=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Morgenstern, Franz von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infanterist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person in den Koalitionskriegen (Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärschriftsteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Herzogtum Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1787]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1869]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesminister (Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Morgenstern, Franz von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Morgenstern, Julius Christian Franz von (vollständiger Name); Morgenstern, Julius Christian Franz (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Offizier, Mitglied der braunschweigischen Landesversammlung, Direktor des Kriegskollegiums&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Dezember 1787&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Uslar]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Dezember 1869&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Harzburg|Harzburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Malabon</name></author>
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