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	<title>Franz von Felbinger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T00:35:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_von_Felbinger&amp;diff=1828605&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-09-21T22:23:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Franz von Felbinger (1844-1906).jpg|mini|Franz Felbinger]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Felbinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ab Februar 1870 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Ritter von Felbinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (*&amp;amp;nbsp;[[8. Juli]] [[1844]] in [[Hainburg an der Donau]]; † [[15. Juli]] [[1906]] in [[Třebíč|Trebitsch]], [[Mähren]], heute [[Tschechien]]) war ein [[Österreich-Ungarn|österreichischer]] Techniker, Industrieller und Maler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Franz Felbinger war der Sohn von Karl Felbinger (* 9. oder 10. Februar 1809 in Hainburg; † 30. Jänner 1900 in [[Wien]]&amp;lt;ref&amp;gt;Taufbuch Hainburg, tom. VIII, pag. 126 ([https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/hainburg-an-der-donau/01-08/?pg=129 Faksimile]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Sterbebuch Wien-Karlskirche, tom. XVI, fol. 68 ([https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/04-st-karl-borromaeus/03-16/?pg=74 Faksimile]).&amp;lt;/ref&amp;gt;), der 1870 als Vizedirektor der &amp;#039;&amp;#039;[[Austria Tabak|k.k. Central-Direction der Tabak-Fabriken und Einlösungsämter]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Wien-Innere Stadt]], [[Liste der Straßennamen von Wien/Innere Stadt#S|Seilerstätte]]&amp;amp;nbsp;7) gemäß den Statuten des [[Orden der Eisernen Krone (Österreich)#Adelsstand und Privilegien|Ordens der eisernen Krone]] in den erblichen [[Österreichischer Adel|Ritterstand]] erhoben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|wrz|15|02|1870|01|AUTOR=|Amtlicher Teil|ZUSATZ=Nr. 36/1870|ALTSEITE=1, Mitte links.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Mutter war Wilhelmine, geb. Eck(h)art (* 27. Mai 1822 in [[Wynnyky]]&amp;lt;ref&amp;gt;Trauungsbuch Fürstenfeld, tom. VIII, fol. 91 ([https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/graz-seckau/fuerstenfeld/6028/?pg=93 Faksimile]).&amp;lt;/ref&amp;gt;; † 10. September 1894 in Wien), sein Großvater mütterlicherseits ebenfalls bei der Tabakverwaltung beschäftigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Sterbebuch Wien-Karlskirche, tom. XV, fol. 155 ([https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/04-st-karl-borromaeus/03-15/?pg=157 Faksimile]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Taufbuch Hainburg, tom. XI, fol. 337 ([https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/hainburg-an-der-donau/01-11/?pg=336 Faksimile]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Dialektdichterin [[Amalie Felbinger-Wlassak]] war seine Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Felbinger studierte am Wiener Polytechnikum (heute: [[Technische Universität Wien]]) und wurde [[Ingenieur]]. Nach dem Studium war er Volontär bei größeren Bauführungen und in einer Maschinenfabrik. Anschließend war er mehrere Jahre als Konstrukteur in den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] tätig. Nach seiner Rückkehr 1872 übernimmt er den Entwurf und die Errichtung der ab 1873 über die Nordflanke des [[Leopoldsberg]]s Richtung [[Kahlenberg]] führenden [[Standseilbahn]]. Im Jahre 1873&amp;lt;ref name=&amp;quot;portal&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://portal.suedmaehren.at/wiki/index.php/Franz_Ritter_von_Felbinger |wayback=20200610043326 |text=Franz Ritter von Felbinger |archiv-bot=2023-05-04 14:47:32 InternetArchiveBot }}, portal.suedmaehren.at&amp;lt;/ref&amp;gt; veröffentlichte er ein Projekt für eine pneumatische Leichenbeförderung zum [[Wiener Zentralfriedhof]], welches aus Pietätsgründen nicht umgesetzt wird. Ab 1874 erbaut er eine 1875 in Betrieb gehende [[Rohrpost in Wien|Rohrpostanlage]] in Wien, deren maschinelle Einrichtung seine eigene Erfindung war. Er erhält eine Berufung von [[Generalpostmeister]] [[Heinrich von Stephan]] nach Berlin, wo im Dezember 1876 das [[Rohrpost in Berlin|Netz der Rohrpost in Berlin]] eröffnet wird. Man übertrug ihm auch den Bau von Rohrpostanlagen in [[Rohrpost in München|München]] und [[Rohrpost in Hamburg|Hamburg]] sowie die Ausführung von sogenannten Hausrohrposten in anderen Städten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Vermählung mit der Tochter des Stadtbaumeisters Werner in [[Brünn]] siedelte er sich in [[Mähren]] an. In Brünn wendete er als erster das elektrische Licht an. In Schöllschitz ([[Želešice]]) im Tal der Obrawa (Bobrava) richtet er 1876 ein Musterlandgut mit Hühnermast- und Schweinezucht-Anstalt, Forellen- und Krebszucht-Anlagen und anderen Neuerungen ein. Seine Mauergärten mit Weinanbau und Südfrüchten waren bekannt, seine Obstkonservierungsräume und die Kelleranlagen wurden von Fachleuten übereinstimmend als mustergültig bezeichnet und die Erzeugnisse auf unterschiedlichen Ausstellungen prämiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später studierte er Malerei an der [[Akademie der Bildenden Künste München|Akademie der Bildenden Künste]] in München bei [[Fritz von Uhde]] und in Brünn bei [[Emil Pirchan]]. Er schuf vor allem Historiengemälde und Porträts und trat damit Anfang der 1880er Jahre vor allem in Brünn an die Öffentlichkeit. Da er als erster die moderne Richtung der [[Plein-air]]-Malerei vertrat erregten seine Werke anfangs heftigen Widerspruch, jedoch steigerte sich sein Erfolg allmählich, nachdem seine Künstlerschaft in den deutschen Ausstellungen unbestritten anerkannt wurde. Werke hingen in der Gomperz-Galerie in Brünn und im ebenfalls dort befindlichen Franzensmuseum befand sich ein Selbstporträt, das wie ein lebensechtes Spiegelbild wirkte. Seine hervorragendsten Werke sind „Die Armut“ und „Ein Verlorener“. Felbinger war auch Mitglied der [[Münchner Künstlergenossenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1897 errichtete er eine Dörrgemüsefabrik und erhielt dafür die Goldene Medaille des Brünner Gewerbevereins und den Hoflieferantentitel. Außerdem führte er den feldmäßigen Gemüseanbau ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;portal&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Felbinger starb an den Folgen einer Blutvergiftung und wurde auf dem Friedhof von [[Schöllschitz]] begraben, wo noch immer sein – nur mit „Felbinger“ – beschriebener Grabstein steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn, Karl Ritter von Felbinger (1877–1936), führte das Unternehmen bis 1919 weiter. Nach dem Tode von [[Friedrich Wannieck]] (1838–1919) übernahm &amp;#039;&amp;#039;Franz Ritter von Felbinger u. Co&amp;#039;&amp;#039; noch dessen &amp;#039;&amp;#039;Victoria Baumschulen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ein Besuch in Schöllschitz / Želešice&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Kleiner Brünner Gassenbote&amp;#039;&amp;#039;, {{Webarchiv|url=http://www.ger-han.de/GB5-03.pdf |wayback=20130626051043 |text=Jg. 5 / Nr. 3, Mai/Juni 2006 |archiv-bot=2025-02-13 00:53:11 InternetArchiveBot }} (PDF; 927&amp;amp;nbsp;kB), S. 83&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Krieg kam es wegen des großen Engagements als Kriegslieferant zur Liquidierung des Unternehmens im Jahre 1920.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[k.u.k. Hoflieferant]]&lt;br /&gt;
* Ritter des preußischen [[Kronenorden (Preußen)|Kronen-Ordens]] III. Klasse&lt;br /&gt;
* Besitzer des goldenen Verdienstkreuzes&lt;br /&gt;
* Ehrenbürger von Schöllschitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|1|294|294|Felbinger, Franz (1844–1906), Techniker, Industrieller und Maler|}}&lt;br /&gt;
* Robert Janás: &amp;#039;&amp;#039;Felbingerův Žebrák ze sbírek Moravské galerie. K počátkům moravského naturalismu&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;57. Bulletin Moravské galerie v Brně&amp;#039;&amp;#039;, Brno 2001, S. 32–36. ISBN 80-7027-113-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Brünner Heimatbote&amp;#039;&amp;#039;, [http://www.bhb.bruenn.org/archiv/bhb-2006-4.pdf Jg. 58/7-8, Juli/August 2006] (PDF; 6,4&amp;amp;nbsp;MB), S. 204–205&lt;br /&gt;
* [http://www.dgpt.org/de/biografien.html&amp;amp;yid=2006&amp;amp;arid=309 Franz Ritter von Felbinger], Deutsche Gesellschaft für Post- und Telekommunikationsgeschichte, 2006&lt;br /&gt;
* Bundesverband der BRUNA, Heimatverband der Brünner E. V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Brünner Köpfe – Lebensbilder bedeutender Frauen und Männer unserer Heimatstadt&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart Bundesverband der Bruna, 1988&lt;br /&gt;
* Leopold Kriwanek, Theobald Suchanek, Mährischer Gartenbau-Verein (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des mährischen Obst-, Wein- und Gartenbau-Vereines, 1816 bis 1898. Festschrift aus Anlass des fünfzigjahrigen Regierungs-Jubiläums […] des Kaisers Franz Josef I.&amp;#039;&amp;#039;,  Mahrischer Obst-, Wein- und Gartenbau-Verein, Brünn, 1898&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Wien Geschichte Wiki|Franz Felbinger|Franz Felbinger}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=14400786X|VIAF=84912523}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Felbinger, Franz Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 3. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1844]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Felbinger, Franz von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Felbinger, Franz Ritter von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Techniker, Industrieller und Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Juli 1844&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hainburg an der Donau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Juli 1906&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Třebíč]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fan-vom-Wiki</name></author>
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