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	<title>Franz Zitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Miriquidus0980: /* Weblinks */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Franz Zitz.jpg|miniatur|Zeitgenössischer Stich von Franz Zitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:May - Zitz - Karikatur.jpg|miniatur|Zeitgenössische Karikatur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Heinrich Zitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. November]] [[1803]] in [[Mainz]]; † [[30. April]] [[1877]] in [[München]]) war ein deutscher Politiker und Mitglied der [[Frankfurter Nationalversammlung|Nationalversammlung]] in der [[Frankfurter Paulskirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Franz Zitz war der Sohn des [[Weinbau in Mainz|Weinhändlers]] Franz Ferdinand Zitz und dessen erster Ehefrau Barbara geborene Schneiderhenn. Franz Zitz, der katholischer Konfession war, studierte [[Rechtswissenschaft]] in [[Universität Gießen|Gießen]] (Immatrikulation am 29. Oktober 1821) und [[Universität Göttingen|Göttingen]]. In Gießen wurde er 1822 Mitglied des [[Erloschene Corps#Gießen|Corps Rhenania]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kösener Corpslisten|Kösener Korps-Listen]] 1910, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;56&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 158&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum [[Dr. iur.]] in Gießen war er ab 1836 als [[Rechtsanwalt]] am neu geschaffenen [[Kreisgericht Alzey]] und ab 1840 am [[Kreisgericht Mainz]] tätig. Er wurde in die [[Advokat]]en-Anwaltskammer gewählt und war dort ab 1843 Sekretär. In Alzey trat er der [[Freimaurerloge]] &amp;#039;&amp;#039;Carl zum neuen Lichte&amp;#039;&amp;#039; bei und wurde zum Redner der Loge gewählt. In Mainz engagierte er sich im Karnevalsverein (1843–1844 Präsident des [[Mainzer Carneval-Verein]] 1838 e. V.), der sich unter seiner Präsidentschaft weitgehend politisierte. Mit der Mainzer Schriftstellerin [[Kathinka Zitz-Halein]] war er seit 1837 mehrere Jahre verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1848 war er Mitglied des [[Vorparlament]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundesarchiv.de/digitalisate/_foxpublic/files/DB50_Anhang.pdf Bundesarchiv: Mitglieder des Vorparlaments und des Fünfzigerausschusses] (PDF-Datei; 79&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; 1848 setzte Zitz sich bei der [[Regierung des Großherzogtums Hessen|Großherzoglich Hessischen]] Regierung in Darmstadt erfolgreich für die Forderungen der [[Deutsche Revolution 1848/49|Märzrevolution]] ein. Während einer großen Volksversammlung am 8. März 1848 hielt Zitz eine Ansprache zu den [[Märzforderungen]] vom Balkon des [[Staatstheater Mainz|Theaters]] aus, die mit einem Hoch auf „Freiheit, Ordnung und Gesetzlichkeit“ endete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Straße der Demokratie → Mainz |url=http://www.strasse-der-demokratie.de/mainz/mainz.php |wayback=20081208025810 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war der Führer der Mainzer Demokraten und Oberst der Bürgergarde. Der [[Bezirksrat (Großherzogtum Hessen)|Bezirksrat]] des [[Regierungsbezirk Mainz|Regierungsbezirks Mainz]] wählte ihn am 29. November 1848 in seiner konstituierenden Sitzung zu seinem Präsidenten.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Dietrich Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Provinz und des Regierungsbezirks Hessen&amp;#039;&amp;#039;. Rheinhessische Druckwerkstätte, Alzey 1985. ISBN 3-87854-047-7, S. 42.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 11. Wahlperiode (1847–1849) war er Abgeordneter der zweiten Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen. In den Landständen vertrat er den [[Liste der Wahlbezirke des Großherzogtums Hessen|Wahlbezirk der Stadt Mainz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wahl zur Nationalversammlung erhielt er 214 von 296 Stimmen. Er gehörte dort bald dem radikalen linken Flügel an, der [[Donnersberg (Fraktion)|Fraktion Donnersberg]]. Am 1. März 1849 trat er aus der Nationalversammlung aus, da ihm diese zu gemäßigt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er beteiligte sich 1849 gemeinsam mit [[Ludwig Bamberger]] an der [[Reichsverfassungskampagne]] in ([[Badische Revolution|Baden]] und der [[Pfälzischer Aufstand|Pfalz]]) an der Spitze des rheinhessischen [[Freikorps]]. Nach der Niederlage der Revolutionäre flüchtete er in die Schweiz. Seit dem 13. Juni 1849 wurde er in Hessen steckbrieflich gesucht. Am 16. Juli 1849 verbot der [[Bundesrat (Schweiz)|Schweizer Bundesrat]] die länger andauernde Anwesenheit der geflüchteten Revolutionäre in der Schweiz und Zitz emigrierte in die USA, wo er gemeinsam mit [[Julius Fröbel]] als Advokat arbeitete. Am 20. Februar 1851 wurde er in Abwesenheit vom großherzoglich-hessischen Assisengericht in Mainz wegen Hochverrats, Körperverletzung und anderen Straftaten zu 8 Jahren Zuchthausstrafe verurteilt. 1866 erfolgte eine [[Amnestie]].&amp;lt;ref&amp;gt;Verordnung vom 19. September 1866, Großherzoglich Hessisches RegBl 1866, S. 391.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1868 kehrte er wieder nach Mainz zurück, zog dann aber bald nach München, wo er bis zu seinem Tod lebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|45|373|379|Zitz, Katharina und Franz|Ludwig Fränkel|ADB:Zitz, Katharina}}&lt;br /&gt;
* Gunther Hildebrandt: &amp;#039;&amp;#039;Zitz, Franz Heinrich&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon zur deutschen Geschichte]]. Von den Anfängen bis 1917&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1967, S. 519–520.&lt;br /&gt;
** Gunther Hildebrandt: &amp;#039;&amp;#039;Zitz, Franz Heinrich&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur deutschen Geschichte. Von den Anfängen bis 1945&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1970, S. 767–768.&lt;br /&gt;
* Klaus Dietrich Hoffmann: Die Geschichte der Provinz und des Regierungsbezirks Rheinhessen, 1985, ISBN 3-87854-047-7, Seite 42 ff.&lt;br /&gt;
* [[Jochen Lengemann]]: &amp;#039;&amp;#039;MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 14 = &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 426.&lt;br /&gt;
* Klaus-Dieter Rack, Bernd Vielsmeier: &amp;#039;&amp;#039;Hessische Abgeordnete 1820–1933. Biografische Nachweise für die Erste und Zweite Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen 1820–1918 und den Landtag des Volksstaats Hessen 1919–1933&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 19 = &amp;#039;&amp;#039;Arbeiten der Hessischen Historischen Kommission.&amp;#039;&amp;#039; NF Bd. 29). Hessische Historische Kommission, Darmstadt 2008, ISBN 978-3-88443-052-1, Nr. 1029.&lt;br /&gt;
* Hans Georg Ruppel, Birgit Groß: &amp;#039;&amp;#039;Hessische Abgeordnete 1820–1933. Biographische Nachweise für die Landstände des Großherzogtums Hessen (2. Kammer) und den Landtag des Volksstaates Hessen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Darmstädter Archivschriften.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 5). Verlag des Historischen Vereins für Hessen, Darmstadt 1980, ISBN 3-922316-14-X, S. 280.&lt;br /&gt;
* Egbert Weiß: &amp;#039;&amp;#039;Corpsstudenten in der Paulskirche.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Einst und Jetzt&amp;#039;&amp;#039;, Sonderheft 1990, München 1990, S. 48.&lt;br /&gt;
* Günther Krug: &amp;#039;&amp;#039;Die Advokat-Anwälte der Großherzoglich-Hessischen Provinzialhauptstadt Mainz.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Mannheim 1996, S. 274–282.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.demokratiegeschichte.eu/index.php?id=247 Biographie auf demokratiegeschichte.net]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=117007226|titel=Zitz, Franz Heinrich|datum=2020-04-30}}&lt;br /&gt;
* {{RPPD Vw|nr=-pma0605}}&lt;br /&gt;
* Portrait Franz Zitz https://demokratisches-deutschland.de/franz-zitz/&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://demokratisches-deutschland.de/ |titel=Demokratisches Deutschland – Ein Web-Archiv der frühen deutschen Demokratinnen und Demokraten |werk= |hrsg=Demokratisches Deutschland e.&amp;amp;nbsp;V. |datum=2025-03-18 |sprache=de |abruf=2025-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Parlamente in Hessen|Thema=Abgeordnete|Ident=117007226|Titel=Franz Heinrich Zitz|Datum=2025-11-18|Abruf=2026-04-30}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;{{Normdaten|TYP=p|GND=117007226|VIAF=27837137}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Abgeordnete des Wahlbezirks Mainz-Stadt II}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zitz, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Vorparlaments]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Mainzer Fastnacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Zweiten Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1803]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1877]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zitz, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Zitz, Franz Heinrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. November 1803&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mainz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. April 1877&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]], [[Königreich Bayern]], [[Deutsches Kaiserreich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Miriquidus0980</name></author>
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