<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Franz_Xaver_von_Zottmann</id>
	<title>Franz Xaver von Zottmann - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Franz_Xaver_von_Zottmann"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Xaver_von_Zottmann&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-25T20:25:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Xaver_von_Zottmann&amp;diff=321162&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Xaver_von_Zottmann&amp;diff=321162&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-30T13:36:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Xaver von Zottmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Xaver Zottmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; * [[27. Juni]] [[1826]] in [[Ornbau]]; † [[12. Dezember]] [[1901]] ebenda) war Bischof von [[Bistum Tiraspol|Tiraspol]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Franz Xaver Zottmann war der Sohn eines Kaufmanns.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hanny Brentano]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des Katholizismus in Rußland.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Kultur. Zeitschrift für Wissenschaft, Literatur, und Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 8 (1906), S. 385–410, hier S. 406.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er besuchte ab 1838 die Diözesanschule in [[Eichstätt]],&amp;lt;ref&amp;gt;Alois Zottmann: &amp;#039;&amp;#039;Franz X. von Zottmann, Bischof der Diözese Tiraspol. Züge katholischen und deutschen Lebens aus Russland&amp;#039;&amp;#039;. Rothsche Verlagsbuchhandlung, München 1904, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; danach das [[Descartes-Gymnasium|Gymnasium]] in [[Neuburg an der Donau]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ute Richter (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Kultur der Deutschen in Rußland/UdSSR. Auf den Spuren einer Minderheit. Ausstellungskatalog&amp;#039;&amp;#039;. Thorbecke, Sigmaringen 1989, ISBN 3-7995-4129-2, S. 75.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Studium, Erzieher und Lehrer in Russland, Priesterweihe ===&lt;br /&gt;
Danach studierte er von 1846 bis 1848 an der [[Julius-Maximilians-Universität Würzburg|Universität Würzburg]] die Fächer [[Philosophie]] und [[Naturwissenschaft]]en, wie dies für die damalige Priesterausbildung vorgesehen war, seiner Neigung entsprechend außerdem [[Philologie]]. Anschließend studierte er bis 1850 [[Theologie]] am Bischöflichen [[Lyzeum (Hochschule)|Lyzeum]] in [[Eichstätt]]. An der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Universität München]] setzte er das Studium der Sprachen fort. Neben seiner Muttersprache und die für einen Theologen notwendigen alten Sprachen [[Latein]], [[Griechische Sprache|Griechisch]] und [[Hebräische Sprache|Hebräisch]], beherrschte er [[Englische Sprache|Englisch]], [[Französische Sprache|Französisch]], [[Italienische Sprache|Italienisch]], [[Spanische Sprache|Spanisch]], [[Polnische Sprache|Polnisch]] und [[Russische Sprache|Russisch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1853 wurde Zottmann als Erzieher des Sohnes eines griechischen [[Diplomat]]en in [[Sankt Petersburg]], der Hauptstadt des [[Russisches Kaiserreich|Russischen Kaiserreiches]], angestellt. 1855 fand er in [[Moskau]] eine Stelle als Erzieher des Sohnes eines deutschen Bankierehepaares. Seine Freizeit benützte er zum Studium und zum Ablegen der russischen [[Lehramt]]sprüfung, denn nur mit ihr konnte er als Lehrer tätig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Rückkehr der Bankiersfamilie 1859 nach Deutschland entschied sich Zottmann für den [[Priester (Christentum)|Priesterberuf]], ging jedoch nicht nach Eichstätt zurück, sondern begab sich im Frühherbst 1859 in das [[Katholisches Priesterseminar|Priesterseminar]] in [[Saratow]]. Denn im [[Bistum Tiraspol]], in dem viele [[Wolgadeutsche]] und [[Schwarzmeerdeutsche]] lebten, wurden dringend deutschsprachige Priester gebraucht. Da er schon ein abgeschlossenes Theologiestudium vorweisen konnte, empfing er bereits am 29. Juni 1860 die [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]].&amp;lt;ref&amp;gt;Alois Zottmann: &amp;#039;&amp;#039;Franz X. von Zottmann, Bischof der Diözese Tiraspol. Züge katholischen und deutschen Lebens aus Russland&amp;#039;&amp;#039;. Rothsche Verlagsbuchhandlung, München 1904, S. 69.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zunächst wurde er [[Kaplan]] an der Dompfarrei in Saratow für rund 500 [[Römisch-katholische Kirche|Katholiken]] unter etwa 35.000 Einwohnern. Zudem unterrichtete er ab 1861 am [[Katholisches Priesterseminar|Priesterseminar]] in Saratow. 1865 wurde er zum Leiter des Priesterseminars in Saratow ernannt,&amp;lt;ref&amp;gt;Hanny Brentano: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des Katholizismus in Rußland.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Kultur. Zeitschrift für Wissenschaft, Literatur, und Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 8 (1906), S. 385–410, hier S. 407.&amp;lt;/ref&amp;gt; das er nach Eichstätter Vorbild umgestaltete. Es gelang ihm, mehrere deutsche Theologen dafür zu gewinnen, am Seminar in Saratow zu lehren.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Kolonien Süd-Rußlands. Ein Beitrag zur Geschichte der Kolonistenmissionen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die katholischen Missionen]]&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 34 (1906), S. 97–101 und 127–130, hier S. 100.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bischof ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines Vorgängers Bischof Ferdinand Helanus Kahn verweigerte die russische Regierung acht Jahre lang die Ernennung eines Nachfolgers,&amp;lt;ref&amp;gt;Alois Zottmann: &amp;#039;&amp;#039;Franz X. von Zottmann, Bischof der Diözese Tiraspol. Züge katholischen und deutschen Lebens aus Russland&amp;#039;&amp;#039;. Rothsche Verlagsbuchhandlung, München 1904, S. 86.&amp;lt;/ref&amp;gt; bis sie 1872 dem [[Heiliger Stuhl|Vatikan]] überraschend den Vorschlag unterbreitete, Franz Xaver Zottmann zum Bischof zu ernennen, dem Rom zustimmte. Am 11. Juni 1872 spendete ihm in St. Petersburg [[Anton Fiałkowski]], der Erzbischof von [[Erzbistum Minsk-Mahiljou|Mahiljou]], die [[Weihesakrament#Episkopat|Bischofsweihe]]; Mitkonsekratoren waren [[Valentin Baranowski]], Bischof von [[Erzbistum Lublin|Lublin]], und [[Wincenty Lipski]], Weihbischof in Tiraspol. Er war der zweite Bischof des Bistums Tiraspol, das laut Gründungsbulle als „deutsches Bistum“ errichtet worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bischof Franz X. von Zottmann.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Historisch-politische Blätter für das katholische Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 134 (1904), S. 315–316, hier S. 315.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er setzte sich insbesondere für eine bessere Ausbildung der Priester und den Ausbau der Schulen ein und bewirkte den Bau der [[Kathedrale]] in Saratow, die 1881 fertiggestellt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bischof Franz X. von Zottmann.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Historisch-politische Blätter für das katholische Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 134 (1904), S. 315–316, hier S. 316.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Zar]] [[Nobilitierung|nobilitierte]] ihn.&amp;lt;ref&amp;gt;Alois Zottmann: &amp;#039;&amp;#039;Franz X. von Zottmann, Bischof der Diözese Tiraspol. Züge katholischen und deutschen Lebens aus Russland&amp;#039;&amp;#039;. Rothsche Verlagsbuchhandlung, München 1904, S. 160.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rücktritt und Tod ===&lt;br /&gt;
Wegen gesundheitlicher Probleme ersuchte Bischof Zottmann erstmals 1879 um Entbindung von seinem Amt, was ihm jedoch nicht gewährt wurde. Mehrere Kuraufenthalte und ein langer Heimaturlaub 1888 brachten keine Linderung.&amp;lt;ref&amp;gt;Hanny Brentano: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des Katholizismus in Rußland.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Kultur. Zeitschrift für Wissenschaft, Literatur, und Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 8 (1906), S. 385–410, hier S. 408.&amp;lt;/ref&amp;gt; Infolgedessen entsprach [[Papst]] [[Leo XIII.]] im Dezember 1889 seinem Rücktrittsgesuch. Nach zweijährigem Aufenthalt in Ornbau zog es ihn aus klimatischen Gründen nach [[Kroatien]] an die Küste der [[Kvarner]] in den Ort [[Kastav]] (damals Castua). Im November 1901 brachten Angehörige den auf den Tod Erkrankten nach Ornbau zurück, wo er am 12. Dezember 1901 starb. Er wurde in seiner Heimatstadt vor dem Altar der Kirche [[St. Jobst (Ornbau)|St. Jobst]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hanny Brentano: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des Katholizismus in Rußland.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Kultur. Zeitschrift für Wissenschaft, Literatur, und Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 8 (1906), S. 385–410, hier S. 409.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
In der Kirche [[St. Jakobus (Ornbau)|St. Jakobus]] in Ornbau gibt es ein Fensterbild zum Gedenken an diesen „Bischof der Wolgadeutschen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alois Zottmann: &amp;#039;&amp;#039;Franz X. von Zottmann, Bischof der Diözese Tiraspol. Züge katholischen und deutschen Lebens aus Russland&amp;#039;&amp;#039;. Rothsche Verlagsbuchhandlung, München 1904 ([https://wolgadeutsche.net/bibliothek/books/Franz_X_von_Zottmann_Muenchen_1904_lat.pdf online]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bischof Franz X. von Zottmann.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Historisch-politische Blätter für das katholische Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 134 (1904), S. 315–316.&lt;br /&gt;
* Joseph Schnurr: &amp;#039;&amp;#039;Die Kirchen und das religiöse Leben der Russlanddeutschen.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Katholischer Teil&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag des Verfassers, Stuttgart, 2., überarbeitete und erweiterte Aufl. 1980, S. 309–311.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Typ=Bischof|ID=bzott|Artikel=Frantisek Alojzy Zottmann|Abruf=2016-01-29}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128865423|LCCN=no93033112|VIAF=30600776}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zottmann, Franz Xaver von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1826]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zottmann, Franz Xaver von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Zottmann, Frantisek Alojzy&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bischof der Wolgadeutschen in Saratow&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Juni 1826&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ornbau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Dezember 1901&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ornbau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
	</entry>
</feed>