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	<title>Franz Xaver Weidinger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T07:46:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Xaver_Weidinger&amp;diff=2823612&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Werk */ Website</title>
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		<updated>2024-04-27T20:40:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werk: &lt;/span&gt; Website&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Volkskundehaus Ried Selbstportrait Franz Xaver Weidinger.jpg|mini|Selbstporträt Weidingers im [[Museum Innviertler Volkskundehaus|Volkskundehaus Ried]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Xaver Weidinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Juni]] [[1890]]&amp;lt;ref&amp;gt;Berta Sarne: &amp;#039;&amp;#039;Holzdecken in Oberösterreich.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kunstjahrbuch der Stadt Linz&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 1977. Herausgegeben vom Stadtmuseum Linz. Verlag Anton Schroll &amp;amp; Co., Wien 1979, ISBN 3-7031-0486-4, S. 102.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Ried im Innkreis]]; † [[15. Oktober]] [[1972]] in [[Wien]]) war ein [[österreich]]ischer [[Maler]] des [[Naturalismus (Bildende Kunst)|Naturalismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Franz Xaver Weidinger wurde am 17. Juni 1890 als Sohn der Schuhmacherseheleute Josef und Cäcilia Weidinger in Ried im Innkreis geboren. Sein Vater stammte aus dem nahegelegenen [[Hausruckviertel]], seine Mutter aus Böhmen. Nach dem Besuch der Bürgerschule kam er zu einem [[Maler und Lackierer|Anstreichermeister]] in die Lehre. Er schreibt rückblickend:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Bei dem war ich etwa eineinhalb Jahre, und zumeist musste ich der Meisterin an die Hand gehen, die von mir verlangte Tätigkeit bestand in Kinderhüten, Ein- und Verkäufen beim Tandler, Setzen in der Lotterie, Herbeiholen der weisen Frauen zur Erforschung der Zukunft ... Eines schönen Tages, ich war gerade fünfzehneinhalb Jahre alt, fühlte ich einen höheren Drang in mir, der sich darin äußerte, dass ich mit zwei Hemden und einen Unterhose, in Zeitungspapier gewickelt, meine Vaterstadt Ried heimlich verließ.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Helga Achleitner: &amp;#039;&amp;#039;Franz Xaver Weidinger.&amp;#039;&amp;#039; Edition Kössl, Ried im Innkreis 1992.&amp;lt;!-- Seite ???--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
Ein Jahr lang arbeitete Weidinger als Zimmermalerlehrling in München, dann beendete er seine Lehrzeit bei seinem Bruder in Ried.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Lehre besuchte er die [[Staatsgewerbeschule]] in [[Salzburg]]. Das nötige Geld verdiente er als Zimmermaler. In den Ferien reiste nach Italien und durchwanderte Süddeutschland. Danach bewarb er sich an der [[Akademie der bildenden Künste Wien]], bestand die Aufnahmeprüfung jedoch nicht. Zwei Monate besuchte er die Malschule des [[Genremalerei|Genre-]] und [[Porträtmalerei|Porträtmalers]] Heinrich Streblow (1862–1925). 1910 wurde er an der [[Hochschule für Bildende Künste Dresden|Kunstakademie in Dresden]] aufgenommen und studierte bei [[Richard Müller (Künstler)|Richard Müller]] und [[Osmar Schindler]]. Da er das Schulgeld in Höhe von 90 Mark nicht aufbringen konnte, kehrte er nach einem Jahr nach Wien zurück. Im Oktober 1911 wurde er als Gastschüler, im Oktober 1912 als ordentlicher Schüler von der Akademie aufgenommen. Er belegte bis 1916 die vier Jahrgänge der allgemeinen Malschule bei [[Rudolf Bacher]] sowie die Meisterschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Erster Weltkrieg|Kriegsdienst]] und Tätigkeit als [[Kunstpädagogik|Zeichenlehrer]] setzte er sein Studium von 1919 bis 1921 an der Wiener Kunstakademie fort. Im April 1918 hatte er erstmals in der [[Wiener Secessionsgebäude|Wiener Secession]] ausgestellt und im Dezember 1919 im [[Künstlerhaus Wien]]. Diese Ausstellungen bezeichneten seinen künstlerischen Durchbruch. 1923 war er Gründungsmitglied der [[Innviertler Künstlergilde]]. Von 1925 bis zu seiner Übersiedlung nach [[Bad Ischl]] 1939 war er freischaffender Maler in [[Linz]]. Von 1930 bis 1933 war er Präsident des [[Oberösterreichischer Kunstverein|Oberösterreichischen Kunstvereins]]. 1937 und 1938 war er auf der [[Große Deutsche Kunstausstellung|Großen Deutschen Kunstausstellung]] in München mit zwei Landschaftsbildern vertreten, von denen [[Adolf Hitler|Hitler]] 1938 das Ölgemälde „Frühling im Alpenvorland“ erwarb.&amp;lt;ref&amp;gt;https://gdk-research.de/de/obj19402282.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine letzten Jahrzehnte verbrachte Weidinger in Bad Ischl, wo er in seinem Haus ein großes, helles Atelier einrichtete. Durch seine Kunst wurde er ein vermögender Mann. Er war sich seines Wertes bewusst. Überliefert ist sein Ausspruch vom Anfang der 1950er Jahre: {{&amp;quot; |Text=Einen Weidinger zu besitzen, muss ein Opfer wert sein.}} Sein Grab befindet sich auf dem [[Friedhof Bad Ischl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Weidinger gilt als legitimer Fortsetzer der Schule der Wiener [[Aquarellmalerei|Aquarellistik]]. Neben [[Aquarell]]en beschäftigte er sich auch mit [[Ölmalerei]] und [[Druckgrafik]]. Bevorzugte Themen waren [[Landschaft]]en und [[Porträt]]s, teilweise in Großformaten. In seinen späteren Werken näherte er sich im Stil dem [[Impressionismus]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Wutzel]]: [https://www.stadtmuseum.at/bk_franz_caver_weidinger.php &amp;#039;&amp;#039;Franz Xaver Weidinger&amp;#039;&amp;#039;] auf der Website des Museums der Stadt Bad Ischl, abgerufen am 17. Juni 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Werk wurde u.&amp;amp;nbsp;a. in der Galerie der Innviertler Künstlergilde in Ried im Innkreis ausgestellt, im Stadtmuseum Bad Ischl, in der Galerie des [[Oberösterreichische Landesmuseen|Oberösterreichischen Landesmuseums]] (1961), im Städtischen Museum [[Haus Koekkoek]] in [[Kleve]] (1961) und in der  Stadtwaage (&amp;#039;&amp;#039;De Waagh&amp;#039;&amp;#039;) auf dem Großen Markt in [[Nijmegen]] (1961) sowie in der Stadtgalerie [[Vöcklabruck]] (Gruppenausstellung 2012).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* Silberne Staatsmedaille (1919)&lt;br /&gt;
* Jubiläumspreis Linz (1924)&lt;br /&gt;
* Staatspreis der Innviertler Künstlergilde (1925)&lt;br /&gt;
* Österreichischer Staatspreis (1926)&lt;br /&gt;
* Goldene Medaille des Linzer Kunstvereins (1927)&lt;br /&gt;
* Silberne Medaille der Stadt Graz (1928)&lt;br /&gt;
* Goldene Staatsmedaille (1934)&lt;br /&gt;
* Silberne Medaille der Stadt Salzburg (1938)&lt;br /&gt;
* [[Professur#Professor h. c.|Professor h. c.]] (1950)&lt;br /&gt;
* Goldener Lorbeer der Wiener Künstlerhauses (1960)&lt;br /&gt;
* Ehrenring der Stadt Bad Ischl (1971)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;in der Reihenfolge des Erscheinens&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Karl Hosaeus]]: &amp;#039;&amp;#039;Innviertler Maler: Franz Xaver Weidinger.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Oberösterreichische Tageszeitung.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 1925, Nr. 80.&lt;br /&gt;
* [[Max Morold]]: &amp;#039;&amp;#039;Franz Xaver Weidinger.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Innviertler Künstlergilde.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 3, 1928, S. 10.&lt;br /&gt;
* Josef Rutter (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Kunst in Österreich. Österreichischer Almanach und Künstler-Adressbuch.&amp;#039;&amp;#039; Leoben 1934.&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Lemma=Weidinger, Franz Xaver |Band=35 |Seite=267}}&lt;br /&gt;
* Wolfgang Johannes Bekh: &amp;#039;&amp;#039;Meine Begegnungen mit Franz Xaver Weidinger. Ein Blick zurück in Wehmut.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Innviertler Künstlergilde.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 1979, S. 58–62.&lt;br /&gt;
* Helga Achleitner: &amp;#039;&amp;#039;Franz Xaver Weidinger.&amp;#039;&amp;#039; Edition Kössl, Ried im Innkreis 1992, ISBN 3-9500083-3-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.stadtmuseum.at/bk_franz_caver_weidinger.php &amp;#039;&amp;#039;Franz Xaver Weidinger&amp;#039;&amp;#039;], in: Webpräsenz der Stadt Bad Ischl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118766147|VIAF=808187}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Weidinger, Franz Xaver}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeichner (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenringträger der Stadt Bad Ischl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (Ried im Innkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innviertler Künstlergilde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Weidinger, Franz Xaver&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Juni 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ried im Innkreis]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Oktober 1972&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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