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	<title>Franz Xaver Mehr - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Xaver_Mehr&amp;diff=1910649&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 18. April 2026 um 18:26 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-18T18:26:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Xaver Mehr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* 23. November [[1896]] in Bettensweiler, heute [[Wangen im Allgäu]]; † [[8. Dezember]] [[1981]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Flugzeug]]konstrukteur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als eines von neun Kindern kam Franz Xaver Mehr auf dem zwischen Wangen und [[Lindau (Bodensee)|Lindau]] gelegenen Bauernhof der Familie zur Welt. Er begann eine Ausbildung zum Ingenieur am [[Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung|Technikum Konstanz]] und baute in der elterlichen Scheune einen selbst entworfenen Eindecker mit [[Fünfzylindermotor|Fünfzylinder]]-[[Umlaufmotor]]. Am 31.&amp;amp;nbsp;Januar 1916&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Seyboth (Hauptschriftleiter): &amp;#039;&amp;#039;Chefkonstrukteur Mehr 25 Jahre Flieger.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Deutsche Sportflieger&amp;#039;&amp;#039; Nr.&amp;amp;nbsp;2/1941. Postverlag Leipzig, S.&amp;amp;nbsp;47.&amp;lt;/ref&amp;gt; legte er an der Flugschule von [[Gustav Otto (Flugzeugbauer)|Gustav Otto]] in München seine Flugzeugführerprüfung ab. Im Ersten Weltkrieg einberufen, war er als Technischer Zeichner in einem Flugzeugwerk tätig. Nach Ende des Krieges schloss er das Studium in Konstanz ab und gründete in Wielandsweiler bei [[Tettnang]] die &amp;#039;&amp;#039;Hain&amp;amp;nbsp;&amp;amp;&amp;amp;nbsp;Mehr GmbH, Elektrotechnisches Installationsbüro, Motoren &amp;amp; landwirtschaftliche Maschinen&amp;#039;&amp;#039;, da nach den Bedingungen der [[Vertrag von Versailles|Versailler Verträge]] der Flugzeugbau im Deutschen Reich der [[Weimarer Republik]] zunächst vollständig verboten war. Mit mehreren Gleichgesinnten gründete er Ende 1926 die Segelflieger-Ortsgruppe [[Wangen im Allgäu|Wangen]], für die er mehrere Schulgleiter entwarf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1929 entwarf er in [[Lindau (Bodensee)|Lindau]] im [[Bodensee]] das Motorflugzeug [[Mehr Me 1|Me 1]] „Maschinchen“ mit 10&amp;amp;nbsp;m Spannweite und einer Länge von 6,15 Metern, dessen [[DKW]]-Motor die &amp;#039;&amp;#039;[[Zschopau]]er Motorenwerke [[Jørgen Skafte Rasmussen|J.&amp;amp;nbsp;S. Rasmussen]]&amp;#039;&amp;#039; (ab 1932 Teil der [[Auto Union AG]]) zulieferten. Der [[Kühlung (Verbrennungsmotor)|luftgekühlte]] [[Zweizylindermotor|Zweizylinder]]-[[Zweitaktmotor|Zweitakt]]-[[Boxermotor]] vom Typ TL&amp;amp;nbsp;500 mit 9&amp;amp;nbsp;kW (12&amp;amp;nbsp;PS) Leistung stammte aus dem [[Motorradbau in Zschopau|DKW-Stammwerk]] in Zschopau. Die Tragflächen waren abnehmbar und ließen sich längs des Rumpfes verstauen, sodass die Maschine mit weniger als zwei Metern Breite auf der Straße transportiert werden konnte. Im März 1930 startete die Me&amp;amp;nbsp;1 auf dem Fluggelände [[Friedrichshafen]]-[[Löwental]] zu ihrem Erstflug. Später wurde die Me&amp;amp;nbsp;1 mit dem stärkeren U2-Motor (15/20 PS) von [[Carl Oskar Ursinus|Ursinus]] ausgerüstet, der eigentlich für die Me&amp;amp;nbsp;2 vorgesehen war, die jedoch aus Geldmangel nicht gebaut wurde. Die Me&amp;amp;nbsp;3 mit einem luftgekühlten DKW-[[Parallel-Twin]] wurde 1931 in Friedrichshafen erprobt. Der &amp;#039;&amp;#039;Mehr Flugzeugbau [[Meckenbeuren]]&amp;#039;&amp;#039; baute die &amp;#039;&amp;#039;Friedrichshafen Me&amp;amp;nbsp;4&amp;#039;&amp;#039;, ein Übungs- und Leistungssegelflugzeug, das Ostern 1932 erprobt wird. Ab dem gleichen Jahr kooperierte Mehr mit der Auto Union AG und vertrieb seine Motorflugzeuge als „DKW Erla“ nach dem Ort [[Erla (Schwarzenberg)|Erla]] im Erzgebirge, wo die Maschinen von der &amp;#039;&amp;#039;[[Eduard Wilhelm Breitfeld|Nestler]]&amp;amp;nbsp;&amp;amp;&amp;amp;nbsp;[[Carl Gotthilf Nestler|Breitfeld]] GmbH&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[Eisenwerk Erla|Eisenhüttenwerk Erla]]&amp;#039;&amp;#039;) hergestellt werden sollten, wobei das Kürzel Me beibehalten wurde. &amp;#039;&amp;#039;Nestler&amp;amp;nbsp;&amp;amp;&amp;amp;nbsp;Breitfeld&amp;#039;&amp;#039; wurde bereits in den 1920er Jahren von Rasmussens Zschopauer Motorenwerken übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialist]]en entwickelt er zwischen 1933 und 1934 aus der &amp;#039;&amp;#039;Friedrichshafen Me&amp;amp;nbsp;4&amp;#039;&amp;#039; den [[Motorsegler]] Me&amp;amp;nbsp;4a (in der Presse auch als Me&amp;amp;nbsp;5 bezeichnet), der mit einem 10&amp;amp;nbsp;kW (14&amp;amp;nbsp;PS) starken Antrieb ausgerüstet war, aber mangels Interesse seitens der [[Reichswehr]] ein Einzelstück blieb. 1934 stellte Mehr den einsitzigen [[Tiefdecker]] [[Erla 5|Erla Me&amp;amp;nbsp;5A]] mit einem stärkeren wassergekühlten DKW-Zweizylinder-Zweitaktmotor vom Typ FL&amp;amp;nbsp;600 mit 20&amp;amp;nbsp;PS Leistung vor. Die produzierende Firma war nun das Mitte 1934 in Leipzig-[[Heiterblick]] neu gegründete [[Erla Maschinenwerk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Vielseitigkeit seiner als „Volksflugzeuge“ gedachten Kleinflugzeuge unter Beweis zu stellen, wurde 1937 in eine Erla-Maschine der neue wassergekühlte Vierzylinder-[[Reihenmotor]] vom Typ [[Zündapp 9-092|Zündapp Z9-092]] mit 2 Litern Hubraum und 50&amp;amp;nbsp;PS [[Startleistung (Triebwerk)|Startleistung]] eingebaut. Das nun Erla Me&amp;amp;nbsp;5D genannte Flugzeug wurde dafür auf 6,80&amp;amp;nbsp;m verlängert. Die einzige Maschine war im Juni 1938 fertig und wurde mit dem [[Deutsche Flugzeugkennzeichen bis 1945|Kennzeichen]] &amp;#039;&amp;#039;D-YMOP&amp;#039;&amp;#039; einen Monat später auf der Luftfahrtmesse in Belgrad erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Am 1.&amp;amp;nbsp;April 1939 startete Erla-Werkpilot Friedrich (Fritz) Aufermann mit D-YMOP auf dem [[Flughafen Berlin-Tempelhof]] zum „Europa-Afrika-Asien-Europa-Flug“ über drei Kontinente und kam am 20.&amp;amp;nbsp;Mai nach einer Strecke von 20.000&amp;amp;nbsp;Kilometern am Ziel Leipzig an. In der Klasse C, 4. Kategorie (bis 2&amp;amp;nbsp;Liter Hubraum) stellte Werkpilot Heinz Gabler am 2.&amp;amp;nbsp;August 1939 einen neuen Langstreckenrekord auf, als er mit D-YMOP, die nun mit einem geschlossenen Cockpit versehen war, ohne Zwischenlandung von [[Friedrichshafen]] am Bodensee über 1915&amp;amp;nbsp;Kilometer bis nach [[Vännäs]] in Schweden flog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wirtschaftliche Erfolg blieb jedoch aus und so wurden nur wenige Erla Me&amp;amp;nbsp;5 als Schulflugzeuge gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Fliegerrevue März 2010, S. 56–59, &amp;#039;&amp;#039;Erla-Gerner-Gotha – Autobauer versuchen sich am Volksflugzeug&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ein erster Beitritt zum 1. Mai 1932 keine Gültigkeit erlangt hatte, trat Franz Xaver Mehr zum 1. Januar 1940 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 7.938.768)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/28081179&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde als Chefkonstrukteur und Hauptabteilungsleiter der Fertigung im Oktober 1944 zum [[Prokura|Prokuristen]] des Erla Maschinenwerks ernannt. Nach Kriegsende verließ er das Werk zusammen mit seiner Frau am 27.&amp;amp;nbsp;Juni 1945 in Richtung Darmstadt. Dort lehnte er das Angebot der Amerikaner ab, in die USA überzusiedeln und das Ehepaar zog zunächst zu Mehrs Bruder Georg nach [[Liste der Orte in der Stadt Wangen im Allgäu|Deuchelried]] bei Wangen im Allgäu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flugzeugkonstrukteur Mehr starb am 8.&amp;amp;nbsp;Dezember 1981 und wurde in Lindau-[[Aeschach]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Schweiz]] ist die einzige noch existierende Erla-Maschine mit dem [[Luftfahrzeugkennzeichen]] HB-SEX zugelassen, eine 1934 in Leipzig gebaute Erla 5A mit der Werk-Nr. 14.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Erla 5A, HB-SEX auf veterano.ch |url=http://www.veterano.ch/erla5.htm |wayback=20070807161042 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Maschine besitzt anstelle des originalen wassergekühlten 0,6-Liter-Zweizylinder-Zweitaktmotors von DKW mit 20&amp;amp;nbsp;PS einen luftgekühlten 1,5-Liter-Vierzylinder-[[Boxermotor]] von [[Volkswagen AG|Volkswagen]] mit rund 40&amp;amp;nbsp;PS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl-Dieter Seifert: &amp;#039;&amp;#039;DKW und die Erla Me-Flugzeuge: 1926 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;, aus der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Bilder der Luftfahrt&amp;#039;&amp;#039;, Sutton Verlag, Erfurt 2011 (1. Auflage), ISBN 978-3-86680-852-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.dkw-autounion.de/DKW_Flugzeug/dkw_flugzeug.html DKW-Flugzeug Erla auf dkw-autounion.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.falcona-leipzig.de/themen/bf109.html Erla-Geschichte auf falcona-leipzig.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128357444|VIAF=8436397}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mehr, Franz Xaver}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftfahrtingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1981]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mehr, Franz Xaver&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Flugzeugkonstrukteur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=November 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Bettensweiler, heute [[Wangen im Allgäu]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Dezember 1981&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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