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	<title>Franz Woweries - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 10. November 2024 um 21:53 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:WoweriesFranzHermann.jpg|mini|Franz Woweries]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Hermann Woweries&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Juni]] [[1908]] in [[Hannover]]; † [[14. Dezember]] [[1948]] in [[Weilburg]]) war ein deutscher Politiker und [[Mitglied des Reichstags]] der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch des humanistischen Gymnasiums in [[Mühlhausen/Thüringen|Mühlhausen]] in [[Thüringen]] nahm Woweries ein Studium auf. Nach eigenen Angaben gab er dieses später „im Dienst der Bewegung“, d.&amp;amp;nbsp;h. zugunsten der NSDAP, auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch gehörte Woweries seit 1924 der NS-Bewegung an: In diesem Jahr trat er in die [[Nationalsozialistische Freiheitspartei]] ein. Nach der Neugründung der NSDAP 1925 trat er in diese über (Mitgliedsnummer 68.090). Im selben Jahr begann er als öffentlicher Redner für die Partei aufzutreten. Daneben war er Mitglied der [[Hitler-Jugend]], in die er nach vorübergehender Zugehörigkeit zur [[Bündische Jugend|Bündischen Jugend]] und zur Wehrjugend eintrat. In der HJ nahm Woweries Aufgaben als Gauführer der Gaue Thüringen und [[Halle-Merseburg]] wahr. Von 1926 bis 1927 war er Mitglied der [[Sturmabteilung|SA]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 wurde Woweries in die [[Gauleiter|NSDAP-Gauleitung]] von Halle-Merseburg berufen. Später übernahm er außerdem das Amt des [[Kreisleiter]]s in [[Naumburg (Saale)|Naumburg]] an der Saale. Im Dezember 1928 wurde er mit den Ämtern des [[Reichspropagandaleitung der NSDAP|Reichspropagandaleiters]] und des Pressereferenten der [[Reichsjugendführung]] der Hitler-Jugend in [[Plauen]] betraut. Im August 1929 wurde er Gaugeschäftsführer der NSDAP-Gauleitung in [[Hessen]]. Ein Jahr später, 1930, wurde er Bezirksleiter der NSDAP Kinzigtal und ihr jüngster [[Reichsredner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1931 wurde Woweries Gaupropagandaleiter der NSDAP im [[Gau Hessen-Nassau]] und Referent für Jugendfragen. 1932 wurde er in die Landesinspektion Südwest der NSDAP-Reichsleitung berufen. Ferner wurde er Gauschulungsleiter und Leiter der Politischen Abteilung im Büro Sprenger. 1933 übernahm er erneut das Amt des Gaupresseamtsleiters von Hessen-Nassau, das er seit 1931 bis zu seinem Wechsel in die Landesinspektion innegehabt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der NS-Presse war Woweries seit 1925 tätig. Für seine Leistungen auf diesem Gebiet erhielt er 1927 und erneut 1934 eine gewidmete Photographie [[Adolf Hitler]]s und zugeeignete Kopien seines Buches &amp;#039;&amp;#039;Mein Kampf&amp;#039;&amp;#039;. So war er unter anderem Schriftleiter des ersten Jugendpressedienstes der Hitler-Jugend, Mitarbeiter der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Hessen-Hammer&amp;#039;&amp;#039; und Schriftleiter des &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Volksblattes&amp;#039;&amp;#039;. Außerdem war er Verfasser der &amp;#039;&amp;#039;NS-Feierstunden&amp;#039;&amp;#039; und Herausgeber der &amp;#039;&amp;#039;NS-Briefe. Schulungsblätter der NSDAP im Rhein-Main-Gebiet&amp;#039;&amp;#039;, die in einer Auflage von 70.000 Exemplaren erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woweries war Leiter des Landesverbandes Rhein-Main im [[Reichsverband der Deutschen Presse]] und Leiter des ersten deutschen Presse-Kameradschaftslagers sowie Hauptschriftleiter des &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Volksblatts&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1934 zog Woweries im Nachrückverfahren für den verstorbenen [[Fritz Lengemann]] als Abgeordneter in den [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|Reichstag]] ein, dem er fortan bis zum Ende der NS-Herrschaft im Mai 1945 als Vertreter des Wahlkreises 19 (Hessen-Nassau) angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Oktober 1935 wurde Woweries vom Reichsorganisationsleiter als Hauptschriftleiter der Reichsschulungsbriefe der NSDAP und [[Deutsche Arbeitsfront|DAF]] nach Berlin berufen. Im selben Jahr wurde er in die [[Schutzstaffel|SS]] aufgenommen (SS-Nummer 245.547), in der er von 1937 bis zum Ende des NS-Regimes den Ehrenrang eines SS-Hauptsturmführers bekleidete. Am 1. Oktober 1937 wurde er Leiter des Organs &amp;#039;&amp;#039;Hoheitsträger – Internes Informationsorgan der Reichsorganisationsleitung der NSDAP&amp;#039;&amp;#039;. Er war nach dem [[Anschluss Österreichs]] Gründer des &amp;#039;&amp;#039;Ostmarkbriefs&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1938 gehörte Woweries zu den 300 dienstältesten [[Politischer Leiter|Politischen Leitern]] der NSDAP. Als Reserveoffiziersanwärter gehörte er dem Infanterieregiment 116 an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Woweries während seines Kriegsdienstes 1940 zum Hauptbereichsleiter der Reichsleitung der NSDAP ernannt. Ab 1943 war er Landrat des [[Oberlahnkreis]]es (Weilburg und Usingen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde Woweries 1948 nach einem [[Spruchkammerverfahren]] als belastet (Gruppe II) [[Entnazifizierung|entnazifiziert]]. Aufgrund hundertprozentiger Kriegsversehrtheit wurde ihm die im Urteil ausgesprochene fünfjährige Zwangsarbeit im Arbeitslager erlassen. Er starb am 14. Dezember 1948 in Weilburg an [[amyotrophische Lateralsklerose]].&amp;lt;ref&amp;gt;Sterberegister des Standesamtes Weilburg an der Lahn Nr. 153/1948 ([https://dfg-viewer.de/show?id=9&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fdigitalisate-he.arcinsys.de%2Fhstam%2F912%2F7600.xml&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=155 Online]. Abgerufen am 14. Dezember 2021).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nachkriegszeit wurden Woweriesens Schriften &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialistische Feier-Stunden&amp;#039;&amp;#039; (Danner, Mühlhausen 1934), &amp;#039;&amp;#039;Reichsstatthalter Gauleiter Sprenger. Lebensbild eines Gefolgsmannes Adolf Hitlers&amp;#039;&amp;#039; (Verl. Beamtenpresse, Berlin 1934) und &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Fibel&amp;#039;&amp;#039; (Limpert, Berlin 1941) in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.polunbi.de/bibliothek/1946-nslit-w.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.polunbi.de/bibliothek/1947-nslit-w.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woweries Nachlass lagert im Hauptstaatsarchiv [[Wiesbaden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Thomas Klein (Historiker)|Thomas Klein]]: &amp;#039;&amp;#039;Leitende Beamte der allgemeinen Verwaltung in der preußischen Provinz Hessen-Nassau und in Waldeck 1867 bis 1945&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 70), Hessische Historische Kommission Darmstadt, Historische Kommission für Hessen, Darmstadt/Marburg 1988, ISBN 3-88443-159-5, S.&amp;amp;nbsp;241.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770052544}}, S. 739–740&lt;br /&gt;
* [https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=b3159 HHStAW Bestand 1129]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|127362991}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|127362991}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=127362991|titel=Woweries, Franz Hermann| datum=2020-02-17}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Landräte des Oberlahnkreises}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=127362991|VIAF=274751518}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Woweries, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Hitlerjugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSFP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsredner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Oberlahnkreis)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Woweries, Franz &lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Woweries, Franz Hermann (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Juni 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Dezember 1948&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Weilburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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